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Der Politikthread

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und wenn wir mal weiterdenken und wir es tatsächlich irgendwann schaffen umweltfreundlichere autos zu bauen, fällt das thema auch schon wieder raus.

Weil?

Jedes Auto, egal wie umweltfreundlich es von Haus aus ist, stösst bei 130 weniger Schadstoffe raus als bei 170. Insofern ginge es da um eine weitere Reduktion, nicht um eine Aufhebung des Effekts.

Dazu kommt ja, dass gerade das Abbremsen bei hohem Tempo und dann das wieder Hochbeschleunigen massiv den Ausstoss erhöht (und den Verbrauch).

Bei E-Autos erhöht es zudem die Reichweite, auch da wieder egal, wie gross der Akku ist.

Es ist einfach wie immer. Der persönliche "Nutzen" steht im Zweifelsfall über dem Gemeinwohl. Wen interessiert schon die Umwelt bei Minusgraden... dann kann es mit der Erderwärmung ja nicht so weit her sein. Ausserdem ändern wir in Deutschland ja eh nix...
 
:skep: naaaaaaaja das stimmt so auch nicht.....Energiewende, Pflaschenpfand, Hartz4, Rente mit 67...... Wobei da ja die Wähler wirklich verschreckt wurden und es dann ja kaum noch wundern kann, wenn sich die Politik nicht mehr traut.
 
Sind ja auch alles nicht die dollsten Ideen ^^

Statt das Rentenalter ständig zu ändern könnte man auch einfach mal das System überarbeiten... :D Aber nein, erst mal schön auf 67 erhöhen, dann doch besonders langjährige AN mit 63 in Rente schicken und nun darf offiziell über das Regelalter hinaus gearbeitet werden. Damit man die Rente aufbesser kann während junge Leute nach der Ausbildung schwieriger einen Job finden :D
 
Weil?

Jedes Auto, egal wie umweltfreundlich es von Haus aus ist, stösst bei 130 weniger Schadstoffe raus als bei 170. Insofern ginge es da um eine weitere Reduktion, nicht um eine Aufhebung des Effekts.

Dazu kommt ja, dass gerade das Abbremsen bei hohem Tempo und dann das wieder Hochbeschleunigen massiv den Ausstoss erhöht (und den Verbrauch).

Bei E-Autos erhöht es zudem die Reichweite, auch da wieder egal, wie gross der Akku ist.

Es ist einfach wie immer. Der persönliche "Nutzen" steht im Zweifelsfall über dem Gemeinwohl. Wen interessiert schon die Umwelt bei Minusgraden... dann kann es mit der Erderwärmung ja nicht so weit her sein. Ausserdem ändern wir in Deutschland ja eh nix...
ist dir möglicherweise entgangen: ich schrieb von guten argumenten dafür, für mich aber blöd "weil"... ich werde sicher kein drama darum machen, sollte es eingeführt werden. gründe, warum ich es lieber nicht erlebe habe ich genannt. dass es positive effekte hat besteitet ja eh niemand. wie groß die da sind, das sei dann mal dahingestellt.

mich würde nur mal interessieren, wie viele menschen in deutschland überhaupt viel und lange jenseits der 150 oder von mir aus 130 fahren. dass das bei einem auto einen heftigen effekt hat, wenn man beschleunigt ist mir klar. aber kann man das hochrechnen? gibt es da studien zu? oder legt man solche messwerte einfach auf alle um?

zu den umweltfreundlicheren autos: ich kann die zukunft nicht vorhersagen. benzin als treibstoff wird aber abgelöst, ich denke dass wir uns dahingehend einig sind. für mich ist strom ebenfalls nicht die zukunft des individualverkehrs. das ist imo nur eine übergangslösung. wohin? keine ahnung. vielleicht zur brennstoffzelle, wie man das ja in japan versucht. soweit ich das verstehe ist das dann von der umweltbelastung was ganz anderes als heute.
 
ist dir möglicherweise entgangen: ich schrieb von guten argumenten dafür, für mich aber blöd "weil"... ich werde sicher kein drama darum machen, sollte es eingeführt werden. gründe, warum ich es lieber nicht erlebe habe ich genannt. dass es positive effekte hat besteitet ja eh niemand. wie groß die da sind, das sei dann mal dahingestellt.

mich würde nur mal interessieren, wie viele menschen in deutschland überhaupt viel und lange jenseits der 150 oder von mir aus 130 fahren. dass das bei einem auto einen heftigen effekt hat, wenn man beschleunigt ist mir klar. aber kann man das hochrechnen? gibt es da studien zu? oder legt man solche messwerte einfach auf alle um?

zu den umweltfreundlicheren autos: ich kann die zukunft nicht vorhersagen. benzin als treibstoff wird aber abgelöst, ich denke dass wir uns dahingehend einig sind. für mich ist strom ebenfalls nicht die zukunft des individualverkehrs. das ist imo nur eine übergangslösung. wohin? keine ahnung. vielleicht zur brennstoffzelle, wie man das ja in japan versucht. soweit ich das verstehe ist das dann von der umweltbelastung was ganz anderes als heute.

Ich hab jetzt auch keine Studien zur Hand. Völlig logisch ist aber, dass der Verbrauch (und somit der Schadstoffausstoss) bei höherem Tempo steigt. Bei BMW kannst du das auch schön an der Momentanverbrauchanzeige sehen. Von 130 auf 170 beschleunigen, da geht der Verbrauch auf jenseits der 20 Liter hoch. Pendelt sich dann wieder bei einem gewissen Wert ein, wenn man konstanter fährt. Aber wie gesagt, konstant 170 verbraucht mehr als 130. Da kommen ja neben der Verbrennung auch noch so Sachen wie Luftwiderstand dazu.

Elektromobilität wird schon ein wichtiger Pfeiler sein. Gerade auch Busse, die es schon gibt, aber halt nicht aus Deutschland. Die Chinesen lachen darüber nur.

Die "perfekte" Lösung gibt es leider nicht, daher wäre es so wichtig, kompetente Mobilitätskonzepte voran zu treiben.
 
Ich hab jetzt auch keine Studien zur Hand. Völlig logisch ist aber, dass der Verbrauch (und somit der Schadstoffausstoss) bei höherem Tempo steigt. Bei BMW kannst du das auch schön an der Momentanverbrauchanzeige sehen. Von 130 auf 170 beschleunigen, da geht der Verbrauch auf jenseits der 20 Liter hoch. Pendelt sich dann wieder bei einem gewissen Wert ein, wenn man konstanter fährt. Aber wie gesagt, konstant 170 verbraucht mehr als 130. Da kommen ja neben der Verbrennung auch noch so Sachen wie Luftwiderstand dazu.

Elektromobilität wird schon ein wichtiger Pfeiler sein. Gerade auch Busse, die es schon gibt, aber halt nicht aus Deutschland. Die Chinesen lachen darüber nur.

Die "perfekte" Lösung gibt es leider nicht, daher wäre es so wichtig, kompetente Mobilitätskonzepte voran zu treiben.
das bestreite ich ja überhaupt nicht. dass das auf jedes einzelne benzin-getriebene auto zutrifft genausowenig. nur wenn 80% (fiktive zahl) der leute auf der autobahn gar nicht so fahren, brächte das am ende nix. daher die frage.
 
Der Verbrauch und der Ausstoß geht genauso hoch, wenn man von 80 auf 130 beschleunigt. Da ist also kein Argument für ein konstantes, festes Tempolimit.

Mit dem gravierenden Unterschied, dass du auf einer Autobahn abseits von Baustellen nur seeeehr selten von 80 auf 130 beschleunigen musst.

130 bis 140 ist übrigens auch die Geschwindigkeit, wo moderne Autos am effizientesten arbeiten (also im höheren Bereich). Dafür werden ja schon extra die Getriebeabstufungen angepasst.

Aber ich werde da auch müde zu diskutieren. Ein generelles Tempolimit würde 5 Millionen Tonnen CO2 einsparen, kam gestern noch in den Nachrichten. Aber natürlich reicht das als Massnahme alleine nicht aus.

Andere Massnahmen wären aber teils auch unbequem für den freiheitlichen Menschen, daher lässt man es besser. Und dann wundert man sich 2025 und 2030, dass wir die Klimaziele um Kilometer verfehlen... wer konnte das dann erahnen?
 
"Michael Haberland vom Autoclub "Mobil in Deutschland" hat dazu eine klare Meinung."

Dass jemand von einer Autolobby daran kein Interesse hat, welch Überraschung.
Andere (und sinnvollere) Vergleiche und schon ergibt sich ein anderes Bild:
Die deutsche Verkehrsstatistik zeigt allerdings ein eindeutiges Bild: Sie lässt einen klaren Zusammenhang zwischen Tempo und Sicherheit auf Fernstraßen erkennen. Ein Drittel der deutschen Autobahnen sind schon heute mit generellen Geschwindigkeitsbeschränkungen ausgestattet. Außerhalb dieser Zonen liegt die Zahl der Getöteten je Autobahnkilometer je nach Jahr um zehn bis 40 Prozent höher als in denen mit Limit. Und die Zeit drängt, denn das Anfang der Dekade von der damaligen Bundesregierung formulierte Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent zu senken, ist wohl nicht mehr zu erreichen. Noch immer sterben jährlich mehr als 3000 Menschen im Straßenverkehr.
https://www.sueddeutsche.de/politik/pro-tempolimit-nur-vernuenftig-1.4296430

Experten sehen die freie Fahrt auch aus Gründen der Verkehrssicherheit kritisch. Deutschland ist das einzige Land in der EU, in dem kein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen gilt. Überall sonst gibt es Begrenzungen zwischen 120 und 130 km/h. Die Statistik weist das Fahren in Deutschland als gefährlicher aus. Mit durchschnittlich drei getöteten Personen im Jahr je 100 Kilometer Autobahn liegt Deutschland über den Werten von Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Dänemark, Finnland und Frankreich. Dort schwankt die Zahl zwischen einem und 2,5 Getöteten je 100 Kilometer.

Auch in Deutschland zeigen Beispiele, wie effektiv Tempolimits wirken. Als 2003 auf einem 63 Kilometer langen Abschnitt der A 24 in Brandenburg das Höchsttempo 130 eingeführt wurde, sank dort die Anzahl der Unfälle und Verletzten um 50 Prozent. Auf der A 4 wurde im September 2017 zwischen Merzenich und Elsdorf nach einer Unfallserie mit neun Toten Tempo 130eingeführt. Auch die Gewerkschaft der Polizei spricht sich für niedrigere Geschwindigkeiten aus. In ihrem aktuellen verkehrspolitischen Programm fordert sie, dass Tempo 130 auf Autobahnen zur Regel wird.
https://www.sueddeutsche.de/auto/tempolimit-mal-langsam-1.4296732
 
"Laut Umweltbundesamt könnten damit maximal 0,3 Prozent CO2 eingespart werden."

Achso? Meinung? Und wo sind die anderen Belege, das 5T CO2 gespart werden können?


Das hier ist auch eine Meinung?
"Gleichzeitig bestätigen internationale Gutachten und Studien, dass Deutschlands Autobahnen zu den sichersten in Europazählen. Pro einer Milliarde Fahrzeugkilometer kommen auf deutschen Autobahnen etwa drei Personen ums Leben. In anderen EU-Ländern wie Frankreichmit strikten Tempolimits von 130 km/h ist diese Zahl durchaus höher, was zeigt, dass ein generelles Tempolimit die Sicherheit auf Autobahnen grundsätzlich nicht erhöht."



Die meisten tödlichen Unfälle passieren auf Landstraßen, wo es Tempolimits gibt, nicht auf freien Autobahnen.

PS: Das die SZ wieder Grün/Links orientiert Berichtet - wen wundert es?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, gleich kriege ich wieder einen drauf, aber....

wenn alle, vor allem die Halter älteren Kleinwagen, mal ihre Spiegel benutzen würden, bevor sie ausscheren, dann würde sicher der ein oder andere Unfall nicht passieren.

Wenn ich weiß, ich bin auf einem Abschnitt unterwegs, in dem generell kein Tempolimit herrscht, dann verhalte ich mich als Verkehrsteilnehmer auch entsprechend umsichtig und versuche nicht, mit 90 km/h den LKW vor mir zu überholen.
 
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