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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

kann ich haushaltspolitisch verstehen, gesellschaftspolitisch und in Zeiten einer eigentlich angestrebten Verkehrswende imo das komplett falsche Signal.
Ja und nein..... Es muss auch trotz hoher Subventionen bezahlbar sein. Die Verkehrswende zu mehr Bahn und Bus hängt eher an den riesen Wasserkopf und der Kack Infrastruktur. Hätten wir ne geile Bahn dann würden die Leute auch nen Hunni im Monat latzen.
 
ja aber ich finde das sollte jedem kostenlos zur Verfügung stehen und aus Steuermitteln finanziert werden, wegen mir auch mit ne rextra Bahnsteuer die jeder anteilig vom Bruttogehalt bezahlt. Dann wäre sie auch sozial gerecht.
Natürlich nur mit einem massiven Ausbau etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich soll von meinem Brutto die Bahn finanzieren wovon ich überhaupt nichts habe, weil ich nur mit dem PKW zur Arbeit komme?
Darf dir der Staat dann auch ne Arbeitsweg Steuer vom Brutto abziehen, damit ich "kostenlos" zur Arbeit komme?
 
Ich muss jetzt aber nicht vorrechnen, wie viel autolose Bürger für den Straßenerhalt zahlen, oder?
Die autolosen Bürger erhalten sicherlich keine Post und auch keine Lebensmittel aus dem Supermarkt. Kommt alles mit der Bahn nach Hause?


Echt ne Frechheit, ne?! Ich zahl schon die Feuerwehr mit obwohl noch nie mein Haus gebrannt hat.
Toller Vergleich :roll:

Nein. Da Energiewende bedeutet, dass das Autofahren eben NICHT attraktiver werden soll.
Es fahren auch alle zum Spaß sinnlos mit dem Auto in der Gegend rum.
Auto fahren sollte man sofort verbieten.

Edit:
Man könnte ja zum Beispiel ein kostenloses Kontingent zum Aufladen an Ladesäulen für den Arbeitsweg mit dem E-Auto zur Verfügung stellen.
Würde das E-Auto gleich attraktiver machen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Infrastruktur zahlt jeder.... Gerecht ist es nie. Eine kostenlosen ÖPNV oder generell Bahn halte ich auch für ungerecht. Die Bahn und das Schienennetz werden auch für die Wirtschaft benutzt
 
Verkehrsministerkonferenz - Preis für das Deutschlandticket steigt auf 58 Euro

Der Preis für das Deutschlandticket soll zum 1. Januar auf 58 Euro steigen. Das haben die Verkehrsminister der Länder auf einer digitalen Sondersitzung beschlossen, wie Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Krischer mitteilte.


https://www.deutschlandfunk.de/preis-fuer-das-deutschlandticket-steigt-auf-58-euro-102.html


Ein komplett falsches Signal, der Preis von 49€ war eh schon am oberen Limit der Akzeptanz. Allein, dass die Preiserhöhung öffentlich zur Diskussion gebracht wurde, ist Gift für das Ziel. Wie man eine der wenigen politischen Innovationen der letzten Jahre so torpedieren kann, ist mir ein Rätsel. Die Politik will die Verkehrswende gar nicht, sie schauen nur auf die aktuellen Kosten, aber kein Stück in die Zukunft.
Ich habe das D-Ticket noch, weil ich das eigentlich gerne fördere, obwohl ich mit dem Auto jetzt schon günstiger zur Arbeit fahren würde, wenn ich rein die Kraftstoffkosten betrachte. Wenn ich dann noch die Nachteile der doppelten Fahrtzeit, Verspätungen, schlechten Taktung und geringen Flexibilität des ÖPNV einbeziehe, muss ich wirklich schwer überlegen, ob ich dabei bleibe.
 
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