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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Wenn er Angestellt ist, ist ein Arbeitstag von 15 Stunden rechtlich schonmal gar nicht erlaubt und auch eine "Pause" zwischen 2 Einsätze von vlt. 6 Stunden ebenfalls.

    Ein Arbeitstag darf nicht länger als 10 Stunden gehen, mit entsprechender Vereinbarung gehen 12. Zwischen 2 Arbeitstagen muss eine Ruhephase von 11 Stunden liegen, welche auf 10 Stunden verkürzt werden darf, wenn innerhalb 1 Woche (glaub ich) ein Ausgleich erfolgt und die Ruhephase länger als 11 Stunden ist.
     
    Gut so... damit geht mir nie die Kundschaft aus. :)

    Immer wieder interessant zu hören wie heftig es verteidigt wird warum es wichtig war sich zum Krüppel zu arbeiten. Geld, Kollegen, Chef, Firma, eigener Anspruch... alles extrem wichtig... klar, man ist jetzt ein psychisches und körperliches Wrack und steht kurz vorm Suizid... aber hey... das war es wert, die Bilanz wurde um 0,3% verbessert, der Chef ist mächtig stolz gewesen und man konnte der Frau ein tolles Häuschen bieten. Gut... die hat sich scheiden lassen als man am Ende war, und der Chef hat einen sofort rausgeworfen und ersetzt als man nicht mehr 120% gebracht hat. Aber so ist eben das Leben... was hätte man auch anders machen können? :D
    Grundsicherung bzw. volle Erwerbsminderungsrente, ne 1-Zimmer-Wohnung und der sehnsüchtige Blick an die Schlinge an der Decke ist ja auch ganz nett...
     
    Wenn Angestellte das mit sich machen lassen, selbst Schuld.

    Das ist mir auch ein Rätsel. Hab da von früher noch ein paar Kumpels die bei den big four extrem verbrannt wurden. Die sind da 5 Jahre durch die Hölle gegangen mit der Aussicht ne Position aufzusteigen. Aber das war dann halt so und usus in der Branche. Die haben für damalige Verhältnisse und ihr Alter dann zwar sehr gut verdient, aber Leben konnte man das nicht nennen. Fand ich erschreckend und wirklich eine Warnung fürs eigene berufliche denken. Am Ende ist halt auch jeder ersetzbar und den Einsatz bekommt man seltenst gedankt.
     
    Das ist mir auch ein Rätsel. Hab da von früher noch ein paar Kumpels die bei den big four extrem verbrannt wurden. Die sind da 5 Jahre durch die Hölle gegangen mit der Aussicht ne Position aufzusteigen. Aber das war dann halt so und usus in der Branche. Die haben für damalige Verhältnisse und ihr Alter dann zwar sehr gut verdient, aber Leben konnte man das nicht nennen. Fand ich erschreckend und wirklich eine Warnung fürs eigene berufliche denken. Am Ende ist halt auch jeder ersetzbar und den Einsatz bekommt man seltenst gedankt.
    Wenn man anfängt, so viel zu opfern für den Job, bekommt man das höchstens gedankt, indem diese Arbeitszeiten beim jetzigen und wenn man Pech hat auch bei künftigen Arbeitgebern als Standard gesehen und erwartet werden.

    Ich versteh das auch nicht, wie man sich in einem Lohnverhältnis so versklaven lassen kann für die Karotte vor der Nase, nur dann "richtig" Karriere machen zu können.

    Und klar, wenn man selbstständig ist, dann ist das was anderes. Dann arbeite ich aber auch für mich und nicht für andere, die grundsätzlich mehr profitieren von meiner Selbstzerstörung als ich selbst.
    Und genau das war für mich auch immer der Grund, nicht über Selbstständigkeit nachzudenken. Ich bin zufriedener, wenn ich meine 40 Stunden in der Woche arbeite und sonst an das denken kann, was mir wirklich Freude bringt.
     
    Wenn er Angestellt ist, ist ein Arbeitstag von 15 Stunden rechtlich schonmal gar nicht erlaubt und auch eine "Pause" zwischen 2 Einsätze von vlt. 6 Stunden ebenfalls.

    Ein Arbeitstag darf nicht länger als 10 Stunden gehen, mit entsprechender Vereinbarung gehen 12. Zwischen 2 Arbeitstagen muss eine Ruhephase von 11 Stunden liegen, welche auf 10 Stunden verkürzt werden darf, wenn innerhalb 1 Woche (glaub ich) ein Ausgleich erfolgt und die Ruhephase länger als 11 Stunden ist.
    Manchmal muss man halt die extra Meile gehen, wenn man erfolgreich sein will. Angestellt hin oder her. Ich bin nicht da hin gekommen wo ich bin weil ich mich aufs Arbeitszeitgesetz berufen habe…

    Trotzdem, so ne Harte Woche ist die absolute Ausnahme und deshalb kotz ich ab weil es in dem Moment anstrengend ist.
     
    Manchmal muss man halt die extra Meile gehen, wenn man erfolgreich sein will. Angestellt hin oder her. Ich bin nicht da hin gekommen wo ich bin weil ich mich aufs Arbeitszeitgesetz berufen habe…

    Trotzdem, so ne Harte Woche ist die absolute Ausnahme und deshalb kotz ich ab weil es in dem Moment anstrengend ist.

    Muss ja jeder selbst wissen, aber wenn es mal zu einem anonymen Tipp kommt und die Behörde anklopft, dann kann sich dein Chef warm anziehen. Das kostet richtig Asche, völlig egal ob du das freiwillig machst, oder nicht.

    Und wenn du meinst, dass du bei deinem Arbeitgeber nur weiterkommst, indem du dich verheizt...sry, dann wäre es für mich definitiv nicht der richtige Arbeitgeber. Erst recht nicht bei den Zeiten, die du weiter oben geschrieben hast.
    Mehrarbeit hab ich auch schon geleistet, ich hab auch schon mehr Tage am Stück gearbeitet als es eigentlich erlaubt ist, aber so krass nie und mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich am Ende des Monats bei den Überstunden ein +-0 stehen haben will.
     
    Ich finde, Arbeitspause sollte eh zur Arbeitszeit gehören und nicht auf die Freizeit angerechnet werden. Wie Betriebsausgaben wird die Pause ja nur nötig, weil ich arbeite. Ohne Arbeit würde keine Pause notwendig sein. Warum geht das eine zu Lasten meiner Lebenszeit, während ich Kosten mit Geschäftsbezug ansetzen darf?
     
    Ich finde, Arbeitspause sollte eh zur Arbeitszeit gehören und nicht auf die Freizeit angerechnet werden. Wie Betriebsausgaben wird die Pause ja nur nötig, weil ich arbeite. Ohne Arbeit würde keine Pause notwendig sein. Warum geht das eine zu Lasten meiner Lebenszeit, während ich Kosten mit Geschäftsbezug ansetzen darf?
    Jap sehe ich ähnlich, zumal man ja nichts in der Zeit anstellen kann, man erholt sich ja um wieder weiter arbeiten zu können.
     
    Jap sehe ich ähnlich, zumal man ja nichts in der Zeit anstellen kann, man erholt sich ja um wieder weiter arbeiten zu können.
    Ja, finde das völlig verquer. Und wenn man noch länger arbeitet über 9h, musst ja nochmal Pause machen, die wiederum von deiner Freizeit weggeht, welcher aber nur nötig ist, weil du arbeitest.
    Jeden Bums kann man mit geschäftlich absetzen, aber bei Lebenszeit ist das irgendwie normal, dass das so ist.
     
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