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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bloß nichts machen, was einem im Nachhinein dann noch Scherereien mit dem Gesetz einbringt.

Ich würde es so halten, wie mit einem Arbeitgeber: immer Sauber aus der Sache rausgehen, auch wenn der Gegenüber dies evtl. nicht macht. Aber man sieht sich immer 2 mal im Leben und dann ist es besser, dass man wenigstens für sich selbst sagen kann, dass man sich nichts vorwerfen kann. Einen Kackhaufen im Bett kann dir jeder vorwerfen...
 
Die Frage ist aber: will man das dann überhaupt? Wenn sie grad total am Rad dreht, wäre es sinnvoller, auch fürs eigene Seelenheil, wohl eher in eine Notunterkunft zu gehen und dann die weiteren Schritte zu planen.

Kann man als Außenstehender natürlich so leicht sagen, aber ich würde wohl auch keinen Tag länger als nötig in so einer toxischen Umgebung bleiben wollen.

Ich wünsch dir jedenfalls viel Kraft. Wenn sie sich so beeinflussen lässt, dann ist es wohl aber wirklich besser für dich, auch wenn das erstmal scheiße klingt.
Also ich würde es wollen und durchziehen... lieber traurig aber dafür in einer eigenen Bude anstatt in irgendeiner Notunterkunft hausen. Glücklicher bist da auch nicht. Wenn du als Kerl so schnell vor solchen Fakten gestellt wirst, sorry, soll sie auch da durch wenn du das Recht dazu hast da irgendwie wohnen zu bleiben...
 
Oh man, das kommt mir alles bekannt vor. Liegt bei mir aber schon 20 Jahre zurück. Erst sitzt meine damalige Frau auf gepackten Koffern, als ich von der Arbeit nach Hause komme und zwei Wochen später verliere ich meinen Job. Und das alles 6 Wochen, nachdem wir in eine neue Wohnung gezogen waren.

Ich drücke dir die Daumen, dass die Sache ein gutes Ende für Dich nimmt und halte durch!
 
Immer wenn ich sowas lese dann pack ich das alles nicht..

Ich war Gott sei Dank noch nicht in so einer Situation aber wie kann sich ein Mensch nach 12 Jahren von heute auf morgen einfach so ändern. Wir reden ja nicht von: wir haben uns auseinander gelebt und schauen wie wir mit dieser Situation umgehen. Das hier ist doch extrem: 12 Jahre egal, in 3 Tagen bist du draußen. Komplett der Wahnsinn
 
Glaub Maß ich pack's auch nicht ich mein klar ist nach so ner Zeit ein gewisser Alltag drinn (sie hat mir ja vorgeworfen lieblos zu sein) aber ich habe immer versucht den Aufzulockern ob es jetzt mit guten Essen gemeinsamen Zocken kleinen Geschenken etc war. Sie hat das alles anscheinend schon als selbstverständlich angesehen.
 
Immer wenn ich sowas lese dann pack ich das alles nicht..

Ich war Gott sei Dank noch nicht in so einer Situation aber wie kann sich ein Mensch nach 12 Jahren von heute auf morgen einfach so ändern. Wir reden ja nicht von: wir haben uns auseinander gelebt und schauen wie wir mit dieser Situation umgehen. Das hier ist doch extrem: 12 Jahre egal, in 3 Tagen bist du draußen. Komplett der Wahnsinn

Ich hoffe du kommst niemals in die Situation es ist die Hölle.
 
Ich muss auch ehrlich sagen ich hab gerade nicht die Kraft für einen Rosenkrieg ich komm für's erste bei ner Freundin unter und hoffe das das ganze nach 12 Jahren nicht noch würdeloser zu Ende geht.

Gut, dass du erstmal wo unter gekommen bist. Wenn du soweit alles geregelt hast würde ich ihr aber alles was in der Bude dir gehört rausholen oder ihr ne Rechnung schreiben. Zumindest da wäre ich hartnäckig.

Hab sowas ähnliches bei meinem Bruder erlebt. Die hat ihm aber sprichwörtlich die Tür vor der Nase zugeschlagen. Auch von einem Tag auf den anderen. Hatten abends "Zoff" weil sie nicht wollte dass ihre Freunde gehen, er aber seine Ruhe wollte. Er ist dann zu unseren Eltern und hat dort gepennt. Am nächsten Tag war das Türschloss ausgetauscht. Sowas kann man nicht spontan mal eben in einer Nacht durchziehen.
3 Monate später hat sie ihm dann erzählt sie wäre schwanger und es wäre seins. Heute ist der kleine Scheißer 6 und alle 2 Wochen bei seinem "Papa". Auch wenn ich den kleinen mag, ich glaub immer noch nicht, dass es seiner ist, aber er hats akzeptiert. Hat auch sonst alles mit sich machen lassen.

Ich würde zwar ruhig und gelassen bleiben, aber verarschen würde ich mich nicht lassen.

Sagt sich allerdings als Außenstehender so leicht.
 
Ich versteh eure Ratschläge ala "Ich würde dort noch etwas bleiben" oder "das geht nicht von heute auf morgen".
Aber glaubt mir, je nach psychischer Verfassung und Terror kann jede Parkbank verlockender sein (überspitzt formuliert) als dem maximal möglichen Stress ausgesetzt zu sein. Und natürlich kann man jemanden vor die Tür setzen oder Schlösser austauschen. Ob das rechtens ist sei in so einer Situation dahingestellt. Aber man hat dann definitiv andere Sorgen und will da keine Stunde länger als nötig verbleiben (je nachdem was vorgefallen ist).

In so einer Situation empfiehlt es sich wirklich möglichst schnell Abstand zu gewinnen. Ein Neuanfang ist immer möglich, auch wenn es ein enormer Kraftakt ist. Und zum Glück gibt es Einrichtungen und Menschen die einem dabei behilflich sind, da man evtl bei jedem Schritt Hilfe benötigt. Aber genau dafür ist so ein Auffangnetz da! @Cannibalpinhead hat ja schon ein paar wichtige Nummern rausgesucht. Wenn alle Stricke reißen würde ich schauen wo sich die nächste Klinik befindet. Dort sind Sozialarbeiter angegliedert die einem zur Not eine möblierte Trägerwohnung vermitteln können.

Ich hab das alles durch und fühle mit @Wiensno1 mit, haben die Nacht auch viel geschrieben.
Natürlich wirkt im ersten Moment alles wie im falschen Film und hat keinen Schimmer wie es weitergeht, geschweige denn die Kraft dafür. Man kann und will nicht mehr. Die Gedanken drehen sich im Kreis und werden dabei schneller und schneller. Deshalb: Bitte bitte bitte Hilfe und Unterstützung suchen und annehmen, keine falsche Scham in so einer Situation. Dort arbeiten Menschen, deren täglich Brot genau solche Situationen sind.
 
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