Vergleich der Gesamtkosten
Elektroautos sind meistens günstiger als Verbrenner
E-Autos sind zu teuer – dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Dabei rechnet sich die Anschaffung laut einer Fraunhofer-Studie schon heute häufig, trotz des höheren Kaufpreises. Das hängt aber von mehreren Faktoren ab.
https://www.spiegel.de/auto/elektro...sdauer-a-256ab076-f00a-43a5-b68f-da46d290ac4f
Und das wird sich noch weiter Richtung Elektro verschieben.
Störe mich ein bisschen an der pauschalen Überschrift.
Das ist wie schon mal geschrieben nur für einen Neuwagenkauf geltend - und damit nur für einen absolut kleinen Bruchteil der Bevölkerung überhaupt relevant, die über 30000 € für einen Neuwagen ausgeben wollen und können (wobei 30000 € sicher das unterste Limit für ein ordentlich motorisiertes E-Auto in Vollausstattung ist, oder?) . Habs ja schon mal vorgerechnet, aber wenn es einem nur darum geht, günstig und mit Fahrspaß von A nach B zu kommen und man sich geschickt bei An- und Verkauf des Gebrauchtwagens anstellt, zahlt man am Ende nur für Sprit und mögliche Reparaturen, sowie Steuern und Versicherung. Und letzteres sind Kleckerbeträge. Mein Cooper S kostet mich 30 € Vollkasko im Monat und im Jahr ca. 60 € Steuer. Nicht erwähnenswert denke ich. Und bei maximal 250 KM im Monat bei 5,5-6,5 L Verbrauch sind die höheren Spritkosten im Vergleich zum "Tanken" mit Strom auch nicht allzu ausschlaggebend. Reparaturen in den 3 Jahren, die ich ihn fahre? 0,0 €. Einen Ölwechsel gabs, das waren 100 €. Bezahlt habe ich 8000 € - würde ich ihn heute verkaufen, kriege ich über 10000 €. Das finanziert mir also sogar den Sprit aus den 3 Jahren sodass ich ggf. sogar komplett für Lau Auto fahre.
Aber klar, grundsätzlich verstehe ich die Argumentation selbstverständlich. Würde ich nur Neuwagen kaufen, würde ich natürlich auch nicht mehr auf einen Verbrenner setzen. Alleine schon weil mein Arbeitgeber um die 10 Ladeplätze für private E-Autos zur Verfügung stellt - komplett kostenlos. Und da ist auch immer was frei. Aber um das überhaupt nutzen zu können müsste ich erstmal einen ordentlichen Batzen an Kohle für ein E-Auto hinlegen. Dass ich gebraucht da noch nichts finde was mir den Komfort eines vollausgestatteten Cooper S mitsamt Fahrspaß bietet, ist mir klar. Und was gäbe es da an Neuwagen und wie teuer wäre das? Vermutlich mindestens 30000 €. Und nichts gegen die absoluten Budget-Lösungen, aber ich finde so Autos wie den Renault Zoe echt nicht schön und so dermaßen spartanisch ausgestattet.
Zumal der Neuwagen schon beim vom Hof fahren einige tausend Euro an Wert verloren hat und im Verkauf nicht annähernd das bezahlte Geld wieder einbringt. Und das fühlt sich einfach irgendwie "falsch" an wenn man es nur anders kennt.
Klar, es gehört auch ein bisschen Glück dazu denn es kann natürlich sein dass man Pech hat und einen ein schwerwiegenderer Defekt ereilt. Aber bei den Vorzügen nehme ich das "Risiko" gerne in Kauf. Wichtig ist eben auch das Auto beim Kauf schon gründlich zu checken, aber das sind ja selbstverständliche absolute Basics. Und man muss eben spekulieren, welche Autos preisstabil bleiben bzw. sich noch weiter steigern könnten. Meist sind das die hochmotorisierteren und gut ausgestatteten Varianten optisch für die Allgemeinheit ansprechender Autos die wie bei meinem Vorgänger, einem BMW E46 330Ci, das Zeug zu einem "Klassiker" haben. Das Teil wurde mir förmlich aus den Händen gerissen, trotz bis dahin durchaus angehäufter Mängel. Der Mini ist sicher noch nicht auf diesem Niveau, aber mal schauen was die Zukunft bringt. Betrachtet man die Preisentwicklung und das Interesse bei den Anzeigen sieht es ganz gut aus.
Was ich aber nicht abstreiten will: ein neuer Tesla hat schon was. Auch deinen Mustang (auch wenn ich mir einen anderen Namen gewünscht hätte) finde ich ziemlich nice!
Wenn Geld für einen keine Rolle spielt, dann: Go for it! Mich als technikbegeisterten Mann reizt allein die ganze Bedienung und der Punch beim Beschleunigen schon sehr! Optisch finde ich aber die Modelle von Polestar nochmal deutlich geiler muss ich zugeben.