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Klingt nach Vitamin B oder "Leichen von Mitarbeitern pflastern meinen Weg".
Aber ich zitiere gerne meine ehemalige Chefin: "Als Chef muss man ein Arschloch sein ohne wenn und Aber, anders geht das nicht".
Ich denke das ist ein Klischee. Ganz allgemein gesagt, ohne dasauf Gerri zubeziehen, hören viele AN nur das was sie hören wollen und interessieren sich auch nur für ihre eigenen Belange. Anderseits sind viele Chefs auch keine Kommunikationsgenies.
Klingt nach Vitamin B oder "Leichen von Mitarbeitern pflastern meinen Weg".
Aber ich zitiere gerne meine ehemalige Chefin: "Als Chef muss man ein Arschloch sein ohne wenn und Aber, anders geht das nicht".

Das ist so traurig, Deutschland war in dem Bereich mal führend, dann hat die damalige Regierung die Förderung von Solarenergie eingestellt und alles ging den Bach runter. Mittlerweile kommt so gut wie alles in dem Bereich aus China und wir sind davon abhängig. Dabei hatten wir das Know How, die Technik, die Produktion, die Kapazitäten...., einfach alles. Aber die damalige Regierung hatte keinen Weitblick und hat eine unglaubliche Fehlentscheidung getroffen, ein Freund von mir ist dadurch bankrott gegangen, das ist so traurig, wir könnten in Deutschland schon viel weiter sein.
Dass es überhaupt so weit kommen konnte, dafür trägt die deutsche Politik die Verantwortung. Während die chinesische Regierung ihre Solarkonzerne grenzenlos subventionierte, kappte die damalige schwarz-gelbe Regierung die Fördersätze für Solarstrom drastisch - und zwar ohne große Vorwarnung.
Gott sei Dank haben wir daraus gelernt. Nicht.
Zwar ist der Verkauf der Wärmepumpensparte von Viessmann nicht vergleichbar und ist ja kein Staatsentscheid aber trotzdem legt Habeck das ganze Gerüst der Energiewende beim Hausbau per angedachten Gesetz in die Hände von China. Wir liefern uns auf Gedeih und Verderb aus. Zack Gesetz und da China den Sektor kontrolliert und damit auch die Preise, hast du halt einfach die Arschkarte, wenn die Preise 50% noch oben gehen.
Daraus resultiert dann, dass man politisch immer limitierter agieren kann und selbst wenn z.B. Baerbock einfach mal in China Ansage macht und die Wahrheit spricht, muss das als Risiko gewertet werden.
Bitter.
Ich verstehe die Argumentation nicht. Aktuell - mit Gas und Öl - liefern wir uns nicht zuletzt Autokratien wie Saudi-Arabien, Russland und Co. auf Gedeih und Verderb aus und aus Mangel an eigenem Öl und Gas lässt sich daran auch langfristig nichts ändern. PV kann man - und man man auch schon wieder in größerem Ausmaß - in Deutschland und Europa herstellen und damit wird die Abhängigkeit ganz zwangsläufig reduziert (alles unter 100% ist schon mal ein Fortschritt). Wärmepumpen werden ohnehin auch auch im Western millionenfach produziert.
Und btw.: wenn China heute z.B. Exportzölle o.Ä. erheben würde und damit chinesische PV Module in Europa z.B. 50% teurer würden, wäre das kurzfristig ein Problem. Mittelfristig würde das einfach nur bedeuten, dass überall sonst in der Welt die Produktion explodiert und China selbst der Verlierer ist, weil keine Sau mehr aus China PV Module importieren würde. Die werden bei dem Thema sehr, sehr stark aufpassen, weil sie sich ansonsten nur ins eigene Fleisch schneiden.
Der Vergleich funktioniert so nicht.
Wir bekommen inzwischen auch gute Mengen Gas aus Skandinavien.
Das deckt lange nicht unseren Bedarf aber das macht es aber nicht mit der Marktmacht Chinas vergleichbar.
Es geht nicht nur um Solar, es geht auch um Wärmepumpen.
Genau diese sollten ja quasi aufgezwungen werden, auch wenn die neusten Entwicklungen deuten, dass das Gesetz zumindest in dieser Form so nicht umgesetzt wird.
Saudiarabien ist mit Sicherheit nicht Partner der Wahl aber zumindest für mich noch kein Vergleich mit China.
Bei den jüngsten Geschehnissen in China kann es unverzichtbar sein, politische Druckmittel aufzubauen bezüglich der Taiwan und vor allem Russlandkrise.
Wie willst Du das denn machen, wenn im Gesetz verankert ist, dass der Deutsche Bürger (wenn es die Situation erfordert) genau aus diesem Land Ware benötigt, da er sonst harte Sanktionen zu erwarten hat.
Was würde es für ein eine durchschnittliche PV-Anlage eines Einfamilienhauses bedeuten, wenn man Module aus Europa beziehen muss, wenn man dann noch berücksichtigt, dass Nachfrage deutlich größer als das Angebot ist ?
Was würde es für ein eine durchschnittliche PV-Anlage eines Einfamilienhauses bedeuten, wenn man Module aus Europa beziehen muss, wenn man dann noch berücksichtigt, dass Nachfrage deutlich größer als das Angebot ist ?
Gas bekommen wir auch aus Skandinavien (und den Niederlanden, den USA usw.), soweit richtig - aber bitte auch beachten, dass unsere Gasversorgung noch in 2021 zu über 50% aus Russland kam (https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/20230106_RueckblickGasversorgung.html#:~:text=Gasimporte und Gasexporte,2021: 52 %) aus Russland.) Nun bekommen wir aber auch PV nicht nur aus China, sondern aus allen möglichen Ländern der Welt und produzieren die auch hier selbst (im Gegensatz zu Gas und Öl).
Mir ist schon klar, dass es dir auch um Wärmepumpen geht, aber die Wärmepumpe an sich ist ja nicht das Problem - die wird neben Deutschland in vermutlich 50+ Ländern der Welt millionenfach produziert -, sondern der (idealerweise) erneuerbare Strom, den wir dafür brauchen.
Die Frage, wie man Druck auf China ausbauen will, wenn man gleichzeitig PV aus China benötigt, ist für mich etwas arg eingeengt. Wir sind in so vielen Bereichen von China abhängig (als Export- und Importmarkt; bspw.: Automobilindustrie), dass die PV da nun wirklich nicht der kritischste Punkt ist - auch angesichts des Punkts, dass es relativ einfach ist, neue Fabriken aus dem Boden zu stampfen und darin Milliarden und Abermilliarden PV Module zu fertigen. Und man sollte m.e. auch nicht vergessen, dass so eine Abhängigkeit häufig gegenseitig ist. China verkauft uns nicht aus Nächstenliebe PV Module, sondern weil sie damit Geld verdienen.
Kurzfristig deutlich höhere Preise, weil das Angebot durch China in deinem Szenario wegfallen oder sich deutlich reduzieren würde. Mittelfristig würde das Angebot in Deutschland, Europa und der restlichen Welt extrem ausgebaut werden und die Preise vermutlich wieder ungefähr auf das vorherige Niveau zurückkommen. Du kannst ja heute schon "deutsche" Module kaufen, die nur wenig teurer als chinesische sind. Und China hätte seinen eigenen PV Sektor gegen die Wand gefahren, weil ein großer Teil des Exports wegfällt. Kann man machen, aber ob das so eine geschickte Taktik ist...
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du überhaupt willst bzw. Vorschlägst stattdessen zu tunEs sagt doch niemand, dass die Situation nicht problembehaftet ist. Aber es ist wie es ist. Es gibt schlicht keine Alternative.
Meine Message sollte doch eigentlich klar sein.
Dafür, dass wir die Energiewende wirklich derart schnell vollziehen möchten inklusive Verbotspoltik,
begeben wir uns >meiner Meinung nach<
in eine zu große Abhängigkeit.
Ist ja nicht so, dass man sagen kann, wäre top wenn das mit den Erneuerbaren klappen würde.
Das ist ne Nummer die laufen muss und zwar asap und das aus vielerlei Hinsicht.
Ich hätte einen moderateren Weg begrüßt.
China als Hauptlieferant ist einfach ein Pulverfass und dafür ist unsere Situation zu heikel aber wenn man Dir Glauben schenken darf,
wäre ein Wegfall ja nicht wirklich ein großes Problem und im besten Fall hast Du recht. Im schlechtesten hätten wir halt ein Problem.
Hoffen wir, dass wir es nicht herausfinden und wir global von weiteren Konflikten verschont bleiben und uns über Lieferketten
keine Gedanken machen müssen.
Und die Situation haben wir uns so aufgebürdet und die ist nicht von jetzt auf gleich so eingetreten.
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