Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Warum eigentlich? Warum würdest dus dem AN nicht einfach freundlich erklären? Ich finde so persönliche Gefühle und "sich angefressen fühlen" und "tierische Anmaßung" irgendwie so fehl am Platz. Dann redet man miteinander und gut ist. So eine "halt dein Mund und mach deine Arbeit" Attitüde kann ich nicht leiden.
Ich hab ja nicht geschrieben, dass ich das nicht freundlich erklären würde. Aber wie es halt so ist, hat man trotzdem Emotionen bei gewissen Dingen. Die muss man aber logischerweise auch mal hintenanstellen, v.a. im beruflichen Kontext.
Ich habe ja (zum Glück) keine Personalverantwortung, aber wenn ich welche hätte, wäre ich nie der Chef, der seine Leute zusammenfaltet und intransparent arbeitet. Das vorab. Augenhöhe im Beruf auf allen Ebenen, zwischen allen Funktionen ist mir sehr wichtig.

Um mal das Szenario weiterzuspinnen: Ich würde ihm natürlich erklären, wie die Sachlage ist, damit Verständnis herrscht und jeder weiß, wieso die Leiharbeit so viel Geld kostet wie sie es tut. Und wir würden in der Sache auch im Guten auseinandergehen.

Aber trotzdem hat man natürlich immer sein kopfinternes Bild von Kollegen. Und das wäre eben durch solche Vorkommnisse geprägt.
Ich würde da eben erwarten (wenn alles so ist, wie ich und einige andere es verstehen, dass snowman nur Einsicht in den Personalvermittlungsvertrag hat und nicht den Arbeitsvertrag zwischen seiner Kollegin und deren eigentlichen Arbeitgeber), dass man sich zuerst informiert, wie das mit Personalvermittlung aussieht, bevor man Behuptungen aufstellt, dass eine Kollegin 58% mehr verdient.

Mal abgesehen davon, dass ich als Chef SEHR allergisch auf Fingerzeigen gegenüber angeblich mangelnder Arbeitsleistung anderer reagieren würde und es auch nicht gutheißen würde, wenn jemand Leistung demonstrieren will, indem er massiv Überstunden bolzt.
 
Ein guter Chef erklärt das aber und reagiert weder pissig, noch genervt.
Auf jeden Fall.
Ich hab selbst so nen impulsiven Chef, der früher auch gerne mal sehr laut geworden ist (und es bei manchen Kollegen nach wie vor wird) und vor lauter Wut nicht mehr rational gehandelt hat.

Irgendwann hab ich mir das nicht mehr bieten lassen und hab ihm Gegenwind gegeben und ihm ruhig und und klar mitgeteilt, dass ich diese Art von Umgang nicht mehr akzeptiere. Kritik ist vollkommen ok, aber sachlich und ruhig.

Und siehe da - es hat wirklich funktioniert. Kritik wird ruhig und sachlich vorgetragen und wir können sogar einen Dialog drüber führen.
War früher undenkbar.

Das war mir wirklich ernst. Nächste Eskalationsstufe wäre ein Gespräch mit dem Geschäftsführer gewesen bei dem ich ihm mitgeteilt hätte, dass ich mir eine neue Stelle suchen muss, wenn sich dieser unprofessionelle Umgang nicht ändert. Musste es zum Glück nicht soweit kommen lassen.
 
Es bringt ja auch nichts. Denn wo ein unzufriedener MA, da ist auch ein anderer. Kannst dir ja nicht jedesmal zusammenscheißen, musste schonmal die Gründe erklären.
 
Ich hab ja nicht geschrieben, dass ich das nicht freundlich erklären würde. Aber wie es halt so ist, hat man trotzdem Emotionen bei gewissen Dingen. Die muss man aber logischerweise auch mal hintenanstellen, v.a. im beruflichen Kontext.
Ich habe ja (zum Glück) keine Personalverantwortung, aber wenn ich welche hätte, wäre ich nie der Chef, der seine Leute zusammenfaltet und intransparent arbeitet. Das vorab. Augenhöhe im Beruf auf allen Ebenen, zwischen allen Funktionen ist mir sehr wichtig.

Um mal das Szenario weiterzuspinnen: Ich würde ihm natürlich erklären, wie die Sachlage ist, damit Verständnis herrscht und jeder weiß, wieso die Leiharbeit so viel Geld kostet wie sie es tut. Und wir würden in der Sache auch im Guten auseinandergehen.

Aber trotzdem hat man natürlich immer sein kopfinternes Bild von Kollegen. Und das wäre eben durch solche Vorkommnisse geprägt.
Ich würde da eben erwarten (wenn alles so ist, wie ich und einige andere es verstehen, dass snowman nur Einsicht in den Personalvermittlungsvertrag hat und nicht den Arbeitsvertrag zwischen seiner Kollegin und deren eigentlichen Arbeitgeber), dass man sich zuerst informiert, wie das mit Personalvermittlung aussieht, bevor man Behuptungen aufstellt, dass eine Kollegin 58% mehr verdient.

Mal abgesehen davon, dass ich als Chef SEHR allergisch auf Fingerzeigen gegenüber angeblich mangelnder Arbeitsleistung anderer reagieren würde und es auch nicht gutheißen würde, wenn jemand Leistung demonstrieren will, indem er massiv Überstunden bolzt.
augenhöhe zwischen chef und mitarbeiter kann es aber schon per definition nicht geben. am ende ist es der chef der entscheidet und am ende ist es der chef, der entlässt.
 
augenhöhe zwischen chef und mitarbeiter kann es aber schon per definition nicht geben. am ende ist es der chef der entscheidet und am ende ist es der chef, der entlässt.
Jein.

Im Alltag kann ein(e) VOrgesetzte*r schon Augenhöhe halten. Natürlich hat er/sie Entscheidungsmacht und Weisungsbefugnis. Aber ein(e) gute(r) Chef*in verzichtet imo weitgehend darauf, das auf dem Rücken der MA auszuleben und versucht immer, diese Augenhöhe und Fairness beizubehalten.

Natürlich gibts Situationen, in denen ein(e) Chef*in entscheidet, auch gegen Widerstände. Aber auch da sollte man sich erklären und die Entscheidungen transparent halten. IMO ist auch das ein Faktor der Augenhöhe.
 
Ich bin (auch?) Teamleiter bzw. Lead Buyer für die Stahl-Sparte eines mittelständischen Unternehmens (1800 MA, 30Mio+ Einkaufsvolumen in meinem Bereich). im Team sind wir zu dritt + Leiharbeitskraft als Backoffice.

Beim Gehalt gab es eigentlich nichts zu diskutieren, da Equal Pay + Haustarifvertrag. Anhand des Tarifgehaltes wurden dann die monatlichen Kosten von der Leiharbeitsfirma berechnet. Natürlich kostet uns die Kollegin im Endeffekt ähnlich viel wie die beiden technischen Einkäufer, da die Menschenhändler mitverdienen.
 
Jein.

Im Alltag kann ein(e) VOrgesetzte*r schon Augenhöhe halten. Natürlich hat er/sie Entscheidungsmacht und Weisungsbefugnis. Aber ein(e) gute(r) Chef*in verzichtet imo weitgehend darauf, das auf dem Rücken der MA auszuleben und versucht immer, diese Augenhöhe und Fairness beizubehalten.

Natürlich gibts Situationen, in denen ein(e) Chef*in entscheidet, auch gegen Widerstände. Aber auch da sollte man sich erklären und die Entscheidungen transparent halten. IMO ist auch das ein Faktor der Augenhöhe.
das hat für mich nichts mit augenhöhe zu tun. klar kann ich mit mitarbeitern (vereinfacht gesagt) vernünftig umgehen, deren vorschläge erötern/berherzigen, transparent arbeiten, etc. aber am ende kann es eine augenhöhe aus genannten gründen imo nunmal einfach nicht geben. und wenn ich anfange erstmal über alles mit mitarbeitern zu diskutieren, statt wenn nötig klare ansagen zu machen, lähmt das eine ganze abteilung / ein ganzes unternehmen. zumal ein mitarbeiter im gegensatz zum vorgesetzten/chef niemals das (hochtrabend) "große ganze" überblicken wird, weil ihm/ihr dazu viel zu viele informationen fehlen. das ist aber auch nicht schlimm, das ist ja auch nicht sein job.

jähzorn oder ein hang zum choleriker sind aber nie gut, keine frage. und ja, es ist wichtig, mitarbeiter grundsätzlich mitzunehmen und in entscheidungsprozesse einzubinden.
 
Und das ist wirklich das letzte zu dem Thema.
Nächste Woche haben wir einen bereits fixierten Termin zu dritt.
Hier werden wir alle finanziellen Möglichkeiten durchgehen.
Danach gehe ich mit meinem Chef Chef mit dem ich seit geraumer Zeit per Du bin, zusammen auf ein Fest.

Ja, ihr seht, die Situation ist sehr, sehr angespannt. Nicht.

Zum Rest: In meiner Welt geb ich immer Gas. Immer weiter, immer weiter.
Ich bin nicht studiert aber das was ich mache, mache ich voller Überzeugung und eigentlich immer mit 110% und das die letzten 25 Berufsjahre stets erfolgreich aber ich möchte die Gegenleistung dafür haben im Rahmen der Möglichkeiten des AG und das angemessen und das meine ich in beide Richtungen, auch aus Sicht des Unternehmens.

In meiner Welt verdient eine Leihkraft nicht mehr als der Rest des Teams es sei denn sie ist fachlich über uns.
Dann ist das was ganz anderes.
Wenn das für Euch so okay ist im Real Life, wenn ihr Leute ausbildet, die weniger Berufserfahrung und deutlich weniger Fertigkeiten und Know How haben, die aber am Ende deutlich mehr Kohle heimschleppen, dann ist das ja sehr nett von Euch. Ich bin dann halt mal nicht nett und damit kann ich total leben.

Was hatten wir dann noch ?
Ach ja, die viele Arbeit und wie kann ich nur weil ich ja Familie habe.
Meine Kollegin und ich haben einen Bereich übernommen.
Das ist gerade eine wichtige Zeit. Zeit um Präsenz zu zeigen und um diese neue "Beziehung" von Beginn an zu pflegen.
Meine Kollegin ist aber im Urlaub und es muss trotzdem laufen.
Gerne bin ich bereit da noch mehr Gas zu geben.
Ich habe ein Überstundenkonto und ich mache es nicht umsonst.
Ich fordere aber ich liefere auch ab und das ziemlich gut.

Gestern Abend hatte ich noch ein Tel. mit dem ehemaligen Teamleiter der die Abteilung 40 Jahre geführt hat.
Er kennt den Laden in und auswendig. Er sagte, so wie du es gemacht hast, war es genau richtig und wünscht mir viel Erfolg.

Das Problem ist, das ganze in Schrift und Form so niederzuschreiben, dass es das www auch versteht wie man meint, ist nahezu unmöglich.
Was wichtig ist, ich bin mit mir im Reinen und das zu 100%,

Ich wünsche Euch was :)
 
Dir will doch keiner was. Wenn es für dich passt, passt es doch. Ist doch alles fein. Aber wir können halt nur mit dem "arbeiten", was wir haben. Wer ins Forum postet, muss halt damit rechnen, dass nicht alle derselben Meinung sind, wie man selbst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn du zufrieden bist grad, ist doch gut. aber ich lese hier sehr oft „Gas“ und habe irgendwie einen ungesunden Eindruck davon. Immer nur auf dem Pedal stehen ist nicht gut. Und was die Leihkraft verdient ist nicht, was du für die Leihkraft bezahlst.
Unternehmen können die Leute Anja sich einstellen, aber der Luxus die Leiharbeiter jederzeit rauschmeißen zu können, kostet halt (was wiederum nicht das ist, was die Leiharbeitskraft verdient).
 
Dir will doch keiner was. Wenn es für dich passt, passt es doch. Ist doch alles fein. Aber wir können halt nur mit dem "arbeiten", was wir haben. Wer ins Forum postet, muss halt damit rechnen, dass nicht alle derselbe Meinung sind, wie man selbst.

Und das ist völlig ok.

Sowas gehört nicht in ein Forum schon gar nicht wenn man eh Urlaub nötig hat.

Und wichtig: Ich führe ein Gespräch weil ich mich entwickelt habe und nicht weil jemand mehr bekommt. Das war nur der Anlass noch mal nachzufassen.

Ich mache keinem einen Vorwurf wenn er mich falsch verstanden hat oder am Ende anderer Meinung ist. Das ist völlig ok.

Ich bin sicher wir werden uns einig und alles wird gut bzw. noch besser.
 
Wenn du zufrieden bist grad, ist doch gut. aber ich lese hier sehr oft „Gas“ und habe irgendwie einen ungesunden Eindruck davon. Immer nur auf dem Pedal stehen ist nicht gut. Und was die Leihkraft verdient ist nicht, was du für die Leihkraft bezahlst.
Unternehmen können die Leute Anja sich einstellen, aber der Luxus die Leiharbeiter jederzeit rauschmeißen zu können, kostet halt (was wiederum nicht das ist, was die Leiharbeitskraft verdient).

Ist korrekt. Seh ich auch so.

Sieht auch mein AG so.
Mir fehlen noch 10h bis zur gelben Karte.
D.h. ich darf dann keine Überstunden mehr aufbauen und werde das auch so wahrnehmen.
Und ja, es ist ein guter AG aber man hat mich schon mit wichtigen Entscheidungen oft alleine gelassen.
Der restliche Einkauf kann es nicht und die geballte Fachkompetenz (ex Teamleiter) ist weg.

Dazu kamen wichtige Änderungen am Markt, die jetzt alle auf mich zugekommen sind.

Trotzdem bin ich bei Dir.
Dieses Pensum ist auf Dauer ungesund und ich bin auch echt drüber.
Umzug lief ja noch nebenher, dazu die Zwerge die längste Zeit im Home Office neben dem Schreibtisch mit betreut.

Es ist gerade ein anstrengendes Leben, kann ich euch sagen aber es wird besser.
Die Arbeit die ich jetzt gemacht habe, war strategischer Natur und für 2021.
Das ist viel Vorarbeit, damit es läuft und es danach weniger wird.

Trotzdem brauche ich für meine persönliche Entwicklung da den finanziellen Ausgleich.
Wenn es schon so anstrengend ist, muss das passen.



Nicht mehr lange und der Urlaub kommt :)
 
Dieses Pensum ist auf Dauer ungesund und ich bin auch echt drüber.
Umzug lief ja noch nebenher, dazu die Zwerge die längste Zeit im Home Office neben dem Schreibtisch mit betreut.

Es ist gerade ein anstrengendes Leben, kann ich euch sagen aber es wird besser.
Die Arbeit die ich jetzt gemacht habe, war strategischer Natur und für 2021.
Das ist viel Vorarbeit, damit es läuft und es danach weniger wird.

Jep... diese Aussagen kenne ich auch von so vielen Klienten von mir. Nur ist es da nie weniger geworden... es gibt immer wieder anderere Gründe "Gas zu geben". Tja... war dann eben mit Vollgas Richtung Burnout. Hatte auch jeder nicht gedacht, und gemerkt wirds nur wenns zu spät ist. Und zu spät bedeutet oft überhaupt nicht mehr arbeitsfähig zu sein, Probleme in der Familie, Trennung, Jobverlust, Klinikaufenthalte, Therapie...
 
Dieses vorarbeiten ging noch nie gut:| Außer du hast vielleicht dein eigenes Unternehmen und musst jetzt richtig ranklotzen, damit du später damit Geld verdienen kannst. Aber letztendlich bist du angestellt. hast mehr Sicherheiten, aber machst eigentlich die Taschen deines CEOs voll. Wenn du mit Burnout in der Ecke liegst, ersetzt dich eine Leihkraft.
 
Wollt ich auch grade schreiben...
Die am häufigsten genutzte Lüge vor sich selbst im Arbeitsleben ist "ich arbeite jetzt so viel, damit ich es später besser habe".
Das klappt nicht. Zum Einen, weil dieser Schlag Mensch nicht der Typ dafür ist (das zeigt ja auch das Wording "ich muss immer Gas geben" und so). Andererseits gewöhnt sich ja auch der AG an den Output und wenn der abfällt, wird das negativ ausgelegt.

Mir kommt das einfach wie eine ungeaunde Einstellung zur Arbeit (als Arbeitnehmer) vor. Man hat seinen Arbeitsvertrag, indem man sich für meist 40 Stunden pro Woche "verkauft". Nicht für mehr.
Innerhalb dieser Zeit gibt man sein Bestes. Aber danach bin ich wieder Privatperson, als die ich das verdiente Geld für mich und meine Familie nutzen kann.
Klar, wenn man mal nen Tag eine oder zwei Stunden länger bleibt, passt das auch. Aber komplette Phasen im übertriebenen Vollgas sind nicht gut, überhaupt nicht. Und danken wird es langfristig auch niemand.
 
Dieses vorarbeiten ging noch nie gut:| Außer du hast vielleicht dein eigenes Unternehmen und musst jetzt richtig ranklotzen, damit du später damit Geld verdienen kannst. Aber letztendlich bist du angestellt. hast mehr Sicherheiten, aber machst eigentlich die Taschen deines CEOs voll. Wenn du mit Burnout in der Ecke liegst, ersetzt dich eine Leihkraft.

Vorarbeiten im Sinne nächsten Jahr kommt die schwer zu beschaffenden Materialien alleine da ich jetzt gerade alle Aufträge vergebe. Das lief hier bisher immer so. Bis übermorgen denken aber nicht weiter.
Das macht viel Ärger. Wenn Material ausgeht ist das bitter.

Ich musste ein bisschen was ändern, da der Standard anders geworden ist aber nächstes Jahr kommen dann
das ganze Jahr über getaktet die Lieferungen und ich muss mich um nicht mehr viel kümmern außer die Rechnung freizugeben.
Das wird mir viel Arbeit abnehmen.

Aber ich verstehe das.
Man muss auf sich achten und ich hab ja meine Alarmsignale, die mir mein Körper sendet.
Ich höre schon auf mich und es wird Zeit, jetzt etwas kürzer zu treten.

Daher gestern Mittag frei gemacht und mit der Familie verbracht.
Ich jogge wieder regelmäßig und trinke kaum noch Alkohol.
Gut hab ich eh noch nie wirklich regelmäßig aber jetzt nur noch höchsten einmal die Woche.
Einfach um das auch zusätzlichen Stress für den Körper und Seele (nichts anderes ist Alk nämlich) zu vermeiden.
Und ja, das Zocken hab ich auch für die schwierige Zeit auf Eis gelegt, weil meine Familie nicht zu viel Einbußen hat aber das meine Freunde wird so nicht bleiben.
 
Wollt ich auch grade schreiben...
Die am häufigsten genutzte Lüge vor sich selbst im Arbeitsleben ist "ich arbeite jetzt so viel, damit ich es später besser habe".
Das klappt nicht. Zum Einen, weil dieser Schlag Mensch nicht der Typ dafür ist (das zeigt ja auch das Wording "ich muss immer Gas geben" und so). Andererseits gewöhnt sich ja auch der AG an den Output und wenn der abfällt, wird das negativ ausgelegt.

Mir kommt das einfach wie eine ungeaunde Einstellung zur Arbeit (als Arbeitnehmer) vor. Man hat seinen Arbeitsvertrag, indem man sich für meist 40 Stunden pro Woche "verkauft". Nicht für mehr.
Innerhalb dieser Zeit gibt man sein Bestes. Aber danach bin ich wieder Privatperson, als die ich das verdiente Geld für mich und meine Familie nutzen kann.
Klar, wenn man mal nen Tag eine oder zwei Stunden länger bleibt, passt das auch. Aber komplette Phasen im übertriebenen Vollgas sind nicht gut, überhaupt nicht. Und danken wird es langfristig auch niemand.

Ich weiß das.
Mach ich für mich.
Bin einfach ein Mensch der immer sehr motiviert ist aber in der Regel schaff ich das mit weniger Überstunden als aktuell und da geht die Reise auch wieder hin.
Ich arbeite zwar viel aber ich weiß, dass ich einfach nur ein Angestellter bin.
Nicht mehr und nicht weniger.
Keine Bange, ich habe da schon eine gesunde Einstellung und das, was da grad passiert, bleibt nicht für lange.
Weil ich nicht möchte, weil ich nicht kann aber vor allem wegen meiner Familie.
Wie erwähnt, die investierte Zeit wird mir zu gute kommen da viele Prozesse jetzt automatischer laufen.
Dispodatenpflege war bei der Firma nicht so gelebt.
Sind alles Dinge, in die man Zeit hängt und später ein leichteres Leben hat.
 
Zurück
Oben