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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Finde es immer interessant warum Leute bei so viel Gegenwind nicht mal ihre eigene Meinung hinterfragen - ist mir immer wieder ein Rätsel.
    Könnte vielleicht daran liegen, dass ich in der „persönlichen“ Welt fast nie Gegenwind bekomme, trotz eines relativ großen und heterogenen Freundes- und Bekanntenkreises ;)

    Ich weiß, dass auch andere User die Wahrnehmung teilen, dass die (ausdrücklich respektvoll bezeichnete) linkswoke Meinungsseite hier im Forum schon sehr speziell bzw. spaltend unterwegs sein kann, was ich so äußerst selten im echten Leben wahrnehme - da ist der Diskurs wesentlich konstruktiver. Ich vermute aber, das liegt daran, dass man sich in einem Forum in jeder Ideologie suhlen kann, ohne bei einem persönlichen Diskurs auch mal eine vernünftige Synthese gelten zu lassen. Der These/Antithese wird sozusagen bewusst ein freier Lauf gelassen. In dieser Rolle kann man sich ebenfalls pudelwohl fühlen. Wer diese Art nach „draußen“ überträgt, hat m. E. aber nur noch wenig Freunde, was ich hier gar nicht glaube. Daher habe ich über viele hier meine eigene, zugegebenermaßen doch relativierende Meinung, weil ich ein sehr optimistischer und auch realistischer Mensch bin, was die dahinterliegenden Charaktere angeht. Schließlich ist diese „Ecke“ unstreitig besser als die andere Ecke, aber ich setze mich nunmal immer gerne auf beide Stühle um den anderen zu hinterfragen und Bedürfnisse zu erkennen und zu verstehen. Ist eine Berufskrankheit!
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Haushalt - Bericht: Bundeszentrale für politische Bildung droht Sparprogramm

    Die Bundesregierung will einem „Spiegel“-Bericht zufolge die Mittel für die Bundeszentrale für politische Bildung deutlich kürzen. Im Haushaltsentwurf von Innenministerin Faeser seien im kommenden Jahr nur noch 76 Millionen Euro vorgesehen, nach 96 Millionen in diesem Jahr.


    https://www.deutschlandfunk.de/beri...olitische-bildung-droht-sparprogramm-100.html
     
    Milliardeninvestitionen in Sachsen - TSMC gibt grünes Licht für Halbleiterfabrik in Dresden

    Der taiwanische Chipkonzern TSMC baut in Dresden eine neue Halbleiter-Fabrik. Das Führungsgremium habe der Milliardeninvestition seine Zustimmung gegeben, teilte das Unternehmen mit.


    https://www.deutschlandfunk.de/tsmc-gibt-gruenes-licht-fuer-halbleiterfabrik-in-dresden-100.html
    Die kriegen auch massiv Subventionen, bis zu 5 Millarden: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/tsmc-dresden-halbleiter-chips-1.6108459
    Bei Intel ist es ähnlich. Da wird gerade viel Steuergeld in den Osten gesteckt. Bei PEGIDA und Co wird da ohne Subvention auch niemand investieren wollen.
     
    So stelle ich mir den durchschnittlichen Chipexperten in Sachsen vor:

    hutbuerger.jpg


    :gerri:
     
    Aber mal ernsthaft, klar kann man mit genug Kohle ausländische Experten anheuern, aber bei den Standort-Nachteilen vor Ort kannst du Ausländer auch mit viel Geld vermutlich nicht dauerhaft da halten. Vermutlich werden die Werke irgendwann wieder abgewickelt, wenn die Subventionen nicht mehr fließen.
     
    Könnte vielleicht daran liegen, dass ich in der „persönlichen“ Welt fast nie Gegenwind bekomme, trotz eines relativ großen und heterogenen Freundes- und Bekanntenkreises ;)

    Ich weiß, dass auch andere User die Wahrnehmung teilen, dass die (ausdrücklich respektvoll bezeichnete) linkswoke Meinungsseite hier im Forum schon sehr speziell bzw. spaltend unterwegs sein kann, was ich so äußerst selten im echten Leben wahrnehme - da ist der Diskurs wesentlich konstruktiver. Ich vermute aber, das liegt daran, dass man sich in einem Forum in jeder Ideologie suhlen kann, ohne bei einem persönlichen Diskurs auch mal eine vernünftige Synthese gelten zu lassen. Der These/Antithese wird sozusagen bewusst ein freier Lauf gelassen. In dieser Rolle kann man sich ebenfalls pudelwohl fühlen. Wer diese Art nach „draußen“ überträgt, hat m. E. aber nur noch wenig Freunde, was ich hier gar nicht glaube. Daher habe ich über viele hier meine eigene, zugegebenermaßen doch relativierende Meinung, weil ich ein sehr optimistischer und auch realistischer Mensch bin, was die dahinterliegenden Charaktere angeht. Schließlich ist diese „Ecke“ unstreitig besser als die andere Ecke, aber ich setze mich nunmal immer gerne auf beide Stühle um den anderen zu hinterfragen und Bedürfnisse zu erkennen und zu verstehen. Ist eine Berufskrankheit!

    Du bist ein wahrer Schatz, danke für dieses Statement. Auch gut, dass du es so objektiv siehst.

    Bitte bleib weiter so kritisch und setz dich weiter auf beide Stühle, du wirkst wirklich unglaublich objektiv. Dein Freundeskreis schätzt das - wie du es ja auch darstellst - bestimmt sehr. Schade, dass ich nicht so Freunde habe.
     
    Ich frag mich ja echt, wo sich in Ostdeutschland die ganzen Chip-Experten versteckt haben, die da jetzt leben und arbeiten wollen/sollen.

    Frag mal die Mitarbeiter von Infineon, die seit 1994 in Dresden an diversen Halbleitern arbeiten. Die haben über 3000 Mitarbeiter an ihrem Standort in Dresden.

    Dresden hat übrigens auch eine nicht gerade kleine TU.

    Aber hey, wir sind ja alle blöde im Osten ne?
    Und dass auch Menschen aus dem Westen sich evtl. vorstellen könnten in einem TSMC-Werk in Dresden zu arbeiten, ist natürlich auch undenkbar. Oder sind das dann schon die "Fachkräfte aus dem Ausland", welche die doofen Ossis einarbeiten sollen?


    Sry für den Rant, aber man sollte Dresden und generell den Osten nicht nur auf Pegida und braune Scheiße runterdampfen.
     
    nur auf 30-40% braune Scheiße :D

    natürlich sind gerade Dresden und Leipzig doch ganz anders geprägt als Cottbus bzw. ländlichere Regionen.

    Ich freu mich auch schon auf das Wolfspeed Werk im Saarland :)
     
    Frag mal die Mitarbeiter von Infineon, die seit 1994 in Dresden an diversen Halbleitern arbeiten. Die haben über 3000 Mitarbeiter an ihrem Standort in Dresden.

    Dresden hat übrigens auch eine nicht gerade kleine TU.

    Aber hey, wir sind ja alle blöde im Osten ne?
    Und dass auch Menschen aus dem Westen sich evtl. vorstellen könnten in einem TSMC-Werk in Dresden zu arbeiten, ist natürlich auch undenkbar. Oder sind das dann schon die "Fachkräfte aus dem Ausland", welche die doofen Ossis einarbeiten sollen?


    Sry für den Rant, aber man sollte Dresden und generell den Osten nicht nur auf Pegida und braune Scheiße runterdampfen.

    Dass die alle dumm sind wollte ich damit nicht sagen. Aber jemanden aus dem Ausland in einer provinziellen Umgebung, die in weiten Teilen fremdenfeindlich ist, zu halten, dürfte nicht sonderlich leicht sein. Und Infineon in allen Ehren, aber die brauchen vermutlich locker noch mal die dreifache Menge um Intel und TSMC bedienen zu können.
     
    Dass die alle dumm sind wollte ich damit nicht sagen. Aber jemanden aus dem Ausland in einer provinziellen Umgebung, die in weiten Teilen fremdenfeindlich ist, zu halten, dürfte nicht sonderlich leicht sein. Und Infineon in allen Ehren, aber die brauchen vermutlich locker noch mal die dreifache Menge um Intel und TSMC bedienen zu können.

    Dresden provinziell? :???:

    Wieviele da gebraucht werden, werden die sicher mit einberechnet haben und "nur" um die Subventionen abzugreifen, werden die da sicher nicht so Anlage hinsetzen.

    Wie gesagt, Dresden hat auch ne große TU, da ist Nachwuchs vorhanden und man wird wohl bei der Akquirierung nicht nur regional suchen. Und gerade Dresden ist auch sehr Multikulturell. Die Neustadt ist auch eher eine Linke Hochburg. 1. Mai ist dort immer auch sehr abenteuerlich.

    Dass gerade der Osten mit zunehmender Fremdenfeindlichkeit zu kämpfen hat, finde ich als Ossi selbst zum Kotzen. Aber durch unbegründete Resentiments, gerade bei der Schaffung solcher vielen und für die Region wichtigen Arbeitsplätze, kann man damit halt anecken. Vorallem bei Menschen aus eben dieser Region, die auch die nichtbraune Seite kennen.
     
    Dresden ist ne sehr schöne Stadt, aber imo trotzdem Provinz. Ein kleiner Leuchtturm im Nirgendwo. Wenn du hoch qualifiziert bist und aus dem Ausland kommst, dann wirst du sicherlich unzählige Orte auf der Welt in Betracht ziehen, aber Dresden eher nicht. Und ich glaube nicht, dass wir diese Arbeitsplätze mehrheitlich innerdeutsch besetzen können. Aber nur weil kaum jemand in den Osten will heißt das nicht, dass es solche Regionen nicht auch in Westdeutschland gibt. Bzw. will ja generell in Deutschland kaum jemand aus dem Ausland arbeiten, wenn er oder sie die Wahl hat.
     
    Du bist ein wahrer Schatz, danke für dieses Statement. Auch gut, dass du es so objektiv siehst.

    Bitte bleib weiter so kritisch und setz dich weiter auf beide Stühle, du wirkst wirklich unglaublich objektiv. Dein Freundeskreis schätzt das - wie du es ja auch darstellst - bestimmt sehr. Schade, dass ich nicht so Freunde habe.
    Ich frage mich, warum ich so einen Beitrag lesen muss, schließlich hatte ich Dich nach meiner Erinnerung schon lange auf ignore :? Naja, ich habe das jetzt nochmal geprüft und nachgeholt.

    Und keine Angst: Auch Du wirst Freunde haben, wenn Du Dich richtig anstrengst und an Deiner Persönlichkeit arbeitest. Das wird echt hart, aber Du schaffst das… :dhoch: Das verbessert dann auch die Rate der Zustimmungen zu der Anzahl Deiner Beiträge - ich glaube fest an Dich.
     
    Dresden ist ne sehr schöne Stadt, aber imo trotzdem Provinz. Ein kleiner Leuchtturm im Nirgendwo. Wenn du hoch qualifiziert bist und aus dem Ausland kommst, dann wirst du sicherlich unzählige Orte auf der Welt in Betracht ziehen, aber Dresden eher nicht. Und ich glaube nicht, dass wir diese Arbeitsplätze mehrheitlich innerdeutsch besetzen können. Aber nur weil kaum jemand in den Osten will heißt das nicht, dass es solche Regionen nicht auch in Westdeutschland gibt. Bzw. will ja generell in Deutschland kaum jemand aus dem Ausland arbeiten, wenn er oder sie die Wahl hat.

    Dresden ist irgendwo auf dem ich glaub 12. Platz, was die Einwohneranzahl anbelangt. Müsste kurz nach Bremen kommen...Das ist für dich also Provinz? Eine ziemlich große Studentenstadt, mit vielen kulturellen, historischen und landschaftlichen Angeboten...
    Naja, wenn man sonst nur Städte wie Berlin, München und Hamburg kennt.

    Und ich weis nicht, wo deine Wahrnehmung herkommt, dass ausländische Fachkräfte nicht in Deutschland arbeiten wollen. Denke da gibts einige, die Deutschland Taiwan, oder wo auch immer noch Chiphersteller ihre Fertigungshallen haben, vorziehen.
     
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