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Der Mensch hinter dem Nick - der User-Foto-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das mag der Zeitgeist sagen, in Wirklichkeit ist es genau umgedreht!


Mein Aufhänger war nicht der Gesundheitsfaktor, es war eher infolge Copados selbstironischen Posts, der im KT einen Trend widerspiegelt, dem ich ja auch irgendwo zum Opfer gefallen bin. Hab neulich mal ein einen Artikel zu dem neuen Drang nach dem männlichen Schönheitsideal und dessen Wandel gelesen, fand ich sehr interessant.

http://www.sueddeutsche.de/leben/koerperbild-mach-dich-breit-1.3383511

Man bekommt es möglicherweise nicht direkt mit, aber unter jungen Männern grassiert eine neue Angst: die Sorge vor dem Dünnsein. Eine schlaksige Silhouette, schmale Schultern und Spargelbeine - das war bis in die frühen Nullerjahre die sozial akzeptierte Standardfigur von Jungs zwischen 15 und 20. Inzwischen wurde auf deutschen Schulhöfen dafür der Begriff "Lauch" eingeführt.

Ein "Lauch" bewegt sich im Respekt-Ranking unter Teenagern irgendwo zwischen Klassenclown und Versager. Wer etwas auf sich gibt, sollte hingegen eine "Kante" sein. Also breit. Eine Referenzgröße ist zum Beispiel "breiter als der Türsteher" (ein geflügeltes Wort, seit der Deutschrapper Majoe ein Album mit diesem Titel veröffentlichte, es landete auf Platz eins der Charts). Und wer nicht breit ist? Weil er zum Beispiel von Natur aus eher in Richtung Lauch tendiert oder gerade in der Stoffwechselhölle der Pubertät steckt? Der muss zumindest daran arbeiten.

Abseits der Schulhöfe beobachten auch Psychologen den Trend mit wachsender Faszination: Während es sich nämlich mittlerweile herumgesprochen hat, dass es unfein ist, über Körperlichkeiten von Frauen allzu explizit zu sprechen - Stichwort "Bodyshaming" - ist unter jungen Männern das Gegenteil zu beobachten. Der Körper ist zum wichtigsten Maßstab und Vergleichsobjekt geworden, ein neuer Standard hat sich etabliert: der hypermuskulöse Mann. Und zwar nicht mehr nur in der alten Nische der Bodybuilder, sondern überall in der westlichen Welt: Laut einer US-Studie finden normale junge Männer solche Körper am attraktivsten, die durchschnittlich 14 Kilo mehr Muskelmasse haben als ihr eigener.
 
Nein. So, wie das Idealgewicht aktuell definiert ist, ist leichtes Übergewicht sogar am Gesündesten.

Nur weil es aktuell so definiert ist, glaubst Du das?

Sei kein Lemming, der Mensch lebt am gesündesten in einem leichten Defizit, das heißt Er isst pro Tag etwas weniger als Er verbraucht, da das aber der Großteil nicht tut, wurde halt das Idealgewichtsverhältnis angepasst.
Das ist so wie die Grenzen für zB. Glyphosatbelastung in Lebensmitteln Stück für Stück erhöht werden usw...
Verstehst Du das Prinzip?
 
@Copado wie groß bist du? Ich hab ja auch damit zu "kämpfen" Lauch zu sein. Hab bei 175cm aber nochmal ne ganze Ecke weniger als du...
Das "lustige" selbst nehm ich das überhaupt nicht wahr. Einerseits weil ich mich wohl fühl und andereseits kommts nur auch optisch nicht so vor. Ohne das jetzt wertend zu meinen, du kommst mir lauchiger vor als ich. :D
 
Wie gern hätt ich so ne Lauchfigur... Da ists dann nämlich mit relativ wenig Krafttraining recht einfach, nen gut aussehenden Körper zu haben.
Wenn man gerne und leicht Fett ansetzt, müssen sich die Muskeln erst durch die Fettschicht kämpfen, bis man Ergebnisse sieht. Oder halt massiv an der Ernährung schrauben.
 
Wie gern hätt ich so ne Lauchfigur... Da ists dann nämlich mit relativ wenig Krafttraining recht einfach, nen gut aussehenden Körper zu haben.
Wenn man gerne und leicht Fett ansetzt, müssen sich die Muskeln erst durch die Fettschicht kämpfen, bis man Ergebnisse sieht. Oder halt massiv an der Ernährung schrauben.

Die Muskeln kämpfen sich nicht durch die Fettschicht, die Schicht bleibt gleich, bis Du eine Diät machst. :deal:
 
Nur weil es aktuell so definiert ist, glaubst Du das?

Sei kein Lemming, der Mensch lebt am gesündesten in einem leichten Defizit, das heißt Er isst pro Tag etwas weniger als Er verbraucht, da das aber der Großteil nicht tut, wurde halt das Idealgewichtsverhältnis angepasst.
Das ist so wie die Grenzen für zB. Glyphosatbelastung in Lebensmitteln Stück für Stück erhöht werden usw...
Verstehst Du das Prinzip?
Sorry, aber ich vertraue da der Wissenschaft und den Ätzten.

Natürlich ist es von Mensch zu Mensch auch wieder unterschiedlich, Studien haben aber längst gezeigt, dass das aktuell als "leichtes Übergewicht" definierte eigentlich das Idealgewicht sein müsste.
Das hat nichts mit Lemming zu tun, sondern unterschiedlichste Studien belegen das einfach.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uebergewicht-etwas-rund-ist-gesund-1.2049485

Ansonsten würden mich mal Artikel oder Studien interessieren, die deine These untermauern, ich finde dazu nämlich rein gar nichts.
 
Sorry, aber ich vertraue da der Wissenschaft und den Ätzten.

Natürlich ist es von Mensch zu Mensch auch wieder unterschiedlich, Studien haben aber längst gezeigt, dass das aktuell als "leichtes Übergewicht" definierte eigentlich das Idealgewicht sein müsste.
Das hat nichts mit Lemming zu tun, sondern unterschiedlichste Studien belegen das einfach.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uebergewicht-etwas-rund-ist-gesund-1.2049485

Ansonsten würden mich mal Artikel oder Studien interessieren, die deine These untermauern, ich finde dazu nämlich rein gar nichts.

Mir fällt spontan ein, dass ältere Japaner sich nach dieser Philosophie ernähren und dadurch ne sehr hohe Lebenserwartung haben oder hatten. Irgendwie ergibt das auch Sinn. Über das Maß hinaus zu essen, geht auf Kosten der inneren Organe und verkürzt die Lebenszeit. 10kg Übergewicht sind ein Zeichen dafür, dass man man zu viel isst.
 
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