Frystil
Schnack den Schnuck
#extrameile
Wenn ich das von den Kollegen und Vorgesetzen höre (und das hör ich auch bei Job-Interviews) krieg ich so richtig das Kotzen und gedanklich sofort die Faust in die Fresse!
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#extrameile

Vielleicht mal kurz über das Wort "Workaholic" nachdenken.

Ja, sorry, dass ich bei einer konkreten Diskussion über einen konkreten Post annehme, dass du auch diesen konkreten Post im Sinn hast
Aber auch abgesehen davon finde ich, man kann und sollte pauschalisieren, dass 12 oder 13 Stunden Arbeiten ungesund, schädlich und komplett übers Ziel hinaus geschossen ist, da kann man sich als Workaholic einreden was man will, dass man ja "so viel Spaß" dabei hat...
Siehe @Mingo s Einwurf dazu
An dem Thema hast du dir echt einen Narren gefressen und ich weiß nicht mal warum. Mein Einwurf hat nämlich mit all dem überhaupt nichts zu tun.Und da ist er schon wieder: In der THEORIE weltoffen,tolerant & (vor-)urteilsfrei und will mir vorschreiben wann und woran ich Spaß habe....![]()
Jep. Egal wie viel Spaß ich an irgendwas hab - nicht 13 Stunden am Stück.Dennoch sind 13h, egal ob Spaß und/oder Sucht und das Schönreden geht gar nicht.
Nicht böse gemeint, aber wenn ich mich richtig erinnere, hast du dir Ähnliches schon ein paar Mal geschworen.Die 13h waren gestern kein Problem, weil ich einfach super was wegschaffen konnte vor dem Urlaub. Dass das auf Dauer nicht so gesund sind, weiß ich auch. Nur die Erkenntnis hält dann wieder eine oder zwei Wochen und das war es dann wieder, altes Muster. Workaholic trifft es wohl in Teilen. Hab mir aber geschworen, wenn es mit der Schwangerschaft klappt dass ich auf jeden Fall Elternzeit nehme und eventuell sogar auf 80% Arbeitszeit reduziere wenn es finanziell machbar ist… dann lieber das Haus auf 15 Jahre abzahlen
edit: Der Tag danach ist das schlimme. Also von dem her Rausch und Kater…
In meiner Familie und meinem Leben gibt es sowas wie psychologische Hilfe / Beratung nicht. Dementsprechend schwierig ist es, das in meinem Kopf auch wirklich zu festigen. Auch wenn der Gedanke schon ab und zu mal aufblitzt. (Trotzdem ist es ein gutes Umfeld, auf das in allen Belangen 100% verlass ist. Nur in Psychologischen Themen ist die Einstellung halt Ultra konservativ.)Nicht böse gemeint, aber wenn ich mich richtig erinnere, hast du dir Ähnliches schon ein paar Mal geschworen.
Wenn du selbst schon einsiehst, dass der Begriff "Workaholic" wohl zumindest teilweise passt, dann such dir Hilfe. Aus einer Sucht kommt man nicht alleine raus, auch nicht aus dieser. Was bringts dir, wenn du die Arbeitszeit auf dem Papier auf 80% reduzierst und trotzdem Überstunden machst, wenns die Stimme in deinem Kopf sagt, dass es jetzt ja super ist, das alles wegzuschaffen. Dann hast du ja morgen mehr Zeit. Nur noch das eine Mal...
Wenn das wirklich krankhaft ist, wird dich auch eine Schwangerschaft deiner Frau und auch nicht der Nachwuchs a raus bringen.
Ich wünsche es dir, dass es klappt, aber sorg doch dafür, dass es sicher so wird und nicht hofft, dass sich einfach so etwas ändert.
Naja, nur weil ich weg bin heißt das ja nicht, dass alles zu Ende ist. Ich hinterlass ja in dem Fall eine Frau, Vlt Kinder. Außerdem bin ich die letzten 15 Jahre (naja, eher die 10 Jahre vor fünf Jahren) fast ständig durch die Welt gereist, mehrfach USA, Japan, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Korea, Europa fast komplett… hab meine Fortbildungen nebenbei gemacht, Zertifikatslehrgänge, ein Masterstudium mit sehr gutem Abschluss… und Vollzeit gearbeitet. Ist nicht so dass ich was verpasst hätte. Und diese Einstellung - im englischen würde man Hustle sagen - hat sich da halt gefestigt. Wenn das Haus dann abbezahlt ist, wird auch wieder genügend Geld für andere Sachen frei.Ich verstehe ohnehin nicht, was man davon hat, ein Haus unbedingt früher abzubezahlen und sich dafür kaputt zu schuften. Was ist wenn man später schwer erkrankt, was einen immer treffen kann oder gesundheitliche Folgen DURCH dieses Abschuften hat? Dann bringt einem das Geld oder die Zeit auch nichts mehr wenn man es nicht richtig nutzen kann. Wie will ich dann z.b. reisen wenn ich gesundheitlich eingeschränkt bin?
Dann doch lieber 5 oder 10 Jahre länger abbezahlen mit moderater Rate (diese konstante Ausgabe hat ja nun mal fast jeder - egal ob Miete oder Rate fürs Haus) und ein "normales" Leben führen. Und zwischendrin schon Urlaube in bester Verfassung machen - um mal bei diesem Beispiel zu bleiben.
Kann ich nachvollziehen. Mein Dad würde das wohl ähnlich sehen und ich bin auch so aufgewachsen, dass man sich "halt mal zusammenreißen" soll, wenns nicht gut geht. Hab mit meinen eltern auch ein super Verhältnis, aber diese Sicht auf psychische Erkrankungen ist halt in der Boomer-Generation sehr verbreitet. Und wenn dann noch der Arbeitsethos davon berührt ist, sieht der typische deutsche Boomer sowieso rotIn meiner Familie und meinem Leben gibt es sowas wie psychologische Hilfe / Beratung nicht. Dementsprechend schwierig ist es, das in meinem Kopf auch wirklich zu festigen. Auch wenn der Gedanke schon ab und zu mal aufblitzt. (Trotzdem ist es ein gutes Umfeld, auf das in allen Belangen 100% verlass ist. Nur in Psychologischen Themen ist die Einstellung halt Ultra konservativ.)
Naja, nur weil ich weg bin heißt das ja nicht, dass alles zu Ende ist. Ich hinterlass ja in dem Fall eine Frau, Vlt Kinder. Außerdem bin ich die letzten 15 Jahre (naja, eher die 10 Jahre vor fünf Jahren) fast ständig durch die Welt gereist, mehrfach USA, Japan, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Korea, Europa fast komplett… hab meine Fortbildungen nebenbei gemacht, Zertifikatslehrgänge, ein Masterstudium mit sehr gutem Abschluss… und Vollzeit gearbeitet. Ist nicht so dass ich was verpasst hätte. Und diese Einstellung - im englischen würde man Hustle sagen - hat sich da halt gefestigt. Wenn das Haus dann abbezahlt ist, wird auch wieder genügend Geld für andere Sachen frei.
Immer wieder lustige Diskussionen.Kann ich nachvollziehen. Mein Dad würde das wohl ähnlich sehen und ich bin auch so aufgewachsen, dass man sich "halt mal zusammenreißen" soll, wenns nicht gut geht. Hab mit meinen eltern auch ein super Verhältnis, aber diese Sicht auf psychische Erkrankungen ist halt in der Boomer-Generation sehr verbreitet. Und wenn dann noch der Arbeitsethos davon berührt ist, sieht der typische deutsche Boomer sowieso rot
Aber das können wir in unserer Generation doch abschütteln, wir sind da ja viel aufgeklärter und wissen, dass Erkrankungen der Seele genauso dramatisch und schwerwiegend sein können wie Erkrankungen des Körpers.

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