Gut, mal darauf bezogen. Ich könnte mich sogar mit einer Vermögensabgabe anfreunden, wenn der Staat seinen Verpflichtungen nachkommen würde, den Menschen den Aufbau einer Altersvorsorge zu ermöglichen. Ganz besonders wenn er die staatliche Rente gleichzeitig immer weiter eindampft und Abgaben zwangsläufig wieder steigen werden. Das tut er aber nicht. Zum einen fördert der Staat (verglichen mit anderen Ländern) so gut wie nichts bei der privaten Altersvorsorge. Und dann hat das, was er in der Hand der Versicherungslobby fördert den Menschen nicht nur keinen Ertrag gebracht (Riester etc.) sondern die meisten Menschen sogar aktiv noch Geld gekostet. Das ist mal der eine Punkt, er will was von dem Geld, für das der Staat aktiv keinen Finger gerührt hat. Das entspricht nicht meinem Gerechtigkeitsempfinden.
Und an zweiter Stelle fehlt mir der Glaube, dass der Staat die Einnahmen aus einer solchen Abgabe (die auch kaum gerecht unter vertretbaren Kosten erhoben werden kann, deshalb wurde sie ja abgeschafft) für seine staatlichen Aufgaben wie Infrastruktur, Bildung, Sicherheit etc. verwenden würde, sondern sie einfach nicht nachhaltig in den Sozialstaat pumpen würde.