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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich sehe keine Falschaussage. Nur weil Du sie als falsch ansiehst, muss es nicht so sein.
Aber wie ich schon sagte, darf jeder so machen wie er will 😉.
Und ich denke, wir müssen das hier nicht vertiefen. Für uns war die Direktbank die beste Entscheidung ever. Für andere ist es eben eine übliche Bank. Punktum!
 
Ich denke wer nicht in einer Bank arbeitet (wie ich) sollte sich mit solchen Aussagen zurückhalten bzgl Gebühren etc. Außer man hat wirklich viel Ahnung was man als Bank alles an Personal braucht für Dinge die nichts mit dem Bankgeschäft zu tun haben.

Andererseits muss man natürlich auch sagen dass die Banken bis zur finanzkrise frei schnauze arbeiten konnten und Held ohne Ende angebaut haben.

Aber jeder kann am Markt frei entscheiden welche Bank er nimmt, welche Vorteile und Nachteile er hat, was er an Gebühren zahlt etc.
Traditionelle Banken haben zumindest bei meiner Bank den Vorteil, dass die Betreuung noch sehr gut ist, vor allem bei Krediten und dort noch mehr, wenn es mit den Tilgungen mal schwer wird. Weil da wirds dann witzig mit Banken die auf soziales scheißen. Und dann ist das Geheule groß wenn die Sicherheiten verwendet werden und man auf die Straße gesetzt wird.

Aber ja, danke @no0bY, finde gewisse Aussagen auch völlig daneben. Ohne jegliches Wissen teilweise.

Und nur zur Info, eine Bank kann nicht mit jedem Geld auf der Passivseite gewinnbringend arbeiten.
Aber da kann man sich gerne schlau lesen bzgl der LCR :)
Vollste Zustimmung. Ich bin seit 20 Jahren bei meiner Hausbank und die persönliche Beratung und die individuellen Vorteile sind der Hammer. Das könnte mir eine Direktbank nie bieten.
Beispiel: für die kurzfristige Finanzierung einer gewinnbringenden Investition habe ich einen Kredit benötigt. Da ich gerade aber frisch aus einer großenHerz-OP kam und Krankengeld bezogen habe, wurden alle Anträge bei Direktbanken abgelehnt. Dass ein Ende des Krankengeldes absehbar war und mein Arbeitgeber sogar auf 100% (!) Verdienst aufstockte, spielte keine Rolle. Das System bei denen hat auf Basis der reinen Gehaltsabrechnung immer abgelehnt, auch telefonisch war nach Erklärungen nichts machbar.
Dann bei der Hausbank angefragt. Ich habe dort eine Finanzierung einer Eigentumswohnung am Laufen, man kennt mich persönlich, war in 20 Jahren nie im Dispo, Schufa liegt bei über 99% und man hat Einblicke in das restliche Kapital. Gemeinsam hat man dann trotz Krankengeld eine tolle Lösung gefunden, obendrein noch ein super Angebot gemacht und kurz danach war ich planmäßig wieder Vollzeit am Arbeiten und habe das Ganze per Sondertilgung abgelöst - nur mit vielen Scheinchen mehr auf dem Konto.
Mit einer Direktbank so unmöglich. Von der fantastischen grundsätzlichen und kostenlosen Beratung fange ich gar nicht erst an.
Auch zb bei einer Hausfinanzierung habe ich bei meiner Hausbank wesentlich bessere Möglichkeiten und bekomme bei derart wichtigen Veränderungen im Leben mehr Beratung, Sicherheit und Vorteile an die Hand. (Am Rande: zuletzt einen hervorragenden, unabhängigen und preiswerten Gutachter vermittelt bekommen!)
Von daher kann ich die Kritik nicht ganz verstehen. Irgendwie müssen auch Dinge wie Mietkosten, Personal etc bezahlt werden.
 
Ich denke wer nicht in einer Bank arbeitet (wie ich) sollte sich mit solchen Aussagen zurückhalten bzgl Gebühren etc. Außer man hat wirklich viel Ahnung was man als Bank alles an Personal braucht für Dinge die nichts mit dem Bankgeschäft zu tun haben.

Andererseits muss man natürlich auch sagen dass die Banken bis zur finanzkrise frei schnauze arbeiten konnten und Held ohne Ende angebaut haben.

Aber jeder kann am Markt frei entscheiden welche Bank er nimmt, welche Vorteile und Nachteile er hat, was er an Gebühren zahlt etc.
Traditionelle Banken haben zumindest bei meiner Bank den Vorteil, dass die Betreuung noch sehr gut ist, vor allem bei Krediten und dort noch mehr, wenn es mit den Tilgungen mal schwer wird. Weil da wirds dann witzig mit Banken die auf soziales scheißen. Und dann ist das Geheule groß wenn die Sicherheiten verwendet werden und man auf die Straße gesetzt wird.

Aber ja, danke @no0bY, finde gewisse Aussagen auch völlig daneben. Ohne jegliches Wissen teilweise.

Und nur zur Info, eine Bank kann nicht mit jedem Geld auf der Passivseite gewinnbringend arbeiten.
Aber da kann man sich gerne schlau lesen bzgl der LCR :)
Danke. Spannend ist auch, wenns mal zu einem Betrugsfall kommt. FraudMonitoring kennt manche Direktbank kaum (siehe die ganzen Querelen mit N26 in der Vergangenheit) und dann viel Spass damit, schnell was zu retten. Über Kulanz brauchst da gar nicht nachdenken.

Am Ende verurteilt dich niemand für die Wahl deiner Bank. Direktbanken haben ihre Daseinsberechtigung und es gibt sicher auch etliche Kunden, bei denen sie einfach passt. Aber die Mythen und Falschaussagen zu Regionalbanken, die gehen halt nicht.
 
Ich bin meiner Sparkasse seit Jahrzehnten treu und habe es nicht bereut. Alleine für den nicht unerheblichen Kredit für den Hauskauf möchte ich einen Ansprechpartner vor Ort haben, falls es doch mal eng wird (ist mittlerweile zum Glück abbezahlt). Das kann bei einer Direktbank ohne Ansprechpartner sehr schwierig werden, wie wir im Bekanntenkreis live miterlebt haben.
Die Sache mit meiner Kreditkarte und dem Fakeshop ließ sich schnell und kompetent lösen. Kreditkarte gesperrt, neue bekommen und das Geld zurückgebucht. Mein Ansprechpartner vor Ort ist kompetent und regiert schnell.
Abgesehen davon geht´s auch um Jobs in meinem Heimatort.
 
ich hatte vor kurzem ärger mit einem online Anbieter. hatte via KK von trade republic bezahlt.
der service war da auch unter aller sau...der chat hat wohl schnell reagiert jedoch ohne mir zu helfen. am besten war " Bitte schicken sie mir den bisherigen email verlauf mit dem Anbieter zu"....dann: " ich sehe sie haben sich bereits beim Anbieter direkt beschwert. dann können wir leider nichts für sie tun. der fall wird von unserer Seite aus geschlossen." wtf?!
 
Alles schön und gut. Es gibt bei Direktbanken und herkömmlichen Banken solche und solche. Wir waren unserer Spk auch über 40 Jahre treu. Aber irgendwann stimmte eben einiges nicht mehr, worüber wir uns ärgerten. Hinzu kam, dass auch viele Filialen, sogar eine große Filiale, geschlossen haben. Wir hatten noch einige Jahre ein Konto bei der Postbank und mein Mann war eine zeitlang bei der Commerzbank. Für uns passte am Ende die Direktbank einfach besser. Auch was Geldanlage etc angeht, war die Spk für uns nie eine Option. Eine Hausfinanzierung lief mal darüber. Als aber die Konditionen nach Ablauf der Zinsbindung völlig abstrus waren, sind wir zu einer anderen Bank, die deutlich bessere Konditionen bot.
Es geht halt nicht an, immer wieder Gebühren erhöhen aber Leistungen zurückfahren. Das passt nicht zusammen.
 
Apropos Bank
Ich hab zwar seit einer Ewigkeit Online Banking, hab es aber nie genutzt und gebraucht. Als ich mir das mit der Scheiß App dann mal machen wollte -> Fehler. Geht nicht. Kann mich nicht einloggen. Fehlermeldung, ich soll zur Bank. Gehe also dahin, werde in ein Büro geschlossen und die gefühlt 16 jährige Azubi verbindet mich mit einer gefühlt 70jährigen via Remote am PC - die ich offenbar bei ihrer Kaffeepause störe - während sie wieder zu ihrer Kollegin geht und ihre nicht vorhandenen Eier schaukelt, um sich gemeinsam irgendwelche Videos auf dem Handy anzugucken.
Ohne Scheiß. Sie hat mich so behandelt als würde ich das erste Mal im Leben ein Handy nutzen. Als wäre ich der Jenige von uns beiden der vermutlich schon zu Zeiten der Dinosaurier gelebt hat und sie ist der junge knackige Hüpfer. Ich mit nicht mal 30 musste mir von dieser alten Schachtel anhören wie man eine App runterlädt und wie man diese öffnet am Handy. Schritt für Schritt. Das ich alles weiß, es bereits runtergeladen habe und ich einfach mich nicht einloggen kann war ihr egal.
Und generell war alles was ich gesagt habe falsch und "kAnN jA gAr NiChT sO sEiN" ich muss was falsch gemacht haben mit der App und dem Online Banking. Das ich die App literally erst paar Stunden vorher DAS ERSTE MAL ÜBERHAUPT auf das Handy geladen habe und das Banking nie auch nur einmal genutzt habe vorher wollte sie auch nicht hören, weil "kAnN jA gAr NiChT sO sEiN", sie - so alt das sie kurz vor dem Zerfall ist - weiß es natürlich mit ihrer unendlichen Weisheit besser, dass ich offenbar nicht erst ne Stunde vorher den Scheiß installiert habe. Auch muss ich einen Code abgescannt haben, sonst lässt sich das nicht erklären. Das ich nie einen Code gescannt habe..."kAnN jA gAr NiChT sO sEiN!!!!!"
Einen Code den man innerhalb einer Woche zugeschickt bekommt wohlgemerkt, wenn man da was freischalten lassen will beim nutzen der App. Offenbar kann ich also Zeitreisen.
Meine Fresse ey :ugly:
Naja. Meine Geduld ist am Ende aber immerhin geht der Mist jetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja aber heißt Insolvenz direkt arbeitslos? Bin da nicht so drin aber gibt es da nicht doch noch Chancen das der Betrieb gerettet wird und du weiter arbeiten kannst
Genau. Es wird jetzt ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der versucht idR erst mal Interessenten zu finden, die übernehmen. Insolvenz ist zwar sehr beunruhigend und sowas braucht kein Mensch, schon gar nicht vor den Feiertagen. Aber das Ende muss es noch nicht bedeuten. Ich drücke die Daumen, dass ein Weg gefunden wird.
 
Naja aber heißt Insolvenz direkt arbeitslos? Bin da nicht so drin aber gibt es da nicht doch noch Chancen das der Betrieb gerettet wird und du weiter arbeiten kannst
Ja ich bin nicht direkt arbeitslos, es ist jetzt ein Insolvenzverwalter in der Firma unterwegs. Am Ende des ersten Quartals 2026 sind wir zahlungsunfähig.

Ich möchte aber nicht solange warten, da ich keine Lust habe mich dann doch noch arbeitslos zu melden. Jetzt fibde ich ist die beste Zeit nen Abflug zu machen.
 
Also bei uns war es damals so... Zwischen Weihnachten und Neujahr sollten wir alle in die Firma kommen und da wurde uns mitgeteilt, dass wir am 1. nicht mehr kommen bräuchten. Es lief alles über einen Liquidator ab, also auch sämtliche Lohnzahlungen auch das noch ausstehend vom Dezember. Hatte ein halbes Jahr Kündigungsfrist. Wie es zu erwarten war gab es natürlich kein Geld. Hab zum Glück nach zwei Monaten was neues gefunden.Bin dann vor Gericht und nach nen halben Jahr gab es dann Stück für Stück den noch ausstehenden Lohn natürlich ohne Zinsen wie es vom Gericht eigentlich festgelegt wurde.
 
Leider kann ich jetzt nicht so wählerisch sein, dafür sind meine Qualifikationen miserabel. Ausserdem wohne ich auf dem Land, da ist es zum Teil schwieriger was zu finden.

Doch!

Ja, aus der Situation heraus, dass man selbst Arbeit & Sicherheit hat, mag sich das leicht und flapsig dahin gesagt sein. Aber ich mein es ernst.

Hier im Forum gibt's ja irgendwo den "Euer Werdegang" Thread.

Natürlich isses auf dem Land sehr sportlich, ein neues Betätigungsfeld zu finden. Da bin ich bei Dir. Bei Deinen Qualifikationen jedoch weniger :) .
Denn dort lohnt sich meiner Meinung nach mutiges, selbstbewusstes Nachfragen (auch das ist lernbar). Wenn ein beruflicher Neuanfang eine bestimmte Qualifikation bedingt, kann man die unter Umständen mit Eintrittsbeginn parallel absolvieren. Selbstverständlich wird nicht jeder Arbeitgeber abnickend in die Hände klatschen, doch wenn die Bereitschaft zur Weiterbildung kommuniziert wird, kann das was bewirken.

Nimm die Vorlagen vom Lebenslauf & Anschreiben von Stepstone. Dazu eine sehr, sehr kurze KI Bewerbung und die Stellensuche bei Indeed. Etwas Martin Wehrle auf YouTube schadet sicher auch nicht...

Ich finde es gut von Dir, dass Du Dich jetzt schon kümmerst und möchte Dich ermutigen, gerne etwas größer zu denken und Dich auch auf Stellen zu bewerben, die Du sonst nicht in Betracht ziehst.
 
Danke für
Doch!

Ja, aus der Situation heraus, dass man selbst Arbeit & Sicherheit hat, mag sich das leicht und flapsig dahin gesagt sein. Aber ich mein es ernst.

Hier im Forum gibt's ja irgendwo den "Euer Werdegang" Thread.

Natürlich isses auf dem Land sehr sportlich, ein neues Betätigungsfeld zu finden. Da bin ich bei Dir. Bei Deinen Qualifikationen jedoch weniger :) .
Denn dort lohnt sich meiner Meinung nach mutiges, selbstbewusstes Nachfragen (auch das ist lernbar). Wenn ein beruflicher Neuanfang eine bestimmte Qualifikation bedingt, kann man die unter Umständen mit Eintrittsbeginn parallel absolvieren. Selbstverständlich wird nicht jeder Arbeitgeber abnickend in die Hände klatschen, doch wenn die Bereitschaft zur Weiterbildung kommuniziert wird, kann das was bewirken.

Nimm die Vorlagen vom Lebenslauf & Anschreiben von Stepstone. Dazu eine sehr, sehr kurze KI Bewerbung und die Stellensuche bei Indeed. Etwas Martin Wehrle auf YouTube schadet sicher auch nicht...

Ich finde es gut von Dir, dass Du Dich jetzt schon kümmerst und möchte Dich ermutigen, gerne etwas größer zu denken und Dich auch auf Stellen zu bewerben, die Du sonst nicht in Betracht ziehst.
Danke für die Infos. Also für den Lebenslauf und den Anschreiben werde ich mir Stepstone näher anschauen, aber bei Indeed hab ich bis jetzt nichts gefunden, was mir gefallen würde.
Aber ich habe woanders was gefunden, da werde ich mich mal bewerben.
 
Danke für

Danke für die Infos. Also für den Lebenslauf und den Anschreiben werde ich mir Stepstone näher anschauen, aber bei Indeed hab ich bis jetzt nichts gefunden, was mir gefallen würde.
Aber ich habe woanders was gefunden, da werde ich mich mal bewerben.
Es gibt tatsächlich fast immer eine Möglichkeit. Ich habe in meinen 30ern sogar nochmal eine Ausbildung gemacht. Mit kleinen Kindern zu Hause und Powernaps in der Berufsschule. Klar ist das bei dir auf dem Lande was anderes. Aber hör auf Camper und lass dich nicht entmutigen! Du schaffst das!
 
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