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Der Fortbewegungsmittel mit Fotos Thread !

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Wir hatten ja mal das Thema.
Schön zu sehen das die Premium Hersteller wirklich den Umwelt Bonus zusätzlich zum Rabatt geben.

Mit einem deutlich niedrigen Ankaufspreis muss man aber wohl überall leben.
 
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Unsere beiden letzten beiden Verkehrsminister haben in den letzten drei Jahren nicht viel Richtiges zum Thema gesagt. Wo sie sich aber einig waren, weil es halt stimmt ist, dass den Herstellern rechtlich nix zu haben ist. Einfach, weil sie sich an geltendes Recht gehalten haben. Ausgenommen halt VAG. Und ausgerechnet da kommen einige Politiker dann mit "moralische Verpflichtung"... Wo hat denn die Politik sich in den letzten Jahren bei Umwelt und Gesundheit ihren Bürgern gegenüber moralisch verpflichtet gefühlt? Wo JETZT? Wo immernoch die Wirtschaft über allem steht, wo verbindliche Gesetzte und Projekte in den Städten einfach nicht durchgesetzt werden?

Ich habe mich die letzten Wochen noch viel eingelesen in das Thema und viele Sachverhalte sind einfach noch garnicht gross bekannt. NO und NO2 und deren Reaktion mit Ozon z.B.. Oder welche Rolle dann doch die ach so sauberen LKW wieder spielen, deren Abgassysteme im Stadtverkehr doch nicht so sauber sind und mehr als 50% am NOx-Ausstoss beteiligt sind.
 
Einfach, weil sie sich an geltendes Recht gehalten haben.

Das ist das Problem. Es wollte ja keiner die heilige Automobilindustrie zu sehr bedrängen, obwohl jeder wußte, das die beworbenen Verbrauchs- und Abgaswerte im tatsächlichen Gebrauch eher Fiktion sind. War klar, das uns das irgendwann auf die Füße fällt.

Allerdings haben die Konzerne auch jedes mögliche Schlupfloch bis zum Exzess ausgereizt und dann mit den tollen Werten bei Mörderleistung geworben, eine gewisse "moralische Mitverantwortung" ist da durchaus vorhanden. Aber bei einem gewinnorientierten Unternehmen Moral zu fordern, ist schon etwas weltfremd.
 
Da gehe ich mit.

Ich sehe die Hauptschuld nur immernoch in der Politik. Es gibt viele Dinge, die sind seit 20 Jahren (und mehr) bekannt, und obwohl ganz offensichtlich Gefahr für Umwelt und Gesundheit bestand, hat man weiter die Industrie hofiert. Ist ja auch kein deutsches Problem, über das wir hier reden. Auch wenn Berlin in Europa sicher einiges an schärferen Gesetzen verhindert hat.

Es wäre auch echt toll, wenn die Politik einfach mal in die Zukunft schauen würde. Die Industrie bemüht sich (aus Eigennutz) um Batteriefertigungen in Europa. Die Politik hat das nicht auf der Agendo. Die Politik will auch keine Deadline aus den reinen Verbrennungsmotoren, weil man somit ja Druck ausüben würde. Ein Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur JETZT wäre mal eine Sache. Für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Autos.
 
In dem Ordnungswidrigkeitsverfahren ging es darum, ob Audi seine Aufsichtspflicht im Zusammenhang mit der Erteilung von behördlichen Genehmigungen für Dieselfahrzeuge und dem Vertrieb dieser Fahrzeuge verletzt hat. Es ging um V6- und V8-Dieselmotoren des Autoherstellers aus den Jahren zwischen 2004 und 2008. Die Staatsanwaltschaft warf der Volkswagen-Tochter vor, "nicht erkannt zu haben", dass in zwei Motorentypen eine verbotene Software verbaut war, die den Schadstoffausstoß auf den Prüfstand drosselte.

Alleine die Wortwahl ist schon Hohn und Spott.
 
Bei Wassterstoff/Brennstoffzelle gehe ich nicht unbedingt mit, aber dem Rest stimme ich zu.

Die "Wende" in der Verkehrspolitik hätte schon längst passieren müssen und zwar von der Politik diktiert! Freiwillig passiert da gar nichts und von den Konzernen zu verlangen, idealistisch vorzupreschen ist absurd. Und dem mündigen Bürger ist eh die Brieftasche wichtiger, als die Umwelt. Jetzt kriegen wir das Ganze im Form von Fahrverboten in belasteten Gebieten (vollkommen gerechtfertigt) und plötzlich bewegt sich zumindest ein bißchen. Hätte man vermeiden können, aber die Gesellschaft, inkl. der Politik lernt nur durch Schmerzen an Leib oder Geldbeutel.
 
Wobei man der Politik nur bedingt etwas vorwerfen kann; sowas ohne solche "externen" Begründungen, wie den Fahrverboten und Gerichtsurteilen zu pushen, ist extrem schwierig. Der Bürger ist nun mal doof und uneinsichtig. Rationale Argumente ziehen da nicht, wenn es für ihn teurer oder unbequemer wird.
 
Na ja, schärfere Gesetze zum Wohle der Allgemeinheit hätte man schon auch früher durchsetzen können, ohne dass es die Allgemeinheit getroffen hätte. WLTP gibt es schon seit Jahren, RDE hätte man auch nicht auf 09/2018 rausziehen müssen. Die Luftreinhalterichtlinie der EU ist wie alt? 20 Jahre? Seit wann ist sie verbindlich? Die Politik hat da einfach geschlafen und nun müssen wir die Zeche zahlen.
 
Unsere beiden letzten beiden Verkehrsminister haben in den letzten drei Jahren nicht viel Richtiges zum Thema gesagt. Wo sie sich aber einig waren, weil es halt stimmt ist, dass den Herstellern rechtlich nix zu haben ist. Einfach, weil sie sich an geltendes Recht gehalten haben. Ausgenommen halt VAG. Und ausgerechnet da kommen einige Politiker dann mit "moralische Verpflichtung"... Wo hat denn die Politik sich in den letzten Jahren bei Umwelt und Gesundheit ihren Bürgern gegenüber moralisch verpflichtet gefühlt? Wo JETZT? Wo immernoch die Wirtschaft über allem steht, wo verbindliche Gesetzte und Projekte in den Städten einfach nicht durchgesetzt werden?

Ich habe mich die letzten Wochen noch viel eingelesen in das Thema und viele Sachverhalte sind einfach noch garnicht gross bekannt. NO und NO2 und deren Reaktion mit Ozon z.B.. Oder welche Rolle dann doch die ach so sauberen LKW wieder spielen, deren Abgassysteme im Stadtverkehr doch nicht so sauber sind und mehr als 50% am NOx-Ausstoss beteiligt sind.

Tut mir leid, dass das Spaßbildchen nicht korrekt das momentane Rechtsbild aufgreift, sondern eher den moralischen Grundsatz persifliert :P

Seh das Bild einfach mit den Augenzwinkern, mit dem es gedacht war.
Dass grundsätzlich viel mehr im Argen liegt, ist mir durchaus bewusst. Für eine fundierte Diskussion fehlen mir da ehrlicherweise die Kenntnisse.
 
Tut mir leid, dass das Spaßbildchen nicht korrekt das momentane Rechtsbild aufgreift, sondern eher den moralischen Grundsatz persifliert :p

Seh das Bild einfach mit den Augenzwinkern, mit dem es gedacht war.

Ich denke halt nur, dass das "Spaßbildchen" dem Bürger eine falsche Message hinterlässt. Bzw. eine falsche Denke festigt.

Und gerade von den ÖR erwarte ich eigentlich, dass sie ein differenziertes und ehrliches Bild zeichnen. Da haben die Hersteller ganz sicher auch ihre Verantwortung, Politik und Bürger gehören in dieses Bild aber auch rein.
 
Ein aus 6.500 Original-Teilen "neuer" 993. Wurde die Woche in den USA für über 2,7 Mio. Euro versteigert.

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Problem an der Sache ist nur, dass die Fahrgestell-Nummer von Hand eingeschlagen wurde und somit der Wagen nicht zugelassen werden darf.
 
Wie hätten Sie es denn machen müssen?

Die Nummer muss im Motorraum maschinell eingeschlagen sein und an einer weiteren Stelle auf einer Plakette (oder Scheibe von aussen sichtbar). Porsche hat die Fahrgestellnummer nach der letzten Nummer des damalig letzten Serien 993 genommen.

Versteigert wurde er in den USA. Wo der Wagen aber hingeht, wurde nicht genannt. Vielleicht sind die Zulassungsbestimmungen dort ja anders. :)
 
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