Ein gutes Beispiel für ein religiöses Problem. Hier hat die Kirche ja auch keinen guten Ruf, wieso sollte man einem anderen Glauben also unvoreingenommen sein.Jede Fluchtgeschichte ist individuell denke ich.
Wir haben hier christliche syrische Familien gehabt, die hätten weder dem IS noch Assad in die Hände fallen dürfen.
Mein Arbeitskollege, der als Zivilist unter IS-Besatzung gelebt hat, damals noch als Taxifahrer, erzählte dass Bombardierungen durch das Assad-Regime dem IS oft angekündigt oder zumindest bekannt waren. Im Prinzip wollte er sie im Norden gerne machen lassen um sein Kurdenproblem loszuwerden, im Landesinneren aber seine Ruhe zu haben. Klingt auch logisch, immerhin ist der IS in Kolonnen, mit den bekannten schwarzen Fahnen, durch Wüstenlandschaft gefahren und wurde im Prinzip nie getroffen - zumindest nicht durch syrische Raketen. Wenn die damals mal irgendwas trafen, waren es dann ja doch eher Flüchtlingslager.
Extremismus in jeglicher Hinsicht ist scheisse!