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Der Nahostkonflikt

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Find's immer wieder schön, wie Leute im Anzug vom Podium aus den Leuten im Kriegsgebiet, die sich gegenseitig umbringen und abschlachten, irgendwelche Spielregeln erklären.
 
Na ja, was heißt erklären. Israel hat sich ja dazu verpflichtet und sollte die Regeln bereits kennen. Das es im Krieg nur meist niemanden interessiert und das ganze nur mehr Schein als sein ist, ist das traurige.
 
Der Postillion fasst die westliche Doppelmoral auf seiner Titelseite ganz gut zusammen:

PamS2402.jpg


https://www.der-postillon.com/2024/01/PamS-2402.html
 
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Ja und die deutsche Regierung ist da auch voll dabei. So plant sie demnächst Panzermunition nach Israel zu genehmigen, damit diese noch die letzten Häuser in Gaza planieren können, statt es in die Ukraine zu schicken wo es wirklich benötigt wird.
Bundesregierung prüft Lieferung von Panzermunition an Israel
Die Ampelregierung bereitet einen brisanten Rüstungsexport vor. Nach SPIEGEL-Informationen ist man sich im Grundsatz einig, eine Lieferung von Präzisionsmunition für Panzer zu genehmigen. Einige Details sind aber noch ungeklärt.
https://www.spiegel.de/politik/deut...israel-a-0f0ce68d-7752-4b8e-81eb-9bd3a5692eeb

Israel hatte nach SPIEGEL-Informationen im November darum gebeten, dass Deutschland die Lieferung von rund 10.000 Schuss 120-Millimeter Präzisionsmunition genehmigt, die von Rheinmetall hergestellt wird.
...
Israel hatte damals auch andere Partner um Hilfe gebeten, da bei der Offensive im Gazastreifen viel Munition verschossen worden war.

Geil auch, dass die Munition mal wieder aus den Beständen der Bundeswehr entnommen werden soll. Bis vor kurzem hatte die Bundeswehr noch gerade einmal Munition für zwei Tage Kampf (https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-munition-fuer-zwei-tage-18494755.html)... :fp:

Und wer glaubt die Bestände sind in 8 Monaten wieder aufgefüllt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann...
Da die Industrie die gewünschte Präzisionsmunition offenbar nicht sofort liefern kann, wird die Option erwogen, dass die Bundeswehr zunächst Munition aus den Beständen abgibt. So könnte man der Bitte Israels zeitnah nachkommen. Die Depots der Bundeswehr könnten durch die Industrie innerhalb von sechs bis acht Monaten wieder aufgefüllt werden.
 
„Wall Street Journal“ - Arabische Länder arbeiten an Plan für Zweistaatenlösung – Saudis bieten Anerkennung Israels an

Mehrere arabische Länder arbeiten einem Medienbericht zufolge an einem Vorschlag für eine Zweistaatenlösung nach Ende des Gaza-Krieges. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, bietet Saudi-Arabien im Gegenzug für die Schaffung eines palästinensischen Staates die Anerkennung Israels an.


https://www.deutschlandfunk.de/arab...saudis-bieten-anerkennung-israels-an-100.html
 
"Beim Beschuss einer Unterkunft für Geflüchtete in der Stadt Khan Yunis im Süden des Gazastreifens sind nach UN-Angaben neun Menschen getötet worden. „Zwei Panzergeschosse haben ein Gebäude getroffen, das 800 Menschen Schutz bietet", teilte der Chef des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) im Gazastreifen, Thomas White, am Mittwoch im Onlinedienst X, vormals Twitter, mit. Ihm zufolge wurden zudem 75 Menschen verletzt."
https://www.faz.net/aktuell/politik...sunterkunft-im-gazastreifen-faz-19226976.html
 
Internationaler Gerichtshof - Keine Verpflichtung Israels zu Ende des Militäreinsatzes in Gazastreifen

Der Internationale Gerichtshof verpflichtet Israel nicht zum Ende des Militäreinsatzes im Gazastreifen. Das höchste Gericht der Vereinten Nationen beauftragte Israel aber in Den Haag, mehr Schutzmaßnahmen für die Palästinenser zu ergreifen.


https://www.deutschlandfunk.de/kein...es-militaereinsatzes-in-gazastreifen-100.html
 
Krieg im Nahen Osten - UNO-Sonderberichterstatterin Albanese: „Internationaler Gerichtshof misst mit zweierlei Maß“

Die UNO-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, Albanese, hat dem Internationalen Gerichtshof Doppelmoral vorgeworfen. Es sei eine riesige Enttäuschung, dass der Gerichtshof nicht den sofortigen Stopp des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen angeordnet habe, sagte Albanese im Deutschlandfunk.


https://www.deutschlandfunk.de/uno-...gerichtshof-misst-mit-zweierlei-mass-102.html
 
Tja, die Geiseln werden immer noch gefangen gehalten.
https://www.spiegel.de/ausland/isra...altigt-a-209faf0e-07ea-4645-84d6-fbde01de9230
Nicht nur gefangen gehalten. "Der Horror der Überlebenden: Mehrere freigelassene Hamas-Geiseln und deren Angehörige haben israelischen Medien zufolge von sexualisierter Gewalt während der Gefangenschaft im Gazastreifen berichtet. »In diesem Moment wird jemand in einem Tunnel vergewaltigt«, sagte die Tochter einer freigelassenen Frau der Zeitung »Times of Israel« zufolge am Dienstag vor Abgeordneten des Parlaments.
Die Geiseln hätten »nichts Unrechtes getan«, sagte sie. Ihre Ende November freigelassene Mutter sagte , die Terroristen behandelten die Mädchen in Gefangenschaft »wie Puppen«, mit denen sie machen könnten, was sie wollten. »Ich kann nicht atmen, ich kann nicht damit umgehen, es ist zu schwer. Es ist fast vier Monate her, und sie sind immer noch da.« Die Mädchen in Gefangenschaft seien wie ihre Töchter gewesen, sagte sie weiter. Die Frau betonte Medien zufolge, dass Männer die gleichen Erfahrungen machten. »Sie können nicht schwanger werden, aber sie machen es auch durch.«
 
Nahost - Auswärtiges Amt „zutiefst besorgt“ über mögliche Verwicklung von UNO-Mitarbeitern in Hamas-Angriff

Das Auswärtige Amt fordert eine gründliche Aufklärung möglicher Verwicklungen von UNO-Mitarbeitern in den Angriff der Hamas auf Israel im vergangenen Oktober.


https://www.deutschlandfunk.de/ausw...on-uno-mitarbeitern-in-hamas-angriff-100.html

Vorwürfe gegen UNRWA-Mitarbeiter Deutschland stoppt Gelder für UN-Hilfswerk

Waren mehrere Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks in die Terrorangriffe der Hamas am 7. Oktober in Israel verwickelt? Diese Vorwürfe werden geprüft. Nach anderen Staaten will nun auch Deutschland vorerst keine neuen Gelder bewilligen.

Deutschland will wegen der mutmaßlichen Beteiligung einiger Beschäftigter des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA am Massaker der Hamas in Israel vorerst keine neuen Gelder für die Organisation bereitstellen. "Bis zum Ende der Aufklärung wird Deutschland in Abstimmung mit anderen Geberländern temporär keine neuen Mittel für UNRWA in Gaza bewilligen", teilten das Auswärtige Amt und das Entwicklungsministerium mit. Ohnehin stünden derzeit keine neuen Zusagen an, hieß es.

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/stopp-finanzierung-unrwa-100.html
 
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