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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wir müssen uns entscheiden ob wir aussenpolitisch die Polizei spielen wollen oder mehr auf pragmatische Beziehung setzen.
Die WM in Katar war ja das beste Beispiel.

Es wird nichts an zweiterem vorbeiführen wenn wir unseren Lebensstandard halten wollen. Entscheiden wir uns zu erstem müssen wir halt mit den Konsequenzen Leben.
 
Ich befürchte, das ist keine Antwort auf die Frage: Was möchtest du stattdessen tun? Was soll dieser moderatere Weg sein? 10, 20 Jahre warten, bis sich die Probleme vielleicht von selbst gelöst haben? Ich fände diese Lösung durchaus legitim - wenn wir nicht im Jahr 2023, sondern im Jahr 1990 wären. Das was wir machen, ist für meine Begriffe schon ausgesprochen moderat.

Und nein, ich sage nicht, dass das kein großes Problem wäre. Das wäre ein riesiges Problem - für beide Seiten. Wenn China sich wirklich selbst in den Fuß schießen sollte, dann ist das eben so. Dann müssen wir gucken, wie wir das handeln und ASAP die Produktionskapazitäten hier ausbauen. Es ist ja auch nicht so, dass die bereits installierten Photovoltaikanlagen plötzlich auseinanderfallen, wenn China sich selbst in den Fuß schießen und die Lieferung weiterer Module verhindern würde. Die Situation ist nicht vergleichbar mit sagen wir mal Gas oder Öl. Wenn die Lieferungen da zwei Monate ausbleiben würden, kannst du hier den Laden zumachen (und überall sonst genauso). Wenn dagegen von heute auf morgen die Lieferungen von PV Modulen aus China stoppt, passiert akut erstmal relativ wenig.

Die Antwort wird dir nicht gefallen aber den moderaten Weg haben wir wenigen Wochen abgeschaltet.
So hart und bitter es ist aber Atomkraft > Gas > Kohle.
Das ist nicht nur ein Thema der Umwaltaspekte.
Das ist auch ein Thema der Wirtschaft.
Jetzt müssen wir schleunigst den Strompreis für Industrieunternehmen subventionieren da die abwandern
und wer will es ihnen denn verübeln ?
Ist aber nicht so, dass uns die gedeckelten 6 Cent pro kWh vom Geldesel geschissen werden.
Das kostet verdammt viel Steuer(Geld)
Nicht falsch verstehen, die Atomkraft muss weg.
Nach dem diese Technik aber neuerdings Renaissance feiert und in vielen uns naheliegenden Ländern massiv gefördert und ausgebaut wird, ist der Sicherheitsaspekt jetzt so eine Sache.
Kannst Dich lang über abgeschaltete Meiler freuen, wenn die Franzosen ihre ollen Kaschemen am Netz halten.
Also wäre mein persönlicher Weg gewesen, so viel AKW s am Netz zu lassen, um damit Netzstabilität zu haben und den Preis ein Stück weit regulieren zu können.
Nehmen wir mal einen angedachten Zeitraum von vier Jahren.
In der Zwischenzeit Ausbau der Erneuerbaren auf Teufel komm raus.
Am Ende sollte die Gas und Ölheizung nicht verboten werden.
Sie sollten schlicht alleine wirtschaftlich gegenüber Wärmepumpe nach Abzug von Förderung kaum noch Daseinsberechtigung haben.
Wenn die Gaspreisebremse Stück für stück gemindert und irgendwann ganz wegfällt, die Wärmepumpe und PV gefördert wird,
wüßte ich persönlich, was ich mache.
Dazu muss die Stromtrasse von Nord nach Süd ausgebaut werden.
Ein ewig währendes Thema.
Für all diese Dinge braucht es Zeit und wenn dir während diesem moderaten Ausbau China komplett am Rad dreht. dann ist das blöd aber
es macht dich nicht kaputt.
Setz auf eine Karte wenn Du die passende dazu hast.
Das haben wir aber nicht.

Ich hoffe man hat die eigene Industrie im Blick die national in der Branche noch tätig ist. Stiefel Elton, Bosch etc. und schafft Anreize,
nicht auch zu verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Antwort wird dir nicht gefallen aber den moderaten Weg haben wir wenigen Wochen abgeschaltet.
So hart und bitter es ist aber Atomkraft > Gas > Kohle.
Das ist nicht nur ein Thema der Umwaltaspekte.
Das ist auch ein Thema der Wirtschaft.
Jetzt müssen wir schleunigst den Strompreis für Industrieunternehmen subventionieren da die abwandern
und wer will es ihnen denn verübeln ?
Ist aber nicht so, dass uns die gedeckelten 6 Cent pro kWh vom Geldesel geschissen werden.
Das kostet verdammt viel Steuer(Geld)
Nicht falsch verstehen, die Atomkraft muss weg.
Nach dem diese Technik aber neuerdings Renaissance feiert und in vielen uns naheliegenden Ländern massiv gefördert und ausgebaut wird, ist der Sicherheitsaspekt jetzt so eine Sache.
Kannst Dich lang über abgeschaltete Meiler freuen, wenn die Franzosen ihre ollen Kaschemen am Netz halten.
Also wäre mein persönlicher Weg gewesen, so viel AKW s am Netz zu lassen, um damit Netzstabilität zu haben und den Preis ein Stück weit regulieren zu können.
Nehmen wir mal einen angedachten Zeitraum von vier Jahren.
In der Zwischenzeit Ausbau der Erneuerbaren auf Teufel komm raus.
Am Ende sollte die Gas und Ölheizung nicht verboten werden.
Sie sollten schlicht alleine wirtschaftlich gegenüber Wärmepumpe nach Abzug von Förderung kaum noch Daseinsberechtigung haben.
Wenn die Gaspreisebremse Stück für stück gemindert und irgendwann ganz wegfällt, die Wärmepumpe und PV gefördert wird,
wüßte ich persönlich, was ich mache.
Dazu muss die Stromtrasse von Nord nach Süd ausgebaut werden.
Ein ewig währendes Thema.
Für all diese Dinge braucht es Zeit und wenn dir während diesem moderaten Ausbau China komplett am Rad dreht. dann ist das blöd aber
es macht dich nicht kaputt.
Setz auf eine Karte wenn Du die passende dazu hast.
Das haben wir aber nicht.

Ich hoffe man hat die eigene Industrie im Blick die national in der Branche noch tätig ist. Stiefel Elton, Bosch etc. und schafft Anreize,
nicht auch zu verkaufen.

Es ist nicht so, dass mir die Antwort nicht gefällt. Ich halte sie einfach nur für untauglich :D Im Jahr 2022 wurden in Deutschland durch AKW 32,8 TWh an Strom erzeugt. Das ist nicht nichts, keine Frage. Aber setzen wir das kurz ins Verhältnis:

Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2022 ~490 TWh an Strom verbraucht und knapp 30 TWh mehr als das erzeugt (der Überschuss ging in den Export, z.B. zu den Franzosen) (vgl. hier: https://www.energy-charts.info/char...ear&year=2022&legendItems=0111111111101111110 ; ggf. 2022 auswählen und vgl. hier: https://www.energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE&year=2022 ; ggf. 2022 auswählen).

Wenn man irgendwo (Russland? :D ) tatsächlich noch Brennelemente herbekommen hätte, hätte ich mich gar nicht dagegen gewehrt, die AKW noch ein paar Jahre lang weiterzubetreiben. Aber seien wir mal ehrlich... deren Anteil ist am Ende ziemlich vernachlässigbar. Insofern verstehe ich nicht, was es bringen sollte, diese AKW nun 4 Jahre weiter zu betreiben. Das deutsche Netz ist nebenbei bemerkt stabil, das kann also schon mal nicht der Grund sein. Stabiler als z.B. in Frankreich, den USA und so ziemlich allen anderen Ländern Europas, mit Ausnahme von Schweden: https://www.cleanenergywire.org/factsheets/germanys-electricity-grid-stable-amid-energy-transition ; aktueller für Deutschland: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/20220928_SAIDI.html

Bezüglich Strompreis subventionieren (potenzieller zweiter Grund, um die AKW am Netz zu lassen): Dass wir den Strompreis subventionieren müssen, hat nichts mit dem Abschalten der AKW zu tun. Den Zusammenhang hast du gerade erfunden. Der Börsenstrompreis ist nach Abschalten der AKW in diesem Jahr weder gestiegen noch gesunken (Edit: Der Preis ist tatsächlich leicht gesunken, aber das würde ich eher unter rauschen verbuchen) (https://www.energy-charts.info/charts/price_average/chart.htm? l=de&c=DE&chartColumnSorting=default&month=-1 ; ggf. auf 2023/Monate/alle schalten). Auch über die letzten 10 Jahre fällt es mir schwer irgend einen Effekt der schrittweisen Abschaltung der AKW auf den Börsenstrompreis zu erkennen: https://www.energy-charts.info/char...rtColumnSorting=default&interval=year&year=-1
2010 auf 2011 ist der Börsenstrompreis leicht gestiegen, danach aber wieder gefallen und war in allen diesen Jahren wesentlich niedriger als 2008 als die Welt noch vermeintlich einfacher und der Strom zu 80% aus fossilen Energieträgern und AKW kam. Danach ist lange erstmal nichts großartiges passiert und dann kam Russland.

Auf der anderen Seite subventionieren die Franzosen - viele vermutlich ohne es zu kapieren - seit Jahren (Jahrzehnten) ihren Staatskonzern EDF mit Milliarden und Abermilliarden, weil die AKWs, die der betreibt, zu... teuer sind für den künstlich niedrig gehaltenen Strompreis. Und dabei geht es nicht (bzw. nicht primär) um den einen Neubau (Flamanville), sondern (auch) um bestehende, vermeintlich zuverlässige, uralte, also längst abgeschriebene AKW, bei denen man tatsächlich meinen sollte, dass sie relativ günstig Strom produzieren können. Da würde ich persönlich die Milliarden doch lieber für anderes Zeug ausgeben (mehr Wind, mehr PV...), als es in alternde AKW zu stecken.

Und diese "Renaissance" ist doch letztlich vor allem ein PR Gag. Ich nenne das, nach dem ich mir den folgenden Chart angeschaut habe, Stagnation: https://ourworldindata.org/nuclear-energy
Im Vergleich dazu die erneuerbaren: https://ourworldindata.org/renewable-energy

Die sich in der "Renaissance" befindliche Atomkraft hat in den letzten 20 Jahren global betrachtet kein Wachstum hingelegt und damit hat sich ihr Anteil am Strom- und Energieverbrauch - weil der Energie- und Stromverbrauch massiv gestiegen ist - auch deutlich verringert. Wenn sich diese Mini Atomkraftwerke am Ende als tauglich erweisen - schön, bitte, dann soll man sie bauen. Das ist alles natürlich viel zu spät, weil selbst in optimistischen Schätzungen von nennenswerten Kapazitäten erst ab 2035 ausgegangen wird. Aber perspektivisch kann es ja nichts schaden, eine weitere Technologie zur Verfügung zu haben.


Ob man Gas- und Ölheizungen nun direkt verbietet oder sie so unwirtschaftlich macht, dass sie sich keiner mehr leisten will... ganz ehrlich, da fehlt mir der entscheidende Unterschied. Oder anders formuliert: Ich finde die Variante mit dem Verbieten wesentlich ehrlicher und transparenter. Wenn du den Gaspreis z.B. ab 2025 jedes Jahr um 2 Cent erhöhst, wirst du letztlich auch Leute über die Klinge springen lassen, die (in gutem oder schlechtem Glauben) meinten, dass das doch alles nicht so kommt und dann in 10 Jahren ihre erst kürzlich erworbene Gasheizung rauswerfen müssen, weil sie merken, dass 30 Cent für ne kwh Gas (und bald 40) sie dann doch perspektivisch in den Ruin treibt. Und du wirst natürlich auch jede Menge Mieter erwischen, die schlicht keine Chance haben, selbst etwas an der Situation zu ändern. Was dann am Ende auch wieder dazu führen wird, dass du das so gar nicht durchführen kannst.
 
Also augenscheinlich hat sich dein Mindset gewandelt aber das ist ja nichts verkehrtes.
Wir haben diese Diskussion schon mal geführt und da war das bezüglich Atomkraft noch eine radikalere Sichtweise.
Um die Sache mal zu Ende zu führen denn diese Disskusion führt sonst ins uferlose und du gehst auch nur bedingt auf Argumente ein.
Dass die letzten drei AKW s am Ende nur noch einen geringen Anteil hatten, steht außer Frage.
Aber auch diese drei Meiler haben ihren Beitrag geleistet und hatten Einfluß auf den Strompreis.
Überhaupt, hab ich gesagt, dass das Abschalten der letzten AKW dafür sorgen, dass wir jetzt subventionieren müssen ?
Das ist das Ergebnis unserer Energiepolitik und den Geschehnissen seit einigen Monaten.
Und selbst die angedachte Lösung von Habeck lässt mich schon wieder fragend zurück.
Chemie, verarbeitende Industrie und Firmen, die in Konkurrenz zum ausländischen Wettbewerb stehen.
Und der Rest ? Dass uns grad Teile des Mittelstands wegbricht und Firmen dicht machen wegen gestiegener Rohstoff und Energiepreise ?
Man hat sich bewusst dazu entschieden, den Kurs trotzdem beizuhalten und völlig klar, davon abzuweichen kann man nicht mal eben über Nacht. Ein Weiterbetrieb bzw. Beschaffung neuer Brennstäbe hätte Zeit gebraucht, wäre aber möglich gewesen.
Bin glaub ich nicht ganz alleine, der diese Lösung als nicht ganz so verkehrt angesehen hätte.
Aber hey, lass uns Kohle und Gas verstromen und im Bedarfsfall kann man ja noch Atomstrom einkaufen.
Okay, das war jetzt arg reißerisch und bitte nicht drauf aufhängen.
In Summe haben sich genug Menschen dazu geäußert, dass man den deutschen Weg nur unschwer nachvollziehen kann
aber wir haben ihn eingeschlagen und der Point of no return ist rum.
Jetzt machen wir das Beste draus und hoffen, dass alles gut ausgeht.

Zur Verbotspoltik.
Du findest das eine ehrliche Politik ?
Woah, ganz ehrlich, ich finde Anreize schaffen sollte immer vor Verboten kommen.
Dir ist klar, dass Habeck auf sämtliche Berater und Expertenmeinungen geschissen hat ?
Er zieht sein Ding durch.
Und das ist für Dich eine ehrliche Politik ?
Okaaaaaaay.

Die grüne Regierung hat mit ganz tollen Ansätzen angefangen und hey, ich hab sie gewählt.
Inzwischen ist das zu ner One Man Show verkommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir müssen uns entscheiden ob wir aussenpolitisch die Polizei spielen wollen oder mehr auf pragmatische Beziehung setzen.
Die WM in Katar war ja das beste Beispiel.

Es wird nichts an zweiterem vorbeiführen wenn wir unseren Lebensstandard halten wollen. Entscheiden wir uns zu erstem müssen wir halt mit den Konsequenzen Leben.

Das Ding dabei ist halt, wir können ihn so oder so nicht halten. Nicht für alle.
 
Habe ja gewusst, dass Grapefruits bitter sind, aber gerade meine gefühlt erste Grapefruit die ich jemals gegessen habe (bzw. die Hälfte) davon, wird auch meine letzte gewesen sein.. das geht überhaupt nicht klar, da könnte man echt davon kotzen.
Die gibts aber auch in mega gut!
In Supermärkten schwer zu finden aber es gibt Sie ;___;
 
Gerade mal geschaut ob wir lieber mit der Bahn oder mitm Auto nach Wiesbaden fahren..... Auto 1:50h, Bahn 3h.

:mindblow:

Kann ja nicht jede Stadt direkt miteinander verbunden sein, klar das man dann halt mal umsteigen muss.

nach Berlin bin ich mit dem Auto auch deutlich langsamer als mit der Bahn, nach Berchtesgarden bin ich deutlich schneller mit dem Auto.

Oder was willst mit deinem GIF aussagen?
 
Dass die Bahn einfach zu umständlich ist in vielen Dingen.

Ich will nicht nach Buxtehude sondern nach Wiesbaden und wohne recht nahe an Saarbrücken. Da sollte es möglich sein mit dem Zug schneller zu sein.

wenn da aber nur RE fahren dann ist das kein Wunder.
 
Ich sehe es gerade bei mir: mein Wohnort (nord-östliches Bayern, Grenze zu Tschechien) - München sind mit dem Auto 2,5std und mit dem Zug für zwei Personen 104€ und 3std, wenn wir das Bayernticket nehmen sind es 4std und 36€. Das gilt aber erst ab 09Uhr in der Früh, was uns als Abfahrt zu spät ist.
 
Manchmal ists super, oftmals absolute Katastrophe.

Habe im Juni eine Konferenz in Mainz, zu meinem erstaunen gibt es einen EC direkt von Salzburg nach Mainz. Unabhängig davon fahre ich beruflich aber eh nur Zug und ned mit unseren e Autos oder Flugzeug.

Preislich wenn man früh genug bucht auch völlig ok mit meiner BC25 1 klasse.

Aber Rückfahrt hab ich dann 3 Züge und sehe mich schon am arsch der Welt warten weil wieder Iwo nen Schaf auf der Strecke läuft.
 
Klar, wenn ich in München nach Ismaning möchte, dann brauche ich von mir zu Hause mit öffentlichen auch 47 Minuten, mit dem Auto sind es 16 Minuten.

Die Strecken sind halt fest, kann halt nicht jede Stadt miteinander verbunden sein, dazu bräuchte man eine riesige Menge an Züge.
 
Natürlich ist das machbar, schau mal in andere Länder wie zb die Schweiz oder Japan.

nur so bekommen wir es hin weniger mit Autos zu fahren.
 
Natürlich ist das machbar, schau mal in andere Länder wie zb die Schweiz oder Japan.

nur so bekommen wir es hin weniger mit Autos zu fahren.
Auch in Japan oder der Schweiz wirst du strecken haben, die mit dem Auto schneller erreichbar sind.

Das wird es so auch immer geben. Da manche Strecken eben nur durch Nutzung von A nach B und dann von B nach C gehen, es gibt also keinen Zug von A nach C, da der Zug der von B nach C fährt auch irgendwie herkommen muss.

Es ist absolut utopisch was du meinst.
 
Also augenscheinlich hat sich dein Mindset gewandelt aber das ist ja nichts verkehrtes.
Wir haben diese Diskussion schon mal geführt und da war das bezüglich Atomkraft noch eine radikalere Sichtweise.
Um die Sache mal zu Ende zu führen denn diese Disskusion führt sonst ins uferlose und du gehst auch nur bedingt auf Argumente ein.
Dass die letzten drei AKW s am Ende nur noch einen geringen Anteil hatten, steht außer Frage.
Aber auch diese drei Meiler haben ihren Beitrag geleistet und hatten Einfluß auf den Strompreis.
Überhaupt, hab ich gesagt, dass das Abschalten der letzten AKW dafür sorgen, dass wir jetzt subventionieren müssen ?
Das ist das Ergebnis unserer Energiepolitik und den Geschehnissen seit einigen Monaten.
Und selbst die angedachte Lösung von Habeck lässt mich schon wieder fragend zurück.
Chemie, verarbeitende Industrie und Firmen, die in Konkurrenz zum ausländischen Wettbewerb stehen.
Und der Rest ? Dass uns grad Teile des Mittelstands wegbricht und Firmen dicht machen wegen gestiegener Rohstoff und Energiepreise ?
Man hat sich bewusst dazu entschieden, den Kurs trotzdem beizuhalten und völlig klar, davon abzuweichen kann man nicht mal eben über Nacht. Ein Weiterbetrieb bzw. Beschaffung neuer Brennstäbe hätte Zeit gebraucht, wäre aber möglich gewesen.
Bin glaub ich nicht ganz alleine, der diese Lösung als nicht ganz so verkehrt angesehen hätte.
Aber hey, lass uns Kohle und Gas verstromen und im Bedarfsfall kann man ja noch Atomstrom einkaufen.
Okay, das war jetzt arg reißerisch und bitte nicht drauf aufhängen.
In Summe haben sich genug Menschen dazu geäußert, dass man den deutschen Weg nur unschwer nachvollziehen kann
aber wir haben ihn eingeschlagen und der Point of no return ist rum.
Jetzt machen wir das Beste draus und hoffen, dass alles gut ausgeht.

Zur Verbotspoltik.
Du findest das eine ehrliche Politik ?
Woah, ganz ehrlich, ich finde Anreize schaffen sollte immer vor Verboten kommen.
Dir ist klar, dass Habeck auf sämtliche Berater und Expertenmeinungen geschissen hat ?
Er zieht sein Ding durch.
Und das ist für Dich eine ehrliche Politik ?
Okaaaaaaay.

Die grüne Regierung hat mit ganz tollen Ansätzen angefangen und hey, ich hab sie gewählt.
Inzwischen ist das zu ner One Man Show verkommen.


Am Ende kann man ja auch durchaus zum Fazit kommen, dass die Diskussion durch ist mit "agree to disagree".

Aber was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist, dass ich angeblich nur bedingt auf Argumente eingehe. Es gab da eine ganz ordentliche Anzahl an Argumenten. Einige davon habe ich aufgegriffen. Z.B. Das Thema "Lass uns doch die AKW einfach weiterlaufen lassen". Ich bin nicht pauschal dagegen, nur woher die Brennstäbe nehmen (wenn nicht aus Russland)?. Z.B. das Thema "Renaissance der Atomkraft" - mit dem dahinterliegenden Argument, dass Deutschland sozusagen allein auf weiter Flur wäre und etwas überspitzt formuliert die ganze Welt die Atomkraft ganz toll findet -, die es im Endeffekt nicht gibt. Z.B. "Netzstabilität": Zwei Links dafür, die zeigen, dass das Thema Netzstabilität eine Nebelkerze ist. Das Netz ist stabil. Z.B. AKW am Netz lassen, um den Preis ein Stück weit regulieren zu können. Zugegebenermaßen habe ich das in die Richtung interpretiert, dass du sagen möchtest, dass der Strompreis durch die Abschaltung der AKW gestiegen ist. Falls diese Interpretation falsch war - sorry (wobei dann die Frage ist: was sollte das bedeuten?). Falls sie richtig war, habe ich versucht darzustellen, dass es schlicht kein Anzeichen dafür gibt, dass die Abschaltung der AKW die Preise erhöht hat (inkl. dem historischen Blick).


Dir ist klar, dass Habeck auf sämtliche Berater und Expertenmeinungen geschissen hat ?

Nein, das ist mir tatsächlich nicht klar. Ich bezweifle auch - vorsichtig formuliert - sehr stark, dass die Aussage in dieser Absolutheit ("sämtliche"; Synonym zu sämtliche ist "alle") korrekt ist. Und weil es zu wenig wäre, einfach nur zu behaupten, dass diese Aussage nicht korrekt ist, benenne ich auch gleich einen Experten und verlinke entsprechend - womit ich dann auch bewiesen hätte, dass die Aussage falsch ist: https://www.klimareporter.de/gebaeude/quaschning-erklaert-gasheizungsverbot

Das muss jetzt alles leider sehr schnell gehen, weil inkompetente Regierungen die letzten 20 Jahre alles ausgesessen oder gar aktiv torpediert (z.B. "Altmaier Knick") haben.
 
Am Ende kann man ja auch durchaus zum Fazit kommen, dass die Diskussion durch ist mit "agree to disagree".

Aber was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist, dass ich angeblich nur bedingt auf Argumente eingehe. Es gab da eine ganz ordentliche Anzahl an Argumenten. Einige davon habe ich aufgegriffen. Z.B. Das Thema "Lass uns doch die AKW einfach weiterlaufen lassen". Ich bin nicht pauschal dagegen, nur woher die Brennstäbe nehmen (wenn nicht aus Russland)?. Z.B. das Thema "Renaissance der Atomkraft" - mit dem dahinterliegenden Argument, dass Deutschland sozusagen allein auf weiter Flur wäre und etwas überspitzt formuliert die ganze Welt die Atomkraft ganz toll findet -, die es im Endeffekt nicht gibt. Z.B. "Netzstabilität": Zwei Links dafür, die zeigen, dass das Thema Netzstabilität eine Nebelkerze ist. Das Netz ist stabil. Z.B. AKW am Netz lassen, um den Preis ein Stück weit regulieren zu können. Zugegebenermaßen habe ich das in die Richtung interpretiert, dass du sagen möchtest, dass der Strompreis durch die Abschaltung der AKW gestiegen ist. Falls diese Interpretation falsch war - sorry (wobei dann die Frage ist: was sollte das bedeuten?). Falls sie richtig war, habe ich versucht darzustellen, dass es schlicht kein Anzeichen dafür gibt, dass die Abschaltung der AKW die Preise erhöht hat (inkl. dem historischen Blick).




Nein, das ist mir tatsächlich nicht klar. Ich bezweifle auch - vorsichtig formuliert - sehr stark, dass die Aussage in dieser Absolutheit ("sämtliche"; Synonym zu sämtliche ist "alle") korrekt ist. Und weil es zu wenig wäre, einfach nur zu behaupten, dass diese Aussage nicht korrekt ist, benenne ich auch gleich einen Experten und verlinke entsprechend - womit ich dann auch bewiesen hätte, dass die Aussage falsch ist: https://www.klimareporter.de/gebaeude/quaschning-erklaert-gasheizungsverbot

Das muss jetzt alles leider sehr schnell gehen, weil inkompetente Regierungen die letzten 20 Jahre alles ausgesessen oder gar aktiv torpediert (z.B. "Altmaier Knick") haben.

An der Netzstabilität beißt du jetzt ein bisschen fest.
Die habe als eines der Argumente nebenbei erwähnt und natürlich sorgt Energie, die immer und unabhängig von Wind und Sonne zu Verfügung steht, für Stabilität.
Mehr hab ich doch gar nicht gesagt.

Bezüglic Expterenrat:
Beim neuen Heiz-Gesetz habe er auf Experten-Rat verzichtet
Die Bundesregierung will ab kommendem Jahr nur noch den Einbau von Heizungen erlauben, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Gegen das neue Gesetz aus dem Wirtschafts- und dem Bauministerium gab es allerdings viel Widerstand von Parteien, Unternehmen und Verbänden. Den 155 Seiten Entwurf habe Habeck zwar an Experten gegeben, auf ihre Meinung allerdings gepfiffen. Denn: Laut den Verbänden wurde ihre Kritik nicht ernst genommen. 88 Verbände hatten Stellung und Änderungsvorschläge gemacht, doch es wurde nichts von Habeck berücksichtigt.
https://www.focus.de/politik/deutsc...z-hammer-hintergangen-haben_id_192935291.html

Wie war es denn, als Habeck die letzten drei AKWs für die Reserve verwenden wollte ?
Er ist losgeprescht und danach meldeten sich TÜV und die Betreiber, dass das technisch gar nicht möglich sei.

Frankreich prüft bis 2050 den Neubau von bis zu 14 neuen AKW.
Die Schweiz verlagert ihr Endlager direkt an die Deutsche Grenze.
Dazu haben sie vier AKW s am Netz, die solange laufen sollen, wie sie sicher sind.

Kernkraft wieder auf Vormarsch
Doch außerhalb von Österreich erlebt die Kernkraft in Europa eine kleine Renaissance. Frankreich, das mit 70 Prozent einen so großen Anteil seines Energiebedarfs wie kein anderes Land der Welt aus Kernenergie abdeckt, setzt weiter voll auf Atomkraft. Ab 2028 sollen sechs neue große Reaktoren entstehen – und man behält sich die Option vor, acht weitere bis 2050 zu bauen.

Polen plant schon seit längerem einen Atomeinstieg. Im Oktober hat die Regierung den Auftrag zum Bau der drei ersten Kernreaktoren an der Ostsee vergeben. 2033 sollen sie in Betrieb gehen – sehr zum Ärger Deutschlands. Dort war man einst stolz auf seine Reaktoren, doch dann wurde zur Jahrtausendwende der Atomausstieg beschlossen, später teilweise zurückgenommen und dann nach Fukushima doch wieder forciert. Vergangenes Jahr wurde die Laufzeit der deutschen AKWs dann ein wohl letztes Mal verlängert. Wegen der Energiekrise sollen die letzten Reaktoren statt bis Jahresende 2022 nun bis höchstens April am Netz bleiben.
Kernkraft wieder auf Vormarsch
Doch außerhalb von Österreich erlebt die Kernkraft in Europa eine kleine Renaissance. Frankreich, das mit 70 Prozent einen so großen Anteil seines Energiebedarfs wie kein anderes Land der Welt aus Kernenergie abdeckt, setzt weiter voll auf Atomkraft. Ab 2028 sollen sechs neue große Reaktoren entstehen – und man behält sich die Option vor, acht weitere bis 2050 zu bauen.

Polen plant schon seit längerem einen Atomeinstieg. Im Oktober hat die Regierung den Auftrag zum Bau der drei ersten Kernreaktoren an der Ostsee vergeben. 2033 sollen sie in Betrieb gehen – sehr zum Ärger Deutschlands. Dort war man einst stolz auf seine Reaktoren, doch dann wurde zur Jahrtausendwende der Atomausstieg beschlossen, später teilweise zurückgenommen und dann nach Fukushima doch wieder forciert. Vergangenes Jahr wurde die Laufzeit der deutschen AKWs dann ein wohl letztes Mal verlängert. Wegen der Energiekrise sollen die letzten Reaktoren statt bis Jahresende 2022 nun bis höchstens April am Netz bleiben.
https://www.derstandard.de/story/20...back-der-atomkraft-in-europa-ohne-oesterreich

Wieso sollen die Brennstäbe aus Russland kommen ?
Es gibt meines Erachtens eine Firma in Frankreich und eine Schweden als mögliche Lieferanten aber klar,
da ist nix mit Next Day Delivery.
Lieferzeit wohl ca. 12-15 Monate, unter Umständen aber auch früher.

Aber wir haben uns dazu entschieden und wie gesagt, der Point of no return ist rum und zwar schon einige Zeit.

Und noch mal: Der Ansatz ist top aber mit der Durchführung habe ich so meine Probleme.
Bremen anscheinend auch, wenn ich grad so die Tagesschau sehe :ugly:

In nem Jahr sind wir etwas schlauer :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch in Japan oder der Schweiz wirst du strecken haben, die mit dem Auto schneller erreichbar sind.

Das wird es so auch immer geben. Da manche Strecken eben nur durch Nutzung von A nach B und dann von B nach C gehen, es gibt also keinen Zug von A nach C, da der Zug der von B nach C fährt auch irgendwie herkommen muss.

Es ist absolut utopisch was du meinst.

wenn direkt Strecken zwischen 2 großen Städten ein gutes Stück langsamer sind als die gleich Autofahrt, dann ist das einfach Mist.

So weit solltest du das doch auch verstehen?
 
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