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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist das bei deinem AG Programm?

Ist halt traurig. So ne Amazon Nummer halt.
Mir tun die Leute leid, die sich ins Zeug legen und die Hoffnung haben, ne Festeinstellung zu bekommen.
Am Ende können sie aber liefern und haben keine Chance.

Ist halt das typische zu alt und zu gebrechlich. Der Mann ist Anfang 50 und hat Bandscheibenprobleme. Leider hat er letzteres dem AG auch gesagt. Ich habe alles probiert dass er bleiben kann, aber die Gegenargumente waren immer dieselben.

Finde das auch mies, aber was soll ich machen. Ich persönlich hätte ihn weiterhin super gebrauchen können, aber die Entscheidung liegt leider nicht bei mir.

Dieses korrupte Zeitarbeitersystem ist einfach für die Tonne. Moderne Sklaventreiberei. Nicht immer, aber häufig.
 
So ne Geschichte hab ich auch. Vor nen paar Jahren ein super Typ von so ner Maßnahme vom Arbeitsamt bekommen, ca 40, etwas stabil dafür kompetent und hat super Arbeit geleistet. Das Problem: er hat MS. Der Bursche war gut 1 Jahr bei uns und fiel mal fürn paar Wochen aus weil ein Schub kam. Tja, Maßnahme vorbei und trotz meiner und die Bemühungen der Kollegen wurde er nicht eingestellt, der Grund: er sei wegen MS nicht planbar. Unglaublich. Macht mich heute noch sauer
 
Wie jeder in unserer Branche suchen wir Personal. Vom Elektriker bis zum Projektleiter. Haben intern einen Vermittlungsbonus von 3000€ pro Bestandene Probezeit. Der Markt explodiert...... AüG Personal bekommst de auch nicht mehr ran.
 
@Cybernet1000 : Ohne dich als Schüler oder die entsprechende Lehrkräfte zu kennen, kann ich zu diesem speziellen Fall nichts sagen. Es gibt wie in jedem Beruf auch an jeder Schule gute und schlechte Lehrer, ganz unabhängig von der Schulart. Es ist nur traurig, dass man in unserem System die verbeamteten Lehrer, die richtig schlecht sind und keinen Bock auf Kinder/Jugendliche haben, praktisch nicht loswerden kann.

Aber ehrlich gesagt finde ich es immer schwierig, die alleinige Schuld den Lehrern zu geben. Meine Erfahrung hat mich da was anderes gelehrt. Aber wie gesagt, wenn ich dich und die betreffenden Lehrerkräfte nicht kenne, kann ich kein Statement dazu abgeben.

Meine Kinder hatten die Noten für das Gymnasium, wir haben aber den Weg über die Realschule gewählt und sind uns sicher, dass es für unsere Kinder der richtige Weg war. Beide haben in ihren Klassen immer zu den Besten gehört, das war super für ihr Selbstvertrauen und es war noch genügend Zeit für Sport und Freunde da. Die große Tochter hat dieses Jahr ein 2,0er Abi gemacht und die kleine Tochter macht nächstes Jahr Abi und hat auch nur gute Noten.

Unser Kind ist zwar noch nicht mal in der Schule aber ja sicherlich auch irgendwann. Gehöre eigtl auch zur Fraktion fördern statt fordern, aber wodrauf ich hinaus wollte….

der weg klang jetzt interessant, Realschule und Abi? Dachte das geht nur übers Gymnasium und eigtl das mal als Realschüler mit dem Stoff total überfordert wäre.
 
In Baden-Württemberg gibt es viele beruflichen Gymnasien die man nach Klasse 10 der Realschule besuchen kann. Je nach Gymmasien kann man sich spezialisieren, z. B. biootechnisch, sozial, wirtschaftliches, usw.
Von meiner Realschule wechseln viele Schüler auf ein solches Gymnasium und kommen überwiegend gut zurecht.
 
Ja, hier, ich - seinerzeit habe ich das Abi in BaWü auf einem Wirtschaftsgymnasium gemacht. Nach der 10. Klasse Realschule eben weiter aufs Wirtschaftsgymnasium. Die 11. Klasse wurde damals dafür genutzt, alle auf einen etwa gleichen Nenner zu bekommen und dann in der 12. und 13. kamen die Grund- und Leistungskurse.

Nur muss ich dazusagen, dass ich ein paar Leute aus Rheinland-Pfalz in der Klasse hatte und von denen sind fast alle wieder weg, weil es zu schwierig für sie war und sie vieles, das bei uns eben vorausgesetzt wurde, noch nie gehabt hatten. Bildung ist halt Ländersache, das merkte man da sehr stark. Aber wenn man aus demselben Bundesland kommt, geht das ganz gut, ich kam nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung gut zurecht. Mir hat bei der Aufnahme ein Lehrer auch gesagt "ne 4 in Mathe? Damit machst du bei UNS kein Abitur"... ja gut ich hatte dann halt statt ner 4 ne 5 aber das Abi hab ich trotzdem gemacht. Joke's on him. :D
 
In bayern heißt das FOS (ohne Berufsausbildung) BOS (mit Berufsausbildung) Fachoberschulen und Berufsoberschulen. Dann kann man sich ja noch aussuchen ob man Fach-Abi oder das allgemeine Abi machen will (stichwort 2. fremdsprache, und dauert halt ein Jahr länger).

In bayern behaupte ich hat man da als realschüler (nach ehmaligen Gymnasiasten) die besten chancen, alle anderen schüler bzw. M-Zweig (mittlere reife über "Hauptschule"). Hatten schon ehr bspw. mit Mathe zu kämpfen. Insgesamt eh (positiv) crazy wie viele Möglichkeiten man hat Abschlüsse nachzuholen. Zumindest vom Standpunkt Mittlere Reife aus. Hätte die ganze Realschulzeit nie im Leben gedacht, mal zu studieren. Das zumindest ist mal positiv an unserem System.

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Zuletzt bearbeitet:
Es geht immer darum wann man "vernünftig" oder zielstrebig wird. War wohl selbst lange "verspielt" wie meine Mutter immer sagte, so dass ich auch lieber auf die Realschule ging anstatt aufs Gymnasium weil ich mich da überfordert gefühlt hätte. War damals halt noch normal. Dort ist es gelaufen. Danach Höhere Handelsschule weil Wirtschaft mir immer schon gefallen hat. Berufsausbildung im Steuerbereich. Alles auf einmal mit höchstem schulischen Ehrgeiz der irgendwann halt da war und dadurch auch entsprechenden Noten. Danach fast 10 Jahre berufsbegleitende Fortbildungen gemacht und heute bin ich selbständiger Steuerberater. Auch nicht was man nach der Realschule unbedingt hätte erwarten können. Von daher finde ich es eigentlich wichtig, dass es verschiedene Schulformen, auch nach der weiterführenden Schule, gibt. Oft wird man ja erst nach der Pubertät klar im Kopf was man überhaupt möchte. Wichtig dass es dann auch noch Möglichkeiten gibt.
 
Wir waren ja auch vor dieser Entscheidung bei unserer Tochter.
1,X Schnitt.

Am Ende haben wir sie auf die Realschule geschickt.
Ist wenige hundert Meter entfernt.
Sollte sie danach weitermachen wollen, dann kann sie das ja wie bereits erwähnt auch spezialisiert tun.

Wir haben es null bereut bislang.
Heute Zeugnis bekommen und relativ aus dem Stand 1,8 Schnitt und die schlechtesten Note hat sie in Religion :gerri:
Das Kind hat noch genug Freizeit und darf noch ne Zeit Kind sein.

Hab ne Mom getroffen, die ihr Kind aufs Gymnasium geschickt hat.
Das haben einfach viel zu viele getan. Da herrscht jetzt ne harte Gangart um die Spreu frühzeitig vom Weizen zu trennen. "Hier sind Kinder, die hier nicht hergehören" wird klar gesagt.
Dazu massiv überfüllte Busse, es passen nicht alle Kinder rein, Gedränge. 30 Minuten oder länger auf den nächsten Bus warten.......
Das kommt davon. Haben ein paar Eltern aus der ehemaligen Grundschulklasse, die ihre Kinder mit nem biederen 3,X Schnitt unbedingt auf dem Gymnasium gesehen haben entgegen jeder Empfehlung auch getan.
Das Ergebnis sieht man da leider und die Leidtragenden sind primär die Kinder.
 
Das liegt aber auch andern Eltern. Meine Tocher (3. Klasse lern irgendwie null und heutiges Zeugnis war besser als 2). Von anderen Eltern kriegst mit, dass die ne Woche vorher auf Sacharbeit oder Reli lernen. WTF!? Das ist Grundschule! Wenn das Dietmar anfàngt, kannst dich ja auf den Leistungsdruck der Eltern aber der 5.ten „freuen“
 
Ich hatte nach der Grundschule auch die Empfehlung fürs Gymnasium in der Tasche. Aber meine Mutter überließ die Entscheidung tatsächlich mir. Ich hab es nie bereut, mich für die Realschule entschieden zu haben. Wenn ich mir den Stress angeguckt hab, den meine ehemaligen Grundschul-Freunde auf dem Gymnasium hatten... nee danke. Dann lieber Realschule und dann ein berufliches Gymnasium (Vorteil damals: Im Gegensatz zu einem normalen Gymnasium hatte man ein Fach weniger in dem man Abi machen musste)
 
Das kommt davon. Haben ein paar Eltern aus der ehemaligen Grundschulklasse, die ihre Kinder mit nem biederen 3,X Schnitt unbedingt auf dem Gymnasium gesehen haben entgegen jeder Empfehlung auch getan.
Das Ergebnis sieht man da leider und die Leidtragenden sind primär die Kinder.

Sowas geht? In Bayern "braucht" man 2,66 für Realschule und 2,33 für Gymnasium. (beim Wechseln vom 4. jahrgang in den 5. jahrgang). Selbst mit Probeunterricht darf für Gymnasium nicht schlechter als 2,66 sein.
 
Du wirst dich wundern, was da gefordert wird.
3. Klasse ist da mal ne schlanke Buchpräsentation fällig.
Klasse 4 genug Lernstoff, den Du Du Dir reintun MUSST.
Englisch Vokabeln etc.

Also ich war das eine oder andere mal überrascht, was da bereits geht.
Highlight.... Er hatte in der 3. Klasse in Sachuntericht das Thema "Brückenbau"... Da gab es in der Pandemie Material fürs Homeschooling.... Ein Kreuzworträtsel. Das Lösungswort war "Mäanderförmig"..... WTF
 
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