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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

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Das ist schon ein Wirkungstreffer, ganz klar. Gerade, weil ich einfach alles auf eine Karte gesetzt habe. Das war schlussendlich aber auch notwendig, um überhaupt eine realistische Chance zu haben. Aber zwei Praktika im Ausland lassen sich auch nicht mal eben nebenbei machen und kosteten zudem auch eine ganze Stange Geld - was aber gerade auch nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Dass es nicht ganz so einfach wird, war mir schon letzte Woche in Amstelveen klar: Mit zwei Bewerberinnen habe ich mich vorher noch unterhalten - und beide leben schon seit mehreren Jahren in den Niederlanden. Klar, dass die auch eine gewisse Sicherheit mitbringen. Trotzdem natürlich sehr enttäuschend und ich muss mich jetzt mal ordentlich schütteln. Muss mir jetzt auch mal überlegen, was ich überhaupt will. Grundsätzlich ist es nach wie vor mein Wunsch, mich eher außerhalb Deutschlands zu orientieren. Welche Möglichkeiten es da gibt, muss ich sehen. Aber wer weiß, wofür es letztendlich gut war... Geht eine Tür auf, öffnet sich eine andere. Ach was, fuck that. Ist aktuell ziemlich doof. Heute Abend resümiere ich mal bei nem Wodka. Irgendwas findet sich schon. Auslandspraktika sind ja zumindest auch nicht ganz schädlich für den Lebenslauf.
 
Absage bekommen. Uagh. Jetzt mal neu sortieren und weitere Optionen abchecken. Immerhin wurde die "Sekt oder Wodka"-Frage für heute Abend geklärt. Ärgere mich vor allem, weil ich da so viel reingesteckt und investiert habe. :|
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die werden aktuell in deutschland wie blöd gesucht.

In Deutschland kannst du halt Dorothea, 37 Jahre, stark übergewichtig, aus dem Wasser frachten, weil sie nicht verstanden hat, dass drei Schwarzwälder Kirsch und baden keine gute Kombo sind.

In Spanien bittet dich Laura, ob du ihr kurz den bestringten Po eincremen darfst, weil Du der awesome Bademeister bist.

Finde den Fehler.
 
Tut mir wirklich leid @*runaway*, ich kenne solche Situationen, die dann negativ ausgegangen sind, wo es hopp oder topp steht und die nächsten Jahrzehnte doch anders aussehen (können).

Dafür ist man oft im Nachhinein schlauer und mit einiger Zeit Abstand erkennt man dann, dass es vielleicht gar nicht schlecht war, die Absage.

Anyway:
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Ich habe denen noch mal eine Mail geschrieben. Ich habe als Rückmeldung heute eine "Standardabsage" bekommen. Das fand ich sehr krass, wenn man sich vor Augen führt, dass es eben kein "normaler Job" war, auf den ich mich beworben habe, sondern ich wirklich alles an Herzblut und Zeit investiert habe, was mir zur Verfügung stand. Ich weiß natürlich, dass das nichts bringt. Der Zug ist abgefahren. Aber vllt. denkt man ja doch mal etwas darüber nach... Mir geht es auf jeden Fall etwas besser, weil das so ein emotionaler Knoten war, der sich jetzt etwas gelockert hat.
 
Auch wenn man sich bei einer "Standardabsage" schnell abgefertig vorkommt, denk dran das sich Arbeitgeber heute in alle Richtungen gegen Diskriminierungsvorwürfe absichern müssen. Da bekommt man bei einer Absage gar keine Begründung mehr mitgeliefert weil man meistens rechtlich auf Nummer sicher gehen will.
Das hat nichts mit einem persönlich zu tun.
 
Auch wenn man sich bei einer "Standardabsage" schnell abgefertig vorkommt, denk dran das sich Arbeitgeber heute in alle Richtungen gegen Diskriminierungsvorwürfe absichern müssen. Da bekommt man bei einer Absage gar keine Begründung mehr mitgeliefert weil man meistens rechtlich auf Nummer sicher gehen will.
Das hat nichts mit einem persönlich zu tun.



Ja, das ist mir klar. Es handelt sich dabei aber auch gar nicht um einen potenziellen Arbeitgeber, sondern nur um diejenigen, die das Programm organisieren. Ok, macht möglicherweise keinen Unterschied. Aber es ist halt schon schwer zu schlucken, wenn man nach so viel Aufwand, Zeit, Herzblut (und 4k Euro :D) nur eine in zwei Minuten dahingewichste Mail kriegt. Der Kontakt davor war immer so positiv geprägt, das Gespräch war auch voll okay...
 
Das div. Firmen aufs falsche Pferd setzen ist ganz normal. Das schaue ich mir seit vielen Jahren an. Mach dir keinen Kopf, es gibt neue Optionen. Ich hab schon Meister gesehen die nach 4 Wochen geschasst wurden. Ich hätte die nach einem 30 min. Gespräch gar nicht erst zum Arbeiten eingeladen. Meine "Bosse" haben sie erstmal 2 Monate beschäftigt. Am Ende waren 2 Bagger beschädigt und es gab eine Beschwerde über Alkoholkonsum im Kindergarten. Ich hab nur gelacht über die Anwärter und der "Hoheit". Ich lache heute noch.

Es geht weiter, wenn auch anders ...
 
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