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Der "Ich könnte kotzen" Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Platz da, jetzt wird gekotzt!

Sitz hier jetzt mit ner Steißbeinfistel im KH und werde heute irgendwann operiert! :schreck::fp::kotz:
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Arme Sau, gute Besserung! :troest:
 
Eigentlich geht's schon darum. Denn unter einem Jahr hast du keinen Anspruch auf nen Kita-Platz, egal ob kostenlos oder mit verbundenen Gebühren. Abgesehen davon, dass du dann auch praktisch gesehen keinen bekommen wirst, in der aktuellen Situation, müsstest du dann zumindest in der Situation sein, den Bedarf nach einem Platz für dein Kind unter einem Jahr nachzuweisen. Ab einem Jahr brauchst du den Bedarf nicht mehr nachweisen. Also müsste das schon ne besondere Situation sein und weit von dem Signal an die Eltern entfernt, was dir da vorschwebt.
 
Eigentlich geht's schon darum. Denn unter einem Jahr hast du keinen Anspruch auf nen Kita-Platz, egal ob kostenlos oder mit verbundenen Gebühren. Abgesehen davon, dass du dann auch praktisch gesehen keinen bekommen wirst, in der aktuellen Situation, müsstest du dann zumindest in der Situation sein, den Bedarf nach einem Platz für dein Kind unter einem Jahr nachzuweisen. Ab einem Jahr brauchst du den Bedarf nicht mehr nachweisen. Also müsste das schon ne besondere Situation sein und weit von dem Signal an die Eltern entfernt, was dir da vorschwebt.

Ist das denn Fakt?

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U1-Kinder: Ein Kind, dass das 1. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege nur zu fördern, wenn diese Leistung für seine Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit geboten ist oder die Erziehungsberechtigten

a) einer Erwerbstätigkeit nachgehen, eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder Arbeit suchend sind,

b) sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder

c) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des Zweiten Buches erhalten.

Wenn man dem Glauben schenken darf,
ist die Hürde da nicht allzugroß.

Die größte Hürde dürften da ganz klar die fehlenden Plätze sein aber genau da liegt ja meine Kritik.
Davon abgesehen, dass imo Einjährige in einer Kita nichts verloren haben, ist es einfach nicht gerecht.

Es ist in erster Linie nicht gerecht, weil man so niemals für ausreichend und qualitativ wertige Plätze sorgen kann.
Es ist nicht gerecht weil man in anderen Teilen Deutschlands für einen Kita-Platz viel Geld in die Hände nehmen muss.
 
Innerhalb des Landes Berlin ist es sogar sehr gerecht, weil nun niemand mehr Kitagebühren zahlen muss. Was in deinem Bundesland passiert, ist halt ne andere Geschichte. Ihr wollt die besten Kitaplätze des Landes haben haben und müsst dafür auch ordentlich in die Tasche greifen.

Wie gut oder schlecht die Einrichtungen sind, kann ich nun schwer sagen. Aber es gibt zumindest eine Qualitätsvereinbarung zwischen dem Senat und den Trägern. Das Berliner Eltern das Signal gegeben wird, sie sollten ihre Kinder unter einem Jahr in den Kiga geben, halte ich für Quatsch. Ich kenne eine Nanny, die Kinder unter einem Jahr betreut und dann immer nur ein Kind. Die macht das für im Beruf erfolgreiche Paare, wo die Frau so schnell wie möglich wieder in den Job will. Warum man denen das nun schenken soll, ist natürlich ne andere Sache. Falls deren Antrag wirklich durchkommt. Anderseits: Wenn ein junger, alleinstehender Student plötzlich alleinerziehender Vater wird, finde ich es nun auch nicht so schlecht, wenn er für sein Kind so schnell wie möglich eine kostenlose Betreuung findet, um sein Studium fertigzumachen.

Ansonsten sind mir solche Fälle nicht bekannt. Unser Kiga würde U1-Kinder gar nicht aufnehmen. Die brauchen ja nochmal besonders viel Aufmerksamkeit. Kenne auch keine Einrichtung, die das macht.
 
Klar ist Geld nicht alles, aber gerade als Mann will man ja auch ne Familie davon ernähren können

Das wär mein Traum, wenn mein Lebenspartner soviel verdiente, dass ich mich Vollzeit auf mein Studium konzentrieren könnte, noch einen Master dranhänge und dann endlich 2-3 Hunde adoptiere und er alles zahlt. :ruby:
 
aber die menschen können es doch ändern aber doch nicht wenn die politik darüber entscheidet und man immer diesselben wählt unter dene man dann leidet. das ist doch hausgemacht, also gehts den leuten gar nicht so schlecht oder? und nicht nur denen die kinder haben gehts schlecht, eine unverteilung würde dazu führen dass der frisch gekauft thread um die hälfte an beiträgen sinken würde. schau dir mal den netto lohn thread an, vielen wissen wohl nicht wie gut es ihnen tatsächlich geht, komischweise jammern die anderen nicht. so wie bei trinkgeld, die reichen geben nichts sondern die schlucker. Das problem ist eher, denen den es gut geht geht es nicht gut genug,
haben wohnung, private altersvorsorge, können in urlaub fahren, haben nen job, sind alle pumperl gsund und das reicht dann noch immer nicht. ich weiss nicht ob es hier ganz arme gibt die in ihrer kindheit brotsuppe essen mussten weil der eigene papa nicht zahlte, aber man kann ganz tief sinken im leben und weiss zu schätzen wann es einem verflucht gut geht, auch wenn man wenig hat.

Also ich kenne bei Extreme.
Habe 3000 Euro netto heim gebracht und wir haben gelebt wie die Könige.
Heute lebe ich von 375 euro und wohne in einer WG als Notlösung.
Klar bin ich selbst dran Schuld zu einem gewissen Maß.
Aber die goldenen Jahre sind vorbei. Ein Partner der ernährt und der andere versorgt ist kaum noch möglich.
Zumindest ist es das was ich so sehe im Freundeskreis.
 
Das wär mein Traum, wenn mein Lebenspartner soviel verdiente, dass ich mich Vollzeit auf mein Studium konzentrieren könnte, noch einen Master dranhänge und dann endlich 2-3 Hunde adoptiere und er alles zahlt. :liebe:
Meiner auch. Tausche allerdings Studium gegen Zocken und Lesen. Statt der Hunde würde ich auf unterschiedliche Grills gehen. Wäre allerdings auch bereit das Thema Haushalt zu übernehmen. Also das was die Haushaltshilfe nicht schafft, Müll runterbringen oder so. Kochen würde ich natürlich.

...
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:)
 
Das wär mein Traum, wenn mein Lebenspartner soviel verdiente, dass ich mich Vollzeit auf mein Studium konzentrieren könnte, noch einen Master dranhänge und dann endlich 2-3 Hunde adoptiere und er alles zahlt. :liebe:

Da hört dann auch die Suche nach Gleichberechtigung auf, er soll schuften und dir deinen Traum verwirklichen :ugly:

Ich träum da eher von ner Runde Lotto und meine Frau und ich machen nur noch was wir wollen :D
 
Also ich kenne bei Extreme.
Habe 3000 Euro netto heim gebracht und wir haben gelebt wie die Könige.
Heute lebe ich von 375 euro und wohne in einer WG als Notlösung.
Klar bin ich selbst dran Schuld zu einem gewissen Maß.
Aber die goldenen Jahre sind vorbei. Ein Partner der ernährt und der andere versorgt ist kaum noch möglich.
Zumindest ist es das was ich so sehe im Freundeskreis.

Darf man wissen wie es dazu gekommen ist? Also von 3k auf 375€?
 
Darf man wissen wie es dazu gekommen ist? Also von 3k auf 375€?

Bei meinem Vater erfolgreich gearbeitet über 8 Jahre, haben dann.unstrukturiert und ich war dann selbstständig.
Dann kamen falsche Entscheidungen, falsche Geschäftspartner, ein Vater der über Leichen geht und alles brach zusammen.
Hätte die Reißleine ziehen müssen, aber es versucht zu retten. Fehler gemacht, war lethargisch irgendwann und habe aufgegeben.
Jetzt kurz vor der Privatinsolvenz
 
Innerhalb des Landes Berlin ist es sogar sehr gerecht, weil nun niemand mehr Kitagebühren zahlen muss. Was in deinem Bundesland passiert, ist halt ne andere Geschichte. Ihr wollt die besten Kitaplätze des Landes haben haben und müsst dafür auch ordentlich in die Tasche greifen.

Wie gut oder schlecht die Einrichtungen sind, kann ich nun schwer sagen. Aber es gibt zumindest eine Qualitätsvereinbarung zwischen dem Senat und den Trägern. Das Berliner Eltern das Signal gegeben wird, sie sollten ihre Kinder unter einem Jahr in den Kiga geben, halte ich für Quatsch. Ich kenne eine Nanny, die Kinder unter einem Jahr betreut und dann immer nur ein Kind. Die macht das für im Beruf erfolgreiche Paare, wo die Frau so schnell wie möglich wieder in den Job will. Warum man denen das nun schenken soll, ist natürlich ne andere Sache. Falls deren Antrag wirklich durchkommt. Anderseits: Wenn ein junger, alleinstehender Student plötzlich alleinerziehender Vater wird, finde ich es nun auch nicht so schlecht, wenn er für sein Kind so schnell wie möglich eine kostenlose Betreuung findet, um sein Studium fertigzumachen.

Ansonsten sind mir solche Fälle nicht bekannt. Unser Kiga würde U1-Kinder gar nicht aufnehmen. Die brauchen ja nochmal besonders viel Aufmerksamkeit. Kenne auch keine Einrichtung, die das macht.

Bei uns in der absoluten Provinz kein Problem. Haben eine U1 Gruppe.

Mir soll es letztlich egal sein.

Wir haben beide Kinder gut untergebracht. Die Erzieherinnen sind einfach nur der Hammer. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Sie machen ihren Job so gut, dass ich die Kohle gerne bezahle und ich meine gerne.
Das ist so ein wichtiger Teil im Leben der Kinder und wenn man uns einen anderen, kostenlosen Platz anbieten würde, würde das niemals in Frage kommen.

Das System ist für mich einfach für den Arsch.
Top für Gutverdienenden in den betroffenen Ländern und shice für den Mittelstand in den Ländern, in denen man viel Geld für sowas bezahlen muss.
Gibt ja auch genug Kritik aber wie erwähnt, unser Leben soll es nicht beeinflussen. Alles gut wie es ist.
 
Bin jobmäßig ähnlich wie eape unterwegs. Arbeite bei Kaufland, 25h/Woche für 1.700 brutto zzgl. Zuschläge (Spätöffnung, Nacht, letztere zur Hälfte steuerfrei).

Habe Großhandelskaufmann gelernt, wurde danach übernommen vom Ausbildungsbetrieb und bekam schlappe 1.5 brutto. Hatte dabei noch einen Arbeitsweg von 85 km (einfache Strecke wohlgemerkt). Habe mich dann auf einen Studienplatz beworben und wurde angenommen, sodass ich nach etwas über einem Jahr den Job gekündigt habe. War aus heutiger Sicht ein Fehler (Fehler meines Lebens quasi), habe hart verkackt :oops:
Dinge wie Mathematik oder Makroökonomie waren ein Buch mit sieben Siegeln für mich, hatte null Plan davon und es erschien mir einfach nur fernab jedweder Realität :O_o:
Die Motivation ging natürlich abwärts. War zwar sieben Semester eingeschrieben, aber gemacht habe ich nicht wirklich was (außer vielleicht alibimäßig Vorlesungen besucht) und daher auch keinen Abschluss. War also nur noch arbeiten bei Kaufland, was ich damals als Nebenjob zum Studium begonnen hatte. Da allerdings nur zwei Mal die Woche für ein paar Stunden. Da hatte ich ja noch Bafög was ich nach einem Jahr jedoch nicht mehr verlängert habe. Somit kam zum Versagen auch noch finanzieller Engpass hinzu (trotz Wohnen bei den Eltern), ganz zu schweigen von der Sorge, was Familie und Freunde von mir denken.
Habe mich daher lange Zeit (sehr lange Zeit) durchgewurschtelt, ohne jemandem davon zu erzählen. Wobei eigentlich erst das der Fehler meines Lebens war, ich hätte viel eher die Reißleine ziehen sollen. Aber durch mehr Stunden wurde es zumindest finanziell besser bei immer noch viel Freizeit (war immer abends arbeiten, somit gab es immer Zuschläge), sodass ich damit lebte.
Als ich es irgendwann doch mal gebeichtet habe, waren die Reaktionen eigentlich auch nicht schlimm. Was der ein oder andere im Stillen darüber gedacht hat, steht womöglich auf einem anderen Blatt. Von meiner Mutter weiß ich nur, dass sie von einer Bekannten (mit der ich selbst absolut null zu tun habe) mal gefragt wurde, ob ich denn ewig "auspacken" will, wo ich mir nur gedacht habe, was die sich bitte über mich den Kopf zerbricht :roll:
Denn eigentlich kann es denen und mir egal sein, ich muss ja schließlich damit leben. Dass das alles scheiße gelaufen ist, weiß ich auch selbst.

Ok, das hatte ich mit meinem Post eigentlich gar nicht vor, aber jetzt habt ihr ne kleine Lebensgeschichte von mir :ugly:

Die 25h gehe ich offiziell erst seit diesen Monat, nachdem ich vor kurzem eine Änderungsvereinbarung mit dem Chef ausgemacht habe. (Davor waren es halt viele Mehrstunden.) Somit gehe ich fünf mal die Woche für je vier bis sechs Stunden arbeiten. Das ist an sich schon ganz nice, um 6 anzufangen und um 12 Uhr Feierabend zu haben oder wie gestern von 10 bis 16 zu arbeiten.
Keine Ahnung, wie lange ich das machen werde. In meinen alten Job werde ich kaum wieder rein kommen, da inzwischen zu viel Zeit vergangen sind. Ende September werde ich 30. Ob ich noch was Neues beginnen soll? Ich weiß es nicht. Es wäre zumindest nicht zu spät.
 
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