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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Neben uns wird jetzt auch noch sonntags auf der Baustelle gearbeitet. Die sind eh jeden Tag bis fast acht Uhr da und am Samstag. Jetzt fangen die auch noch sonntags an.

benutzen wohl keine bau Maschinen also muss ich es wohl hinnehmen. Aber laut ist es trotzdem sodass ich es im Wohnzimmer beim tv schauen die ganze Zeit im Ohr habe
 
Zuletzt bearbeitet:
Was soll denn da der AG machen, wenn er nicht grad wie bei euch nen Fuhrpark hat? Ich hab auch schon AN von Zuhause abgeholt, als die Bahn gestreikt hat, aber eigentlich war das sinnlose Verschwendung von teuren Ressourcen. Ich koste meinen AG ja auch Geld und kann in der Zeit nichts produktives machen.

Die Streiks werden in der Regel ja auch vorher angekündigt. Da muss man sich eben drauf einstellen und kann dann nicht einfach sagen, dass man dann halt nicht kommt. Am besten dann noch drauf bestehen, dass die Arbeitszeit ja dennoch gezählt wird, weil eigentlich wäre man ja gekommen...Nene so wie es jetzt ist, passt das schon.

Ok, dann sag den bösen und faulen AN mal, wie sie zur 2 Stunden weit entfernten Arbeitsstätte kommen sollen, wenn die Bahn vier Tage streikt. Nach Hause muss man ja auch wieder. Zahlst du das Taxi? Sollen sie zu Fuß kommen?

Bei den ganzen Streiks muss es einfach Härtefallrechte geben. Es kann nicht sein dass der AN die ganze Verantwortung an der Backe hat. Der ist nämlich genauso unschuldig und machtlos wie der AG bei Streiks, im Gegensatz zum AG wird er vom Gesetz aber im Stich gelassen.
 
Ok, dann sag den bösen und faulen AN mal, wie sie zur 2 Stunden weit entfernten Arbeitsstätte kommen sollen, wenn die Bahn vier Tage streikt. Nach Hause muss man ja auch wieder. Zahlst du das Taxi? Sollen sie zu Fuß kommen?

Bei den ganzen Streiks muss es einfach Härtefallrechte geben. Es kann nicht sein dass der AN die ganze Verantwortung an der Backe hat. Der ist nämlich genauso unschuldig und machtlos wie der AG bei Streiks, im Gegensatz zum AG wird er vom Gesetz aber im Stich gelassen.

Ich habe nirgends etwas von "böse oder faul" geschrieben, also bitte lege mir keine Worte in den Mund, die ich nicht verwendet habe.

Wenn ich 2 Stunden Arbeitsweg habe, dann muss ich mich doch dennoch mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass die Öffis mal ausfallen. Ich kann da doch nicht blind drauf vertrauen. Generell finde ich aber einen Arbeitsweg von 2 Stunden schon bissl unrealistisch.

Man könnte ja aber mit dem AG ausmachen, dass man Überstunden Frei nimmt, oder unbezahlten, bzw. bezahlten Urlaub. Aber das sollte man eben VORHER ausmachen und nicht dann am Streiktag anrufen und sagen, jo man kann halt heute nicht kommen...

Ich hoffe aber einfach mal, dass man sich einig ist, dass egal aus welchen Gründen der AN nicht zur Arbeit kommt, es definitiv nicht bezahlt wird.

Und bezüglich Taxi: diese Kosten wurden von der Bahn schon zumindest zu einem Teil übernommen.

Ich bleibe aber dabei: der AN hat die alleinige Verantwortung wie er die Arbeitsstätte erreicht und das ist auch gut so. Wenn ich für eine Arbeit 2 Stunden Arbeitsweg auf mich nehme, dann muss ich schauen, wie ich das bewerkstellige. Der AG hat sich ja nicht ausgesucht, dass ich 2 Stunden entfernt wohne. Alles was der AG macht um mich dabei zu unterstützen ist ein Benefit, den ich dankend annehmen, aber nicht erwarten kann.
 
Tja, du siehst es aus der Sicht des AG, ich aus der Sicht des AN. Und aus der Sicht des AN ist es deutlich unfairer. Es gibt haufenweise Pendler die soweit fahren müssen. Und selbst 30 Minuten mit dem Zug sind bei einem Ausfall schon extrem weit von der Strecke.
 
Wenn ich zwei Stunden weit weg wohne, dann sollte ich schon unabhängig mobil sein. Sprich Auto, Motorrad, was auch immer.

Sein ganzes Vertrauen in den ÖPNV zu stecken ist zumindest hierzulande vollkommen unrealistisch. Dazu ist das alles zu wankelmütig. Bei jedem Furz fällt ja direkt eine Bahnstrecke aus oder es muss mal wieder gestreikt werden.

Von daher finde ich die Eigenverantwortung des Arbeitnehmers schon richtig.

Andererseits sind die Faktoren heutzutage teilweise so beschissen. Wohnraum teilweise nicht mehr bezahlbar, Leute müssen ins Umland ziehen um annehmbare Mieten zu finden. Ein Auto kann sich auch nicht mehr jeder erlauben, je nach Berufsstand.

Schwieriges Thema.
 
es gibt in den UsA keinen guten kaffee, ist das übel ey. warum trinken die amerikaner diese plörre? Ich bin auf tee umgestiegen und habe mir Tee sorten gekauft, sodass ich zumindest beim kunden Tee trinken kann.
 
Das ist aber auch eine völlig banale Regel. Es gibt auch Arbeitsplätze, die 1-2 Stunden entfernt sind. Komm da mal so einfach hin, wenn du selbst nicht Auto fährst. Es ist vom AG immer leicht zu sagen, der AN muss irgendwie zur Arbeit kommen, sonst gibt es eine Abmahnung. Man kann sich ja nicht einfach zur Arbeit teleportieren. Dass es hier nur Friss oder Stirbt gibt ist kompletter Unfug, vor allem wenn tagelang gestreikt wird.

Ich bin selbst von einem Bus abhängig, kommt der nicht steh ich erst mal da. Aber wir haben Fahrer, bei Bedarf kann man mich also abholen kommen. Geht aber nicht überall.
Naja, der Arbeitnehmer arbeitet nicht, also kein Gehalt. Dem Arbeitgeber fehlt eine Arbeitskraft, also auch weniger Output. Beide haben den Schaden.
 
Wenn ich zwei Stunden weit weg wohne, dann sollte ich schon unabhängig mobil sein. Sprich Auto, Motorrad, was auch immer.

Sein ganzes Vertrauen in den ÖPNV zu stecken ist zumindest hierzulande vollkommen unrealistisch. Dazu ist das alles zu wankelmütig. Bei jedem Furz fällt ja direkt eine Bahnstrecke aus oder es muss mal wieder gestreikt werden.

Von daher finde ich die Eigenverantwortung des Arbeitnehmers schon richtig.

Andererseits sind die Faktoren heutzutage teilweise so beschissen. Wohnraum teilweise nicht mehr bezahlbar, Leute müssen ins Umland ziehen um annehmbare Mieten zu finden. Ein Auto kann sich auch nicht mehr jeder erlauben, je nach Berufsstand.

Schwieriges Thema.

Es kommt auch noch dazu, dass in einigen Bereichen der AN generell am längeren Hebel sitzt. Grad bei uns im Pflegebereich können sich die Mitarbeiter fast alles leisten und es passiert nichts und das wissen die auch. Denn zum Einen können die Morgen schon nen neuen Arbeitsplatz haben und man bekommt ja auch niemanden nach...

Für den AN ist das natürloch gut, aber für das kollegiale zusammenarbeiten ist das schwierig, wenn man dann die kompletten Selbstsüchtigen im Team hat.
 
Es kommt auch noch dazu, dass in einigen Bereichen der AN generell am längeren Hebel sitzt. Grad bei uns im Pflegebereich können sich die Mitarbeiter fast alles leisten und es passiert nichts und das wissen die auch. Denn zum Einen können die Morgen schon nen neuen Arbeitsplatz haben und man bekommt ja auch niemanden nach...

Für den AN ist das natürlich gut, aber für das kollegiale zusammenarbeiten ist das schwierig, wenn man dann die kompletten Selbstsüchtigen im Team hat.
Oh ja die setzen einen die Pistole auf die Brust und man kann eigentlich nichts machen.Da hab ich auch welche im Team, die ich am liebsten hinauswerfen würde, was aber leider nicht geht :(
 
Wenn die Anreise zum Arbeitsplatz beim Arbeitnehmer liegt oder liegen würde, dann würde es mich nicht wundern, wenn irgendwann nur noch Arbeitnehmer direkt aus ner Nähe genommen werden oder diese bei der Jobvergabe bevorzugt werden. Aber dann beschweren sich die (potentiellen) Arbeitnehmer auch wieder.
 

Also... letzte Woche Montag eine Versandbenachrichtigung bekommen. Paket soll am Donnerstag letzter Woche kommen mit UPS. Da ich wusste, dass ich an dem Donnerstag nicht da sein würde, wollte ich ne Paketumleitung organisieren. Doch dort begrüßte mich die freundliche Nachricht, dass man eine Paketumleiten erst machen kann, wenn schon ein Zustellversuch in die Binsen gegangen ist. Ich wusste also 100%ig sicher, dass ich an dem Tag nicht da bin und ob irgendwelche Nachbarn annehmen... k.A. Nun ja, letztlich kam UPS dann erst heute, auch heute war ich nicht da.

Zettel lag im Briefkasten, ich wollte das Paket dann irgendwohin weiterleiten lassen und dafür braucht man die Nummer, die auf dem Zettel steht. Also bei UPS eingeloggt, Nummer eingetippt und aus irgend einem Grund finden sich mit der Nummer zwei Pakete... keine Ahnung wie das sein kann. Irgend eines ausgewählt und dann nach einer Option für einen Paketshop oder so gesucht. In der 40.000 Einwohner Stadt, in der ich wohne, gibt es genau einen. Und zwar ein Laden, den es laut Google nicht gibt. Wenn man nach der Adresse, die der Laden angeblich hat, googelt, findet man ein Bild von irgend einer riesigen Fabrik, die definitiv nichts mit dem Namen des vermeintlichen Ladens, der da angegeben ist, zu tun hat. Die Option habe ich also verworfen und das Paket stattdessen an eine 6 Kilometer entfernte Tankstelle umgeleitet... soweit so gut. Dann ging es weiter. Aus unerfindlichen Gründen braucht UPS dafür eine Telefonnummer. Also gebe ich meine Handynummer ein, doch die wird als ungültig dargestellt - und ja, ich habe es mit allen möglichen noch so abstrusen Zahlen am Anfang versucht (nur 0, 0049, 049, +49 usw. usw. usw. ...). Auch die Festnetznummer, die ich theoretisch habe, ging nicht. Das einzig was dann am Ende ging war eine offensichtlich vollkommen falsche Nummer :O_o: Nach dem Problem mit der angeblich falschen Telefonnummer gegoogelt, lieferte einen Reddit Thread zu Tage, wonach man das Paket doch retournieren solle...

Es könnte also so einfach sein, wenn man an Privatkunden nicht mit dem offensichtlich dafür vollkommen untauglichen UPS verschicken würde... DHL kommt Montags bis Samstags. Wenn sie einen nicht anfinden, geht es zur nächsten Filiale oder sonstigen Zustellstation (von denen es allein im 5 Minuten Laufradius um mich herum 2 gibt) und ansonsten kann man auch problemlos eine permanente Umleitung über dhl einstellen, so dass Pakete einfach immer an die Packstation gehen.

TLDR: UPS ist Kacke (für Privatkunden) :D
 
Haben die Zusteller von Amazon einen Knall?
Ich bin den Abend / Nacht auf Arbeit, meine Freundin ist zu Hause. Plötzlich sagt meine Amazon App "zugestellt", meine Freundin weiß von nichts. Ein Blick in die App und mich trifft der Schlag.

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Da liegt es einfach in der Einfahrt. Neben dem Müll. Wohlgemerkt es war jemand zu Hause und Nachbarn gibt's auch. Und nein, ich habe keinen Ablageort definiert!
 
Bei und ist das immer so das geklingelt wird und er dann wegläuft. Entweder ist jemand da oder nicht. Paket liegt einfach vor der Tür. (es ist auch kein Ablageort festgelegt).

Auch gern mal mit dem Hinweis "Das Paket wurde einem Hausbewohner übergeben" obwohl es wie gesagt einfach vor der Tür liegt.
 
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