Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Fortbewegungsmittel mit Fotos Thread !

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Beide Aussage sind quatsch. Wenn überhaupt ist eine Antriebsart vielleicht umfreundlicher als eine andere im direkten Vergleich. Und bezogen auf was? Emissionen beim Fahren oder wie sehr werden Fertigung in die Gleich mit einbezogen? Ich glaube man kann sich darauf einigen, dass weder Elektro- noch Dieselautos umweltfreundlich sind. Aber mit Sicherheit beides umweltfreundlicher also Kurzstreckenflüge.
 
ich glaube hier ist es eher so, dass die Anderen uns schon meilenweit voraus sind.

Richtig.
Wird man dann bald in Asien sehen. Komisch, das der größte Hersteller und Vorreiter der alternativen Antriebe gar kein reines E Auto anbietet und sich auch nicht auf dieses eine Antriebskonzept beschränken will. :grins:

VW pocht ja auch auf einen politischen Druck zum Akku E Auto.
 
Richtig.
Wird man dann bald in Asien sehen. Komisch, das der größte Hersteller und Vorreiter der alternativen Antriebe gar kein reines E Auto anbietet und sich auch nicht auf dieses eine Antriebskonzept beschränken will. :grins:

VW pocht ja auch auf einen politischen Druck zum Akku E Auto.

Toyota geht da nen ganz üblen Weg, denn Wasserstoff wird kein Autoantrieb in der Masse werden (und das ist auch gut so).
 
Nee, ich finde das per se nicht schlecht aber der Mittelstand und vor allem Geringverdiener können da grad für die Versäumnisse der Vergangenheit zahlen und wenn man eh schon viel versäumt bzw. eine Entwicklung verschlafen hat, kann man auch gleich das primitivste System überhaupt umsetzen: jeder zahlt den selben Aufschlag aber nicht alle bekommen einen Ausgleich.
Das ist nicht fair, wir du selbst anmerkst.
Klar reguliert die Menge des Bedarfs auch einiges aber eben nicht alles.

Nein, das stimmt so nicht. Jeder zahlt den selben Aufschlag pro verursachter Einheit CO². Geringverdiener werden damit i.d.R. wesentlich weniger zahlen, als Wohlhabende.

Und Geringverdiener und der Mittelstand (bis relativ weit nach oben) bekommen 2021 z.B. über den Wegfall des Soli einen gewissen Ausgleich.


Richtig.
Wird man dann bald in Asien sehen. Komisch, das der größte Hersteller und Vorreiter der alternativen Antriebe gar kein reines E Auto anbietet und sich auch nicht auf dieses eine Antriebskonzept beschränken will. :grins:

VW pocht ja auch auf einen politischen Druck zum Akku E Auto.

Meinst Du Toyota? Die werden entweder sehr bald auch E-Autos auf den Markt bringen oder sich in Zukunft an den Insolvenzverwalter wenden können. Nokia lässt grüßen.
 
Fahren mit Strom ist ja schön und gut. Ich bin auch voll bei euch, dass das die Zukunft sein muss, wenn wir die Erde schonen wollen.
Aber ganz ehrlich, dieser Strom wird auch nicht ausschließlich klimaneutral produziert. In 2020 lag der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bei knapp über 50%. Das ist sehr gut, keine Frage.

Aber stellt euch mal vor, jeder Verbrennungsmotor wird gegen einen Elektro-Antrieb ausgetauscht. Dieser ganze Strom muss ja zusätzlich noch irgendwie produziert werden. Gerade in den Herbst-/Wintermonaten wo z.B. viele Solarzellen keine optimale Leistung erzielen, wird es dann enger werden mit der Stromversorgung. Und man darf nicht außer Acht lassen, dass die ganzen Geräte, die den erneuerbaren Strom (Solarzellen, Windräder, etc.) produzieren, ja auch alle erst mal produziert werden müssen. Das ist alles andere als klimafreundlich.
Wie lange halten eigentlich diese ganzen Batterien in den Fahrzeugen, bis sie Sondermüll sind und ersetzt werden müssen?

Selbst wenn man einen alten Verbrenner hat, wäre es klimafreundlicher, diesen bis zur Schrottreife weiterzufahren als ein neues E-Auto produzieren zu lassen.
Ach ja, und werdet bitte zum Vegetarier, damit wir nicht mehr so viele pupsende Schweine und Rinder haben, die zusätzlich das Ozonloch vergrößern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fahren mit Strom ist ja schön und gut. Ich bin auch voll bei euch, dass das die Zukunft sein muss, wenn wir die Erde schonen wollen.
Aber ganz ehrlich, dieser Strom wird auch nicht ausschließlich klimaneutral produziert. In 2020 lag der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bei knapp über 50%. Das ist sehr gut, keine Frage.

Aber stellt euch mal vor, jeder Verbrennungsmotor wird gegen einen Elektro-Antrieb ausgetauscht. Dieser ganze Strom muss ja zusätzlich noch irgendwie produziert werden. Gerade in den Herbst-/Wintermonaten wo z.B. viele Solarzellen keine optimale Leistung erzielen, wird es dann enger werden mit der Stromversorgung. Und man darf nicht außer Acht lassen, dass die ganzen Geräte, die den erneuerbaren Strom (Solarzellen, Windräder, etc.) produzieren, ja auch alle erst mal produziert werden müssen. Das ist alles andere als klimafreundlich.
Wie lange halten eigentlich diese ganzen Batterien in den Fahrzeugen, bis sie Sondermüll sind und ersetzt werden müssen?

Selbst wenn man einen alten Verbrenner hat, wäre es klimafreundlicher, diesen bis zur Schrottreife weiterzufahren als ein neues E-Auto produzieren zu lassen.
Ach ja, und werdet bitte zum Vegetarier, damit wir nicht mehr so viele pupsende Schweine und Rinder haben, die zusätzlich das Ozonloch vergrößern.

Ich muss die Punkte mal einen nach dem anderen abklappern:

1.) Strom wird aktuell nicht ausschließlich aus erneuerbaren Energien erzeugt. Absolut richtig. Richtig ist aber auch, dass der Strommix immer "grüner" wird. Schau dir dazu mal beispielhaft für Deutschland die Entwicklung der vergangenen 20 Jahre an: https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&year=-1
Und richtig ist auch, dass bereits mit dem aktuellen Strommix ein durchschnittliches E-Auto über sein gesamtes Autoleben bedeutend weniger CO² ausstößt, als ein durchschnittlicher Verbrenner.

2.) Der Strom für E-Autos muss zusätzlich erzeugt werden. Absolut richtig. Aber das ist imo kein Gegenargument. Ist ja nicht so, dass das Öl für die Verbrenner aus dem Nichts kommt. Wichtig ist natürlich, dass parallel zur Elektrifizierung der ganzen Wirtschaft noch viel schneller erneuerbare ausgebaut werden. Erneuerbare zu produzieren ist nun sicherlich auch nicht ohne jeden Einfluss auf die Umwelt möglich, aber was ist denn die Alternative? Kohle, Gas und Öl? Sind weitaus schädlicher.

3.) Wintermonate und kaum Solar. Ist richtig, nur läuft dafür gerade dann die Windkraft gut. Es ist tatsächlich so, dass wir in den Wintermonaten viel häufiger zu "viel" Strom haben, als in den Sommermonaten. Z.B. mal hier in 2019 reinschauen (falls die Verlinkung nicht richtig funktioniert, unten links den "Import Saldo" aktivieren): https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&interval=month&year=2019
Negativer Import Saldo = Nettoexporte; Positiver Import Saldo = Nettoimporte.

4.) Haltbarkeit von Akkus in Autos. Es gibt ja doch schon recht viele insbesondere Teslas, die 300, 400.000 Kilometer mit dem ersten Akku gefahren sind. Auch die Garantien, die die Hersteller geben (typischerweise 8 Jahre bzw. 160.000 oder 200.000 km) sprechen dafür, dass die Lebensdauer einigermaßen lang sein wird. Such mal jemanden, der dir auf die Kupplung, das Getriebe oder den Motor so eine umfangreiche Garantie einräumt. Und in Sachen Akkurecycling entsteht gerade eine ganze Industrie (wird aber sicher noch etwas dauern, bis das so richtig funktioniert). In E-Autos nicht mehr taugliche Akkus muss man auch nicht zwangsläufig entsorgen bzw. recyclen. 2nd Life als stationärer Speicher ist ja z.B. auch bei einem Akku, der nur noch 70% der ursprünglichen Kapazität schafft möglich. Um den ganzen Flatterstrom zwischenzuspeichern :D

5.) Verbrenner bis zur Schrottreife fahren ist umweltfreundlicher, als ein E-Auto kaufen: Kommt drauf an. Z.B. darauf, wie grün der Energiemix ist, mit dem man das E-Auto fährt (oder gar z.B. der allergrößte Teil des für das E-Auto verwendeten Strom aus der eigenen PV Anlage kommt), wie groß der Akku des E-Autos ist, wie viel Sprit (und Öl) der alte Verbrenner frisst, wie viele Kilometer gefahren werden etc. So pauschal ist das eine Aussage, die wohl vor fünf Jahren noch gestimmt hat, heute aber nicht mehr zwangsläufig.

6.) Schweine und Rinder haben keinen Einfluss auf das Ozonloch, da sie kein FCKW ausstoßen. Richtig ist natürlich, dass fleischhaltige Ernährung zu einem wesentlich höheren CO² Ausstoß (Methan usw. da jetzt einfach mal mit gemeint) führt, als vegetarische. Also geh gerne mit gutem Beispiel voran :D


die Benzin und Diesel Preiserhöhung ist nur dafür da um das Geld für die E-Auto Förderung wieder reinzuholen.

Das "nur" passt schon alleine deswegen nicht, weil die CO² Steuer nicht nur, nicht annähernd nur, Benzin und Diesel trifft.
 
Freue mich schon, wenn es endlich mal auch Vehicle-to-Grid (V2G) oder Vehicle-to-Home (V2H) sich als Standard etabliert hat.
 
Verbrenner bis zur Schrottreife fahren ist umweltfreundlicher, als ein E-Auto kaufen
...
So pauschal ist das eine Aussage, die wohl vor fünf Jahren noch gestimmt hat, heute aber nicht mehr zwangsläufig

Ist das so? Ich habe mich jetzt nicht intensiv damit auseinandergesetzt, aber die letzten Zahlen, die ich gesehen habe, besagten, daß knapp >50% der Umweltschäden bei einem PKW von der Produktion herrühren. Also im Durchschnitt...
 
So sieht es Stand heute bei uns aus:

3F45AB1C-A6A8-4DF7-B2A1-DB6700D6C90C.jpeg


Sorry dass ich da einfach zwiespältig bin.
Übermorgen wären das dann 1,47.

Ja vielen Dank auch.
 
Ist das so? Ich habe mich jetzt nicht intensiv damit auseinandergesetzt, aber die letzten Zahlen, die ich gesehen habe, besagten, daß knapp >50% der Umweltschäden bei einem PKW von der Produktion herrühren. Also im Durchschnitt...

Ab ziemlich genau 9.30 (das ganze Video ist sehr sehenswert, der Channel an sich sowieso): https://www.youtube.com/watch?v=6RhtiPefVzM

Wichtig zu beachten: das Video geht vom US Strommix aus und natürlich auch von der durchschnittlichen Kilometerleistung, Verbrauch etc. der Autos in den USA. Es ist allerdings auch schon über 2 Jahre alt (der CO² Ausstoß von Batterien wird in neueren Studien i.d.R. deutlich niedriger geschätzt) und es kalkuliert soweit ich das überblicken kann nicht ein, dass der Strommix tendenziell grüner und grüner wird.
 
Fahren mit Strom ist ja schön und gut. Ich bin auch voll bei euch, dass das die Zukunft sein muss, wenn wir die Erde schonen wollen.
Aber ganz ehrlich, dieser Strom wird auch nicht ausschließlich klimaneutral produziert. In 2020 lag der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bei knapp über 50%. Das ist sehr gut, keine Frage.

Aber stellt euch mal vor, jeder Verbrennungsmotor wird gegen einen Elektro-Antrieb ausgetauscht. Dieser ganze Strom muss ja zusätzlich noch irgendwie produziert werden. Gerade in den Herbst-/Wintermonaten wo z.B. viele Solarzellen keine optimale Leistung erzielen, wird es dann enger werden mit der Stromversorgung. Und man darf nicht außer Acht lassen, dass die ganzen Geräte, die den erneuerbaren Strom (Solarzellen, Windräder, etc.) produzieren, ja auch alle erst mal produziert werden müssen. Das ist alles andere als klimafreundlich.
Wie lange halten eigentlich diese ganzen Batterien in den Fahrzeugen, bis sie Sondermüll sind und ersetzt werden müssen?

Selbst wenn man einen alten Verbrenner hat, wäre es klimafreundlicher, diesen bis zur Schrottreife weiterzufahren als ein neues E-Auto produzieren zu lassen.
Ach ja, und werdet bitte zum Vegetarier, damit wir nicht mehr so viele pupsende Schweine und Rinder haben, die zusätzlich das Ozonloch vergrößern.

Der Unterschied ist, und das ist das Entscheidende, Strom KANN komplett klimaneutral produziert werden, alles andere nicht. Das ist eigentlich schon alles was man dazu sagen muss.
 
Zurück
Oben