Den Fans die Schuld am Misserfolg solcher Bullshit Produktionen zu geben, ist auch wieder so ein Hollywood-Trend, der absolut zum kotzen ist.

Wann und wem hat es jemals geholfen, die eigene Fanbase für ihre, in der Regel berechtigte, Kritik zu diffamieren? Sie öffentlich als Rassisten oder Sexisten zu beschimpfen, nur weil Fans keinen Bock auf Inklusion mit der Brechstange haben und sich lieber einen Fokus auf gutes Storytelling und Respekt vor dem Quell-Material wünschen?
Sobald ein Film nicht mit einer spannenden Story und interessanten Charakteren wirbt, sondern über "Diversity" oder "Representation" vermarktet wird, gehen bei mir die Warnglocken an. Spätestens wenn man gegen die Fans ausholt. Siehe Captain Marvel. Marvel's Eternals. Ghostbusters (2016). Oceans 8. Star Wars. Oder jetzt Rings of Power.
Die letzten Jahre haben doch gezeigt, dass genau diese Produktionen auf kreativer und finanzieller Ebene komplett versagen. Und warum? Weil niemand für Diversity ins Kino fährt. Inklusion bedeutet nämlich nicht, schwarze Elben in Tolkiens Mittelerde hineinzuerfinden und sie dann in eine "verbotene Liebesbeziehung" zu einer weissen Elbin zu stecken. Oder einen schwarzen Elben in Ketten zu legen, so wie es in einer Szene im Teasertrailer zu sehen ist. Meinen die das wirklich ernst? Mehr Fettnäppchen geht doch wirklich nicht!

Inklusion bedeutet, dass wir einen Black Panther Film haben. Shang-Chi. Wonder Woman. Oder Serien wie 4 Blocks. Verschiedene Kulturkreise, Geschlechter etc. in unserer Unterhaltung in guten Geschichten mit komplexen Charakteren abbilden. DAS ist inklusiv.