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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann hat er was falsch gemacht. Auch wenn das jetzt überheblich klingt.
Aber da kann er ja nicht mehr als 2.200€ brutto verdienen. (St.kl.3).
Und das mit 20 Jahren Berufserfahrung und ner Ausbildung...ich denke fast, du schätzt das falsch ein.
Soviel hab ich im 1.Jahr nach meiner Ausbildung beim Lidl verdient.
Und von 1.600 netto kann man auch kein Haus abbezahlen und 2 Kinder, Frau und 2 Autos unterhalten. Nicht an der Grenze zur CH.
Entweder verdient er mehr, oder es gibt noch weiteres Einkommen. Nur mit 1.600€ plus Kindergeld geht sowas nicht.

-e-
Bei den 1.150 plus Miete für Hartz4: kommt da noch Kindergeld dazu, oder ist das schon mit drin?

Und wer will schon Hartz4 bekommen? Hier klingt das so, als sei das völlig paradisiesch, aber für jeden Scheiss nen Antrag stellen müssen? Keinerlei Rücklagen bilden können? Wer will sowas denn schon freiwillig? Das sind ein paar wenige, aber der Großteil würde sicher Hartz4 gegen einen ordentlichn Job tauschen.

Stimmt. Mal eben mit ein paar Zahlen jongliert. Das wäre schon sehr wenig. Er meinte mal, ihm würden 100 oder 200 Euro fehlen, dann könnte er aufstocken.
Trotzdem relativ bedrohlich. Mit Elterngeld sind sie grad so auf Null rausgekommen. Das fällt jetzt flach und sie haben ein Problem. Da ist null Lebensstandard. Netflix, Sky, Europa Park, akzeptables Smartphone, Pustekuchen. Ich hab ihm schon ins Gewissen geredet von wegen er ist der Mann und er hat dafür Sorge zu tragen, dass es seiner Bande gut geht.
Da hat die Frau halt früher gut verdient und dann kommen die Kinder.....
Aber um ihn soll es nicht gehen.

Bei dem Hartz4 Beispiel kommt kein Kindergeld mehr drauf und nein,
das kann man nicht wollen. Die Schikanen, jede Woche drei Briefe und wehe es geht das kaputt.
Davon abgesehen, dass man da auch gerne psychisch kaputt gehen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe inzwischen nur noch puren HASS auf diese KFZ und ähnlichen Erkennungscaptchas. Ewige Ladezeiten und ständig soll ich auf die nächsten Bilder warten...ARGH :wand:
 
Habe gerade einen Bericht über die Sicherheitsvorkehrungen für Silvester in deutschen Großstädten gelesen.

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“
 
Stimmt. Mal eben mit ein paar Zahlen jongliert. Das wäre schon sehr wenig. Er meinte mal, ihm würden 100 oder 200 Euro fehlen, dann könnte er aufstocken.
Trotzdem relativ bedrohlich. Mit Elterngeld sind sie grad so auf Null rausgekommen. Das fällt jetzt flach und sie haben ein Problem. Da ist null Lebensstandard. Netflix, Sky, Europa Park, akzeptables Smartphone, Pustekuchen. Ich hab ihm schon ins Gewissen geredet von wegen er ist der Mann und er hat dafür Sorge zu tragen, dass es seiner Bande gut geht.
Da hat die Frau halt früher gut verdient und dann kommen die Kinder.....
Aber um ihn soll es nicht gehen.

Bei dem Hartz4 Beispiel kommt kein Kindergeld mehr drauf und nein,
das kann man nicht wollen. Die Schikanen, jede Woche drei Briefe und wehe es geht das kaputt.
Davon abgesehen, dass man da auch gerne psychisch kaputt gehen kann.
Naja, zu Zeiten des Elterngeldes wars bei uns auch immer knapp. Es ging, aber große Sprünge waren nicht drin.
Ab 2018 gibts dann 2€ mehr Geld pro Kind, dann wird alles besser :D

Thema hartz4: wenn da das kindergeld inklusive ist, ist das verdammt knapp. 1000€ hat man zu viert schnell weg, auch ohne Miete. Das ist zum sterben zu viel, zum leben zu wenig.
 
Ich war mal n halbes Jahr lang in Hartz IV. Und so seltsam das klingt, in dieser Zeit ging es mir am besten und ich habe eine ganze Menge geiler Erinnerungen an diese Zeit. Auch finanziell ging es mir nie besser als während dieser Zeit. Warum ich trotzdem immer eine beschissene Arbeit vorgezogen habe und auch vor Drecksarbeit nicht gestoppt habe? Weil ich so erzogen wurde das man gefälligst arbeiten geht und es an meinem Selbstwertgefühl genagt hat kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein.
Die Briefe und Termine vom Amt haben mich nie gejuckt. Fahre ich da halt hin, habe trotzdem mehr Freizeit als wenn ich arbeiten gehen würde...

Wie schon gesagt wurde, die 400nochwas sind ja das Taschengeld nachdem das Amt alles andere übernommen hat. Ich hatte nie wieder so viel Geld zur Verfügung.
 
Naja, zu Zeiten des Elterngeldes wars bei uns auch immer knapp. Es ging, aber große Sprünge waren nicht drin.
Ab 2018 gibts dann 2€ mehr Geld pro Kind, dann wird alles besser :D

Thema hartz4: wenn da das kindergeld inklusive ist, ist das verdammt knapp. 1000€ hat man zu viert schnell weg, auch ohne Miete. Das ist zum sterben zu viel, zum leben zu wenig.

Sorry meinte Erziehungsgeld seiner Frau. Das fällt jetzt flach. Elternzeit konnten sie sich bei beiden Kindern nicht leisten.
Nicht falsch verstehen. Mein Mitleid hält bei Menschen in Grenzen, die zwar viel jammern aber nichts ändern.
 
Ich war mal n halbes Jahr lang in Hartz IV. Und so seltsam das klingt, in dieser Zeit ging es mir am besten und ich habe eine ganze Menge geiler Erinnerungen an diese Zeit. Auch finanziell ging es mir nie besser als während dieser Zeit. Warum ich trotzdem immer eine beschissene Arbeit vorgezogen habe und auch vor Drecksarbeit nicht gestoppt habe? Weil ich so erzogen wurde das man gefälligst arbeiten geht und es an meinem Selbstwertgefühl genagt hat kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein.
Die Briefe und Termine vom Amt haben mich nie gejuckt. Fahre ich da halt hin, habe trotzdem mehr Freizeit als wenn ich arbeiten gehen würde...

Wie schon gesagt wurde, die 400nochwas sind ja das Taschengeld nachdem das Amt alles andere übernommen hat. Ich hatte nie wieder so viel Geld zur Verfügung.
ganz genauso. War vorm Studium auch 3 Monate auf Harz IV und auch da hatte ich nie wieder so viel Geld. Es wird ja alles getragen wenn man es clever macht. Alle Anträge usw hat ich ohne Probleme ausgefüllt und war zu der Bearbeiterin immer nett. Lief alles super und Kohle kam.

Gab doch auf RTL2 diese Doku über Harz IV Empfänger und eine Frau meinte ganz frech das sie mit allem was sie beantragen kann 2300 Euro für sich und ihre 2 Kinder hat... Da muss mir einer mal logisch erklären wieso die noch arbeiten gehen soll. Soviel hab ich jetzt nicht mal raus. Andere Kumpels waren damals auch auf Harz und waren dann noch schwarz arbeiten. Hatten dann ca 2000 Euro für sich und Bude wurde gezahlt. Natürlich ist das kein positives Beispiel aber man sieht klar das man mit Harz schon leben kann wenn mans richtig macht. Wenn man dann noch dreist genug ist und schwarz arbeiten geht wird es ja noch mehr.
 
Naja, so drastisch hat sich jetzt aus meiner Sicht seit 2015 nichts geändert, kann jetzt auch keine große Verschlechterung feststellen. Aber da hat jeder seine eigenen Ansichten.
 
ganz genauso. War vorm Studium auch 3 Monate auf Harz IV und auch da hatte ich nie wieder so viel Geld. Es wird ja alles getragen wenn man es clever macht. Alle Anträge usw hat ich ohne Probleme ausgefüllt und war zu der Bearbeiterin immer nett. Lief alles super und Kohle kam.

Gab doch auf RTL2 diese Doku über Harz IV Empfänger und eine Frau meinte ganz frech das sie mit allem was sie beantragen kann 2300 Euro für sich und ihre 2 Kinder hat... Da muss mir einer mal logisch erklären wieso die noch arbeiten gehen soll. Soviel hab ich jetzt nicht mal raus. Andere Kumpels waren damals auch auf Harz und waren dann noch schwarz arbeiten. Hatten dann ca 2000 Euro für sich und Bude wurde gezahlt. Natürlich ist das kein positives Beispiel aber man sieht klar das man mit Harz schon leben kann wenn mans richtig macht. Wenn man dann noch dreist genug ist und schwarz arbeiten geht wird es ja noch mehr.

unser Staat ist einfach zu großzügig. Es geht mir richtig gegen den Strich, wenn ich 700 Euro+ Steuern im Monat zahle, damit die Berliner Szenepeter nen schönes Leben auf Staat sein Nacken haben. M. E. sollte staatliche Unterstützung auf das absolute Minimum reduziert werden. Und Bude (wahrscheinlich deutlich besserer Zustand, als meine Bude) + 350 Euro Taschengeld scheint mir unangemessen. Staatliche Unterstützung sollte für Leute sein, die es wirklich benötigen. Aber bei der Diskussion dreht man sich im Kreis. In meiner Gegend gibt es eh tausende die schön vom Staat leben und gleichzeitig den ganzen Tag im Benz rumdüsen. Aber klar sind ja Einzelfälle:grins:
 
unser Staat ist einfach zu großzügig. Es geht mir richtig gegen den Strich, wenn ich 700 Euro+ Steuern im Monat zahle, damit die Berliner Szenepeter nen schönes Leben auf Staat sein Nacken haben. M. E. sollte staatliche Unterstützung auf das absolute Minimum reduziert werden. Und Bude (wahrscheinlich deutlich besserer Zustand, als meine Bude) + 350 Euro Taschengeld scheint mir unangemessen. Staatliche Unterstützung sollte für Leute sein, die es wirklich benötigen. Aber bei der Diskussion dreht man sich im Kreis. In meiner Gegend gibt es eh tausende die schön vom Staat leben und gleichzeitig den ganzen Tag im Benz rumdüsen. Aber klar sind ja Einzelfälle:grins:

Ists ja auch. Wohnung ist wichtig, sonst werden die Leute Obdachlos. Und 400€ im Monat Taschengeld da kannste dir keine Sause von leisten, davon kannst du gut 200€ für Lebensmittel abziehen und dann 200€ für sonstige kosten. Da bleibt am Ende nichts übrig.
 
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