So ihr Lieben, hier mal eine kurze Anleitung, wie ich meinen Vapor Giant Go Professional wickel. Mit dieser Methode hatte ich bis dato keine Probleme mit Siffen, Auslaufen oder Nachflussprobleme irgendeiner Art.
Als Coil habe ich zwei Fused Clapton aus NiChrom 80 (28g*2+32g) mit 2,5mm Innendurchmesser verbaut. Je 5 Windungen pro Coil ergibt dann insgesamt 0,20 Ohm. Betreibe inzwischen alle meine Verdampfer mit diesem Draht. Sehr guter Geschmack, schnelles Anspringverhalten und kein langes Nachglühen. Beim Innendurchmesser der Coils empfehle ich beim Go Pro nicht über 2,5mm zu gehen, da sonst der Abstand von Coil zur Verdampferkammer zu gering ist und der Verdampfer sehr schnell heiß wird. Die Länge der Coils (Windungen) sollte aus diesem Grund auch nicht die Länge der Airflowlöcher des Decks übersteigen.
Bei Interesse, hier ein
https://www.zivipf.com/epages/63862298.mobile/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63862298/Products/"2 Fused Clapton Heizdraht"/SubProducts/"Fused Clapton Heizdraht 5m SS 2x0.32+0.2" zum Draht.
Jetzt Watte durch die Coils ziehen, wie allgemein bekannt nicht zu stram, aber auch nicht zu locker. Verwendet habe ich die Cotton Bacon V2.
Jetzt fixiere ich jeden Wattestrang mit dem Daumen und schneide ihn bündig vor dem Gewinde der Verdampferkammer ab. Somit haben wir die richtige Länge der Watte. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen:
Jetzt kommen wir mit zum wichtigsten Teil des Bewattens des Pro: Die richtige Menge an Watte ist essenziell, damit der Verdampfer richtig funktioniert, der Nachfluss stimmt und das Ding uns nicht sifft. Grundsätzlich ist die Länge und Dicke der Wattestränge hier entscheidend. Sie muss genau mit der Größe der Wattekanäle an der Base übereinstimmen. Für die nächsten Schritte sollte man sich etwas Zeit nehmen und hier sorgfältig Arbeiten.
Da die Wattestränge für die Kanäle noch zu dick sind, müssen diese, ab der unteren Hälfte der Stränge getrimmt werden.
Das war der erste Schritt des Trimmprozesses. Nun benetzen wir unsere Watte mit Liquid und warten ein paar Sekunden, bis die Watte gesättigt ist:
Wenn wir die Watte jetzt umklappen und mit einer Pinzette oder einem Schraubenzieher in die Liquidkanäle modellieren, stellen wir in der isometrischen Ansicht fest, dass die Wattemenge immernoch zu groß ist. Hier muss nun die befeuchtete Watte ein zweites Mal getrimmt werden. Hier wird die Watte sowohl anliegend, als auch durch erneutes Hochklappen der Stränge getrimmt.
Jetzt legen wir mit unserem Werkzeug die Watte wieder in die Wattekanäle. Diese sollten nun die Dicke der Base-Außenwand nicht mehr übersteigen. Die Watte kann ruhig etwas angepresst werden (natürlich nicht zu stram):
Bei einem weitern isometrischen Blick, sehen wir jetzt, dass die verbaute Watte den Durchmesser des Gewindes nicht übersteigt. Als letztes stellen wir sicher, dass keine Wattefasern an den Airflowlöchern sitzen:
Das Anschrauben der Base an die Verdampferkammer sollte leichtgänging und ohne Stocken funktionieren. Wenn es beim Zudrehen stockt, ist die Wattemenge in einem oder mehreren Wattekanälen noch zu hoch, b.z.w. die Watte wurde nicht genügend in die Kanäle gepresst.
Diese Wickelmethode lässt sie 1zu1 auf Verdampfer mit gleichem oder ähnlichem Wickeldeck (Griffin 25) übertragen.
An alle Dampfer die noch Fertigköpfe benutzen und das hier lesen: Dieser Verdampfer ist kein Verdampfer, der sich zum Einstieg ins Selbstwickeln eignet. Lasst euch von diesem Beitrag nicht verunsichern etc. Dieser ist bewusst sehr ins Detail gehend. Es gibt Selbstwickelverdampfer die sich 1000mal einfacher wickeln lassen und absolut für den Einstieg ins Selbstwickeln geeignet sind. Das können
@Zimtzicke @Lokum und
@megachri alle bestätigen.
Vape on
