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Ich will hier auch nicht das Management in Schutz nehmen. Das Management deutscher Aurobauer ist durchweg Müll gewesen und hat das alles zu nem großen Teil verursacht. Aber wie sagt man im englischen so schön "it is what it is". Mitarbeiter sind ein Kostenfaktor und entweder man macht da was oder der Laden ist spätestens in 10 Jahren dicht.
 
Naja, ob das Management mal Müll ist wage ich zu bezweifeln. So einen Konzern lenkst du mal nicht eben so durch die ganzen Krisen der letzten Jahre. Das ist schon heftig was die deutsche Automobilbranche da zu stemmen hat. Wer da noch nicht verstanden hat, dass es letztlich um jeden Job in der Branche in Deutschland geht dem ist nicht mehr zu helfen. VW hat die letzten Jahre immer noch mit nem Gewinn abgeschlossen und gut gewirtschaftet und versucht das auch weiterhin aufrecht zu erhalten. D.h. es geht nicht um die Streichung etwaiger Stellen, sondern viel mehr um die Rettung anderer Stellen und Aufrechterhaltung des Standortes Deutschland insgesamt. Aber dieser Blick fehlt mal leider wieder. Stattdessen kanalisiert man das auf "böse Dividende gezahlt". VW agiert insofern ja letztlich kaufmännisch vernünftig und versucht zu agieren bevor sie zum massiven reagieren gezwungen werden und da dann vielleicht nichts mehr geht. Wenn der Laden erstmal ganz zu ist kommt er nicht mehr zurück. Ich weiß nicht wie oft ich das schon im Kleinen und Großen erleben musste.
 
Naja VW hat die letzten Jahre nur Gewinn eingefahren durch den chin. Markt und der ist total zusammengebrochen. Der hat quasi den europ. Verlust ausgeglichen.
 
Naja, ob das Management mal Müll ist wage ich zu bezweifeln. So einen Konzern lenkst du mal nicht eben so durch die ganzen Krisen der letzten Jahre. Das ist schon heftig was die deutsche Automobilbranche da zu stemmen hat. Wer da noch nicht verstanden hat, dass es letztlich um jeden Job in der Branche in Deutschland geht dem ist nicht mehr zu helfen. VW hat die letzten Jahre immer noch mit nem Gewinn abgeschlossen und gut gewirtschaftet und versucht das auch weiterhin aufrecht zu erhalten. D.h. es geht nicht um die Streichung etwaiger Stellen, sondern viel mehr um die Rettung anderer Stellen und Aufrechterhaltung des Standortes Deutschland insgesamt. Aber dieser Blick fehlt mal leider wieder. Stattdessen kanalisiert man das auf "böse Dividende gezahlt". VW agiert insofern ja letztlich kaufmännisch vernünftig und versucht zu agieren bevor sie zum massiven reagieren gezwungen werden und da dann vielleicht nichts mehr geht. Wenn der Laden erstmal ganz zu ist kommt er nicht mehr zurück. Ich weiß nicht wie oft ich das schon im Kleinen und Großen erleben musste.
Naja.... Die gesamte deutsche Branche ist seit Jahren in Schockstarre mit Blick auf Fernost. Bloß nicht bewegen dann geht der Spuk an uns vorbei und wir bauen einen Golf 10 für die Junge Generation. Jaaaaa.... Immer mit dem Blick auf die FDP und das wie achsotoll Technologie-offen wir sind. Da kommt ein Tesla und baut plötzlich Autos für die Masse und auf der anderen Seite ist der Dacia Duster die Nr.1 in Europa. Dieses Halbherzige Verhalten hat das Management zu verantworten. Der ex VW Chef Diess hat das bei Lanz schon gut erkannt das unsere Rettung nur der Luxus Markt in China ist. Und ein anderes Problem ist die geringere Nachfrage in Europa. Da fehlen 2 Mio Autos im Jahr. Wenn jetzt BYD den Markt flutet wie das Küchenstück kleiner. Das Wachstum ist vorbei hier in der EU.
 
Aber VW und einige andere deutsche Hersteller nehmen da schon ne Sonder-Rolle ein. Die Kombination aus Wochenstunden und Lohn/Gehalt ist bei denen deutlich höher als bei allen anderen Autoherstellern. Die "Sachbearbeiter" bei VW haben ein Durchschnittsgehalt von über 70.000 Brutto :O_o:.
Die haben dann aber auch Auswahl bei der Einstellung. Ist halt das deutsche "Apple" oder "Google". Ich kenne es bei mir aus der Region Stuttgart. Bei Bosch, Daimler oder Porsche musste bislang keiner betteln gehen.
 
Was heißt denn in Schockstarre? Ein aktuell riesiges Problem ist doch politisch gemacht. Alle Hersteller haben enorme Ressourcen in des Thema Emobilität gesteckt und stellen jetzt fest, dass das Zeug nicht läuft. Der ZF bricht das aktuell enorm das Genick. Ich hab ja ein paar Jahre hier in Saarbrücken relativ "Hautnah" mitbekommen, wie massiv an der Transformation gearbeitet wurde um den Konzern dort hin zu bekommen. Vorher war das ne Goldgrube und die Arbeiter verdienen hier auch sehr gut. Übermäßig gut für das was sie machen. Sehen die natürlich nicht so. Dadurch dass die E-Mobilität dann aber doch nicht so läuft und eben andere Unternehmen aus dem Ausland das noch besser und günstiger hinbekommen haben wir hier dann jetzt ein enormes Problem. Daran Schuld ist dann am Ende - natürlich - das Management. Ganz klar. Die programmieren ja auch eigenhändig die teils schlechte Software und nicht die Angestellten die dafür zuständig sind.

Die Autos sind eben auch zu teuer. Und warum sind sie das? Weil der Standort Deutschland halt auch extrem teuer ist und immer teurer wird. Wenn ich mir die Bilanz der VW AG anschaue, hat die in 2023 6 Milliarden Gewinn gemacht. Darin enthalten ein Finanzergebnis von Milliarden. Also Erträge aus Beteiligungen. Wenn ich das etwas vereinfacht sehe, dann hätte die AG produktiv sogar 3 Milliarden Verlust mit ihrem Kerngeschäft gemacht. Und natürlich musst du weiter den Golf bauen. Das ist die Marke im Konzern, nach der eine ganze Klasse benannt wurde. Applet hört ja auch nicht plötzlich auf das IPhone zu bauen. Aber bei so einem auf Massenmarkt getrimmten Auto muss halt auch alles passen und es muss quasi jedem gefallen, was Experimente wieder schwer macht. Und manchmal greift man halt dennoch daneben, oder der Markt ändert sich. Da haben schon ganz andere Autokonzerne mit Probleme bekommen.

Am Ende bekomme ich aber auch nen Hals, wenn ich (hier wieder das Beispiel ZF bei uns) sehe, wie dann vom ZF Werksgelände Autos nach Schichtende runterrollen in denen kein ZF Getriebe steckt. Weil sind ja zu teuer die ganzen Karren. Da kaufen wir lieber günstig asiatische Autos. Aber wir haben ja so ein Kaliber auch in der Familie. Arbeitet bei ZF, fährt nen Hyundai, beschert sich dass er zu wenig verdient, Management macht alles falsch, deutsche Politik eh scheiße - wohnt aber in Frankreich, weil man da ja doll Steuern spart. Das ist in der Summe so eine Verkettung dass ich manchmal echt zweifeln muss.
 
Naja, ob das Management mal Müll ist wage ich zu bezweifeln. So einen Konzern lenkst du mal nicht eben so durch die ganzen Krisen der letzten Jahre. Das ist schon heftig was die deutsche Automobilbranche da zu stemmen hat. Wer da noch nicht verstanden hat, dass es letztlich um jeden Job in der Branche in Deutschland geht dem ist nicht mehr zu helfen. VW hat die letzten Jahre immer noch mit nem Gewinn abgeschlossen und gut gewirtschaftet und versucht das auch weiterhin aufrecht zu erhalten. D.h. es geht nicht um die Streichung etwaiger Stellen, sondern viel mehr um die Rettung anderer Stellen und Aufrechterhaltung des Standortes Deutschland insgesamt. Aber dieser Blick fehlt mal leider wieder. Stattdessen kanalisiert man das auf "böse Dividende gezahlt". VW agiert insofern ja letztlich kaufmännisch vernünftig und versucht zu agieren bevor sie zum massiven reagieren gezwungen werden und da dann vielleicht nichts mehr geht. Wenn der Laden erstmal ganz zu ist kommt er nicht mehr zurück. Ich weiß nicht wie oft ich das schon im Kleinen und Großen erleben musste.

Aber sie haben sich selbst komplett in diese Situation gebracht. Seit mehr als 10 Jahren konnte man durch Tesla sehen, wo die Reise hingeht. Daimler war sogar mal substantiell an Tesla beteiligt und war auch noch stolz, als sie früh mit etwas Gewinn verkauft haben. Die haben alle den Schuss nicht gehört. Genauso wie sie sich von Marken wie Hyundai und Kia haben überrumpeln lassen. Und die waren hier auch fast alle an dem Abgas-Skandal beteiligt. Und China hat man bis zum Corona Jahr 2020 belächelt. Und als die deutschen Manager nach den Lockdowns zurück nach China kamen sind die aus allen Wolken gefallen. Klar, das aktuelle Management hat es nicht verursacht, aber sie haben es auch alle nicht geschafft ne neue Strategie zu finden.
 
Medienbericht - VW will vor allem beim Lohn sparen

Der Autohersteller Volkswagen will laut einem Medienbericht in der aktuellen Krise vor allem Lohnkosten senken.


https://www.deutschlandfunk.de/vw-will-vor-allem-beim-lohn-sparen-100.html



da wirds halt scheinheilig….. Lohnkosten ändern nix an der Überkapazität, das kommt denen halt gerade gelegen…… genau wie Sparkassen und Volksbanken „zufällig“ ihr Geldautomaten reduzieren wegen den Mocro Mafia Überfällen…. Anstatt einfach die Scheine zu verkleben. Wie komm ich darauf? Keine Ahnung!
 
Was heißt denn in Schockstarre? Ein aktuell riesiges Problem ist doch politisch gemacht. Alle Hersteller haben enorme Ressourcen in des Thema Emobilität gesteckt und stellen jetzt fest, dass das Zeug nicht läuft. Der ZF bricht das aktuell enorm das Genick. Ich hab ja ein paar Jahre hier in Saarbrücken relativ "Hautnah" mitbekommen, wie massiv an der Transformation gearbeitet wurde um den Konzern dort hin zu bekommen. Vorher war das ne Goldgrube und die Arbeiter verdienen hier auch sehr gut. Übermäßig gut für das was sie machen. Sehen die natürlich nicht so. Dadurch dass die E-Mobilität dann aber doch nicht so läuft und eben andere Unternehmen aus dem Ausland das noch besser und günstiger hinbekommen haben wir hier dann jetzt ein enormes Problem. Daran Schuld ist dann am Ende - natürlich - das Management. Ganz klar. Die programmieren ja auch eigenhändig die teils schlechte Software und nicht die Angestellten die dafür zuständig sind.

Die Autos sind eben auch zu teuer. Und warum sind sie das? Weil der Standort Deutschland halt auch extrem teuer ist und immer teurer wird. Wenn ich mir die Bilanz der VW AG anschaue, hat die in 2023 6 Milliarden Gewinn gemacht. Darin enthalten ein Finanzergebnis von Milliarden. Also Erträge aus Beteiligungen. Wenn ich das etwas vereinfacht sehe, dann hätte die AG produktiv sogar 3 Milliarden Verlust mit ihrem Kerngeschäft gemacht. Und natürlich musst du weiter den Golf bauen. Das ist die Marke im Konzern, nach der eine ganze Klasse benannt wurde. Applet hört ja auch nicht plötzlich auf das IPhone zu bauen. Aber bei so einem auf Massenmarkt getrimmten Auto muss halt auch alles passen und es muss quasi jedem gefallen, was Experimente wieder schwer macht. Und manchmal greift man halt dennoch daneben, oder der Markt ändert sich. Da haben schon ganz andere Autokonzerne mit Probleme bekommen.

Am Ende bekomme ich aber auch nen Hals, wenn ich (hier wieder das Beispiel ZF bei uns) sehe, wie dann vom ZF Werksgelände Autos nach Schichtende runterrollen in denen kein ZF Getriebe steckt. Weil sind ja zu teuer die ganzen Karren. Da kaufen wir lieber günstig asiatische Autos. Aber wir haben ja so ein Kaliber auch in der Familie. Arbeitet bei ZF, fährt nen Hyundai, beschert sich dass er zu wenig verdient, Management macht alles falsch, deutsche Politik eh scheiße - wohnt aber in Frankreich, weil man da ja doll Steuern spart. Das ist in der Summe so eine Verkettung dass ich manchmal echt zweifeln muss.
Was ist ZF?
 
Drittes Quartal - Krise bei VW: Volkswagen meldet Gewinneinbruch um knapp 64 Prozent – Zweite Tarifrunde beginnt

Der Volkswagen-Konzern hat im dritten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten. Wie das Unternehmen in Wolfsburg mitteilte, sackte das Ergebnis nach Steuern um 63,7 Prozent auf rund 1,58 Milliarden Euro ab. Hintergrund ist das schlechte Geschäft in China.


https://www.deutschlandfunk.de/kris...64-prozent-zweite-tarifrunde-beginnt-100.html
 
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Klar spielen da noch andere Faktoren mit rein und kann jetzt nur Zufall sein, dass 2019 schon so oder so ähnlich vorhergesagt wurde.

Irgendwie sehe ich, wenn ich das höre, den Lindner im Hintergrund reinschreien „Schuldenbremse“
 
Leider hat die Politik da ordentlich mitgeholfen bzgl. E-Auto Prämie etc. oder sagen wir, die FDP hat da mitgeholfen. aber trotzdem sehr gut vorhergesagt.
 
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