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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist natürlich alles nicht ganz ernst gemeint und drastischer formuliert als ich es eigentlich alles sehe. Im Grunde genommen finde ich nämlich auch dass die Tucken nicht diskriminiert werden dürfen. Allerdings wollte ich mal zum Ausdruck bringen dass es nicht normal ist. Es ist einfach nicht normal... schon gar nicht biologisch / evolutionär betrachtet.
Wenn der kleine Timmy nicht still sitzen kann stellt man bei ihm nen Hirnschaden fest und dröhnt ihn mit Medikamenten voll. Burnout ist ne anerkannte Krankheit... aber wenn 2 Kerle sich gegenseitig f***** ist das natürlich völlig normal... Mhmh.

Es ist völlig normal, genauso normal wie sich so Heten wie du sich in den anus vögeln oder deine ische dein Ding in den Mund nimmt, hast du schon mal deine Eltern gefragt was die schon alles gemacht haben? Bescheinigst du ihnen dann auch eine Krankheit? Oder deiner Uschi? Oder dir selbst weil dir es gefallen hat? Menschen und Tiere machen das was Spaß macht, ein richtig und ein Falsch gibt es ausschließlich in deinem Kopf und deiner anerzogenen Moral. Andere würden dich einfach nur als spießig halten, das darfst du auch sein, du darfst das auch eklig finden aber die Toleranz hört dann auf wenn du dich als Gott hinstellst und so tust als ob du die Moral und Naturgesetze erfunden und aufgestellt hast. Du bist leider im Grunde nur das ausführende Organ deiner anerzogenen Moral, mehr nicht, du wirst aber nicht entscheiden was richtig und falsch ist in der Natur.


Und so als Tipp, nicht jeder Schwule vögelt sich in den Hintern, und jeder Hetero auch nicht genauso wie nicht jede Frau Schwänze lutscht, aber jeder darf doch machen was er für richtig hält und auch gerne es mal ausprobieren. Ich sag das jetzt mal so direkt weil mir das .... einfach zu prüde ist weil eh jedes Kleinkind weiß und wir alle wissen was es bedeuten soll.
 
Ich laufe ja nicht im Alltag durch die Gegend und schreie jeden Schwulen an. Das ist mir doch total egal was die machen und abgesehen von der Adoptionssache war ich auch für die rechtliche Annäherung. Die ganzen Angleichungen und Urteile zu den Steuern usw. waren ja vollkommen richtig.
Ich finde es dennoch nicht normal. Das wird sich auch nicht ändern und ich finde es heuchlerisch sich da hin zu stellen und einem anderen souveränen Staat und 99% dessen Bevölkerung vorschreiben zu wollen was für Ansichten sie zu teilen haben. Aus unserer Sicht ist das sicherlich Quatsch. Nur warum sollten wir befähigt sein und einen Anspruch auf Richtigkeit unserer Wertevorstellungen haben? Mit der gleichen Argumentation könnte uns Saudi-Arabien vorwerfen dass wir Frauen Autofahren lassen. Weil deren Meinung richtig ist (aus deren Sicht) überzeugen sie uns dann, in dem sie am Ölpreis schrauben.

Muss ich jetzt wieder dazu schreiben das ich das so nicht meine? Irgendeiner findet sich doch gleich sicher wieder der es falsch verstehen will.
 
Ich verweise da spontan mal auf die Toten Hosen:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=suyQUE1tV1o[/vid]

...auch lesbische, schwarze Behinderte
können ätzend sein...

Ist doch vollkommen sinnlos, diese Textstelle zu zitieren. Natürlich können Randgruppen-Individuen ätzend sein, aber dann sollte man ihnen das auch mit dem entsprechenden Vokabular deutlich machen und sich nicht Begriffen bedienen, die diskriminierend sind oder gar keine negative Konnotation inne haben, aber von einer Mehrheit dahingehend missbraucht werden.
 
Allerdings wollte ich mal zum Ausdruck bringen dass es nicht normal ist. Es ist einfach nicht normal... schon gar nicht biologisch / evolutionär betrachtet.
Wenn der kleine Timmy nicht still sitzen kann stellt man bei ihm nen Hirnschaden fest und dröhnt ihn mit Medikamenten voll. Burnout ist ne anerkannte Krankheit... aber wenn 2 Kerle sich gegenseitig f***** ist das natürlich völlig normal... Mhmh.

Genau, dröhnen wir auch die scheiß Schwuchteln mit Drogen zu und heilen sie.




Unfassbar.


Viele Leute sind tatsächlich nur am Leben weil es nicht erlaubt ist sie abzuknallen.
 
Ist doch vollkommen sinnlos, diese Textstelle zu zitieren. Natürlich können Randgruppen-Individuen ätzend sein, aber dann sollte man ihnen das auch mit dem entsprechenden Vokabular deutlich machen und sich nicht Begriffen bedienen, die diskriminierend sind oder gar keine negative Konnotation inne haben, aber von einer Mehrheit dahingehend missbraucht werden.

Natürlich, aber es geht auch teilweise darum, dass man Randgruppen-Individuen häufig in keinster Form kritisieren, beleidigen oder sonst was darf, ohne gleich als Bla-Feindlich da gestellt zu werden.
Will sagen: Es ist oft ein schmaler Grad, wo man ganz schnell verurteilt wird, ohne, dass man damit IRGENDEINE Gruppe beleidigen will.

Hab da mal ein Beispiel:
Vor einigen Jahren sollte es in meiner Heimat eine Ausstellung in unserem größten Einkaufszentrum der Stadt geben, die irgendwas mit Kunstwerken und jüdischem Hintergrund zu tun hatte (weiß nicht mehr, was es genau war).
Der Leiter des Einkaufszentrum hat sich aber vehement dagegen gewehrt und diese Aufstellung abgelehnt. Darauf hin gab es einen riesigen Aufschrei der jüdischen Gemeinde NRW und es geisterten überall Meldungen durch die Medien, dass der Herr antisemitisches Gedankengut in sich trage, Nazivergleiche, etc.

Dass er aber eigentlich die Ausstellung nur nicht wollte, weil er a.) nicht für die Sicherheit der Exponate garantieren konnte b.) er Angst um das Einkaufszentrum hatte, dass irgendwelche rechten Idioten es Aufgrund der Ausstellung beschädigen, verschandeln, etc. könnten, hat aber keinen interessiert, denn es war ja viel einfacher ihm so etwas zu unterstellen.
Vor allem der Zentralrat der Juden fuhr da scharfe Geschütze gegen ihn auf und so was war einfach unter aller Sau.
 
Ich laufe ja nicht im Alltag durch die Gegend und schreie jeden Schwulen an. Das ist mir doch total egal was die machen und abgesehen von der Adoptionssache war ich auch für die rechtliche Annäherung. Die ganzen Angleichungen und Urteile zu den Steuern usw. waren ja vollkommen richtig.
Ich finde es dennoch nicht normal. Das wird sich auch nicht ändern und ich finde es heuchlerisch sich da hin zu stellen und einem anderen souveränen Staat und 99% dessen Bevölkerung vorschreiben zu wollen was für Ansichten sie zu teilen haben. Aus unserer Sicht ist das sicherlich Quatsch. Nur warum sollten wir befähigt sein und einen Anspruch auf Richtigkeit unserer Wertevorstellungen haben? Mit der gleichen Argumentation könnte uns Saudi-Arabien vorwerfen dass wir Frauen Autofahren lassen. Weil deren Meinung richtig ist (aus deren Sicht) überzeugen sie uns dann, in dem sie am Ölpreis schrauben.

Muss ich jetzt wieder dazu schreiben das ich das so nicht meine? Irgendeiner findet sich doch gleich sicher wieder der es falsch verstehen will.

Spielt doch in dieser Diskussion gar keine Rolle. Deine Meinung steht dir zu - äußere sie ruhig frei.

Hier geht es aber um das Nutzen vollkommen wertungsfreier Begriffe wie "schwul", "jüdisch" und weiteren dieser Art in verunglimpfendem Zusammenhang.

Thema grob verfehlt.
 
Natürlich, aber es geht auch teilweise darum, dass man Randgruppen-Individuen häufig in keinster Form kritisieren, beleidigen oder sonst was darf, ohne gleich als Bla-Feindlich da gestellt zu werden.
Will sagen: Es ist oft ein schmaler Grad, wo man ganz schnell verurteilt wird, ohne, dass man damit IRGENDEINE Gruppe beleidigen will.

Hab da mal ein Beispiel:
Vor einigen Jahren sollte es in meiner Heimat eine Ausstellung in unserem größten Einkaufszentrum der Stadt geben, die irgendwas mit Kunstwerken und jüdischem Hintergrund zu tun hatte (weiß nicht mehr, was es genau war).
Der Leiter des Einkaufszentrum hat sich aber vehement dagegen gewehrt und diese Aufstellung abgelehnt. Darauf hin gab es einen riesigen Aufschrei der jüdischen Gemeinde NRW und es geisterten überall Meldungen durch die Medien, dass der Herr antisemitisches Gedankengut in sich trage, Nazivergleiche, etc.

Dass er aber eigentlich die Ausstellung nur nicht wollte, weil er a.) nicht für die Sicherheit der Exponate garantieren konnte b.) er Angst um das Einkaufszentrum hatte, dass irgendwelche rechten Idioten es Aufgrund der Ausstellung beschädigen, verschandeln, etc. könnten, hat aber keinen interessiert, denn es war ja viel einfacher ihm so etwas zu unterstellen.
Vor allem der Zentralrat der Juden fuhr da scharfe Geschütze gegen ihn auf und so was war einfach unter aller Sau.

Da spannst du jetzt aber einen weiten Bogen. Darum geht es den Kritikern hier nicht. Niemand, der hier fordert, Wörtern wie "schwul" oder "behindert" keine verunglimpfende Konnotation zu verleihen, ist automatisch auch gegen Kritik an Randgruppen-Individuen.
 
Spielt doch in dieser Diskussion gar keine Rolle. Deine Meinung steht dir zu - äußere sie ruhig frei.

Hier geht es aber um das Nutzen vollkommen wertungsfreier Begriffe wie "schwul", "jüdisch" und weiteren dieser Art in verunglimpfendem Zusammenhang.

Thema grob verfehlt.

Naja, die Sache ist ja auch:
Wer darf was sagen, ohne das es gleich negativ ist?

Nennt man einen dunkelhäutigen "Nigga", dann würde ich so was normalerweise als fragwürdig bezeichnen und verurteilen. Aber ich kenne selber 2-3 Fälle (und man sieht es öfters in Filmen), da ist es in Ordnung, wenn die untereinander sich "Nigga" nennen.

Ich habe selber ein paar schwule Bekannte und da gibt es solche und solche. Gibt Fälle, denen merkst du das nicht an, dass sie schwul sind und es gibt Fälle, die kokettieren damit und nennen sich selber "Tucke".
Mir ist das prinzipiell vollkommen egal, so lange ich mit dem Menschen gut klar komme.

Ich glaube, es ist vor allem wichtig, mit welcher Intention man gewisse Wörter nutzt. Sagt man sie, weil sie "umgangsprachlich" sind oder weil man damit jemanden wirklich kränken oder beleidigen will.
 
Ich finde es dennoch nicht normal.

"Normal" bedeutet in der deutschen Sprache so viel wie "einer Norm entsprechend" oder "üblich". Eine "Norm" in Bezug auf Sexualität gibt es in unserer Gesellschaft schlicht nicht und auch homosexuelle Beziehungen sind durchaus "üblich".

Wenn man es also genau nimmt, sind homosexuelle Partnerschaften absolut normal.

Abseits dieser Diskussion über die "Normalität" von Homosexualität, ist sie eines bestimmt: Nämlich "natürlich".
 
Natürlich, aber es geht auch teilweise darum, dass man Randgruppen-Individuen häufig in keinster Form kritisieren, beleidigen oder sonst was darf, ohne gleich als Bla-Feindlich da gestellt zu werden.


Nein darum geht es eben nicht.

Wenn ein Mensch rücksichtslos/daneben agiert, dann konfrontiert Ihn damit.
Du hast dich zb. mal über einen Typen aufgeregt der immer sein Auto vor deine Auffahrt geparkt hat. Es hat dich also gestört wie er geparkt hat.
Was im Alltag dann gerne mal passiert ist dass aus diesem Gedanken wird:"Der blöde Homo kann nicht parken"
Hier ist dann schon eine Abwertung vorhanden. Und wenn Ich schwul wertend nutze, dann benutzt es der Erste ohne darüber nach zu denken.
Der Zweite schnappt es auf, und der Dritte findet es dann cool.

Und Worte verändern, egal in welche Richtung.

In Wien (wahrscheinlich auch Anders wo aber hier habe Ich dokumentierte Fälle) gibt es zb. immer noch Übergriffe (verbal) auf Juden.
Gerade diese Woche wurde in der Straßenbahn eine Frau angesprochen mit "Jetzt sind die Juden schon in der Stadt"

Und zum selben Zeitpunkt unterhalten sich wo Anders zwei Personen über Geld, und rollen wieder mal über Klischees wie der gierigen Juden drüber.
"Du bist ja auch so ein Jude" -> im Sinne von gierig.


Es geht einfach darum einmal zu reflektieren ob man dieses Bild von sich selbst das man durch den Ausdruck bestimmter Worte zeichnet wirklich erzeugen möchte. Auch wenn man der Meinung ist nichts unrechtes zu tun da man zb. nichts gegen Homosexuelle hat.

Und ja auch Ich habe schwul lange wertend benutzt. Bis ich dann in einem Gespräch mal gefragt wurde was Ich eigentlich Aussagen will.
Und dann dachte Ich eben mal drüber nach.

Und dieses Argument mit "es ist ja nicht böse und es ist ja nicht ernst gemeint" ist eben auch nur sehr bedingt brauchbar.
Wer ein behindertes Kind (zb. eben ein Spastiker) oder Freundin/Freund hat wird wohl eher nicht in dessen gegenwart fluchen "Ey der scheiß Spasti ist so behindert ey"

In dieser Situation wird also so weit reflektiert dass dies wohl eventuell eine nicht so tolle Aussage ist.

Und um dieses reflektieren geht es.
 
Also das ist streitig. Rechtlich ja, moralisch, fraglich. :)



Redundant! (Spaß, oder vllt auch nicht. oder doch. :D )


Ich hab auch nichts gegen Schwuchteln. Ich will es nur nicht sehen und nichts drüber hören. Und bitte hört auf es als etwas völlig normales zu verkaufen. Egal ob ich nun von der Evolutionstheorie ausgehe oder der Schöpfungslehre huldige, nirgends gibt es einen rationalen Grund warum Männer sich gegenseitig penetrieren sollten.
Und keine Sorge: Im Alltag lebe ich keinen Schwulenhass aus. Ich versichere, dass Behinderte, Deutsche, Frauen, Kinder, Versicherungsvertreter und Chinesen genauso meinen Beleidigungen zu hören bekommen :D. Deshalb akzeptiere ich trotzdem jeden Menschen und lasse ihn seine Vorstellungen ausleben. Allerdings muss ich nicht meine Wertevorstellungen hinter jeden anderen zurück stellen und so tun als wäre das normal, weil es politisch korrekt ist. Es ist nicht normal. Es ist abartig und es löst in mir psychische Dinge aus, die sich in pathologischen, physischen Zuständen manifestieren. Ich habe jetzt kürzlich auch 2 Tucken in den Freundeskreis getragen bekommen. Denen sage ich auch das ich das nicht normal finde. Die können auch damit umgehen. Sind ganz nette "Kerle", aber ich hätte die jetzt nicht zum Fußballgucken eingeladen damals. Egal.

Wo es sich gerade anbietet. Das Thema ist ja jetzt in dem KT Wichtel Vid aufgetaucht und scheinbar wegen Сочи in aller Munde. Wo isn euer Problem? Hört doch mal auf alles durch die Demokratiebrille zu sehen und anderen Menschen vorzuschreiben wie die Welt zu sehen haben. Schlimmer als die Amis mit ihrer Demokratisierung der Welt. Ich finde das hiesige System auch "besser". Dennoch erlaube ich mir nicht souveränen Staaten vorzuschreiben, ihre Welt der meinigen anzupassen nur weil ich der Meinung bin ein überlegenes Wertesystem zu leben. Wäre ich in den USA aufgewachsen hätte ich vermutlich auch ein ganz anderes Verständnis und wäre nicht so tolerant. In Russland ticken die Menschen halt zum Großteil anders. Das ist genau die gleiche Ebene wie vorzuhalten ich würde etwas gegen Schwule haben, wobei doch jeder in unserer pluralistischen Gesellschaft selbst entscheiden können muss wie er seinen Namen tanzen will.
"Kannste nicht bringen. Ist doch jedem selbst überlassen. Wie kannst du nur deine Meinung über die Ansichten der anderen Stellen." Hier machen es die Leute genauso.
Wie viele Länder haben denn die Fußball WM in Deutschland boykottiert, weil in Magdeburg und Dortmund Nazis rumlaufen? Na?
Geht uns nix an. Sport und Politik mal bitte trennen. Olympia! Nicht G7-Gipfel. Jetzt hat Gauck angekündigt dass er nicht hinfährt. Oha, das wird die Welt treffen... So kann er da wenigstens nichts peinliches veranstalten.... Gut gut.



Ist natürlich alles nicht ganz ernst gemeint und drastischer formuliert als ich es eigentlich alles sehe. Im Grunde genommen finde ich nämlich auch dass die Tucken nicht diskriminiert werden dürfen. Allerdings wollte ich mal zum Ausdruck bringen dass es nicht normal ist. Es ist einfach nicht normal... schon gar nicht biologisch / evolutionär betrachtet.
Wenn der kleine Timmy nicht still sitzen kann stellt man bei ihm nen Hirnschaden fest und dröhnt ihn mit Medikamenten voll. Burnout ist ne anerkannte Krankheit... aber wenn 2 Kerle sich gegenseitig f***** ist das natürlich völlig normal... Mhmh.

Achja Lesbenpornos sind geil. Nicht das wir uns da jetzt falsch verstehen.


Also Homosexualität ist ja nicht von heute auf morgen entstanden...Das gab es eigentlich schon immer, sogar zwischen Tieren und denen kratzt das auch nicht, ob das nun Männlein oder Weiblein ist.
Natürlich gibt es einen rationalen Grund: Spaß! Hierfür muss man nichtmal schwul sein.
 
Dieser laxe Umgang mit an Minderheiten angelehnten, negativ konnotierten Ausdrücken geht so lange klar, wie man unter seinesgleichen ist. Wenn das aber kein Problem ist, dann kann man in Behindertenwerkstätten schlechte Sachen, auch einfach als behindert bezeichnen. Mal sehen wie lange dort dann noch die Erklärung, man hätte es ja nicht so gemeint, zieht.

Ich finde die meisten der "Bio-Deutschen" (Das ich das mal sagen würde) hier finden es doch auch beunruhigend, dass "Jude" unter türkischen und arabischen Kids ein Schimpfwort ist. Da zeigt man dann gerne mit dem Finger drauf, weil Jude "uns" bis ins Mark als rotes Tuch eingetrichtert wurde. Aber gerade bei behindert und schwul reden wir uns auch gerne raus.
 
In meiner Jugend/Kindheit (kalter Krieg) war "schwuler Kommunist" eine sehr beliebte Beleidigung. "Behindert" war damals schon ziemlich beliebt und "Öko" war damals auch eher negativ belegt. Sicherlich war das alles nicht politisch korrekt, aber Jugendliche suchen sich ja ganz bewusst solche unkorrekten Begriffe heraus, um sich auch abzugrenzen und um zu provozieren. Und wenn dann Erwachsene kommen und sowas ausdiskutieren wollen, da macht man doch komplett dicht. Unter sich spricht man dann eh weiter wie bisher.

Letzlich wird doch das herabwertende, aktuelle "schwul" benutzt, um etwas beispielsweise ironisch als "schwach" oder "nicht männlich genug", "zu gefühlvoll", "zu romantisch" oder ähnliches zu klassifizieren. Zumindest wenn es hier im Forum benutzt wird und ist dann meist auch nicht toternst gemeint. Insofern verstehe ich da die Aufregung nicht. Mit echter Homophobie hat das imo gar nichts zutun.
 
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