Er erste Satz ist Blödsinn, der zweite stimmt nicht.
Schwitzen an sich ist komplett irrelevant und nur ein Nebeneffekt, wenn der Körper den selbstverursachten Temperaturanstieg regulieren will. Was dem Körper bei der Abwehr hilft, ist das Fieber an sich, also die erhöhte Temperatur, die es den Bakterien oder VIren schwerer macht, sich zu reproduzieren.
Man schwitzt auch nicht durch Fieber, sondern wenn der Körper wieder versucht, die eigene Temperatur zu senken. Schweiss sorgt für Verdunstungskälte auf der Haut, genauso wie wenn man nach körperlicher Anstrengung schwitzt, damit der Körper die erhöhte Wärmeenergie aus dem verschnellerten Stoffwechsel abführt.
UNd während der Schwitzphase ist es absolut kontraprodutiv, den Körper mit zu warmer Kleidung oder Decken am Senken der Temperatur zu hindern.
Dicke Klamotten machen in der Phase Sinn, in der der Körper die Temperatur steigern will. Und bei Fieberanstieg schwitzt man nicht, im Gegenteil kommt es einem kalt vor und man hat Schüttelfrost, da der Körper über das Muskelzittern Wärme erzeugt.