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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja teils teils, Öffis 30 Min. und wenn ich trödel mit Rad so knapp 30 Minuten. :ugly: und wenn ich sportlich fahre weniger, aber ich muss ziemlich viele ampeln beachten, ist nicht wirklich so schnell wenn man ständig alle regeln einhalten muss / möchte. Illegal kann ich schneller radeln, logo. Ist aber etwas was ich nicht mehr mache, höchstens Nachts wenn eh niemand auf der Straße ist, da gehen dann schon 15 Minuten da auch Bergab. Prenzlgberg ist ein Berg wenn auch nur Mini :D

Und in Berlin sehr schnell zu fahren ist nicht so wirklich empfehlbar ausser man hängt null am Leben.
 
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In dem Sinne ist Corona schon geil. Bei uns wurde vorher immer rumgezackert, darf man 1 oder evtl. sogar 2 Tage in der Woche "work at home" machen dürfen...... Bin jetzt über 6 Monate kontinuierlich im Home. Und Stunde länger schlafen und nach Feierabend gleich auch daheim zu sein hat schon was. :D ....und funktioniert auch. Die brauchen mir nach der Pandemie gar nicht mehr mit.... Du musst ins Büro kommen ankommen :ugly:
Bei uns auch...

Vor 1,5 Jahren ist ein Kollege gegangen, weil er mehrmals gesagt bekommen hat, dass auch ein Tag "work from home" pro Woche nicht drin ist. Teamgeist und so wurde immer wieder angeführt (aber man hatte wohl eher Angst bei den chefs, dass man zu Hause den faulen Lenz macht).

Naja, nachdem der Kollege u.a. deswegen gekündigt hat, hab ich auch mal nen Versuch unternommen und noch vor Corona-Zeiten einen work from home Tag pro Woche erlaubt bekommen :D

Im Frühjahr dann alle nach Hause und - oh Wunder - alle sind mindestens genauso produktiv, das Teamwork klappt dank MS Teams hervorragend und ich denke nicht, dass ich nach der Pandemie noch öfter als 3mal pro Woche ins Büro muss. Mein Ziel wäre 3mal zu Hause und 2mal Büro (ab und an mal die Nasen persönlich sehen, hat durchaus Vorteile)
 
Es wären 66km ohne einen Meter Autobahn, dafür Dörfer und eine bescheidene Durchfahrt durch eine Kleinstadt. Maps sagt ca. 70 Minuten.

Ich schreibe jetzt Bewerbungen, was bei Corona natürlich gerade nicht so toll ist und warte ab, was meine Firma mir bietet. Angeblich wollen sie mich halten, konkretes hab ich von unserem Chef noch nicht gehört.
Im Falle eines Falles kann ich auch übergangsweise pendeln und dann suchen, aber auf Dauer seh ich keine zufriedenstellende Lösung. Ich glaube jetzt nicht, dass mir soviel geboten wird, vielleicht werd ich auch überrascht.

Ansonsten würde ich auch auf (viel) Geld verzichten für einen Arbeitsplatz in Fahrradnähe.
3 Bewerbungen sind raus, alles Mittelstand im Umkreis. Ich hoffe ich hab die ersten jetzt nicht mit meinem momentanen Verdienst erschreckt, wenn doch hätten sie wohl eh nicht viel gezahlt.
 
Viel Glück und drück dir die Daumen das es klappt. Meine Firma haut heute raus das Umsatz gesteigert wurde - entgegen den Prognosen. Wie eng Freud und leid beieinander liegen
 
Selten so schnell so viele likes bekommen :D.

Ich war ultranervös, aber das Gespräch lief gut. Ich müsste deutlich auf Geld verzichten, aber der Eindruck war so positiv, dass es mir das wert wäre. Vom Gefühl her ein sehr menschlicher Arbeitgeber, da verzichte ich gern auf den letzten Euro.
Mal abgesehen vom nicht bezifferbarem: Mehr Freizeit, mehr Zeit mit meinen Kindern und Frau.

Jetzt heißt es auf Zusage hoffen.

Heute noch Neuigkeiten von meinem jetzigen Arbeitgeber: Anscheinend sollen einige vom Standort aufs Abstellgleis geschoben werden, ein Lagerarbeiter mit über 30 Jahren Betriebszugehörigkeit soll in der Kläranlage arbeiten :ugly:.
 
Wer so schnell ein neuen Job hat, braucht sich ja mal null Sorgen machen :O_o:

Fixed.

Heute echt kaum geschlafen. Die ganze Situation belastet mich mehr, als sie sollte. Ich mache mir viel zu sehr nen Kopf, aber Kredit für unser Haus läuft noch ein paar Jahre.

Ich bin unglaublich enttäuscht vom jetzigen Arbeitgeber. Die ersten Aussagen waren noch, dass wir als Team umziehen, jetzt soll die Belegschaft verteilt werden.
Vor allem vernichtet man damit auch viel know how und zerstört eine funktionierende Struktur.
Ich bin mir sicher, dass dadurch künftig viel im Spezialmaschinenbau extern vergeben werden muss.
Aber das wurde so weit oben entschieden, Praxis oder gar Soziales hat da keine Rolle gespielt.

Ich muss jetzt anderweitig weiterkommen und auf mich schauen.
 
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Momentan hängen wir noch in der Schwebe, aber wie es aussieht: Weniger Verdienst, täglich ca 140 Minuten pendeln mit Privat PKW, Eingliederung in Abteilungen die uns nicht mal wollen.

Zusammen mit der langen Arbeitszeit wäre ich täglich über 13 12 Stunden nur wegen Arbeit außer Haus.

Ich bin eigentlich jemand, der auf der Arbeit was leisten möchte und mich zumindest ein Stück weit mit dem Arbeitgeber identifizieren, aber nach solchen news fällt es erstmal schwer mich zu motivieren. Wertschätzung geht anders...
 
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geil kommt man heim und geht direkt pennen :ugly:
Aber echt...
Bei 13 Stunden außer Haus bleibt ja nix mehr vom eigentlichen Leben übrig... Geschweige denn davon, die Familie sehen zu können bzw. Teil der Familie zu sein.

Das würd ich keine zwei Monate aushalten, ohne verrückt zu werden. Ernsthaft, 13 Stunden außer Haus... Da würd ich psychisch verkümmern dran.
Ich drück die Daumen, dass du die neue Stelle bekommst, @Frank
 
Ich habs gerade korrigiert, ich würde auf gute 12 Stunden kommen.

Noch ist es nicht soweit und wenn ich die neue Stelle bekommen würde, wäre der Übergang perfekt.
Naja, abwarten und nicht zuviel Gedanken machen.
In meinem Region hat auch der zweitgrößte Arbeitgeber Insolvenz angemeldet, wobei wir für Bayern sowieso schon strukturschwach sind.

Ich finde halt nur den Umgang mit vielen langjährigen Mitarbeitern wirklich traurig.

Wegziehen ist übrigens keine Option für mich.
 
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