Da bin ich komplett bei dir. Als mein Vater starb habe ich mit meiner Partnerin zusammen dafür gesorgt, dass meine Mutter eine Wohnung bei uns bekommt, damit man sich kümmern kann wenn was ist. Es ist sehr bitter das bei seinen eigenen Eltern zu sehen. Dann will mir meine Mutter ab und zu n Zehner in die Hand drücken, obwohl ihr Geld auch kaum zum Leben reicht. Neulich ist ihr Kühlschrank kaputt gegangen, da wusste sie kaum was sie tun soll.
Sie hat früher als Krankenschwester gearbeitet, mein Vater auf dem Bau. Sie hat aufgehört zu arbeiten als die Kinder kamen, weil es früher gereicht hat wenn einer arbeiten war, so reichte das Geld von meinem Vater. Und nun hat sie den Salat und geht als Rentnerin nebenbei arbeiten, um überhaupt leben zu können.
Seit dem geht es mir auch so, dass ich darüber nachdenken muss. Eigtl bleibt einem im Alter nur die Kugel.
Ja, jetzt werden die ganzen Akademiker andere Zahlen und Statistiken haben, mag sein, aber für den Durchschnitt oder Mindestlohn Arbeiter wird das im Lebensabend düster aussehen