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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Heute Feiertag und ich musste 5:00 Uhr auf der Arbeit sein. Wie jede Frühschicht halt. Natürlich fuhr keine Bahn dorthin und ich check das erst um 3:30 Uhr. Ich nehme also mein Fahrrad mit und fahre so weit es geht mit der Bahn. Die letzten Kilometer wollte ich dann mit Fahrrad fahren. Kannte den Weg nicht und habe mich ziemlich verfahren, war total gestresst, weil ich zu spät ankommen würde. Dann musste ich durch einen Wald, der unbeleuchtet war. Natürlich habe ich keine Lampen am Fahrrad... Zurückfahren war mir auch zu doof. Bei ordentlich Tempo fahre ich über eine Unebenheit, fliege vom Fahrrad, mein Handy fällt dabei aus der Tasche und mein Fahrrad landet direkt aufm Display. Das Smartphone habe ich erst Montag für 150€ gekauft und das Display ist komplett im Arsch und auch Plastikstücke sind abgeflogen. Boah ey.... Ich könnte echt kotzen. Kurz vor dem Flughafen, wo ich arbeite, gab es keinen Weg über die Autobahn und ich musste einen kilometerweiten Umweg fahren. Bin dann 30min zu spät gekommen... Hätte ich auf die erste Bahn gewartet, die dorthin fährt, wären es weniger gewesen. Dazu war ich total durchgeschwitzt und fertig mit den Nerven... So ein beschissener Tag.
 
sexySerkan schrieb:
Ich arbeite seit Juni für ein sehr erfolgreiches Start up Unternehmen. Ich liebe es dort zu arbeiten und die Vergütung ist sehr gut aber nach 16 Stunden bin ich echt.......

Wie lange hat die Gehirnwäsche gedauert, bis du die Floskeln bei jeder berufsspezifischen Frage drauf hattest? :D
 
16 Stunden am Tag arbeiten...
Würd ich für kein Geld der Welt machen. Ich hab auch noch ein Privatleben mit Hobbies und meiner Freundin.
Und Freundin (und allgemein Familie) kommen bei mir IMMER an Stelle 1.
 
Das sag mal deinen kommenden Arbeitgeber. Niemand wird dir bei der Einstellung sagen das Du ab sofort 16 Stunden arbeiten musst und das wird auch sicher nirgendswo der Standard sein aber spitzen kann es überall geben. Dann wirst auch Du nicht sagen "no way, mache ich nicht" :)
 
Naja, wenn man gemeinsam was hochziehen will, dann muss man auf so etwas wohl gefasst sein. Und dann hat man wahrscheinlich auch Spaß dran und hoffentlich auch das entsprechende Erfolgserlebnis. Mein Ding wäre das auf jedenfall nicht. :D
 
Samstrike 68 schrieb:
Das sag mal deinen kommenden Arbeitgeber. Niemand wird dir bei der Einstellung sagen das Du ab sofort 16 Stunden arbeiten musst und das wird auch sicher nirgendswo der Standard sein aber spitzen kann es überall geben. Dann wirst auch Du nicht sagen "no way, mache ich nicht" :)

Wenn man nicht die Physis für 16 Stunden Sklaverei hat, dann sacht man no way, egal was der Arbeitgeber verlangt oder erwartet.
 
Samstrike 68 schrieb:
Das sag mal deinen kommenden Arbeitgeber. Niemand wird dir bei der Einstellung sagen das Du ab sofort 16 Stunden arbeiten musst und das wird auch sicher nirgendswo der Standard sein aber spitzen kann es überall geben. Dann wirst auch Du nicht sagen "no way, mache ich nicht" :)

Gegen Spitzen sag ich nichts, auch nicht gegen Überstunden, aber 16 Stunden sind WEIT außerhalb des vertrebaren.
Das würd ich vllt einmal machen, wenns so brennt, dass ansonsten die Scheiße richtig am dampfen ist, aber dann will ich dafür auch eine Gegenleistung und ich werde so etwas sicherlich nicht tolerieren, wenn es nur annähernd regelmäßig der Fall ist.

Auf einen Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter so ausnutzen muss (ja, 16 Stunden Arbeitstage in Regelmäßigkeit sind für mich Ausnutzen, da anscheinend der Workload für 2 Arbeitsstellen auf eine einzige komprimiert wird), kann ich auch gerne verzichten...

Und 16-Stunden Tage? Das kenn ich nicht mal von meinem besten Kumpel, der bei der Kripo ist... Und der hat teilweise richtig bösartige Überstunden und Arbeitszeiten.

Und ja: Wenn ich nen Job annehm und dann merk, dass ständige Überstunden ohne Freizeitausgleich unabdigngbar sind und von den Vorgesetzten "erzwungen" werden, werd ich da nicht lange arbeiten, sondern mir was neues suchen.
Und nein, damit mein ich nicht, dass ich nach den 8 Stunden den Hammer fallen lass. Grade wenn einem der Job Spaß macht, bleibt man gerne mal länger, um noch dies oder das fertig zu bekommen. Aber im Großen und Ganzen sollte sich die Arbeitszeit über einen längeren Zeitraum schon so einpendeln, dass man so ungefähr seine vereinbarte Wochenarbeitszeit einhält.

Das war selbst bei der SAP so, die als sehr anspruchsvoll gilt, was die Leistungen der Mitarbeiter angeht. Wenn da mal die Kacke am Dampfen war, ist man nach der heißen Phase eigentlich immer 1-2 Tage als Freizeitausgleich daheim geblieben oder hat mal n paar halbe Tage eingelegt.
Und von 16 Stunden war man selbst in den schlimmsten Zeiten weit, weit entfernt...10 Stunden im Büro und noch ne Stunde daheim Mails beantworten waren das absolute Maximum, das ich miterlebt hab im Vorfeld eines wichtigen Kongresses. (nein, nicht ich, sondern Festangestellte. Praktikanten wurden dort von solchen Extremspitzen ausgenommen)
 
16 Stunden sind ja auch extrem, denke nicht das es bei Serkan oft vorkommt.

Aber wenn erstmal Kinder da sind, man evtl. einen Krtedit am laufen hat und auch evtl. nicht so schnell was neues findet, dann ist es leichter gesagt als getan.
 
Naja 16 Stunden macht auf Dauer auch keine menschliche Psyche mit. Der Burnout ist quasi vorprogrammiert.

Wenn ich nach 10 Stunden das Büro verlasse bin ich auch meistens geistig am Ende und völlig ausgepowert, ich kann mir nicht vorstellen, dass man ohne 1-2 Stunden Pause überhaupt noch leistungsfähig ist, nach 10-11 Stunden. Wenn du da keinen Ausgleich schaffst biste schnell auf.

Bei uns hat vor ein paar Jahren ein neuer Mitbewerber am Markt fleißig sämtliche Mitarbeiter abgeworben. Die hatten so ziemlich jeden von uns an der Strippe. Ich hätte auch "mal eben" 500€ mehr gehabt. Die Mitarbeiter die dort hingegangen sind haben in den ersten Wochen von dem Laden geschwärmt bis zum geht nicht mehr (siehe Serkans Phrasen), mussten aber auch regelmäßig 12 Stunden im Büro verbringen. Inzwischen hat der Laden dicht gemacht und die Exkollegen sind vorzeitig mit Burnout ausgeschieden. Der eine lebt im Ausland, der andere ist jetzt bei einem kleinen B-Händler gelandet.
 
Samstrike 68 schrieb:
Dann wirst auch Du nicht sagen "no way, mache ich nicht" :)

Sofern ich das nicht in einem Maß vergütet kriege, dass mir direkt einer abgeht, würde ich das auch nicht sagen. Ich würde mich da mehr auf "Das ist illegal" verlegen und dezent eine Behörde informieren.
 
Mein persönliches Highlight war mal von 6:00 Uhr bis 0:39 Uhr :ugly:
Im Februar hatte ich in 20 Tagen 240 Arbeitsstunden vollbracht. Danach war ich aber auch fertig^^
 
Ich bin teilweise nach 8,5 Stunden im Büro rumfurzen schon so komplett fertig, da würde ich nach der doppelten Zeit krepieren. :lol:
 
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