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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin auf jeden Fall heilfroh, dass wir unser Gesundheitssystem haben, gerade wenn ich höre, mit welche Aufwände die Verwandten aus den USA und Philippinen haben, wenn denn mal etwas größeres anfällt.
Ich seh auf reddit relativ häufig Threads über Gesundheitsthemen, da stehen einem die Haare zu Berge.
Gerade vorgestern im Financial Advice Subreddit ein 20jähriger, der/die eine Blinddarm-Not-OP hatte, ohne die Ende gewesen wäre. Resultat ist eine 40.000 $ Rechnung und massive Schulden und Existenzängst.

Mir ist schlicht unbegreiflich, wie so viele Leute da drüben das System verteidigen können...
 
Das ist einfach nur erschreckend. Wie gesagt, die Tante meiner Frau war im KH und das Ganze für 12 Tage. Das sind auch mal locker 36.000 €, wenn nicht gar mehr. Ich könnte das adhoc nicht einfach so zahlen.
 
Ich war ja angekotzt wegen der Gruppenzimmer und hab nach meinem letzten Aufenthalt erstmal eine Zusatzversicherung für die Komfortstation abgeschlossen aber bin ansonsten auch mega happy mit dem deutschen System.

Mir ging es eine Zeit lang nicht gut, ohne dass man was finden konnte und da war es kein Problem sich für 5 Tage zu einem umfangreichen Checkup inkl. allen möglichen Spiegelungen, EKGs, Blut und Atemtests einweisen zu lassen. Kostenpunkt 50 Euro...
 
Und wie stellst du dir das vor? Die hätte die Weiterfahrt verweigert und eventuell die Polizei gerufen damit ich mich aus dem Bus entferne. Auf den Stress habe ich so früh am Morgen keinen Bock und es wäre auch asozial den anderen Fahrgästen gegenüber.
Woran hat das denn gelegen?
Die Karte wird ja nicht ungültig gewesen sein, oder? Darf der Fahrer dann einfach die Karte einziehen?
Wer erstattet dir jetzt den zusätzlichen Aufwand? Immerhin hast du für das Abo bezahlt...
 
Ich weiß nicht. Ich denke, daß auch Kassenpatienten mal sehen sollten, was da für Kosten für sie übernommen werden.
Ich weiß nicht. Das unterhöhlt in meinen Augen ja gerade den Kern unseres solidarischen Versicherungssystems, das ja genau darauf begründet ist: dass alle (die es können) ihren Beitrag dazu leisten, dass aus einer Gemeinschaftskasse die medizinischen Behandlungskosten des*der Einzelnen finanziert werden. Ganz gleich, wie teuer diese nun sein mögen, sofern sie medizinisch notwendig sind.
Ich bin heilfroh, dass es (noch) so ist, dass man als Patient*in von den Sorgen, sich eine etwaige Behandlung,Therapie oder Gesundheitsleistung nicht leisten zu können, weitestgehend befreit ist¹.
Und es ist eben nicht so, dass Kosten "für sie übernommen" werden, sondern die Kosten werden gemeinschaftlich getragen und damit von denjenigen finanziert, die diese medizinischen Behandlungen letztlich in Anspruch nehmen müssen (wichtig: keine*r will medizinische Hilfe in Anspruch nehmen). Ihre Behandlung wird nicht fremdfinanziert, sondern von einer solidarischen Gemeinschaft getragen, dessen Teil sie selbst sind. Punkt.

Klar ist: ein solches Gesundheitssystem muss finanziert werden und eine Gesellschaft muss sich das leisten können - und vor allem leisten wollen.
Leider beginnt die Erosion dieses Willens dort, wo den Leistungsbezieher*innen eine Verantwortung für das Funktionieren des Systems zugeschrieben wird. Das Sichtbarmachen der Behandlungskosten ist in meinen Augen nur der erste Schritt zu einer Entsolidarisierung.

¹ In der Praxis ist das leider nicht immer so. Gerade im Bereich von chronischen Behinderungen müssen Betroffene mühsam dafür kämpfen, dass ihnen Gesundheitsleistungen zugestanden werden und oftmals werden sie ihnen auch verwehrt.
 
Und wie stellst du dir das vor? Die hätte die Weiterfahrt verweigert und eventuell die Polizei gerufen damit ich mich aus dem Bus entferne. Auf den Stress habe ich so früh am Morgen keinen Bock und es wäre auch asozial den anderen Fahrgästen gegenüber.

genau so stell ich mir das vor. Asozial ist es dich trotz gültigen Tickets nicht mitfahren zu lassen. Dass die das Ticket nicht lesen können ist deren Problem und daran ändern wird sich nur etwas wenn man was dagegen tut.
 
Du redest mal wieder grandiosen Unsinn. :fp:

Woran hat das denn gelegen?
Die Karte wird ja nicht ungültig gewesen sein, oder? Darf der Fahrer dann einfach die Karte einziehen?
Wer erstattet dir jetzt den zusätzlichen Aufwand? Immerhin hast du für das Abo bezahlt...

Die Karte konnte nicht gelesen werden, gestern früh war sie noch in Ordnung, Abends auf der Heimfahrt hat es dann nicht mehr geklappt aber es kommt öfter vor, daß die Lesegeräte spinnen und dann winken dich die Fahrer einfach durch und man denkt sich erst einmal nichts dabei. Ich hatte den Fall schon mal vor 1-2 Jahren, da hat mir aber keiner die Karte eingezogen und ich bin 2 Tage mit der defekten Karte gefahren bevor per Post die Neue eingetrudelt ist.
Da die Karte Eigentum der Bogestra ist, dürfen die das wohl aber das machen die eigentlich nur bei ungültigen Karten. Die Fahrerin hat einfach den Schuss nicht gehört und wollte wohl ihre kümmerliche Machtposition ausnutzen. :ulgy: :D

Das ich gelaufen bin, erstattet mir natürlich keiner aber an der Hotline wurde mir angeboten, daß mir die Tickets, die ich bis zur Ankunft der neuen Karte brauche, erstattet werden. Jedoch hab ich gar kein Bock auf den Aufwand, da laufe ich lieber die dreimal.
 
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