Ende Januar... man will endlich mal gesünder leben. Etwas abnehmen. Klappt nicht.
Will mich beim Doc mal durchchecken und beraten lassen.
Ekg .... Vorkammerflimmern. Bähm.
Scheise.
5 Tage später Kardiologie findet nix.
Bestellt Termin im Krankenhaus zwecks Kardio CT. Wartezeit gute 3 Monate.
Das waren mit die schlimmsten 3 Monate meine Lebens. Die Ungewissheit. Manche Tage regelrecht Panikattacken bekommen.
Doch heute 10 Uhr ist es soweit. Und hoffentlich nix schlimmes.
Aber was mich ankotzt.
Ewig lange Wartezeit. Und mein Hausarzt hatte mir regelrecht Angst gemacht.
Was nur los in DE?
Was los ist? Zu wenig Fachärzte ist los. Ich warte auf einen Gastroskopietermin, den ich nun am 1. November hab...bis dahin kann viel passiert sein. Reszidivierende Refluxösophagitis ist ein Präkanzerose. Allerdings hat meine Frau da mehr Panik als ich.
Ich hab auch schon ewig mit Herzproblemen zu kämpfen. Inkompletter Rechtsschenkelblock lautet die Diagnose. Ich hab ständig Extrasystolen. Fühlt sich an, wie ein ständiges "Stolpern" des Herzens. Also weniger, dass es einen Extraschlag macht, sondern eher einen Schlag nicht richtig schafft. Als es mal ganz schlimm war, hat mein Hausarzt auch ein EKG geschrieben und mir auch sofort Blutverdünner gegeben, weil er Angst hatte, dass sich Blutgerinnsel im Herz bilden. In der Klinik hat man mich zwar durchgecheckt, es aber als kein Problem abgetan und so muss ich halt damit leben.
Aktuell ist es grad wieder schlimm, was ich aber auch auf die Magenprobleme zurückführe und hoffe, dass es besser wird, je länger ich diese dank Medikamente im Griff halten kann. Ich geh aber mit meinen Herzproblemen schon gar nicht mehr zum Arzt, außer ich werd gleich umklappen, weils eh nix bringt, so bitter das auch ist. Da bin ich mittlerweils pragmatisch veranlagt und versuch mir auch selbst nicht so ne Platte zu machen, weil das ja auch wieder nicht gut fürs Herz ist.
Das Problem bei Hausärzten ist halt auch, dass sie was solche Sachen angeht nicht wirklich geschult sind und wahrscheinlich lieber etwas über- als Unterreagieren. Auf der einen Seite gut, weil lieber einmal zuviel gemacht, als zu wenig, aber auf der anderen Seite kann es einen auch derbe verunsichern, was auch wieder durch den Stress nicht gut ist.
Ich hoffe jedenfalls, dass es sich bei als was harmloses herausstellt. Ich drück die Daumen.