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Gast
Beatfanatika schrieb:Good God schrieb:Was hält der KT denn eigentlich von diesen Fahrzeugen?
bzw. schon jemand mal gefahren?
1. Hyundai Gesis Coupe
![]()
alle "relativ" gleich motorisiert und von Verkaufspreis auch in der gleichen Liga.
Meinungen, Erfahrungen?![]()
Morgen fahr ich ihn. Werde dann hier mal ein Feedback abgeben... Freu mich schon drauf, endlich mal wieder Hubraum zu haben... 3.8statt 1.4
Was ich aber schonmal dazu sagen kann.
Habe mir überlegt den Golf einzutauschen und das Gerät anzuschaffen.
Was spricht dafür?
3.8 Liter V6
303 PS
nettes Aussehen
außergewöhnlich
der günstige Preis
5 Jahre Vollgarantie
12 Jahre Garantie auf Rost
Was spricht dagegen.
Kosten kosten kosten...
-Spritverbrauch. ANGEGEBEN mit 15,0 l innerorts. Bei meiner Fahrweise also locker 20 Liter auf 100km im Vergleich zu meinen 9,7 jetzt.
-Steuer statt 70€ wahrscheinlich um die 400€ darum
-Versicherung als Sportwagen... glaub mit 80€ im Monat ist es nicht getan
- Reifen. denke 225 werden nicht mehr reichen. höchstens noch für vorne.
- bei Finanzierung höherer Wertverlust, wobei nur 1,1% Zinen fällig werden
- innen nicht alles vom feinsten (aber dennoch annehmbar, denke ich)
BTW: Genesis wird der geschrieben![]()
Ich zitiere mal das Zitat.
Den Hyundai gibt es in anderen Märkten schon mit überarbeiteten Motoren. Dann hat die kleine 2 Liter-Vierzylinder-Turbomaschine irgendwas um die 270 PS und der 3,8 Liter-V6 kommt irgendwo bei 350 PS an. Wann diese überarbeiteten Motoren nach Europa/Deutschland kommen, weiß ich allerdings nicht.
Dabei sollen auch das Fahrwerk und die Lenkung und somit das Handling überarbeitet worden sein. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Gerät per se sicher nicht schlecht und für den Alltag eher sein Geld wert als der Toyota oder der Subaru, aber für 30.000 Euro und mehr geht der imagebewusste Deutsche nicht an einen Hyundai ran. Deswegen sieht man die kleine Maschine derzeit auch als Tageszulassung für um die 23.000 Euro im Internet annonciert.
Das Genesis Coupé hat mit dem V6 sicherlich einen sehr schön klingenden Motor und Platzprobleme gibt es für zwei Personen mit Gepäck auch nicht. Die umfangreiche Garantie ist sicher auch ein Bonus.
Wie Beatfanatika schon geschrieben hat, muss man wissen, was in Sachen Unterhaltskosten auf einen zukommt, und da würde ich gerade beim V6 wegen des Hubraums mit jeder Menge Sprit und Steuer planen. Sollte Hyundai keine "Ersatzteileflatrate" im Angebot haben, so dass nur noch die Reifen ein teurer Faktor sind, ist der Hyundai deutlich teurer als Toyota oder Subaru.
Ich schwärme immer noch von einem jungen gebrauchten Renault Mégane RS mit Cup-Fahrwerk, aber wenn ich sehe, dass die Bremsanlage an der Vorderachse jenseits der 1.000 Euro angesiedelt ist, weiß ich, dass ich mir den Unterhalt nicht leisten kann. Und berufsmäßig ändert sich leider auch nix, dass ich mir ernsthaft über den Ränno Gedanken machen dürfte.
Toyota und Subaru haben nur kleine Unterschiede. Zunächst eine kurze Zusammenfassung, was die beiden untereinander trennt:
GT86 kostet 30.000 Euro exklusive Leder-Alcantara, Navi und Metallic. Serie sind Keyless-Go, Torsen-Sperrdifferenzial (Sperrdiff müsste auch beim Hyundai drin sein), 2-Zonen-Klimaautomatik, Zentralverriegelung, Sportsitze, Lederlenkrad und Schaltknauf, im Prinzip alles drin, was man braucht.
Beim Subaru gibt es zwei Ausstattungsvarianten. Die größere heißt Sport und kostet 32.000 Euro und ist im Prinzip gleich ausgestattet wie der Toyota. Die kleinere Ausstattung im BRZ heißt Active und hat eine deutlich schlechtere Ausstattung:
Schwarze Spiegel, keine Nebelscheinwerfer, billigere Stoffsitze, 16 Zoll statt 17, Klimaanlage statt -automatik, kein Radio und wohl auch kein Sperrdiff, und das zum selben Preis wie der Toyota.
Der Toyota hat eine leicht andere Fahrwerksabstimmung als der Subaru (Active und Sport sind identisch). Das bedeutet, dass der Toyota laut Tests im Alltag etwas schneller übersteuert als der Subaru und etwas weicher federt, weswegen ein wenig mehr Wankbewegungen vorhanden sind.
Dass beide Autos mit ihrem Motor erst jenseits der 5.000 Umdrehungen richtig Spaß machen, sollte man wissen. Wenn man dies für die tägliche Pendelei zur Arbeit akzeptieren kann, hat man für Spaßfahrten wesentlich mehr Freude als bei einem Motor, der bei 6.000 Umdrehungen schon abregelt.
Meine Empfehlung, sollte eine Entscheidung zwischen Toyota und Subaru anstehen, wäre also der Toyota.
Zurück zum Vergleich der beiden mit dem Hyundai Genesis Coupé: Die Ersatzteilpreise sollten beim Toyobaru deutlich erschwinglicher sein, weil man kleinere Bauteile verwendet (215er-Reifen auf 17 Zoll anstatt 19-Zöller bei Hyundai, kleinere Komponenten der Bremsanlage wegen ca. 300 kg weniger Gewicht, etc.). Und die 300 kg weniger Gewicht sollten sich sehr deutlich beim Fahren bemerkbar machen, ebenso wie die knapperen Abmessungen. Du hast mit dem Toyobaru einfach mehr Straße zum Spielen als mit dem Hyundai. Die geringeren Abmessungen machen das Auto innen natürlich ein wenig enger.
Du musst halt wissen, wieviel Wert du auf puren Fahrspaß legst mit Fokus auf Fahrdynamik. Leute, für die ein Golf GTI in seiner Klasse das fahrspaßtechnische Nonplusultra darstellt, werden mit einem Toyobaru nicht glücklich.
Wenn du viel auf der Autobahn bolzen willst, ist der Hyundai als V6 oder mit dem überarbeiteten Vierzylinder-Turbo die bessere Wahl. Wenn du mehr Spaß auf winkligen Landstraßen hast und noch ein wenig Geld sparen willst, geht die Empfehlung zum Toyota.
Ich habe es nicht weit, um die Landstraßen im Taunus, im Rheingau, im Mittelrheintal, im Odenwald, im Spessart oder auch im Hunsrück (alles innerhalb einer Stunde Fahrzeit erreichbar) theoretisch auszuloten, und wenn du auf diesen Straßen den wirklichen Fahrspaß empfindest, kann ich dir sagen, dass in solch relativ kompakten Autos 200 PS absolut ausreichend sind und man mit 250 PS (Stichwort Mégane R.S. Cup) mehr als genug unvernünftigen Spaß haben kann. Mit noch stärker motorisierten Fahrzeugen stehst du bei der schnellen Hatz mehr auf der Bremse als sonst was.
statt 1.4 
Aber an der Ausfahrt lief dann alles wie geschmiert.

