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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Danke euch, es ist alles wie in einem schlechten Film. Papa auch komplett am Boden zerstört. Das ganze Leben innerhalb von 3 Stunden komplett verändert. Wie das jetzt alles weitergehen soll.. Ich weiß es nicht.

Übermorgen wäre ich mit Bruder und zwei Freunden nach Kreta geflogen für eine Woche (Junggesellenabschied). Danach im Oktober die Hochzeit. Alles sinnlos

Und das schlimmste ist: sie kommt nicht zurück, nie mehr. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis mit ihr ( jeden Tag telefoniert und öfter die Woche gesehen). Und innerhalb von 2 Stunden weg.
 
Mein Schwiegervater liegt auch im sterben. Hatte schon mal den Krebs besiegt und dann kam er plötzlich wieder und dieses Jahr ging es seit April rapide bergab. Nur noch Haut und Knochen, kann nicht mehr gehen, innerhalb von Wochen.
Morgen wollte meine Frau nochmal runter fahren, das wurde dann aber auf heute verlegt.

Gestern hat sein Frau erfahren das sie auch Krebs hat, da hat er für sich die Entscheidung getroffen für sie keine Belastung mehr sein zu wollen... Isst und trinkt nicht mehr. Heute morgen rief dann eine ihrer Schwestern an und meinte sie solle vll heute kommen, er will sich nochmal von allen verabschieden.

Das ist echt wie aus nem schlechten Film. Krebs ist die letzte Scheiße. Weiß noch gar nicht wie ich das den Kids verklickern soll. Meine Frau seit Wochen nervlich total am Ende. Und mal eben vorbei fahren geht halt auch nichtt bei 340km Entfernung.
 
Danke euch, ich kann damit gerade überhaupt nicht umgehen. Weinen, Fassungslosigkeit, einfach alles zamm. Einfach aus dem Leben gerissen. Ich kann doch meine Mama nicht schon mit 36 Jahren verlieren. Sie wird nie bei meiner Hochzeit (verschieben wir) dabei sein, nie ihre enkel sehen.
 
Danke euch, ich kann damit gerade überhaupt nicht umgehen. Weinen, Fassungslosigkeit, einfach alles zamm. Einfach aus dem Leben gerissen. Ich kann doch meine Mama nicht schon mit 36 Jahren verlieren. Sie wird nie bei meiner Hochzeit (verschieben wir) dabei sein, nie ihre enkel sehen.

Ich wünsche dir viel Kraft für diese schwere Zeit. Mein Vater ist 2014 beim gemeinsamen Mountainbiken vom Rad gefallen und an einem Herzinfarkt gestorben. Er wurde auch nur 56. Habe selber auch reanimiert und den Hubschrauber eingewiesen.

Ich kann daher deinen Schmerz im Detail nachempfinden. Ich habe meinen Dad geliebt. Das alles ist im ersten Moment so unwirklich und so falsch.

Aber ich möchte dich auch trösten. Es wird besser über die Jahre. Man lernt mit dem Schmerz zu leben und versucht sich immer mit einem Lächeln an Denjenigen zu erinnern. Es gibt dabei gute und schlechte Tage. Aber man ist nie wieder der selbe Mensch wie vorher, weil irgendwas an dem Tag auch in einem selber gestorben ist.

Fühl dich trotzdem ganz doll gedrückt und sei dir sicher, dass es trotzdem auch wieder schöne Tage im Leben geben wird. Versprochen.
 
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