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Der "Ich hab die Schnauze voll und muss dringend was in meinem Leben ändern" Thread

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wombi schrieb:
@eape: Ähm. Darf ich fragen, WARUM du deine Schwester da noch so sehr unterstützt? Vom lesen her klingt es, als würde sie enorm auf dich und deine Eltern scheißen. Warum ihr nicht die lange Nase zeigen und dein eigenes Leben leben? Mit mehr Geld und Freizeit zur Verfügung. Manchmal ist der Schmerz, die Familie im Stich gelassen zu haben, erträglicher, als das eigene Leben aufzugeben. Glaub mir. Ich weiß, wovon ich rede. ;)

Ich will das jetzt hier nicht breittreten, aber meine Schwester hat einige Tiefschläge hinter sich und ist, obwohl sie sehr temperamentvoll ist, auch sehr labil. Unser Verhältnis ist auch gut. Sie scheißt auch ganz sicher nicht auf mich oder unsere Eltern, obwohl sie ihnen unfairerweise die ganze Schuld zuschiebt. Ist alles etwas komplizierter.
Aber es geht ihr aktuell wieder besser und sie fängt diese Woche wieder einen Job an. Sie braucht einfach mehr Stabilität im Leben und die kriegt sie leider nur, wenn sie etwas macht, dass sie auch machen will. Ist keine gute Einstellung, aber obwohl ich kompromissbereiter bin, kann ich sie da sehr gut nachvollziehen. Deswegen tue ich alles um ihr zu helfen, ihren Weg zu finden.
 
hyperflex schrieb:
Boah, echt krass was ihr da durch macht..
Komme ich mir mit meinen Problemen wie ein Warmduscher vor...

Habe eine 4-jährige Lehre als Iformatiker gemacht. Die Materie interessierte mch nie wirklich, brach die Lehre auch beinahe ab. Fand dann aber, ich steh noch 1,5 Jahre durch und habe dann eine gute Ausgangslage für Weiteres.. Da ich leider nahezu 0 Unterstützung erhielt (seitens Lehrfirma) und ich selbst nicht die nötige Motivation aufbringen konnte (psychische Probleme aufgrund Untufriedenheit bei der Arbeit), habe ich mich immer durchgemogelt. Da ich lediglich den Abschluss wollte, war es für mich okay, dass ich die Materie nicht verstand. Klar hatte ich immer ein schlechtes Gefühl..
Schliesslich kam der Tag der praktischen Abschlussprüfung welche ich knapp um 0,2 nicht bestand. Ich stand also da (Juli 2012) ohne Lehrabschluss, Arbeit oder jeglichen Skills. Durch Connections kam ich dann in eine neue Firma. Jetzt arbeite ich bzw. lerne das gesamte Versäumte. Die Leute sind nett und unterstützen mich. Leider habe ich Schiss, dass ich wieder durchfalle.. Ständig diese Angst zu haben macht mich zur Zeit echt fertig.. Glücklicherweise unterstützt mich mein Vater total.. Und ich geniesse allgemein ein wahnsinns Verhältnis mit meiner Familie (Vater & Schwester).

Mal schauen wie es weitergeht...:)



ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute.
Ich bin selber in der IT Branche und überlege gerade, ob ich nicht etwas anderes machen soll und will, Spaß macht mir die Arbeit schon lange nicht mehr (oder nur zu einem kleinen Teil), ich hab zwar in den 19 Monaten die ich dort arbeite viel gelernt, viele Erfahrungen gesammelt usw. aber ich hab defintiv beschlossen, dass es nicht das ist, was ich mein Leben lang machen will - ich glaube dafür muss man schon ein ganz bestimmter Typ sein und einfach dafür leben, um auch glücklich im Job zu sein.

Daher melde ich mich auch hier in diesem Thread mal zu Wort, weil ich denke, dass sich hier grob was Ändern muss, da ich ansonsten langfristig kaputt gehe. Lange Arbeitszeiten, kaum Freizeit, keine Motivation, keine Freude. Mir gehts auch ähnlich wie Bexter, dass ich einfach nicht abschalten kann, der letzte Gedanke im Bett bevor ich einschlafe is bei der Arbeit, der erste nach dem Aufstehen sowieso. naja kA ... wie's weiter geht, ich werde mal dieses Jahr noch machen und dann sehen wir weiter.
 
eape schrieb:
Ich will das jetzt hier nicht breittreten, aber meine Schwester hat einige Tiefschläge hinter sich und ist, obwohl sie sehr temperamentvoll ist, auch sehr labil. Unser Verhältnis ist auch gut. Sie scheißt auch ganz sicher nicht auf mich oder unsere Eltern, obwohl sie ihnen unfairerweise die ganze Schuld zuschiebt. Ist alles etwas komplizierter.
Aber es geht ihr aktuell wieder besser und sie fängt diese Woche wieder einen Job an. Sie braucht einfach mehr Stabilität im Leben und die kriegt sie leider nur, wenn sie etwas macht, dass sie auch machen will. Ist keine gute Einstellung, aber obwohl ich kompromissbereiter bin, kann ich sie da sehr gut nachvollziehen. Deswegen tue ich alles um ihr zu helfen, ihren Weg zu finden.

Ah okay. Das liest sich dann doch etwas anders, als der erste Post.
Wünsche dir (und auch deiner Schwester) auf jeden Fall, dass es nun langsam alles läuft, wie es soll. :)
 
Ich habe auch extra nen etwas besser bezahlten Job in einer anderen Abteilung abgelehnt, weil man da halt 24/7 und am Wochenende erreichbar sein muss. So kann ich meistens um 17:00 Uhr nach Hause. Da müssten die mir schon das dreifache Gehalt bieten, damit ich mir den Stress antue, aber nicht für die paar Kröten mehr.
 
wer muss hier eigentlich richtig "körperlich", arbeiten, von euch allen?

arbeitet hier einer aufm bau? dann sind schlafprobleme kein thema.:grins:

im 3-schicht betrieb, gehts eh auf die kopf und körper substanz, da ist es wahrscheinlich scheissegal und man kommt irgendwann eh nicht mehr klar.

manche ereignisse hier sind echt zum davonlaufen... denen gehts einfach noch zu gut.

;)
 
Ich war bisher super glücklich mit meinem Leben und mit mir selbst.

Seit letztem Monat bedrücken mich allerdings zwei Dinge:
Ich habe meinen Bachelorabschluss und studiere nun auf Master. Mir ist bis dato immer alles zugefallen. Jetzt habe ich den Megastress mit der Fachhochschule. Ich habe eine knapp 50-Stunden-Woche, werde von Projektarbeiten nur so überhäuft und habe das Gefühl, irgendwie garnicht mehr mitzukommen. Die einzige Zeit, die mit bleibt, um etwas nachzuholen ist Montags und Dienstags vor 13 Uhr. Meistens schlafe ich so bis 9 Uhr. Ich habe aber einfach 0 Motivation, in den jeweils 4 Stunden, bevor ich in die FH muss, noch irgendwas zu pauken. Ich fühle mich Momentan wirklich völlig überfordert, ich muss unbedingt irgendwas tun, aber ich kriege den Arsch in den wenigen Stunden, die mir bleiben, einfach nicht hoch.

Das Zweite ist - wirklich komplett unabhängig vom ersten - dass ich nach einem halben Jahr wirklich perfekter Beziehung nun wieder seit einem halben Jahr Single bin und so oft noch an sie denke. Ich habe scheiße gebaut, ich habe aber auch alles versucht sie zurückzugewinnen. Keine Chance. Trotzdem denke ich fast jede freie Minute nur daran.

Ich bin super glücklich mit mir, ich kann mir nicht vieles vorstellen, was hätte anders oder besser laufen sollen/können. Aber momentan habe ich irgendwie so das absolute Motivationsloch gefunden und halte kaum noch was von mir...
 
Bexter schrieb:
Zudem kann ich nie abschalten. Wenn ich mal einen Tag frei habe, muss ich trotzdem dauernd meine Mails checken und mich um alles kümmern.
Dito, gerade noch ein Update für eine News gemacht und FB-Posting für morgen Früh vorbereitet. War jetzt nicht wirklich viel, aber trotzdem lässt mir sowas dann einfach keine Ruhe.
 
ruby soho schrieb:
Kanns sein dass deine Beziehungen immer enden, weil du Scheiße baust?

edit, Sani ist ein elender Zwischenposter

Ich hatte nur eine einzige Beziehung und imo war die Scheiße, die ich gebaut habe, nicht so, dass man dafür hätte diese Beziehung schmeißen müssen. Sie sah es anders und ist 2 Tage später mit ihrem Ex zusammengezogen. Was man sich daraus reimt, sei jedem selbst überlassen. Ist halt schwierig übers Internet darzustellen. Niemand kennt Niemanden.
 
Achso, dachte du hättest sowas schonmal geschrieben

Achso und ja, wenn sie direkt mit ihrem Ex zusammengezogen ist, dann war das was du gemacht hast mit ziemlicher Sicherheit nur ein guter Vorwand für sie, damit sie abhauen kann
 
Ja, ich Depp hab sie halt immer machen lassen. Von wegen "klar, mach Freitags Abends was mit deinem Ex, scheiß auf mich. Lass dir von deinem Ex ein neues Terrarium von nem Kiloeuro kaufen, die Schildkröten habt ja schließlich zusammen gekauft"... man will aber halt auch nicht einengen. War schwierig.

Aber das ist auch garnicht so sehr das Problem im Moment. Eigentlich nur, wenn ich mich Abends schlafen lege, weil ich immer daran denken muss. Auch, wenn es kitschig klingt, aber wir hatten was besonderes.

Viel mehr fuckt mich im Moment aber einfach die Fachhochschule ab. Das hat echt extrem krass vom Bachelor (Abschluss mit 1,2!) zum Master angezogen. Ich hab das Gefühl, dass ich echt garnicht mehr mitkomme. Dabei war das Ziel schon noch ne Promotion hinterher... Und nun eher "Vielleicht reicht der Bacherlor doch?!".
 
50 Stunden Woche ist doch noch völlig im Rahmen, klar isses jetzt anstrengend, aber bekommst ja am Ende auch was dafür. Also tritt dich mal selbst bisschen in den Hintern und zieh das jetzt durch.
 
Ernstgemeinter Tipp: wenn dich schon ne - sorry, lächerliche - 50-Stunden-Woche so in den Burnout zieht, lass um Himmels Willen die Finger von einer Promotion. Du hast nicht den Hauch einer Ahnung was auf dich zukommt. Da bist du teilweise monatelang manchmal prinzipiell nur noch ein Bückstück, das 60-Stunden-Wochen hinter sich hat, ohne auch nur ein bisschen am eigenen Kram gearbeitet zu haben. Es wird ganz sicher nicht einfacher. Und wenn du so einen großen Unterschied zwischen Bachelor und Master feststellst, bist du ein erstes Opfer des neuen Systems, in dem die Unis danach ihr Geld bekommen, wieviel Studenten hinten rausfallen. Nutze die Chance am Arbeitsmarkt und verkaufe deine 1,2 so lange es noch nicht all zu sehr bekannt ist, wieviel man noch auf diese Noten geben kann und dass sie in keiner Relation mehr zu dem stehen, was man erwarten würde und können müsste. Ganz ehrlich, nutze das. Was erhoffst du dir mit dem Master? Mehr Kohle? In den zwei Jahren in denen du arbeiten könntest hättest du schon deine erste saftige Gehaltserhöhung hinter dir. Und wenn du nicht im öffentlichen Dienst arbeitest, wird es keinerlei Unterschied machen. Du wirst sogar mehr verdienen. Weil die Arbeitserfahrung mehr Wert ist denn je.
 
das hier neu hinzugezogene nen milchbart haben ist wahrscheinlich o.k.! was nicht wirklich o.k. ist, deren alt eingessenen Einstellung, gegenüber den Usern, die es ernst meinen, um even. zu Fachsimpeln.
Bei den Damen hier teilweise kommt einfach nur privates Zeuch, sorry.:p
 
Ich wäre halt gerne in die Forschung/Entwicklung gegangen (Optische Technologien), der Arbeitsmarkt steht mir eh relativ offen (seltener Studiengang, wenig Absolventen, Notfallls Trainee Programm eher in E-Technik Richtung). Ich erhoffe mir mehr Kohle und einen tiefgehenderen Plan von dem, was ich ich tue. Natürlich will ich mit einem Ingenieurs-Abschluss erstmal in der Industrie arbeiten, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, später zu "unterrichten". Mit dem Master-Abschluss und einer anschließenden Promotion stehen mir einfach viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Und ohen irgendwie zuviel von mir zu denken oder so, aber ich denke schon, dass ich das Zeug zu einer höheren Stelle habe. Grade, wenn ich mir in manchen Vorlesungen (im Master!) das Volk um mich herum anschaue. Ich habe ja - normalerweise - auch absolut kein Problem mit einer 50 oder gar 60 Stunden Woche, der "Umschwung" kam nur eben irgendwie recht plötzlich. Dazu die schlecht verkraftete Zeitumstellung und das Wintersemester ist einfach hochgradig demotivierend. Schmeiss schlechte Professoren, ein unorganisiertes EDV-System der FH und sackfaule "Freunde" in den Topf und das Ding überkocht. Im Moment könnt ich einfach nur kotzen. Und mal im ernst... wie ätzend ist Quantenmechanik??
 
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