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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hach ja... wie oft ich das höre... :fauli:
Ja und Burn Out isr manchmal ein echtes Thema… es gibt Tage da gehts mir richtig beschissen… heute bin ich auch einfach nur müde und will ins Bett, zweiter Tag in Folge ohne Pause, gestern nur schnell n Burger reingestopft den meine Freundin von Mc mitgebracht hat, das merk ich auch gleich dass Junk Food nicht so toll ist. Zum Ausgleich gibts aber dafur morgen frei (oder zumindest nen halben Tag, mal sehen zu was ich mich durch Ringe)
 
Ja und Burn Out isr manchmal ein echtes Thema… es gibt Tage da gehts mir richtig beschissen… heute bin ich auch einfach nur müde und will ins Bett, zweiter Tag in Folge ohne Pause, gestern nur schnell n Burger reingestopft den meine Freundin von Mc mitgebracht hat, das merk ich auch gleich dass Junk Food nicht so toll ist. Zum Ausgleich gibts aber dafur morgen frei (oder zumindest nen halben Tag, mal sehen zu was ich mich durch Ringe)

Dann ändere was. Der Punkt an dem das nicht mehr einfach geht kommt schneller als man denkt und vor allem unbemerkt.
 
Ich weiß schon warum ich meine Arbeitszeit auf 35 Stunden reduziert habe,so lebt sichs schon angenehmer.

Hatte ich auch mal 1 Jahr lang gemacht. Allerdings hatte ich in der Zeit auch merklich weniger Geld in der Tasche, was mich irgendwann so sehr genervt hat dass ich wieder auf 40 Stunden gegangen bin. Aber nur 6 Stunden am Tag zu arbeiten war echt klasse. Habe ziemlich früh angefangen und bin dann im 14 Uhr raus.
 
Alter Schwede, 300k in 8 Jahren abzahlen wollen ist dann aber auch mal ne Hausnummer. Das sind ja alleine über 3K pro Monat an Tilgung. Das würde mich enorm stressen. Ich mein ich hab auch Schulden aber zahle die über nen Zeitraum von 20 Jahren ab und das passt dann auch in der Relation.
 
Gut so... damit geht mir nie die Kundschaft aus. :)

Immer wieder interessant zu hören wie heftig es verteidigt wird warum es wichtig war sich zum Krüppel zu arbeiten. Geld, Kollegen, Chef, Firma, eigener Anspruch... alles extrem wichtig... klar, man ist jetzt ein psychisches und körperliches Wrack und steht kurz vorm Suizid... aber hey... das war es wert, die Bilanz wurde um 0,3% verbessert, der Chef ist mächtig stolz gewesen und man konnte der Frau ein tolles Häuschen bieten. Gut... die hat sich scheiden lassen als man am Ende war, und der Chef hat einen sofort rausgeworfen und ersetzt als man nicht mehr 120% gebracht hat. Aber so ist eben das Leben... was hätte man auch anders machen können? :D
Grundsicherung bzw. volle Erwerbsminderungsrente, ne 1-Zimmer-Wohnung und der sehnsüchtige Blick an die Schlinge an der Decke ist ja auch ganz nett...

Natürlich ist die gesunde Mitte am besten (und am schwierigsten) zu treffen.
Aber wenn ALLE so denken würden gebe es keine Angestellten-Jobs weil es keine Unternehmer gäbe...;)
 
Ist immer so leicht gesagt, den Job zu wechseln wenn man im aktuellen Job nicht glücklich ist.
Die Chance beim nächsten Arbeitgeber einen "besseren" Job zu finden, ist nicht meiner Erfahrung nach aber nicht so groß.
Bei uns haben auch viele Leute gekündigt, weil sie so sehr ausgenutzt wurden. Ratet mal wer nach 2-3 Jahren wieder da war.
Und wenn man mit denen in Kontakt geblieben ist, die weggegangen und weggeblieben sind, dann haben die meisten gesagt, dass es woanders das gleiche in grün ist.

Als Arbeitnehmer bist du in der heutigen Zeit meist nur eine austauschbare Nummer. Mehrarbeit wird dir nicht gedankt, im Gegenteil, du bekommst dafür auf die Fresse. "Wie... warum haben sie Überstunden? Die waren nicht angeordnet und die können Sie nicht abfeiern. Schönen Tag noch, aber ihr Projekt ist bis morgen fertig...."
 
Warum tust du dir das an ? Woher der (Sorry) übertriebene Ehrgeiz ?
Es gibt auch einen Mittelweg.
Etwas sparsam oder bewusst Leben, sondertilgen und normal arbeiten ohne sich kaputt zu machen.
Dann geht es halt 12 Jahre. So What !?
 
Die Chance beim nächsten Arbeitgeber einen "besseren" Job zu finden, ist nicht meiner Erfahrung nach aber nicht so groß.

Da kann ich von vielen Fällen aus meiner Praxis aber das Gegenteil berichten.
Der "bessere" Job ist ja nicht unbedingt die Tätigkeit sondern das wie die Tätigkeit ausgeführt wird. Wenn ich bei meiner Jobsuche schon diverse Parameter im Blick habe z.B. meine vertragliche Arbeitszeit, geregelte Arbeitszeiten, festgelegte Inhalte dann ist die Chance sehr hoch auch einen "besseren" Job zu finden. Ich kann von Anfang an den Rahmen meiner zukünftigen Arbeit mitbestimmen. Wo meine Ansprüche nicht gegeben lasse ich es eben bleiben.
Der ebenso wichtige Punkt (wahrscheinlich sogar noch wichtiger) ist aber die eigene Einstellung zur Arbeit: Was ist mein Anspruch, was lasse ich mir aufbinden, was nehme ich hin... usw. usw.
 
Hätte es vor 10 Jahren schon 0.24 wie bei meinen Forwarddarlehen gegeben (gut, mit der Vorhaltegebühr 0.39), wäre ich auch schon durch. Kann jetzt locker das 6fache wir vorher Tilgen und zahl dabei immer noch 100€ weniger pro Monat. Das find ich schon krass. natürlich braucht man heute auch die 3 oder 4x Summe
 
Ich schau grad des öfteren rein und trotz Leitzins von 0,0 sind die Zinsen so gestiegen, dass wir bei gleicher Laufzeit und Tilgung satte 400 Taler mehr latzen müssten. On top kommt noch die Sondertilgung die auch gerne 0,25% frisst.
Heftig. 400 Tacken. 800 Euro Brutto um das auszugleichen.
 
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