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Alleine die Korrektur bei Energie umfaßt ein monströs großen Bereich, viel zu groß, um es nur für diese kurzfristige Umlage zu ändern. Das umfaßt ja nicht nur Gas und nicht nur den spezifischen Bereich, den wir gerade diskutieren. Und der Effekt einer Mehrwertsteuersenkung ist immer fraglich.
 
Naja strom und öl preise darf man ja gerne auch senken :ugly: man entlastet ja auch die industrie damit, es muss ja jedem klar sein wie teuer die produkte erst werden wenn auch die gasumlage auf die produkte ungelegt werden. Die inflation wird immens steigen.
 
Alleine die Korrektur bei Energie umfaßt ein monströs großen Bereich, viel zu groß, um es nur für diese kurzfristige Umlage zu ändern. Das umfaßt ja nicht nur Gas und nicht nur den spezifischen Bereich, den wir gerade diskutieren. Und der Effekt einer Mehrwertsteuersenkung ist immer fraglich.
Aber wäre es nicht möglich, einfach für exakt die Umlage einen eigenen Steuersatz festzuschreiben? Die MwSt leitet sich doch aus der Umsatzsteuer ab, die in §12 UStG festgelegt ist, oder?
§12 (2) definiert den verminderten 7% Steuersatz. Könnte man da nicht "einfach" noch nen Absatz definieren, der für die Energieumlage (und nix anderes) eine Umsatzsteuer von - keine Ahnung - 0.001% festlegt?
 
Prognose für uns:

Bildschirmfoto 2022-08-15 um 13.37.28.png


Wohlgemerkt ohne Gebühren für die Zähler.

Oben unser derzeitiger Gaspreis, den wir bis 31.12.22 sicher haben.

Unten eine Variable. Das ist der neue Gaspreis ab 01.09. aus dem benachbarten Haus (selber Hausverwalter)
Dazu die Gasumlage in der Hoffnung, dass das inkl. Mwst. ist.
Der Verbrauch entspricht ca. 11k kw/h wenn ich die m3 einfach mit dem Faktor 10 bewerte.

Joar......ist ein bisschen was on top.

Keine Ahnung was ich machen soll.
Wir bekommen den Strom ja relativ günstig.
Weiß nicht ob ich auf Strom umstellen soll aber angenehm ist das nicht dank EG und Fußbodenheizung.
Daher tendiere dich derzeit dazu, den Verbrauch noch etwas zu mindern und am Ende kostet es dann was es nunmal kostet.
 
Daher tendiere dich derzeit dazu, den Verbrauch noch etwas zu mindern und am Ende kostet es dann was es nunmal kostet.
Wir werden das auch so machen.

Viel Einsparpotenzial über unser Verhalten haben wir nicht mehr. Wir duschen beide nur kurz (ich schaffs mit ca. 2 Minuten, in denen Wasser läuft), die Kesseltemperatur ist auf 48° abgesenkt, wann immer möglich wird für alles kaltes Wasser genutzt.
Aber der absolute Löwenanteil des Verbrauchs ist eh das Heizen. Und da haben wir schon immer ne Raumtemperatur von knapp 20°. Schlafzimmer ist fast ungeheizt (weil wir nachts eh immer das Fenster auf Kipp haben), das bringen wir nur im tiefen Winter mal tagsüber auf 1718°, damit wir da nicht super Schimmelklima haben.

Und frieren will ich daheim auch nicht, also viel niedriger geht die Raumtemperatur auch nicht.

Daher ists halt so. Es kostet was es kostet und wir sind halt NOCH sensibilisierter für unnützen Verbrauch.
 
Ich mach mir ein bisschen Sorgen um unsere Fußbodenheizung.
Werd da wohl jemand antanzen lassen.

Wir haben eine Einstellung, ab der die Heizung heizt.
Dann aber holla die Waldfee.
Wohnbereich 23 bis knapp 24 Grad.
Jetzt könnte man ja denken, stell einfach runter.
Joar, gerne aber den Thermostat ein bisschen, wirklich nur ein bisschen runter und die Heizung geht aus und das bleibt dann auch so.
Einen Tag später stellen wir dann genervt zurück auf die ursprüngliche Stellung.
Bin am überlegen auf digitale Thermostat umzustellen aber bis auf den Bedienkomfort ist das technisch nichts anderes als ein Bimetall dass dann aufmacht, wenn Temp. x erreicht ist.

Fänd es trotzdem gut. Dann können wir 21 Grad eingeben und das Ding regelt.
Sollte das Probleme weiterhin bestehen, muss ich mal den freundlichen Sanitärler antanzen lassen.
Ist glaub eh kein Fehler das heuer mal checken zu lassen. Evtl. ergibt sich da ach noch Einsparpotential.
 
das bringen wir nur im tiefen Winter mal tagsüber auf 1718°, damit wir da nicht super Schimmelklima haben.

1718° dürfte ausreichen, um Schimmel zu verhindern :ugly:

Ich weiß bis heute nicht ganz genau, welche Temperaturen und Lüftungsweise der Weisheit letzter Schluss ist, um es zu verhindern. Komplett geht es auch fast nicht, glaube ich mittlerweile....den Siff an den Fugen der Dusche hab ich zB auch wieder.
 
Aber wäre es nicht möglich, einfach für exakt die Umlage einen eigenen Steuersatz festzuschreiben? Die MwSt leitet sich doch aus der Umsatzsteuer ab, die in §12 UStG festgelegt ist, oder?
§12 (2) definiert den verminderten 7% Steuersatz. Könnte man da nicht "einfach" noch nen Absatz definieren, der für die Energieumlage (und nix anderes) eine Umsatzsteuer von - keine Ahnung - 0.001% festlegt?
Theoretisch vermutlich möglich, aber nur für so einen temporären Zustand (Laufzeit 1,5 Jahre) eines der wichtigsten deutschen Steuergesetze im Kern zu ändern, inkl. zwingender Zustimmung des Bundesrates ... Kanonen und Spatzen. Insbesondere, wenn es schnell gehen muß, daß soll ja schon ab Oktober laufen. Dann kann man den wirklich hart getroffenen eher mit einem Hilfspaket unter die Arme greifen.

Edit: und ob das Ganze dann nicht sogar auf ein Unterlaufen von EU-Bestimmungen hinausläuft, mit den entsprechenden Konsequenzen, kann ich Dir auch nicht sagen. Brüssel wäre aber vermutlich nicht erfreut.
 
Die Regierung will die MwSt ja weglassen. Ist nur leider aufgrund EU-Richtlinien wohl nicht so einfach.

Wobei da irgendwie eine Ausnahme geschaffen werden muss.

Wobei man sich schon fragen kann, wieso ein Land wie Frankreich dann schon seit Ewigkeiten (auf Kosten aller anderen EU Mitglieder) seine Strompreise deckeln darf. Da wird in diversen Bereichen irgendwie mit zweierlei Maß gemessen. Wobei man staatliche Eingriffe schon als letzte Möglichkeit sehen sollte, weil die meistens die schlechte Angewohnheit haben, einem mit einiger Verzögerung wieder ins Gesicht zu schlagen.
 
Ich wollte auch nicht diskutieren, sondern nur eine Antwort auf meine Frage haben, von jemandem der sich damit auskennt.

Weil IMO liegt die Idee ja nahe, aber @Cale hat natürlich recht mit Kanonen und Spatzen. Da kann man an anderer Ecke besser für die Schwachen helfen.
 
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