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Der "Ich könnte kotzen" Thread (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

mein Bäcker macht zu, so schade. Ein echter Handwerksbetrieb, so richtig gute Backwaren. Meinte er kann die Kosten nicht mehr stemmen und die Umgebung hätte sich verändert. :heul:

Wir hatten bis vor einiger Zeit sogar noch n mobilen Bäcker, der, wie es der Zufall so will, zwei mal die Woche in 20m Entfernung seinen Halt hatte. Home Office, alles ausgeflogen und dann einen frischen Laugenknoten.
Einfach meine Definition von Lebensqualität.
Hat sich leider nicht gehalten…. :-(
 
Der Mittelstand blutet immer mehr und mehr aus :nein:
Sehe da vor allem auch die Büger in der Verantwortung. Bzgl. Bäcker und Metzgereien als Beispiel.
In unserer Firma haben wir auch einige, die sich darüber beschweren, das es von beiden immer weniger gibt.
Kaufen dann aber selbst ihr Fleisch und ihre Backwaren beim Discounter, weil am Ende doch wieder nur der Preis zählt.
Alles legitim aber dann bitte nicht beschweren.
 
Das Problem ist, das die Preissteigerungen überproportional steigen zum verfügbaren Geld der Kosumenten und deshlab gehts eben doch zum Discounter.
Das Thema hab ich hier schon oft angesprochen. Restaurants, Bäckereien uva schlagen alles an steigeneden Kosten auf ihre Produkte drauf, sodass sie nicht mehr von den steigenden Kosten betroffen sind.
Der normale Kunde hat also die üblichen steigenden Kosten UND die steigenden Kosten duchr Bäckerei, Restaurant etc OHNE ein Mittel, das irgendwie auszugleichen.
 
Wir haben jetzt nach längerer Zeit mal wieder ein Disney+ Abo und werde erschlagen mit ARD/ZDF Produktionen.
Die komplette Startseite zeigt mir zu gefühlt 80% nur das Zeug an. Jedes Empfehlungs-Karussell ist vollgepackt damit. Ich habe keine einzige Disney-Empfehlung gesehen. Schon erstaunlich bei Disney+.

Wofür zahle ich eigentlich GEZ, wenn der Staat doppelt und dreifach kassiert?
Eigentlich ist es doch gut, wenn die ÖR-Eigenproduktionen nochmal zweitvermarktet werden und so mehr Geld reinkommt. Das sollte dann ja eher dafür sorgen, das die GEZ-Gebühren stabil bleiben - in der Theorie.
 
@Hairy_Rhodan
Klar ist sowas überproportional teurer geworden, aber ich finde, man muss das Verhältnis beachten. Beispiel Brot: das kaufen wir immer beim familiären Bäcker hier um die Ecke und es kostet rund 4 Euro. Das hält dann für uns zu zweit etwa 5 Tage. Im Supermarkt würde es rund 2 Euro kosten. Ist das erstmal das doppelte? Ja. Schmeckt es nicht nur doppelt, sondern 10 Mal so gut, unterstütze ich damit einen kleinen Betrieb und tue meiner Gesundheit durch hochwertigere Inhaltsstoffe was gutes? Ja. Und macht das im Monat insgesamt gerade mal um die winzige 10 Euro aus? JA!
Bei so einer Überlegung und dem Verhältnis stellt sich die Frage für mich gar nicht.
Und wem das trotzdem zu teuer ist, nutzt einfach too good to go und unterstützt damit auch „richtige“ Bäcker und bekommt für 3-4 Euro so viel zu essen, wie er in den nächsten Tagen kaum aufkriegt.
 
Aber meine Kritik bleibt auch für den Familienbetrieb: Er zieht die Preise überproportional an, um die allegemein gestiegenen Kosten zu kompensieren. Ich kann das nicht. Ich kann nicht zu meinem Arbeitgeber gehen und sagen, ale sist teurer geworden, ich will jetzt x% mehr Gehalt.
Der Bäcker macht aber genau das.
 
Aber meine Kritik bleibt auch für den Familienbetrieb: Er zieht die Preise überproportional an, um die allegemein gestiegenen Kosten zu kompensieren. Ich kann das nicht. Ich kann nicht zu meinem Arbeitgeber gehen und sagen, ale sist teurer geworden, ich will jetzt x% mehr Gehalt.
Der Bäcker macht aber genau das.
Aber mittelfristig passiert das doch bei deinem AG auch - oder bekommst du da überhaupt keine Gehaltserhöhungen? Im öffentlichen Dienst ist das ja auch mit den Tarifrunden oder bei Beamten mit Anpassung der Besoldungstabellen geregelt.
 
Aber mittelfristig passiert das doch bei deinem AG auch - oder bekommst du da überhaupt keine Gehaltserhöhungen? Im öffentlichen Dienst ist das ja auch mit den Tarifrunden oder bei Beamten mit Anpassung der Besoldungstabellen geregelt.
Seit Jahren keine Gehaltserhöhung.

Öffentlicher Dienst oder Beamtentarife, ja, schön wärs. Meine Nachbarin arbeitet bei der Stadt nach tarif und was die bekommt für die "Arbeit", die sie macht, ist fast schon eine Frechheit für jeden normalen Arbeitnehmer. Aber gut, das ist ein anderes Thema.
 
Ja, anderes Thema.. ich wollte nur darauf hinaus, dass ich schon denke, dass das verzögert auch passiert, das ist eben die allgemeine Inflation in einer Gesellschaft. Wenn es bei dir nicht so ist, dann ist das natürlich nicht so geil - und ich würde fast sagen, wenn das schon seit Jahren nicht passiert ist, dann eher ne unrühmliche Ausnahme ::|.
 
Ich bin da ganz bei @Hairy_Rhodan

Als ich noch arbeiten war, hatte ich ebenfalls keine einzige Gehaltserhöhung. Noch nie. Nirgends. Bei keiner Firma.

Neulich ist mir sogar bewusst geworden, wie hart das vor der Einführung des Mindestlohn war. Bei meiner ersten Anstellung mit 18 oder 19 im Sicherheitsdienst habe ich 5,25 Euro verdient. Um davon leben zu können (und auf 1.200.- zu kommen) habe ich in 12 Stunden Schichten bis zu 240 Stunden im Monat gearbeitet.

Also die Einführung des Mindestlohn war quasi meine Gehaltserhöhung.
 
Seit Jahren keine Gehaltserhöhung.

Öffentlicher Dienst oder Beamtentarife, ja, schön wärs. Meine Nachbarin arbeitet bei der Stadt nach tarif und was die bekommt für die "Arbeit", die sie macht, ist fast schon eine Frechheit für jeden normalen Arbeitnehmer. Aber gut, das ist ein anderes Thema.
Verkauf dich doch nicht so unter Wert und lass das nicht mit dir machen! Jemand anderes wird dich doch bestimmt fair bezahlen.
 
Ich bin da ganz bei @Hairy_Rhodan

Als ich noch arbeiten war, hatte ich ebenfalls keine einzige Gehaltserhöhung. Noch nie. Nirgends. Bei keiner Firma.

Neulich ist mir sogar bewusst geworden, wie hart das vor der Einführung des Mindestlohn war. Bei meiner ersten Anstellung mit 18 oder 19 im Sicherheitsdienst habe ich 5,25 Euro verdient. Um davon leben zu können (und auf 1.200.- zu kommen) habe ich in 12 Stunden Schichten bis zu 240 Stunden im Monat gearbeitet.

Also die Einführung des Mindestlohn war quasi meine Gehaltserhöhung.
Es zwingt einen aber auch niemand, dauerhaft beil solche Firmen zu bleiben. Jeder ist für sich und seine Umstände auch immer selbst verantwortlich und man sollte sich nicht dem Schicksal hingeben.
 
Ja absolut. Mein ganzes Leben beruht auf falschen Entscheidungen.
Vielleicht läuft es beim nächsten Mal besser :gerri:

Es gibt Dinge, die kann man beeinflussen und andere eben nicht.
Auch eine Portion Glück gehört sicher manchmal dazu.
Den Arbeitgeber, sucht man sich aber schon selber aus und genau so kann man ein Arbeitsverhältnis auch jederzeit beenden und was anderes suchen. Und wenn es beim nächsten Arbeitgeber wieder nix ist, weiter suchen. Das meine ich damit, das man sich nicht dem Schicksal hingeben soll.

Muss natürlich niemand aber man sollte dann auch nicht so tun als wenn alles vorbestimmt wäre und man gar keinen Handlungsspielraum hat.
 
Finde halt dass das Sprichwort "es trifft manchmal die falschen" bei nimble schon passt. Ich war ja ein paar Mal bei ihm und der Bengel ist wirklich ein feiner Kerl. Höflich, nett und er hatte immer viel Bier. ;) mit langen Haaren war er zwar heißer aber man kann nicht alles haben ;)
 
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(Die Haare werden nach dem Sommer evtl wieder wachsen)
 
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