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Der Laber & Spam Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Krasser Typ.

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Meine Oma will ihren Hund einschläfern lassen. Hat Krebs und machts sowieso nicht mehr lang :( ich hab damals mit 11 im Internet im Tierheim gefunden und bin mit ihr dann hingefahren.. Kassy lief damals so schnell im Kreis vor Freude das sie umgefallen ist :(
 
Sie sucht noch eine geeignete stelle. Muss wohl der schauffelbagger kommen für ein Loch, sie hat den Hund immer mit Butterbrot gefüttert ^^ hatte viele tolle Momente mit ihm als Kind und sie ist der einzige Hund der nicht überfahren worden ist vor dem Haus. Aber ein Leben voll mit leid geplagt ist auch nichts und ich finde die Entscheidung meiner Oma in Ordnung, auch wenn ich gegen so einen Eingriff bin,aber Der Hund leidet sichtlich :(
 
Aber mal im Ernst: Was machst du beruflich?

Okay, mal hierher verfrachtet. Müssen ja nicht sämtliche Threads zumüllen. Ich habe mal einen alten Post ausgewühlt, datiert auf den 24.10.14 im "Geld anlegen oder sparen. Wie macht ihr es?" Thread:D

Will ich nicht ganz so stehenlassen. Okay, die Lebensjahre 21&22 waren hart. Mo.-Do. von 06:00-15:00 Uhr und am Freitag von 06:00-12:00 Uhr arbeiten. Freitags von 16:00-19:00 Uhr und Samstag von 08:15 bis 14:30 Weiterbildung. Anschließend noch viele Samstage ab 16:00 bis 18:00 im Familienhandwerksbetrieb ausgeholfen. An der Konstellation knabberte ich Monate & wollte auch mehrere Male hinschmeißen. Hätte ich auch gemacht wenn ich damals nicht Gott sei Dank die passenden Arschtritte meiner Familie abbekommen hätte. In diesem Zeitraum eignete ich mir etwas Disziplin, Beharrlichkeit & Zeiteinteilung an sodass ich im letzten Jahr nebenbei auch noch meinen Taxischein machte und jedes 2. Wochenende Nachts in den unbeliebten Vierteln fuhr. Einfach nur weil ich Bock drauf hatte & Reiz an den Geschichten obskurer Gestalten fand. :O_o:

Mit 24 kam ich über Kontakte an einen Wochenendsjob als Kellner in einem größeren Club in München. Eine Atmosphäre wie dort kannte ich zuvor aus keiner Discothek. Gute Musik, Geile Leute, Immer Megafun, Coyote Ugly Light. Nun hatte ich bereits diesen wirklichen guten Tagjob in der Tasche und freute mich dennoch bereits am Montag auf meine am Samstag beginnende Arbeit dort. Und was man da Trinkgeld kassierte. Hier ein 50er, da nen 100er, teilweise im 10 Minuten Takt. Ohne Scheiß, ich hätte da auch umsonst gearbeitet. Das waren fantastische 1 1/2 Jahre. Im letzten halben Jahr ging es mit dem Etablishment dann aber zügig nach unten da sich der Besitzer haushoch finanziell verzockte und auch ich wurde nachlässiger & nahm manche nicht selbstverständliche Dinge für selbstverständlich und musste dann gehen als ich mit zwei Besucherinnen im Mitarbeiterbereich erwischt wurde. Mit 16 dachte ich mit Sicherheit das wäre der männlichste Kündigungsgrund ever, damals war es mir doch ein wenig peinlich.:D

Kurz darauf suchte ich mir wieder kleinere Jobs fürs Weekend. Vergütetene Büroheimarbeit und Samstags im Wald rumholzen, auf dem Bau mitschleppen oder auch Landgärtnerei für ältere Herrschaften. Völlig unterschiedlicher, ungezwungener Stuff. Ein halbes Jahr (März 2013) später knacke ich die 135.000€ Marke, suchte anschließend 5 Monate lang die für mich perfekte Wohnung, leiste 95.000€ Eigenkapital, 10.000€ Einrichtung & 5.000€ Renovierung. Heute übe ich keinster Weise eine Nebentätigkeit aus & genieße meine Privilegien. Ich mag mein Leben.

Naja, beim Überfliegen sehe ich gerade das da keine genaue Antwort drin steht. Also wenig hilfreich. Erklärt aber ein wenig wieso ich mich finanziell ganz ok schlage. Meine berufliche Karriere ist im Vergleich zu den zahlreichen intellektuellen Überfliegern hier jedenfalls ziemlich fad & trist. Seit meiner Ausbildung in der Metallindustrie. IGM Tarife, immer gut. Gelernt habe ich Fachkraft für Lagerlogistik, anschließend habe ich den Meister darin gemacht. Einige Jahre ausgeübt, irgendwann machte der Betrieb zu, ich fand ich die ersten Monate keine neue Stelle, überlegte mir 'nen Techniker oder Betriebswirt zu machen was ich aber dann doch aus diversen Gründen sein lies und arbeitete stattdessen in dem im Zitat erwähnten Familienbetrieb an einer CNC Maschine.

Ich möchte die Anforderungen für diesen Job wirklich nicht herunterziehen aber wenn man sich nicht allzu dumm anstellt hat man den Lehrstoff der einem in der Ausbildung vermittelt wird in einem halben Jahr verinnerlicht. Gleiches gilt auch für meinen Lehrberuf. Du schreibst deine Programme, die Maschinen haben Laufzeiten von mehreren Stunden und du kannst die Zeit dazwischen frei nutzen. Das kam mir kaum mehr wie Freizeit vor nach all dem "Stress" zuvor. Da mich auf dem Markt immer noch nichts ansprach was meiner Qualifizierung entsprach dachte ich mir ich hau einfach mal ein paar CNC Dreher Bewerbungen raus an größere IGM Firmen raus. Ein Konzern sprang dann drauf an, Vorstellungsgespräch, Angebot gleich Era 7b dank meiner Meisterausbildung und den CNC "Vorkenntnissen" (ich habe ja nichtmal eine Ausbildung darin aber die meinten nur "Sie können also mehrere Maschinen gleichzeitig bedienen"...:O_o:) Keine Ahnung ob du dich auskennst mit den Tarifen, also hier in Bayern entspricht 7b 3334€ Brutto. Ich bin Lohnsteuerklasse eins, also kannst du dir in etwa ausrechnen was ich bekomme. Für mich ist es viel , andere hier werden darüber lachen. Dazu kommen dann noch Leistungszulagen von 15% monatlich + Schichtzulagen. Also joa, ich komm klar. Dafür das ich ein gewöhnlicher Fabrikarbeiter bin:D
 
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Also kurz: Viel gejobbt, dadurch Geld angehäuft, jetzt normaler Job? Klingt doch gut. Ich habe auch relativ viel Geld angespart. Naja gut, es geht - ich habe ca. 50k auf nem Sparkonto. Da gehe ich aber nicht ran... Allerhöchstens, wenn mal eine extrem wichtige Anschaffung nötig ist und uns 1000 Euro fehlen, oder so. Aber normalerweise ist das Konto tabu. Eigentlich auch unsinnig - sparen, bis man 70 ist und dann im Endeffekt nichts davon zu haben, ist ja auch nicht so cool. Andererseits gibt es mir einfach eine gewisse Sicherheit, dass - wenn es mal ganz schlimm läuft - noch etwas da ist, was mir helfen könnte. Wobei im Vergleich zu dir 50k ja nun auch ein eher geringer Betrag sind.
 
Wobei im Vergleich zu dir 50k ja nun auch ein eher geringer Betrag sind.

Das ist schon eine Menge. Viele hier in meinem Umfeld haben genau mit diesem Betrag angefangen ein Haus zu bauen. Dauert zwar dann Jahrzehnte bis es abbezahlt ist aber es gibt einem stets Sicherheit etwas von wahrhaftigen Wert zu besitzen der mit der Zeit auch noch steigt.

Aber ja, sehr viel gespart. Dafür auch 2,3 Jahre lang auf sehr viel Freizeit verzichtet. Kann man machen wenn man noch blutjung ist & Tage lang durchmacht aber irgendwann geht das doch an die Substanz. Heute ist mir die Freizeit viel lieber. Regelmäßig um 13:50 Feierabend, passt:D
 
Das ist schon eine Menge. Viele hier in meinem Umfeld haben genau mit diesem Betrag angefangen ein Haus zu bauen. Dauert zwar dann Jahrzehnte bis es abbezahlt ist aber es gibt einem stets Sicherheit etwas von wahrhaftigen Wert zu besitzen der mit der Zeit auch noch steigt.

Aber ja, sehr viel gespart. Dafür auch 2,3 Jahre lang auf sehr viel Freizeit verzichtet. Kann man machen wenn man noch blutjung ist & Tage lang durchmacht aber irgendwann geht das doch an die Substanz. Heute ist mir die Freizeit viel lieber. Regelmäßig um 13:50 Feierabend, passt:D


Ich würde mir wohl eher eine Eigentumswohnung kaufen. Kostet aber halt auch 250.000 Euro (da, wo ich hin will :D). Und dann denk ich mir halt, dass es auch wurscht ist, ob ich das jetzt ewig abbezahle, oder halt einfach Miete zahle. Finde es grundsätzlich ganz gut, dass man etwas hat, wovon man sich im Zweifel Träume erfüllen kann. Wir haben letztes Jahr erfahren, dass eine Freundin kurzfristig nach Australien gegangen ist, um dort ein halbes Jahr zu arbeiten. Dann dachten wir uns: "Hey, das ist eine coole Chance, um das Land mal zu sehen. Besuchen wir sie einfach". Aber sowas ist halt teuer und wir hatten das Geld nicht wirklich über. Da konnte ich dann halt ganz gut aushelfen und habe versucht, das dann nach und nach wieder auf das Sparkonto draufzuzahlen. Da es mit meinem letzten Arbeitgeber ja leider nicht so gut lief, bin ich aktuell - ebenfalls leider - noch auf der Suche nach etwas Neuem. Ich hoffe ja, dass es mit der Lehrerausbildung/dem Lehrerstudium in den Niederlanden klappt. Dann hätte ich erst mal ein Stipendium, das mir immerhin 1000 Euro netto bringt. Das wäre okay. Aber danach halt ein Anfangsgehalt von ca. 2500 netto. Das ist nicht die Welt, würde mir aber allemal reichen. Damit komme ich mehr als gut aus. Genaueres erfahre ich wohl leider erst Mitte August. Das Warten ist schon ziemlich doof... Ich habe bisher immer als Redakteur gearbeitet. Aber habe eben den Wunsch, ins Ausland zu gehen. Das ist als Redakteur erst mal schwierig.
 
Das ist schon eine Menge. Viele hier in meinem Umfeld haben genau mit diesem Betrag angefangen ein Haus zu bauen. Dauert zwar dann Jahrzehnte bis es abbezahlt ist aber es gibt einem stets Sicherheit etwas von wahrhaftigen Wert zu besitzen der mit der Zeit auch noch steigt.

Aber ja, sehr viel gespart. Dafür auch 2,3 Jahre lang auf sehr viel Freizeit verzichtet. Kann man machen wenn man noch blutjung ist & Tage lang durchmacht aber irgendwann geht das doch an die Substanz. Heute ist mir die Freizeit viel lieber. Regelmäßig um 13:50 Feierabend, passt:D


Aber ich weiß nicht mal, was CNC-Dreher sind!? :( Und warum hast du so früh Feierabend? Wann fängst du an? Wie viele Stunden machst du?
 
Das ist eine CNC Maschine, eine Mori Seiki.
MoriSeikiLathe.jpg


Ich kopiere mal frech von Wikipedia:

Eine CNC-Drehmaschine ist eine Bauart der Drehmaschine, bei der sämtliche Bewegungen mit einem speicherbaren Programm gesteuert werden (CNC = Computerized Numerical Control). Im Gegensatz zu einer NC-Drehmaschine besitzen die meisten CNC-Maschinen einen Speicher für Programme und eine RC-Schnittstelle, mit der auch CAD-Zeichnungen eingelesen und direkt programmiert werden können.


Grundfunktionen
Eine CNC-Drehmaschine besitzt eine Computerized Numerical Control (engl: computer-numerische Steuerung). Computerized besagt, dass die Bearbeitungsinformationen in den Speicher der Steuerung eingelesen und ohne weitere Informationszufuhr immer wieder für die Bearbeitung eingesetzt und gespeichert werden können. Im Gegensatz dazu muss bei NC-Maschinen (Numerical Control) mit jeder Bearbeitung die Steuerungs-Information satzweise von einem äußeren Informationsträger (beispielsweise Lochstreifen) eingelesen werden.

Numerisch bedeutet, dass sämtliche Sollvorgaben der Steuerung in Zahlenform codiert mitgeteilt werden und im Arbeitsprozess mittels Regeleinrichtungen ständig verglichen werden:


Programmierung
Für die Arbeit mit CNC-Maschinen ist es wichtig, vor der Bearbeitung das nötige CNC-Programm zu erstellen. Das kann entweder direkt an der Maschine (Werkstattprogrammierung), mithilfe von Datenträgern (CD, Diskette, Laptop) geschehen oder über ein spezielles Netzwerk (DNC). Programmiert wird grundsätzlich nach DIN 66025, zusätzlich sind die Herstellerangaben zu beachten. Buchstaben (T, G, M,...) bezeichnet man als Adresse, die Ziffern (0-9) als Satz. Der Anfang eines jeden Programmes wird mit Oxxxx oder mit %xxxx beschrieben, wobei die x durch Ziffern ersetzt werden. Sie können auch der Anfang oder das Ende z. B. einer Auftragsnummer sein. Danach wird eine sogenannte Technologiezeile erstellt, in dieser Zeile müssen Angaben zu Werkzeugnummer T.., Spindeldrehzahl S... und Drehrichtung der Spindel M03 (Uhrzeigersinn CW)/ M04 (Gegenuhrzeigersinn CCW) vorhanden sein. Um Speicherplatz zu sparen und einen wirtschaftlichen Ablauf zu gewährleisten, sollten CNC-Programme so kurz und übersichtlich wie möglich sein. Hier gilt der Leitsatz: So viel und so schnell wie möglich und so wenig wie nötig.

Arbeitszeiten: Frühschicht 06:00-13:50, Spätschicht 13:50-21:40, Nachtschicht 22:00-05:00. Sind die Kernzeiten.
 
Ah, okay - also doch normale Stundenwoche. Wenn es klappt, dass ich Deutschlehrer bei den Käsköppen werde, sind die Arbeitszeiten ja auch sehr gut. Natürlich ist mir bewusst, dass man als Lehrer nicht nur in den Unterrichtsstunden arbeitet, aber generell ist es ja schon gut, relativ früh nach Hause zu können. Und im Sommer sechs Wochen am Stück nicht zur Arbeit zu müssen. :D Aber das wäre einfach ideal. Habe übrigens gelesen, dass man als Lehrer in Luxemburg über 100k im Jahr macht. :D Aber dafür zahlt man wohl auch 4k Miete im Monat. :D
 
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