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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mein Neffe hatte auch Probleme mit so einem Aloch-Kind… der alle drangsaliert hat. Tja, selbst ist das Kind. Er sich mit zwei Klassenkameraden zusammen getan und dem kleinen Idioten mal eine ordentliche Abreibung verpasst nach der Schule. Hab ihm zwar gesagt dass er sowas nur als letzten Ausweg versuchen soll wenn sonst nichts hilft und dass er nie von sich aus sowas machen soll… aber war insgeheim mächtig stolz auf den Burschen!


„Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt? […] Immer mitten in die Fresse rein“
 
Joah, das kannst du halten wie ein Dachdecker.

Erziehung ist bei vielen jüngeren Eltern leider sehr überbewertet. Da wird lieber eine Podiumsdiskussion über jedes Thema geführt und die Kinder werden immer vorlauter und nehmen sich allerhand raus.

Nicht bei mir. :D
 
Als Erwachsener einem Kind geht absolut nicht für mich. Da gibt es andere Mittel. Nennt man Erziehung :ugly:
Absolut.
Wer heute noch meint, seine Kinder schlagen zu müssen, sollte sich gewaltigst schämen. Und ja, darunter zählen _natürlich_ auch Ohrfeigen.
Und drüber nachdenken, dass es Körperverletzung ist und absolut zurecht geahndet wird, wenn es rauskommt. Was eigentlich nicht die Motivation sein sollte, so nen Scheiß zu unterlassen.
Kinder gewaltfrei zu erziehen sollte eigentlich absoluter, grundlegender KOnsens unter allen Eltern sein.
 
Laut wirds bei uns manchmal auch. Aber haben halt gerade zwei Jungs in der Trotzphase. Die können auch gut brüllen, vor allem der Große :D
Wir wollen auch nicht brüllen und sehen jedes Mal, wenn es passiert, als unser Fehler an. Aber manchmal ist die Haut leider zu dünn und es rutscht einem raus.
Wenn es passiert, entschuldigen wir uns aber bei den beiden und sagen ihnen, dass das nicht richtig von uns war.

Aber das ist auch schon das absolute Limit. Körperliche Gewalt ist ein absolutes, unverhandelbares No Go in jeglicher Ausprägung.
 
Ich weiß, wir gelten in der Familie und Bekanntschaft als ziemlich streng, aber geschlagen haben wir unsere Kinder natürlich auch noch nie. Meine Frau und ich wurden beide als Kinder geschlagen, das wollen wir besser machen.
Laut wirds aber schon manchmal...:ugly:

So hab ich meine Kinder auch erzogen und hat super geklappt.

Das wichtigste sind Konsequenzen und diese dann auch konsequent durch ziehen, aber der Großteil der heutigen Elternschaft kann nicht mal mit sich selbst Konsequent sein, wie sollen Sie das dann bei Ihren Kindern hinbekommen und dann beginnt der Weg des geringsten Wiederstands und dann entstehen so kleine Teufel...
 
Als Eltern muss man Kindern ihre Grenzen aufzeigen. Das geht problemlos ohne Gewalt, man muss es aber konsequent umsetzen.
Wie es nicht geht, erlebe ich tagtäglich bei unseren Nachbarn. Die haben drei Kinder (5,6,7 Jahre) und das sind solche Rotzblagen, die ich mir am liebsten schon selber zur Brust genommen hätte. Nur Dummheiten im Kopf.
Wenn die im Garten spielen, habe ich da kein Problem. Dann ist das Geschrei teilweise zwar schon grenzwertig, aber ok. Wenn die dann aber auf der Straße spielen (Sackgasse, nur mit Anwohnerverkehr), dann stellen sich mir die Nackenhaare auf. Da wird mit Stöcken geschlagen, mit Steinen geschmissen, mit Hammern oder sonstigen Gegenständen aus Papas Garage rumgefuchtelt, etc. Unsere Autos stehen leider nicht weit weg, was in mir extremes Unbehagen auslöst. Mein Auto hat es auch schon getroffen. Das Kind hat es natürlich abgestritten, obwohl ich es ganz eindeutig gesehen habe. Den Eltern war es egal, man sieht ja nichts. Letztens ist der Jüngste mit seinem Kettcar zweimal gegen unser Garagentor gefahren (steile, abschüssige Einfahrt). Die Eltern haben es gesehen, aber nichts unternommen. Ich hatte mich nur gewundert, was da auf einmal so scheppert. Also raus, das Kind und das Kettcar geschnappt und zu den Eltern gegangen. Angeblich wäre ihnen nichts aufgefallen und fragten scheinheilig ob was kaputt wäre.
Die Roller, Bobbcars, Fahrräder, etc werden auch immer mitten auf der Straße liegen gelassen, so dass man erst mal aufräumen muss, wenn man da mit dem Auto durch will.Ohne Worte.

Die wohnen jetzt seit 5 Jahren da und jetzt sind die Blagen in einem Alter, wo das früher oder später echt eskalieren wird. Ich bin da sehr offen und ehrlich. Mit den anderen Nachbarn versteht man sich seit über 30 Jahren bestens, aber die habe ich echt gefressen.
 
Exakt. Konsequent bleiben ist das Schlüsselwort.
Das kann man auch gewaltfrei und sogar ohne zu brüllen.
Es ist natürlich nur schwerer und fördert mehr Selbstdisziplin.

Aber niemand hat behauptet, es wäre einfach, Kinder groß zu bekommen.
 
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Das bräuchten so manche Eltern mal. Vor allem die Anti Autoritären :grins:
 
Wann wurdest du geschlagen ( Grund ) und wie sehr wenn du zurückblickst hat es dir geschadet ?
Wenn du es genau wissen willst:
Mein Vater war Alkoholiker und hat mich sehr oft geschlagen. Wobei ich nicht weiß, ob der Begriff „Schlagen“ da noch passt, wenn da so Sachen wie Gürtel und Taschenlampen eine Rolle spielen. Und Gründe gabs dafür keine, außer dass er völlig besoffen war. Hinterher tats ihm dann immer leid.
Und ja, wahrscheinlich hats mir geschadet, ich kann es nicht beurteilen. Ich weiß ja nicht, was für ein Mensch ich ohne diese Sachen geworden wäre.

bitte kein Mitleid, jeder hat wohl Schatten aus der Vergangenheit. Und das ist ewig her, ich habe meinen Vater zuletzt gesehen als ich 11 war, und gestorben ist er vor ca. 20 Jahren. Genau weiß ich es nicht, und es ist mir auch egal.
Genug Privates ausgeplaudert? ;)

zum Thema Erziehung:
Wir gelten als streng, weil wir klare Regeln und Struktur haben. Die Regeln werden aber angepasst und geändert, die Kinder werden schließlich auch älter, aber grundsätzlich bestehen wir auf deren Einhaltung. Bei uns dürfen die Kinder z.B. nicht ne Chipstüte aufmachen, wenn sie Hunger haben. Es wird bitte und danke gesagt, und am Tisch wird gewartet, bis alle fertig mit essen sind.Alle helfen beim abräumen etc
Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten eigentlich, aber man gilt als spießig und streng, wenn man sowas umsetzt. Jedenfalls merken wir das oft, wenn andere Eltern zu Besuch sind (vor Corona). Andererseits sind immer alle begeistert von unseren „ach so braven Kindern“. Naja, von irgendwoher muss es ja kommen.
Ich hab auch kein Problem, mich bei meinen Kindern zu entschuldigen, wenn ich mal was getan habe, was nicht so toll war. Ich sag der Großen dann immer, ich muss auch lernen, wie Kindererziehung geht, ich hab da keine Erfahrung. Und leider auch kein Vorbild. Und ich finds wichtig, die Kinder ernst zu nehmen und möglichst viel zu erklären, wenn sie was wissen wollen. Und nicht immer sagen „das ist halt so“ und „das verstehst du eh nicht“. Das habe ich immer gehasst. Das klappt aber ehrlicherweise auch nicht immer. Aber wir versuchen es.
 
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