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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Oh man OK sorry wirklich falsch verstanden. Tja keine Ahnung was die Familie davon halten soll, eventuelle Gewissheit dass dieser Mensch nicht mehr in Deutschland ist und solche Aktionen wiederholen kann. Auch wenn jetzt einer wieder kommt und sagt "ja aber kann ja auch irgendwer anders machen" aber trotzdem sehe ich das so dass einige Familien sicherlich froh sind wenn der Täter nicht mehr im Land ist. Ist ja auch nicht sicher dass er nach dem Knast raus kommt und friedlich weiter lebt und keiner Fliege mehr was zu leide tut

Ich wollte eigentlich mit meinen Fragen erreichen, dass du deine Sichtweise hinterfragst, bzw. auf den Trichter kommst, dass deine Meinung nicht zu Ende gedacht ist. Aber ich erkenne, es bringt nichts. Du spinnst deine Sicht immer weiter ins Imaginäre, ohne Realitäten anzuerkennen, an die man nicht vorbei kommt. Es fehlt an Grundwissen, wie unsere Demokratie und Justiz überhaupt aufgebaut wird. Jetzt wird es ersetzt durch ein dumpfes Bauchgefühl von Gerechtigkeitsempfinden über Dinge, die mit dem persönlichen Leben meist nicht sehr viel zu tun haben. Eine Vorstellung von Gerechtigkeit die an den Landesgrenzen Deutschlands aufhört und blind ignoriert, in welcher Welt wir eigentlich Leben und wie unser eigener Wohlstand damit zusammenhängt. Mit Patriotismus und Germany first kann man sich vielleicht den Arsch abwischen, aber sicherlich nicht satt werden und zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen. Aber glaubt ruhig weiter, dass Nationalstolz der Schlüssel zum Erfolg ist.
Und ja, das war jetzt an alle gerichtet und nicht nur an dich. :)
 
Wie kann es eigentlich sein, dass wir jahrzehntelang diese Werte als Exportschlager in die ganze Welt vermitteln konnten, obwohl uns als Deutsche Vaterlandsliebe und Nationalstolz nicht gestattet sind? Wie haben wir das denn hingekriegt?
Ich bin mir nicht sicher, woher du das mit „nicht gestattet“ nimmst. Ich meinte nur, dass wir in Deutschland vorsichtig sein müssen, wie wir über Nationalstolz sprechen, weil es sonst schnell heißt, dass rechte Tendenzen aufkommen. Aber ich glaube du meinst vermutlich eher folgendes: Unsere internationale Anerkennung basiert auf Werten wie Fleiß und Zuverlässigkeit, unabhängig davon, wie stark wir unseren Nationalstolz nach außen tragen.

Trotzdem sehe ich keinen Grund, warum ich diese Werte nicht gut finden und darauf stolz sein darf.
 
Ich bin mir nicht sicher, woher du das mit „nicht gestattet“ nimmst. Ich meinte nur, dass wir in Deutschland vorsichtig sein müssen, wie wir über Nationalstolz sprechen, weil es sonst schnell heißt, dass rechte Tendenzen aufkommen. Aber ich glaube du meinst vermutlich eher folgendes: Unsere internationale Anerkennung basiert auf Werten wie Fleiß und Zuverlässigkeit, unabhängig davon, wie stark wir unseren Nationalstolz nach außen tragen.

Trotzdem sehe ich keinen Grund, warum ich diese Werte nicht gut finden und darauf stolz sein darf.

Kannst du ja gerne machen. Allerdings solltest gerade du als Deutscher wissen, dass einiges davon auch ein Mythos ist. Andere Dinge davon haben andere Nationen auch, machen aber nicht so ein Ding draus.

Aber du kannst ja mal erzählen, wie du von Herzen gerne deinen Nationalstolz ausleben möchtest, wo du aber das Gefühl hast, das kannste jetzt doch nicht so praktizieren, das käme möglicherweise bei einigen komisch an. Würde mich mal interessieren!
 
Ich wollte eigentlich mit meinen Fragen erreichen, dass du deine Sichtweise hinterfragst, bzw. auf den Trichter kommst, dass deine Meinung nicht zu Ende gedacht ist. Aber ich erkenne, es bringt nichts. Du spinnst deine Sicht immer weiter ins Imaginäre, ohne Realitäten anzuerkennen, an die man nicht vorbei kommt. Es fehlt an Grundwissen, wie unsere Demokratie und Justiz überhaupt aufgebaut wird. Jetzt wird es ersetzt durch ein dumpfes Bauchgefühl von Gerechtigkeitsempfinden über Dinge, die mit dem persönlichen Leben meist nicht sehr viel zu tun haben. Eine Vorstellung von Gerechtigkeit die an den Landesgrenzen Deutschlands aufhört und blind ignoriert, in welcher Welt wir eigentlich Leben und wie unser eigener Wohlstand damit zusammenhängt. Mit Patriotismus und Germany first kann man sich vielleicht den Arsch abwischen, aber sicherlich nicht satt werden und zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen. Aber glaubt ruhig weiter, dass Nationalstolz der Schlüssel zum Erfolg ist.
Und ja, das war jetzt an alle gerichtet und nicht nur an dich. :)
Ich verstehe, dass meine (oder unsere) Sichtweise nicht unbedingt deiner entspricht und dass du das Gefühl hast, ich würde die Realität nicht ausreichend berücksichtigen. Es stimmt, dass Themen wie Patriotismus und Nationalstolz oft emotional aufgeladen sind und zu unterschiedlichen Interpretationen führen. Mir geht es nicht darum, diese Themen als alleiniges Mittel für Erfolg darzustellen, sondern um eine differenzierte Diskussion darüber, wie Werte und Identität in einer globalisierten Welt eine Rolle spielen. Dabei sind Aspekte wie Religion und Herkunft nun mal auch Teil des großen Ganzen.
Und ob man nun Nationalstolz hat oder nicht, ist meiner Meinung nach eine Ansichtssache. Aber ich denke, es ist genauso gerechtfertigt, wie es auch LGBTQ, Black Pride und ähnliche Bewegungen sind. Jeder hat das Recht, auf seine Identität und Herkunft stolz zu sein. Habe ja zu Habeck nur gesagt, ich finde es schade, dass er sich damit nicht identifizieren kann, wenn man schon Kanzler werden möchte.
 
Kannst du ja gerne machen. Allerdings solltest gerade du als Deutscher wissen, dass einiges davon auch ein Mythos ist. Andere Dinge davon haben andere Nationen auch, machen aber nicht so ein Ding draus.

Aber du kannst ja mal erzählen, wie du von Herzen gerne deinen Nationalstolz ausleben möchtest, wo du aber das Gefühl hast, das kannste jetzt doch nicht so praktizieren, das käme möglicherweise bei einigen komisch an. Würde mich mal interessieren!
Ich möchte meinen Nationalstolz gar nicht unbedingt ausleben. Mir gefällt es, wenn Menschen gerne nach Deutschland kommen, unser Sozialsystem schätzen und vielleicht sogar dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu lindern. Für mich geht es eher darum, dass wir ein Land sind, auf das man stolz sein kann, weil es attraktiv und lebenswert ist – und dass wir das durch unsere Werte und unser Handeln zeigen, ohne groß darüber zu reden.
Leider klappt das nicht immer, was meiner Meinung nach auch an einer gescheiterten Migrationspolitik liegt. Die Folgen davon sind unter anderem gesteigerte Kriminalität und Anschläge (oder "Einzelfälle"). (Und bitte: Ich habe nicht gesagt, dass es dadurch weniger Anschläge durch Deutsche geben würde oder der böse Ausländer daran schuld hat, weil er eben ein Ausländer ist.)
 
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Ich möchte meinen Nationalstolz gar nicht unbedingt ausleben. Mir gefällt es, wenn Menschen gerne nach Deutschland kommen, unser Sozialsystem schätzen und vielleicht sogar dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu lindern. Für mich geht es eher darum, dass wir ein Land sind, auf das man stolz sein kann, weil es attraktiv und lebenswert ist – und dass wir das durch unsere Werte und unser Handeln zeigen, ohne groß darüber zu reden.
Leider klappt das nicht immer, was meiner Meinung nach auch an einer gescheiterten Migrationspolitik liegt. Die Folgen davon sind unter anderem gesteigerte Kriminalität und Anschläge (oder "Einzelfälle"). (Und bitte: Ich habe nicht gesagt, dass es dadurch weniger Anschläge durch Deutsche geben würde oder der böse Ausländer daran schuld hat.)

Ich komme dir ein Stück weit entgegen. Ich bin nicht stolz darauf, in diesem Land zu leben, aber ich bin sehr froh darüber. Worauf ich aber überhaupt keine Lust habe, ist, die Debatte über die Zukunft dieses Landes, insbesondere vor Wahlen, vor allem auf das Migrationsthema zu beschränken, als hätten wir überhaupt keine anderen Probleme. Leider passiert genau das gerade. Und ruckzuck ist man dann wieder bei Nationalstolz usw
 
Wie gesagt, meinen Segen hast du. Ich zünde keine gehissten Deutschlandfahnen in Kleingartenkolonien an, sondern laufe nur mit innerem Augenrollen daran vorbei. Ich kenne auch niemanden, der das macht.
Mein Punkt war auch eher darauf bezogen, dass ich von einem Kanzler erwarte, dass er gerne Kanzler von Deutschland ist. Für mich ist das schon ein gewisser Patriotismus.

Ich komme dir ein Stück weit entgegen. Ich bin nicht stolz darauf, in diesem Land zu leben, aber ich bin sehr froh darüber. Worauf ich aber überhaupt keine Lust habe, ist, die Debatte über die Zukunft dieses Landes, insbesondere vor Wahlen, vor allem auf das Migrationsthema zu beschränken, als hätten wir überhaupt keine anderen Probleme. Leider passiert genau das gerade. Und ruckzuck ist man dann wieder bei Nationalstolz usw
Bin ich bei dir, dass wir das mit der AfD sicherlich nicht gelöst bekommen. Aber es sind meiner Meinung nach gerade in der Migrationspolitik kleine Stellschrauben die einfach zu bewältigen wären und schon hätten wir einen Messermörder (bzw. Menschen die es nicht verdient haben, hier zu bleiben) weniger.
 
Sorry Gerri, aber du provoziert schon gerne, oder? Ist ja OK, dass du kein Fan von Nationalstolz bist, aber warum musst du es dann als lächerlich beschreiben. Finde ich persönlich respektlos gegenüber den Menschen, die Stolz auf ihr Land, ihre Werte, ihre Landschaft oder sonst was sind. Ich bin selbst auch kein Fan davon, aber es als lächerlich abzustempeln ist auch nicht gerade zielführend um einen konstruktiven Dialog zu führen.

äh was?

ich hab gesagt ICH FINDE Nationalstolz lächerlich. Warum soll ich das so nicht sagen dürfen? Wenn sich wirklich dadurch jmd gekränkt fühlt dann hat derjenige ganz andere Probleme.
 
Wer in Deutschland schwere Straftaten begeht, soll auch hier verurteilt und seine Strafe hier absitzen. Anschließend sollte er sofort abgeschoben werden.
Gut gesagt

Stolz und Vaterlandsliebe sind wichtig, weil sie den Zusammenhalt stärken und uns an die Werte erinnern, die Deutschland ausmachen. Wenn andere Nationen stolz auf ihre Ideale sind, können wir uns auf Tugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität berufen – das, was „Made in Germany“ auszeichnet. Diese Werte prägen nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch unseren Alltag und unser Ansehen in der Welt. Stolz darauf zu sein, bedeutet meiner Meinung nach also, diese Werte zu leben und weiterzugeben. Ein gewisser Nationalstolz ist in anderen Ländern ja auch vorhanden, aber nur wir Deutschen müssen da wieder aufpassen... das nervt doch!
Absolut. Wieso muss man sich jetzt auch noch erklären wenn man stolz auf seine Nation und Land ist? Das man sich dafür echt rechtfertigen muss ist doch ein Unding. Klar ist nicht alles perfekt aber trotzdem kann und darf man stolz auf seine Heimat sein und das auch sagen können ohne das man sich gleich wieder rechtfertigen und erklären muss. Jede Nation ist stolz auf sich also darf der Deutsche dass auch sein
 
Niemand hat erwartet dass sich hier irgendwer erklärt, das hat @value einfach so gemacht nach dem Habeck Video

warum gehst du in jedem deiner Posts in eine vermeintliche Defensive die niemand gefordert hat um dann offensiv zu enden?

muss man immer erklären dass man kein Nazi ist?
Muss man seinen Nationalstolz erklären?

nein, beides hat nie jmd gefordert….. keine Ahnung was die Opferrolle soll?
 
Niemand hat erwartet dass sich hier irgendwer erklärt, das hat @value einfach so gemacht nach dem Habeck Video

warum gehst du in jedem deiner Posts in eine vermeintliche Defensive die niemand gefordert hat um dann offensiv zu enden?

muss man immer erklären dass man kein Nazi ist?
Muss man seinen Nationalstolz erklären?

nein, beides hat nie jmd gefordert…..
Eigentlich hab ich mich nicht von selbst erklärt, sondern weil nachgefragt worden ist, was für mich Nationalstolz ist und hinterher, wie ich ihn praktizieren würde. Eigentlich ging’s mir nur darum, dass ich von einem Kanzler einen gewissen Patriotismus erwarte, wenn er ein Land regieren möchte.

Die aktuelle Problematik besteht für viele Bürger darin, dass wir uns unsicher fühlen, weil Menschen, die eigentlich nicht hier sein dürften, aus verschiedenen Gründen trotzdem bleiben. Es scheint, als ob Abschiebungen oft nicht konsequent genug umgesetzt werden, und das führt zu Unzufriedenheit. Viele empfinden es als frustrierend, dass Veränderungen, die jetzt angekündigt werden, für die Betroffenen nun zu spät kommen. Ist halt auch das Thema worüber aktuell nie gesprochen worden ist, obwohl es viele Leute gefordert haben. Wurde ja gekonnt ignoriert und mit „Einzelfall“ abgetan. Jetzt nimmt man sich dessen an, während die AfD dadurch natürlich fleißig Punkte sammeln konnte.
 
Nunja, du hast von dir aus mit dem Thema angefangen….
Und da ist man nach 100 Seiten wieder am Anfang, weil man nicht auf Bedürfnisse anderer eingehen möchte weil es unliebsame Themen sind. Wenn’s s uns in einem Forum so ergeht, wie mag das wohl in der freien Politik? Hallo Populismus.. dabei hätte man nur auf gewisse Dinge eingehen können, bevor gewisse andere Dinge passieren und damit für alle betroffenen zu spät wären.
 
Mordanschlag in Solingen
Diesmal könnte sich tatsächlich etwas ändern

Eine Kolumne von Sascha Lobo
Die Parallelen zwischen Rechtsextremen und Islamisten liegen offen da, man hätte sie insbesondere von links erkennen müssen. Doch Teile der Linken reagierten nach jedem islamistischen Attentat mit Abwehrreflexen. Bis jetzt.

https://www.spiegel.de/netzwelt/net...olumne-a-7a954bd2-b496-4fe4-8900-f2755743c3d3

Ich seh es nicht ganz so hart wie Lobo, ich finde nicht dass es immer ausgeklammert wurde, v.a. da Islamismus oft nicht in der Form erkennbar ist wie Rechtsextremismus aber natürlich muss man das Thema ernst nehmen und sich dem annehmen.
 
Mordanschlag in Solingen
Diesmal könnte sich tatsächlich etwas ändern

Eine Kolumne von Sascha Lobo
Die Parallelen zwischen Rechtsextremen und Islamisten liegen offen da, man hätte sie insbesondere von links erkennen müssen. Doch Teile der Linken reagierten nach jedem islamistischen Attentat mit Abwehrreflexen. Bis jetzt.

https://www.spiegel.de/netzwelt/net...olumne-a-7a954bd2-b496-4fe4-8900-f2755743c3d3

Ich seh es nicht ganz so hart wie Lobo, ich finde nicht dass es immer ausgeklammert wurde, v.a. da Islamismus oft nicht in der Form erkennbar ist wie Rechtsextremismus aber natürlich muss man das Thema ernst nehmen und sich dem annehmen.
Leider zu spät für diejenigen die schon dran glauben mussten… Aber gut das sich endlich jetzt etwas tut, auch wenn das als Genugtuung für die Hinterbliebenen wohl zu wenig ist :-:
 
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