Kleine Story, die ich exklusiv mit euch teile.
Vor ein paar Tagen spürte ich etwas Brennendes im Enddarmbereich!
Fängt schon gut an, oder?
Jedenfalls nen Tag später hatte ich da plötzlich vor der Analpforte so nen dicken Gnubbel.
Ich dachte sofort, fuck, das muss wohl ne Hämorride sein und rief beim Arzt an.
Glücklicherweise konnte ich da heute schon vorbei. Wobei ich kurz nach dem Anruf noch dachte, ob ich nicht vielleicht überreagiert hätte und es könnte ja vielleicht nur ein Pickel, ein Ekzem oder so sein, das von allein verschwindet. Also bevor ich mir da in den Arsch schauen lasse, hätte ich vielleicht doch etwas warten sollen?!
Egal! Heute bin ich dann tapfer hin und der junge, berlinernde Arzt war auch ziemlich nett und begrüßte mich mit einem bedauernden Blick und dem Satz: "Na, Sie haben da was am Enddarm?"
Ich ihm kurz meine Beschwerden erklärt und er daraufhin orakelt, ich hätte keine Hämorride, sondern eine
Analvenenthrombose!!! BÄM!
Whoot?



Letztlich aber halb so wild, so er. Die Dinger würden im Grunde auch von alleine wieder verschwinden. Wenn sie aber so frisch sind wie meins, könnte sich ein operativer Eingriff empfehlen.
Ich fragte, was er mir denn empfehlen würde?
Na, erstmal nachgucken was ich wirklich da habe.
Also Hose runter und seitlich auf den Tisch gelegt. Er spreizte meine Backen und meinte:
"WOW! Das ist aber ein fettes Teil!"

"Und ganz schön tief! Als da lohnt sich der Eingriff schon. Es würde schon ziemlich lange dauern, bis das von allein weggeht und es würde auch ein hässliches Häutchen zurückbleiben."
Alles klar, das war ne Ansage.
Er wollte auch gleich loslegen, doch dazu musste er noch die Schwester zur Hilfe holen.
Die hatte ich bereits gesehen. Junges Ding, höchstens 23, riesige Titten, enges T-Shirt, Nerdbrille, dunkle Haare.
Was war ihr Job bei der ganzen Prozedur?
Sie stand quasi auf meiner Pimmelseite und zog meine rechte Arschbacke hoch, damit der Arzt freie Sicht und Zugriff hatte.
Bevor es losging, bekam ich noch ne reguläre Betäubungsspritze direkt in den Anusbereich. YES! Gehört definitiv zu den Erlebnissen, die man mal gehabt haben sollte.
Dann fing er an zu schnippeln. Nicht ohne mehrmals sein Staunen über die Größe des Teils auszusprechen. Er bat auch die Schwester, sich das mal anzuschauen!
Letztlich war es ein winziger Eingriff, aber ich war hintenrum komplett blutverschmiert. Er war ganz begeistert und fragte mich, ob ich es sehen wolle. Ich wollte unbedingt! Es war wirklich ein fettes, schwarzes, nun halt verschrumpeltes Säckchen, das da in seiner Schale lag.
Letztlich war ich dem Mann aber echt dankbar dafür und hab ihm gegenüber das auch zum Ausdruck gebracht. Irgendwie war die ganze Zeit auch ne heitere Stimmung in der Luft, was die Situation irgendwie auflockerte. Ich hoffe trotzdem, mit den beiden nie wieder etwas zutun zu haben.
Tjo, das wars.
Danke fürs Zuhören!