Ich weiß, dass hier eigentlich Bilder von schönen Autos gepostet werden sollen. Entschuldigung im Voraus, dass ich diesen Thread schon wieder missbrauche, um meinen Unmut kundzutun, aber ich bin einfach dermaßen gefrustet, wegen der Behandlung, die ich derzeit von Opel erfahre...
Mein Insignia steht seit zwei Wochen (!) in der Werkstatt (Opel-Fachhändler). Hintergrund war eine Warnmeldung im Display bezüglich des Allradantriebs / der Hinterachse. In der Werkstatt wurde festgestellt, dass das Problem im Hinterachsdifferenzial lag. Dieses eigentliche Problem ist mittlerweile behoben, allerdings wurden beim Ausbau des Differenzials zwei Abstandsbolzen am Hinterachsträger beschädigt und die Werkstatt bekommt die beiden Bolzen einfach nicht als Ersatzteil heran.
Aus dem Teilelager von Opel wurden zunächst zwei mal die falschen Bolzen geschickt, bis man dort auf irgendeinen Fehler in der Archivierung gestoßen ist. Den richtigen Bolzen könne man aus unerklärlichen Gründen nicht finden. Mittlerweile hebt an dort nur noch die Hände, wenn es um die Lösung des Problems geht.
Laut Aussagen meiner Werkstatt gab es bei Opel auch sonst keine Stelle, die weiterhelfen konnte / wollte. Es gibt keine Aussage, wie und wann es in meiner Sache weitergehen soll.
Ich empfinde es als Armutszeugnis, wenn ich von einer Fachwerkstatt aufgefordert werde, mich als Kunde selbst mit diesem Problem an die Kundeninformationshotline zu wenden!
Dort habe ich am Freitag angerufen und man war freundlich zu mir, aber eine beschleunigte Bearbeitung dieses peinlichen Problems wollte man mir nicht gewähren. Ich wurde vielmehr auf die üblichen 5 Werktage Bearbeitungszeit hingewiesen, bevor ich mit einem Ergebnis rechnen könne.
An der Ankündigung, dass ich mir einen Rechtsbeistand nehmen wolle, bzw. dass ich den Vorfall veröffentlichen will, hat sich die Dame am Telefon nicht sonderlich gestört.
Ich fahre derzeit als Leihwagen einen Corsa mit gefühlten 34 PS. Laut Mietvertrag zahle ich dafür jeden Tag immerhin 15 Euro. Generell wurde mir hinsichtlich der Kosten noch keinerlei Entgegenkommen gezeigt. Die Reparatur des Diffenrenzials kostet gut 900 Euro.
Da das Problem laut Einschätzung der Werkstatt nach 70.000 km Laufleistung noch nicht hätte auftreten dürfen, wurde ein Kulanzantrag gestellt. Dieser blieb bisher, wie sollte es auch anders sein, von Opel unbeantwortet.
Im Übrigen stehen mir mit dem Corsa täglich 50 km zu. Mit dem Hin- und Rückweg zu meiner Arbeitsstelle sind diese bereits aufgebraucht.
Hat jemand etwas Ähnliches schon einmal erlebt und kann mir einen Rat geben, wie ich mich verhalten soll?