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Der "Ich könnte kotzen" Thread

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Ich hätte das auch in England vermutet. Da gab es ja auch die gnadenlos geilen minz oreos. Das war als ob Gott sie selbst gebacken hätte. Ein unvergleichliches erlebenis. Ich geb die Hoffnung nicht auf! Ab jetzt werde ich jeden Tag sehnsüchtig in der tk Abteilung stehen.

„Svenja der Verrückte ist schon wieder da. Ob er wieder weinend vor dem Kühlregal zusammenbricht?“
 
Vor gut einem Monat klagte meine Oma plötzlich über Gedächtnisstörungen. Auch Schwindel und Probleme beim Gehen gesellten sich dazu. EKG, EEG, MRT und CT sowie Blutbild ergaben allesamt nichts. Trotzdem ging es ab dem Zeitpunkt steil bergab. Sie konnte eh immer schlecht sehen, doch plötzlich gar nichts mehr. Verlor die Fähigkeit zu sprechen, dann sich zu bewegen. Irgendwann landete sie auf der Intensivstation, weiterhin wusste niemand was es damit auf sich hat.

Heute Mittag hat sie letztlich ihren frieden gefunden und ist verstorben. Ich persönlich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht wie ich damit umgehen soll. Vor 10 Jahren mein Stiefvater, vor 6 meine Mutter und nun meine Oma. Ich bin bei ihr aufgewachsen und sie war immer der Zugangspunkt zu meiner Familie und bis zuletzt wie eine zweite Mutter für mich. Sie war 84 und hat ihr leben gelebt, aber ich bin wirklich nicht gut im trauern. Aktuell bin ich noch dabei die Teile zusammen zu setzen und zu verstehen wie das Leben nun weiter geht. Ich habe noch andere Familienmitglieder, auch mein Opa lebt noch, so ist es nicht aber trotzdem fühlt es sich an als wäre man nun alleine. Schwer zu beschreiben. In jedem Fall tut es gut hier ein paar Worte dazu zu verlieren.
 
Vor gut einem Monat klagte meine Oma plötzlich über Gedächtnisstörungen. Auch Schwindel und Probleme beim Gehen gesellten sich dazu. EKG, EEG, MRT und CT sowie Blutbild ergaben allesamt nichts. Trotzdem ging es ab dem Zeitpunkt steil bergab. Sie konnte eh immer schlecht sehen, doch plötzlich gar nichts mehr. Verlor die Fähigkeit zu sprechen, dann sich zu bewegen. Irgendwann landete sie auf der Intensivstation, weiterhin wusste niemand was es damit auf sich hat.

Heute Mittag hat sie letztlich ihren frieden gefunden und ist verstorben. Ich persönlich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht wie ich damit umgehen soll. Vor 10 Jahren mein Stiefvater, vor 6 meine Mutter und nun meine Oma. Ich bin bei ihr aufgewachsen und sie war immer der Zugangspunkt zu meiner Familie und bis zuletzt wie eine zweite Mutter für mich. Sie war 84 und hat ihr leben gelebt, aber ich bin wirklich nicht gut im trauern. Aktuell bin ich noch dabei die Teile zusammen zu setzen und zu verstehen wie das Leben nun weiter geht. Ich habe noch andere Familienmitglieder, auch mein Opa lebt noch, so ist es nicht aber trotzdem fühlt es sich an als wäre man nun alleine. Schwer zu beschreiben. In jedem Fall tut es gut hier ein paar Worte dazu zu verlieren.


Es tut mir so leid! :traurig: Fühl dich gedrückt.
 
Vor gut einem Monat klagte meine Oma plötzlich über Gedächtnisstörungen. Auch Schwindel und Probleme beim Gehen gesellten sich dazu. EKG, EEG, MRT und CT sowie Blutbild ergaben allesamt nichts. Trotzdem ging es ab dem Zeitpunkt steil bergab. Sie konnte eh immer schlecht sehen, doch plötzlich gar nichts mehr. Verlor die Fähigkeit zu sprechen, dann sich zu bewegen. Irgendwann landete sie auf der Intensivstation, weiterhin wusste niemand was es damit auf sich hat.

Heute Mittag hat sie letztlich ihren frieden gefunden und ist verstorben. Ich persönlich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht wie ich damit umgehen soll. Vor 10 Jahren mein Stiefvater, vor 6 meine Mutter und nun meine Oma. Ich bin bei ihr aufgewachsen und sie war immer der Zugangspunkt zu meiner Familie und bis zuletzt wie eine zweite Mutter für mich. Sie war 84 und hat ihr leben gelebt, aber ich bin wirklich nicht gut im trauern. Aktuell bin ich noch dabei die Teile zusammen zu setzen und zu verstehen wie das Leben nun weiter geht. Ich habe noch andere Familienmitglieder, auch mein Opa lebt noch, so ist es nicht aber trotzdem fühlt es sich an als wäre man nun alleine. Schwer zu beschreiben. In jedem Fall tut es gut hier ein paar Worte dazu zu verlieren.
Mein Beileid. Ich will gleich sagen dass das Like kein "gefällt mir" sondern "ich verstehe dein Schmerz" heißen soll. Ich kann dich da gut verstehen. Die Beziehung zur Oma ist für viele was besonderes. Meine ist auch 84 und ich hab sie anlässlich ihres Geburtstages erst am WE mit meiner Freundin zum Essen eingeladen. Ihr geht es gut, Körperlich und Geistig alles super. Hoffe sie packt noch einige Jahre, zumindest 2 bis ich heirate. Will mir gar nicht ausmalen wie es ist wenn sie nicht mehr ist da sie immer speziell für mich war. Das sagt glaub ich jeder aber meine Oma ist die beste. Ich hoffe das du das irgendwie verarbeiten kannst und irgendwie damit klar kommst. Nochmal mein Beileid für dich
 
Bin seit Dienstag wieder studieren.... jeden Tag von 9 bis 18 Uhr. Inkl. Wochenende. Bis kommenden Dienstag. Und meine Freundin ist jetzt auch von der Arbeit aus weg. So können wir uns erst am 3. September wieder sehen.... und das ist gerade ziemlich hart für mich :(
 
Vor gut einem Monat klagte meine Oma plötzlich über Gedächtnisstörungen. Auch Schwindel und Probleme beim Gehen gesellten sich dazu. EKG, EEG, MRT und CT sowie Blutbild ergaben allesamt nichts. Trotzdem ging es ab dem Zeitpunkt steil bergab. Sie konnte eh immer schlecht sehen, doch plötzlich gar nichts mehr. Verlor die Fähigkeit zu sprechen, dann sich zu bewegen. Irgendwann landete sie auf der Intensivstation, weiterhin wusste niemand was es damit auf sich hat.

Heute Mittag hat sie letztlich ihren frieden gefunden und ist verstorben. Ich persönlich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht wie ich damit umgehen soll. Vor 10 Jahren mein Stiefvater, vor 6 meine Mutter und nun meine Oma. Ich bin bei ihr aufgewachsen und sie war immer der Zugangspunkt zu meiner Familie und bis zuletzt wie eine zweite Mutter für mich. Sie war 84 und hat ihr leben gelebt, aber ich bin wirklich nicht gut im trauern. Aktuell bin ich noch dabei die Teile zusammen zu setzen und zu verstehen wie das Leben nun weiter geht. Ich habe noch andere Familienmitglieder, auch mein Opa lebt noch, so ist es nicht aber trotzdem fühlt es sich an als wäre man nun alleine. Schwer zu beschreiben. In jedem Fall tut es gut hier ein paar Worte dazu zu verlieren.
Mein absolutes Beileid... hab vor zwei Jahren beide Omas innerhalb vier Wochen verloren... und im trauern bin ich genauso schlecht. Es tut weh... aber man muss es zulassen. Zeigt wie wahnsinnig toll der Mensch war und was für eine besondere Rolle deine Oma in deinem Leben gespielt hat. Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Kraft für die Bewältigung!
 
Mein Beileid :(

Das mit dem Trauern kann ich verstehen, ich kann das auch absolut nicht. Als mein Opa vor einigen Jahren verstorben ist, hab ich das ganz stark gemerkt.

Meine Oma ist inzwischen auch 85 und ich hab tierisch Angst vor dem Tag, an dem der Anruf kommt, dass sie gegangen ist. Sie ist für ihr Alter zwar noch fit, aber das kann ja alles ganz schnell und aus voller Gesundheit heraus gehen.
Die ersten 14 Jahre meines Lebens haben wir zusammen mit meinen Großeltern in einem Haus gelebt, daher ist da auch eine ganz enge Bindung da.
 
Von mir auch mein Mitgefühl und Beileid. Meine beiden Omis haben ein traumhaftes Alter mit jeweils 96 Jahren erreicht, aber das tröstet ja auch nicht wirklich, denn trotzdem fehlen sie einem ja
 
@SirHorst Auch von mir mein herzliches Beileid.

Meine Oma ist auch vor einiger Zeit mit 98 Jahren verstorben. Ich komme ganz gut damit klar, nur mein Vater leidet sichtlich. Zeit ihres Lebens fand sie seinen Bart immer unschön, aber seit den 70'ern war er immer eine Art Rebell gewesen, was das betrifft. ^^ Opa, ergo ihr Mann, ist schon vor ... 20 Jahren gestorben. Unerwartet im Krankenhaus. Aber Oma hatte erst Demenz, und baute dann in letzter Zeit ziemlich ab. Oft denke ich an sie, und es sind die Erinnerungen, die am meisten schmerzen.

Ist auch ähnlich wie mit der Familienkatze, die Ende März mit 19 Jahren starb. Ich wohnte damals noch mit ihr zusammen bei den Eltern. Das traf mich mehr als Omas Tod, aber zu ihr hatte ich weniger Kontakt. Mit der Mieze verbinde ich so viel, und ich liege heute noch deswegen wach im Bett und erinnere mich schmerzvoll an sie.

Der Tod ist wahrlich nicht schlimm für einen selbst,
aber nahezu unerträglich für enge Angehörige (und Freunde, Bekannte...).
 
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