Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich weis, der fünfte Beitrag - die wissenschaftliche Abhandlung auf qualitativ - quantitativer Basis ist nicht so leicht zu verstehen und alles andere als in einfacher Sprache geschrieben. Aber wenn du es dir angeschaut hättest, würdest du sehen dass das Thema nichts mit AfD zu tun hat (abgesehen vom Wahlkampf und der Instrumentalisierung in selbigem) sondern dass eine Mehrheit der Anhänger aller Parteien diesen Unsinn ablehnen.
Und wieder hat das alles absolut überhaupt nichts mit dem zu tun was ich zum Thema Gendern hier gepostet habe. Ich habe mich nie dafür interessiert, was die Mehrheitsverhältnisse zum Thema Gendern sind, es könnte mir nicht egaler sein. Noch habe ich je behauptet, dass die Mehrheit Gendern möchte.

Aber wenn dir meine Meinung zum Gendern so wichtig ist, sag ich sie dir, ob du willst oder nicht.

Ich habe ein völlig emotionsloses Verhältnis zu Sprache. Sie ist ein Werkzeug um eine Funktion zu erfüllen. Und wenn sich die Menschen von der Sprache wünschen, dass diese inklusiver wird, dann ist das halt so.

Dein ganzes Linkgeposte (ohne das jemand danach gefragt hätte) zeigt eine Momentaufnahme des Gebrauchs der Sprache heute. Wenn das Gendern ein hipper woker Trend ist, der so schnell wieder weg ist, wie er gekommen ist, dann ist so eine Momentaufnahme auch interessant.

Wenn Gendern allerdings kein kurzer Trend sein sollte, sondern eine jahrzehntelange Entwicklung hinter sich hat, dann ist es völlig irrelevant, was eine Momentaufnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt sagt. Dann ist es viel interessanter sich die Entwicklung des Gendern anzusehen.
Hat sich die Akzeptanz zum Gendern in den letzten 20 Jahren verringert, ist sie stagniert, oder hat sie an Bedeutung gewonnen? Das ist hier die wichtigste Frage.

Bei letzterem müsst ihr euch keine großen Sorgen machen, da es sich sowieso früher oder später erledigt hat.

Sollte Gendern in den letzten 20 Jahren aber an Akzeptanz dazugewonnen haben, dann könnt ihr euch weiterhin auf den Kopf stellen, wegbekommen werdet ihr es wahrscheinlich in eurer Lebenszeit trotzdem nicht mehr.

Wie gesagt, mir ist das alles mehr oder weniger Latte. Ich selbst habe nie gegendert und habe mir nie Gedanken gemacht, ob ich es in Zukunft machen werde. Wenn offizielle Stellen, Unternehmen und Medien gendern, dann habe ich ebenso keine Probleme damit, im Gegenteil, wenn sie damit einen positiven Effekt erzielen wollen.
 
Und damit ist doch auch alles gesagt.
Soll auch Leute geben die immer noch Europreise in DM umrechnen.

Das mache ich in sehr seltenen Fällen auch noch wenn mir etwas extrem Teuer vorkommt und (für mich) nicht mit der normalen Inflation erklärbar ist.
Ich denke das es ja auch normal ist sich dann die Preise aus der Vergangenheit ins Gedächtnis zu rufen und die waren halt in DM.
Erst letztens wieder hat mir ein Azubi bei uns erzählt das er für den Führerschein mit Rund 2000€ Kosten rechnet. Und den Preis hatte ich halt noch zu 100% im Kopf da es mich total aufregte mehr zu bezahlen da ich bei der Praktischen 1x durchgefallen war und somit fast 1200DM zahlen musste.
Das war halt 1999 und somit noch knapp zu DM Zeiten.
Das fand ich krass, zumal er lange nicht so viel mehr verdient als ich damals, ich hatte 980DM im ersten Lehrjahr und er jetzt 640€.
Also für mich bedeutete das Führerschein=~1,5 Monatslöhne und für ihn etwas über 3.

Im Alltag rechne ich aber natürlich auch schon lange nicht mehr im Kopf um. Denn selbst ich alter Sack nutze ja schon länger den Euro als ich die DM genutzt hatte.
 
Bin froh, wenn August um ist und es kein günstiges Bahnticket im Anschluss an das 9 € Ticket gibt. Diese enorm vollen Bahnen, Busse und Bahnhöfe bin ich langsam so satt. Dazu läuft es bei der Bahn gefühlt aktuell noch weniger Zuverlässig als ohnehin schon. Planen kann man ohnehin nicht weil eh alles verspätet ist.
Wenn es aufgrund billiger Tickets auch weiterhin so voll bleibt, kauf ich ein Auto, echt keine Lust mehr.
 
Bin froh, wenn August um ist und es kein günstiges Bahnticket im Anschluss an das 9 € Ticket gibt. Diese enorm vollen Bahnen, Busse und Bahnhöfe bin ich langsam so satt. Dazu läuft es bei der Bahn gefühlt aktuell noch weniger Zuverlässig als ohnehin schon. Planen kann man ohnehin nicht weil eh alles verspätet ist.
Wenn es aufgrund billiger Tickets auch weiterhin so voll bleibt, kauf ich ein Auto, echt keine Lust mehr.

Viel Spaß im entspannten (Stadt?) Berufsverkehr mit Auto.

Wenn ich Leute sehen will, die gefühlt immer gestresst, genervt und schlecht gelaunt sind, dann schau ich durch die Scheiben der Autos. :D
 
Viel Spaß im entspannten (Stadt?) Berufsverkehr mit Auto.

Wenn ich Leute sehen will, die gefühlt immer gestresst, genervt und schlecht gelaunt sind, dann schau ich durch die Scheiben der Autos. :D

Ja, da tauscht man ggf Pest gegen Cholera. Innerstädtisch bin ich eh oft mit dem Rad unterwegs, aber aktuell sehe ich das Auto klar im Vorteil gegenüber der Bahn, was Fahrten angeht die nicht innerstädtisch sind.
 
Zurück
Oben