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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Wir müssen 2025 rund 125.000€ neu finanzieren. Bin mal gespannt, wie die Entwicklung bis dahin sein wird ...
    Ich finds auch schlimm und bin froh, 2021 noch mit 0,39% ein Forwarddarlehen bekommen zu haben (war 2012 aber auch bei 3,35%..).
    Aber andererseits wird es auch Zeit, dass die Immopreise einbrechen. Man hat die ja nur weiter nach oben geschraubt, weil die Leute günstig Kredit bekommen. Aber jetzt kannste halt keine 800.000 finanzieren, wenn die 100qm2 Bude bei mir hier schon bei 1 Mio liegt.
     
    Auf günstigere Zinsen würde ich an deiner Stelle nicht hoffen. Die waren halt die letzten Jahren historisch tief. Die versierten Makler die ich in der Mandantschaft habe und die schon lange aufm Markt sind, sehen es eigentlich so, dass die Preise und Zinsen wahrscheinlich nochmal auf einen Stand gehen wie es vor ca. 8 Jahren "normal" war. Alle Jahre hatte es leichte Inflationsaufschläge gegeben, aber eine recht lineare Entwicklung. Was durch die Niedrigzinsen am Markt passiert ist in den letzten Jahren ist nicht mehr normal. Die letzten Jahrzehnte betrachtet, sind auch die 4% aktuell recht "günstig". Viele Verkäufer müssen halt jetzt sukzessive einsehen, dass der Markt ihre Preisvorstellungen immer weniger hergibt. Werden spannende 24 Monate am Immobilienmarkt.

    Aber wie realistisch ist es denn, dass man innerhalb der Stadt (oder an deren Rand) noch ein Haus zu einem "realistischen" Preis findet?

    Wir schauen uns Freitag wie gesagt ein Haus an, am absoluten Rand der Stadt. 300k wollen die dafür haben mit einer Wohnung, die zumindest einigermasen Bezugsfertig ist, wo man nur kleinere Anpassungen vornehmen müsste und einer Wohnung, die komplett sanierungsbedürftig ist,wo man nochmal minimum 50k, wenn nich gar 100k reinbuttern müsste. Dazu kommt, dass es ein altes Haus ist und wir ja auch erst zur Besichtigung sehen, was da evtl. noch so an Mängeln schlummern.

    Für 200k wäre das ein No-Brainer, aber so wie es aktuell aussieht, werden die das auch für 350k los, weil scheinbar doch noch genug Leute solche Summen gestemmt bekommen. Und dabei verdien ich ja nichtmal schlecht, aber bei einem Gesamtnetto von ca. 4300 kommt eine Rate von über 1500 nicht in die Tüte. Ein bisschen Leben will ich ja auch noch...

    Klar könnte man die 2. Wohnung mit viel Arbeit und dennoch hohen Kosten sanieren und evtl. als Ferienwohnung nutzen, aber das ist auch ein Arsch voll Arbeit und garantiert einem keine festen Einnahmen.

    Bin grad echt nur am Zahlen durch den Kopf werfen...
     
    Die 1500 Euro wären ja eh schon die maximal 35% die als Höchstbelastung im Verhältnis zum netto empfohlen werden.

    Wie realistisch das ist, ist natürlich die Frage. Ist sicher auch immer örtlich ein Thema. Ich höre allerdings extrem oft die letzten Monate, dass eben Ehepaare die sonst 300K finanziert bekommen hätten, überhaupt kein Darlehen bei der Bank mehr bekommen. Wie gesagt, ich höre ja öfters bei meinen Maklern nach wie die Lage so ist, da ich das Thema schon spannend finde. Und da ist die Zahl der Kaufinteressenten - auch Mangels Möglichkeit der Finanzierung durch die Bank - für "Schrottimmobilien" bzw. in gewissen Größenordnungen massiv zurück gegangen ist. Wenn in eurem Fall aber eben immer noch welche sind die mehr bezahlen ist das halt so. Alternativ kann man nur auf die zu erwartende Immobilienschwemme warten, die gegebenenfalls in ein paar Jahren kommt, wenn die Anschlussfinanzierungen starten. Ich bezweifle da wirklich stark, dass die Zinsen bis dahin nennenswert wieder gefallen sind.
     
    Auf günstigere Zinsen würde ich an deiner Stelle nicht hoffen. Die waren halt die letzten Jahren historisch tief. Die versierten Makler die ich in der Mandantschaft habe und die schon lange aufm Markt sind, sehen es eigentlich so, dass die Preise und Zinsen wahrscheinlich nochmal auf einen Stand gehen wie es vor ca. 8 Jahren "normal" war. Alle Jahre hatte es leichte Inflationsaufschläge gegeben, aber eine recht lineare Entwicklung. Was durch die Niedrigzinsen am Markt passiert ist in den letzten Jahren ist nicht mehr normal. Die letzten Jahrzehnte betrachtet, sind auch die 4% aktuell recht "günstig". Viele Verkäufer müssen halt jetzt sukzessive einsehen, dass der Markt ihre Preisvorstellungen immer weniger hergibt. Werden spannende 24 Monate am Immobilienmarkt.


    Alles was ich bisher dazu lesen konnte war, dass die Preise auf diesem Niveau stagnieren werden aber nicht sinken.
     
    Die echte Praxis - zugegeben natürlich nur durch meine Mandanten mir verbal zugetragen und das Saarland betreffend - ist eine andere. Wobei hochwertige-/preisige Immobilien danach stabil bleiben, da entsprechende Interessenten eben auch das entsprechende Geld dazu haben. Es sind halt nach wie vor nicht so viel Immobilien auf dem Markt, was den Preis etwas stützt. Aber die bekannten extrem renovierungsbedürftigen Immobilien die trotzdem für 200-250K an den Mann gebracht wurden, gehen jetzt für den Preis überhaupt nicht mehr.
     
    Naja, das Problem ist ja auch, dass wir nicht jünger werden und in 10 Jahren werden wir wohl auch so keinen Kredit mehr von der Bank bekommen, wenn wir nicht die gleiche Raten zahlen wir jetzt, von daher...

    Man hätte halt vor 2 Jahren mehr schauen müssen und die günstigen Zinsen nutzen. Aber hätte hätte Fahrradkette...
     
    Stromabrechnung ist da. Haben über 300kwh weniger verbraucht, Stromabschlag klettert dennoch von 103€ auf 180€ ab Februar.:herz:

    wobei ich nicht genau weiß wie das mit dem Abschlag aussieht, wenn ich das richtig verstanden habe zählt die Strompreisbremse jetzt noch nicht in den Abschlag rein, dafür dann ab März inkl. Rückzahlung bis Januar.
     
    Gute Frage, aber auf der Rechnung steht ab 1.2. dann 180€. Klar, wurde alles teurer. Aber auch das Hausgeld hat sich halt von 310€ auf mal schlappe 460€/Monat erhöht. Darüber geht auch Heizung, aber das ist das Hausgeld. Nicht Miete und keine Rate. 230€/Monat Mehrkosten, einfach so.
     
    Im September kam eine Strompreiserhöhung, da war dann der neue Preis 49, 90 Cent je Kilowattstunde,
    heute kam die nächste Erhöhung, zum 01.03. dann 59,59 Cent je Kilowattstunde.
    Es gibt ja dann die Strompreisbremse, die ständigen Erhöhungen finde ich trotzdem krass.
     
    Ist halt ne Mischkalkulation. Daß, was sie in Hochpreiszeiten mit Verlust an die Bestandskunden liefern mußten, muß auch wieder reinkommen, sonst kann man den Laden zumachen.
     
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