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Der Fortbewegungsmittel mit Fotos Thread !

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Rentner schrieb:
Ungleichmäßige Abnutzung der Reifen? Schnellere Erhitzung des Reifens und schlechterer Grip durch die dadurch bedingte Erhöhung des Luftdrucks?


Die Ungleichmäßige Abnutzung hast du beim Heckantrieb auch, nur mit dem Nachteil, dass die meisten heckgetriebenen Fahrzeuge auf der Hinterachse breitere Reifen fahren, so dass man nicht einfach die Reifen nach vorne wechseln kann.
Der andere Punkt ist im Alltag absolut irrelevant und wird nie im Leben zu spüren sein.

Für 90% der Menschen ist Fronantrieb besser, da günstiger und viel leichter zu beherrschen ist. Bei guter Entwicklung merkt man auch kaum, dass die lenkende Achse auch die angetriebene Achse ist. 9% fahren besser mit Allrad, da sie wiedrigen Bedingungen ausgesetzt sind und dann bleibt das 1% der Supersportwagen, die nicht auf Allrad setzen, die Kraft nicht auf der Vorderachse auf die Straße bringen können ohne die Lenksicherheit aufs Spiel zu setzen aber sowieso im Straßenverkehr fehl am Platz sind.
Der Heckantrieb im alltäglichen Straßenverkehr hat keine wirkliche Daseinsberechtigung. Er hat im Gegensatz zum Frontantrieb viele Nachteile:
- teurer
- fordert andere Gewichtsverteilung
- im Grenzbereich durch 99% der Menscheit nicht beherrschbar
- Unter gewissen Witterungsbedinungen deutlich unsicherer (Nässe) bis eingeschränkt fahrbar (Schnee)

Ich hatte selbst ein Auto mit Heckantrieb und ja bei sportlicher Fahrweise ist es geil und einfach das Lenkrad einzuschlagen, aufs Gas zu treten und das Auto zieht den Arsch rum ist geil - aber das hat im alltäglichen Straßenverkehr absolut nichts zu suchen. Die Nachteile beim Heckantrieb überwiegen schlichtweg.
 
Beim Frontantrieb werden aber wirklich fast nur die vorderen Reifen abgenutzt, beim Heckantrieb geschieht das wesentlich gleichmäßiger da eine Aufgabenverteilung statt findet (das meiste Bremsen und lenken vorne, Vortrieb hinten).
Und in der Standardversion (Denn so werden die meisten Autos auch verkauft) sind meistens die Hinterreifen genauso breit.

Sicherheitsaspekte spielen bei modernen Fahrzeugen auch (fast) keine Rolle mehr, durch Fahrassistenzsysteme wie ESP werden selbst moderne Supersportwagen mit Heckantrieb so zahm dass sie von jedem beherrschbar sind. Durch das Eingreifen im Grenzbereich fahren sich Hecktriebler so eben so einfach wie Fronttriebler und haben zusätzlich ihre Vorzüge, wie der weiter außen liegende Grenzbereich.

Nicht umsonst wird Vorderradantrieb bei starken Fahrzeugen nicht eingesetzt. Und wenn es gemacht wird bei zum Beispiel beim Ford Focus RS führt er zu Problemen wie Torque Steering

Und ich bleibe dabei, Vorderradantrieb hat durchaus seine Existenzberechtigung und für die meisten Ansprüche sicher auch ausreichend. Ihn jedoch in einem Fahrzeug der Premiumklasse wie bei Audi als Standard einzusetzen ist einfach nur schwach.
 
flexx schrieb:
Egal, Heck isch geil :D

Ich weiß, ich fands auch geil mit meinem 540i und ich vermisse ihn auch. Aber ich bin den auch Assi gefahren ;)


Rentner schrieb:
Beim Frontantrieb werden aber wirklich fast nur die vorderen Reifen abgenutzt, beim Heckantrieb geschieht das wesentlich gleichmäßiger da eine Aufgabenverteilung statt findet (das meiste Bremsen und lenken vorne, Vortrieb hinten).

Das ist quatsch! Die Hauptbremsleistung hat 0 mit dem Antriebskonzept zu tun. Die Bremse an der Vorderachse übernimmt immer die Hauptlast beim Bremsen. Die Bremse an der Hinterachse ist nur zur Stabilisierung da.


Sicherheitsaspekte spielen bei modernen Fahrzeugen auch (fast) keine Rolle mehr, durch Fahrassistenzsysteme wie ESP werden selbst moderne Supersportwagen mit Heckantrieb so zahm dass sie von jedem beherrschbar sind. Durch das Eingreifen im Grenzbereich fahren sich Hecktriebler so eben so einfach wie Fronttriebler und haben zusätzlich ihre Vorzüge, wie der weiter außen liegende Grenzbereich.

Definiere "weiter außen liegende Grenzbereich" und erkläre mir wie das für 99% der Menschen relevant ist. Wenn du mit einem Frontriebler zu schnell in die Kurve fährst schiebt er über die Vorderachse, du gehst vom Gas, Auto fährt sicher über die Kurve. Wenn du mit einem Hecktriebler zu schnell in die Kurve fährst bricht das Heck aus - Ende der Geschichte.
Ist mir mit meinem eigenen Auto passiert, ich habe es durch Glück wieder fangen können und einen Drift hingelegt (war übrigends bei niedriger Geschwindigkeit auf feuchter Fahrbahn mit Laub).

Nicht umsonst wird Vorderradantrieb bei starken Fahrzeugen nicht eingesetzt. Und wenn es gemacht wird bei zum Beispiel beim Ford Focus RS führt er zu Problemen wie Torque Steering

Wofür brauchen 99% der Menschen ein Auto was die Kraft nicht auf die Vorderachse bringen kann? In der Klasse eines Focus RS wäre ein Allrad eh sinnvoller, aber das ist eine andere Thematik (Allrad > Heckantrieb)

Und ich bleibe dabei, Vorderradantrieb hat durchaus seine Existenzberechtigung und für die meisten Ansprüche sicher auch ausreichend. Ihn jedoch in einem Fahrzeug der Premiumklasse wie bei Audi als Standard einzusetzen ist einfach nur schwach.

Warum sollte Audi auf ein Antriebskonzept mit so vielen Nachteilen setzen? Dann kannst lieber gleich den Allradweg bestreiten, der den ebenfalls den Kostennachteil des Heckantriebs hat (+ höherem Gewicht) dafür extrem viele Vorteile gegenüber Front- und Heckantrieb bietet.
 
eMKay schrieb:
Das ist quatsch! Die Hauptbremsleistung hat 0 mit dem Antriebskonzept zu tun. Die Bremse an der Vorderachse übernimmt immer die Hauptlast beim Bremsen. Die Bremse an der Hinterachse ist nur zur Stabilisierung da.

Wie oft denn noch, weiß ich doch. Nur Vorderradantrieb:
Vorne: Lenken+Hauptteil bremsen+beschleunigen
Hinten: bisschen Stabilisierung, vernachlässigbar
Hinterradantrieb:
Vorne: Meiste vom bremsen+lenken
hinten: Antrieb

Damit hast du bei FWD so gut wie alle Belastung vorne, bei RWD eine ungefähr gleichmäßige Auslastung

Definiere "weiter außen liegende Grenzbereich" und erkläre mir wie das für 99% der Menschen relevant ist. Wenn du mit einem Frontriebler zu schnell in die Kurve fährst schiebt er über die Vorderachse, du gehst vom Gas, Auto fährt sicher über die Kurve. Wenn du mit einem Hecktriebler zu schnell in die Kurve fährst bricht das Heck aus - Ende der Geschichte.
Ist mir mit meinem eigenen Auto passiert, ich habe es durch Glück wieder fangen können und einen Drift hingelegt (war übrigends bei niedriger Geschwindigkeit auf feuchter Fahrbahn mit Laub).

Wenn du mit einem Hecktriebler zu schnell in eine Kurve fährst wird er meistens auch untersteuern, vor allem bei modernen Fahrzeugen mit weit vorne liegendem Motor. Das ESP unterdrückt zusätzlich das Übersteuern.
Übersteuern kommt meist erst zustande wenn man schon in der Kurve zu viel Gas gibt, was bei modernen Autos jedoch auch durch Traktionskontrolle unterdrückt wird.

Ich meine was passiert wenn du aus der Kurve rausbeschleunigst.
Bei FWD müssen die Vorderreifen gleichzeitig lenken und beschleunigen. Daher verlieren sie schneller Haftung und das Fahrzeug untersteuert.
Bei RWD lenken die Vorderreifen und die Hinterreifen sorgen für Vortrieb.

Daher kannst du bei RWD früher und mehr Gas geben bevor das Fahrzeug Haftung verliert als mit FWD. Und selbst wenn wird das Fahrzeug durch ESP in den meisten Fällen auch nur untersteuern.

Außerdem hast du beim zügigen Anfahren mit RWD mehr Haftung als mit FWD weil du einen Lastwechsel auf die Hinterachse hast.

Warum sollte Audi auf ein Antriebskonzept mit so vielen Nachteilen setzen? Dann kannst lieber gleich den Allradweg bestreiten, der den ebenfalls den Kostennachteil des Heckantriebs hat (+ höherem Gewicht) dafür extrem viele Vorteile gegenüber Front- und Heckantrieb bietet.

Allrad ist noch schwerer als RWD, noch teurer als RWD und verbraucht mehr Sprit als RWD. FWD funktioniert nicht richtig bei starken Fahrzeugen, RWD ist jedoch ein Mittelweg der auch bei stärkeren Fahrzeugen noch sehr gut funktioniert. (Und nebenbei auch mehr Spaß macht).
 
Rentner schrieb:
Damit hast du bei FWD so gut wie alle Belastung vorne, bei RWD eine ungefähr gleichmäßige Auslastung


Und wo ist das Problem? Dank gleicher Bereifung vorne wie hinten tauschst du bei jedem Reifenwechseln die vorderen und hinteren. Ergo, kein Nachteil.



Wenn du mit einem Hecktriebler zu schnell in eine Kurve fährst wird er meistens auch untersteuern, vor allem bei modernen Fahrzeugen mit weit vorne liegendem Motor. Das ESP unterdrückt zusätzlich das Übersteuern.
Übersteuern kommt meist erst zustande wenn man schon in der Kurve zu viel Gas gibt, was bei modernen Autos jedoch auch durch Traktionskontrolle unterdrückt wird.

Ich meine was passiert wenn du aus der Kurve rausbeschleunigst.
Bei FWD müssen die Vorderreifen gleichzeitig lenken und beschleunigen. Daher verlieren sie schneller Haftung und das Fahrzeug untersteuert.
Bei RWD lenken die Vorderreifen und die Hinterreifen sorgen für Vortrieb.

Daher kannst du bei RWD früher und mehr Gas geben bevor das Fahrzeug Haftung verliert als mit FWD. Und selbst wenn wird das Fahrzeug durch ESP in den meisten Fällen auch nur untersteuern.

Wenn du den Fall beschreibst, dass der Fronttriebler beim Rausbeschleunigen untersteuert heißt das ja, dass du noch in der Kurve bist. Das heißt auch, dass der Hecktriebler in der selben Situation mitm Heck ausbrechen wird (es sei denn die Elektronik greift ein, das wird sie aber beim Fronttriebler genauso insofern ist das irrelevant).
Auch hier wieder - 99% der Menschen?!?!

Außerdem hast du beim zügigen Anfahren mit RWD mehr Haftung als mit FWD weil du einen Lastwechsel auf die Hinterachse hast.

Das habe ich nie bestritten, war auch nie das Thema.


Allrad ist noch schwerer als RWD, noch teurer als RWD und verbraucht mehr Sprit als RWD.

Ja es ist schwerer und teurer, das habe ich ja bereits geschrieben. Der Mehrverbrauch ist bei modernen Fahrzeugen allerdings fast nur noch auf das Mehrgewicht zurückzuführen, da je nach Konzept bei normalen Verhältnissen fast ausschließlich eine Achse (je nach Auslegung - meist aber die Vordere) angetrieben wird und nur nach Bedarf die Kraft verteilt wird.

FWD funktioniert nicht richtig bei starken Fahrzeugen, RWD ist jedoch ein Mittelweg der auch bei stärkeren Fahrzeugen noch sehr gut funktioniert. (Und nebenbei auch mehr Spaß macht).

Völlig richtig, das habe ich ja auch gesagt, aber bei dem verschwindend geringen Anteil der Fahrzeuge bei denen das der Fall ist und die nicht auf Allrad setzen (1%) muss man sich fragen was diese Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen zu suchen haben.
 
eMKay schrieb:
Und wo ist das Problem? Dank gleicher Bereifung vorne wie hinten tauschst du bei jedem Reifenwechseln die vorderen und hinteren. Ergo, kein Nachteil.

Nutzen sich die Reifen so nicht insgesamt gesehen trotzdem schneller ab weil die Vorderreifen einer ständigen Vollbelastung unterliegen als wenn sie permanent einer gleichmäßigen Belastung unterliegen?
(Weiß ich jetzt nicht, ist nur eine Vermutung).

Wenn du den Fall beschreibst, dass der Fronttriebler beim Rausbeschleunigen untersteuert heißt das ja, dass du noch in der Kurve bist. Das heißt auch, dass der Hecktriebler in der selben Situation mitm Heck ausbrechen wird (es sei denn die Elektronik greift ein, das wird sie aber beim Fronttriebler genauso insofern ist das irrelevant).
Auch hier wieder - 99% der Menschen?!?!

Nein, der Hecktriebler wird in der selben Situation (soll heißen gleicher Lenkeinschlag und gleiches Gas) noch nicht die Haftung verlieren. Du kannst mit einem Hecktriebler mehr Gas geben bevor das passiert weil die Belastung auf Vorder und Hinterachse verteilt ist.

Wenn die Elektronik eingreift und man zuviel Gas gibt werden beide untersteuern, sowohl RWD als auch FWD. Bei RWD wird dies jedoch später passieren.

Kann sein dass für viele sowas nicht wichtig ist. Jedoch will ich bei einem Fahrzeug in dieser Preisklasse das bestmögliche Handling und das liefert mir ein RWD Fahrzeug vor einem FWD Fahrzeug.

Denke nicht dass unsere Diskussion hier zu irgendwas führen wird da ich anscheinend andere Ansprüche an einen Premiumhersteller stelle als du (und zugegenermaßen auch die meisten anderen).

Edit:

Und bevor hier vielleicht der Eindruck entsteht dass ich das nie selber erfahren habe und nur theoretisch daher labere:
Meiner Eltern fahren eine E-Klasse. Die ich ab zu gerne auch mal zügig auf der Landstraße bewege :D
Dann bekam ich mal die Gelegenheit einen A6 mit ca. gleicher Leistung fahren zu dürfen. Und was soll ich sagen, bei schnellen Kurvenfahrten wo bei der E-Klasse noch rein gar nix zu merken war haben beim A6 bei ähnlichen Manövern schon merklich die Vorderräder gescharrt.
 
Rentner schrieb:
Nutzen sich die Reifen so nicht insgesamt gesehen trotzdem schneller ab weil die Vorderreifen einer ständigen Vollbelastung unterliegen als wenn sie permanent einer gleichmäßigen Belastung unterliegen?
(Weiß ich jetzt nicht, ist nur eine Vermutung).

Nicht, dass ich wüsste. Die Belastung ist nicht soviel höher als, dass es eine stark ungleichmäßige Belastung zur Folge hätte.


Nein, der Hecktriebler wird in der selben Situation (soll heißen gleicher Lenkeinschlag und gleiches Gas) noch nicht die Haftung verlieren. Du kannst mit einem Hecktriebler mehr Gas geben bevor das passiert weil die Belastung auf Vorder und Hinterachse verteilt ist.

Das bedeutet aber, dass du ans Äußere der Kurve getragen wirst, was im Straßenverkehr absolut unpraktikabel ist. Wenn du auf deiner Spur bleiben willst wird dir vorher die Elektronik einen Riegel vorschieben (da sonst nämlich doch das Heck ausbricht), was wiederum den von Dir genannten Vorteil zu Nichte macht.




Kann sein dass für viele sowas nicht wichtig ist. Jedoch will ich bei einem Fahrzeug in dieser Preisklasse das bestmögliche Handling und das liefert mir ein RWD Fahrzeug vor einem FWD Fahrzeug.

Denke nicht dass unsere Diskussion hier zu irgendwas führen wird da ich anscheinend andere Ansprüche an einen Premiumhersteller stelle als du (und zugegenermaßen auch die meisten anderen).

Edit:

Und bevor hier vielleicht der Eindruck entsteht dass ich das nie selber erfahren habe und nur theoretisch daher labere:
Meiner Eltern fahren eine E-Klasse. Die ich ab zu gerne auch mal zügig auf der Landstraße bewege :D
Dann bekam ich mal die Gelegenheit einen A6 mit ca. gleicher Leistung fahren zu dürfen. Und was soll ich sagen, bei schnellen Kurvenfahrten wo bei der E-Klasse noch rein gar nix zu merken war haben beim A6 bei ähnlichen Manövern schon merklich die Vorderräder gescharrt.

Dann fahr mal einen mit Allrad, dann willst du nix anderes mehr ;)
Wenn es um, für den Laien beherrschbare, Sportlichkeit geht: AWD
 
eMKay schrieb:
Das bedeutet aber, dass du ans Äußere der Kurve getragen wirst, was im Straßenverkehr absolut unpraktikabel ist. Wenn du auf deiner Spur bleiben willst wird dir vorher die Elektronik einen Riegel vorschieben (da sonst nämlich doch das Heck ausbricht), was wiederum den von Dir genannten Vorteil zu Nichte macht.

So lange die Reifen nicht wirklich an Haftung verlieren wirst du mit etwas aufpassen aber nicht so weit nach außen getragen dass du die Spur verläßt. Vor allem wenn du eine Art Ideallinie innerhalb deiner Spur fährst.
Bin schon öfter kurz vorm Grenzbereich gefahren und mir ist es noch nie passiert dass ich zu weit rausgetragen wurde.
Abgesehen davon: Du wirst nicht zwangsläufig rausgetragen.

Das Problem beim FWD ist ja: Ein Reifen hat ein bestimmtes Level an Grip. Bei FWD wird jedoch der Grip des Vorderreifens aufgeteilt: Für beschleunigen und für lenken. Die Hinterreifen müssen nur die Spur halten.

Hab ich jetzt RWD kann ich diese Grip Reserven viel besser aufteilen. Die Vorderreifen müssen lediglich lenken. Ich kann mich entscheiden wofür ich diese einsetzen will. So kann ich auch die Kurve einfach enger als bei FWD bei selber Geschwindigkeit fahren.


Dann fahr mal einen mit Allrad, dann willst du nix anderes mehr ;)
Wenn es um, für den Laien beherrschbare, Sportlichkeit geht: AWD

Bin schon Allrad gefahren, hab dieses Jahr im Frühling ein Sportwagentraining mit dem aktuellen Subaru Impreza WRX gemacht. Weiß nicht, mir hat nicht so gut gefallen dass es so schwer war das Auto zum Drift zu überreden, hat meistens einfach nur untersteuert und sich "schwer" angefühlt. AWD mag sicherlich super sein was Handling angeht, aber auch etwas langweilig.
 
Ah Reifen ... hab ich beruflich mit zu tun und kann vielleicht ein wenig helfen. Rentner hat nicht ganz unrecht und seine Bedenken sind begründet. Die Vorderreifen sind der stärkeren Belastung ausgesetzt. Das ist aber so gewollt, denn egal ob Front-, Heck- oder Allradantrieb, ein Auto wird immer über die Hinterräder geführt. Immer.

Wenn ein Vorderrad seinen Dienst quitiert, dann ist das in keinster Weise mit dem zu Vergleichen was passiert, wenn ein Hinterrad aussetzt.
 
Rentner schrieb:
Dann fahr mal einen mit Allrad, dann willst du nix anderes mehr ;)
Wenn es um, für den Laien beherrschbare, Sportlichkeit geht: AWD

Bin schon Allrad gefahren, hab dieses Jahr im Frühling ein Sportwagentraining mit dem aktuellen Subaru Impreza WRX gemacht. Weiß nicht, mir hat nicht so gut gefallen dass es so schwer war das Auto zum Drift zu überreden, hat meistens einfach nur untersteuert und sich "schwer" angefühlt. AWD mag sicherlich super sein was Handling angeht, aber auch etwas langweilig.

:shock:

Dann bist du aber ganz sicher keinen Subaru gefahren. Langweilig? Schwer angefühlt? Das kann alles nicht sein. :grins:
 
Der Allrad raubt definitiv Handlingeigenschaften. Ich denke aber mal, dass der Subaru ziemlich gut ausbalanciert ist und durch seinen Motor auch in Kurvenfahrten ziemlich "giftig" rüberkommt. Als Hecktriebler wäre er aber bis in den Grenzbereich trotzdem agiler.
 
flexx schrieb:
:shock:

Dann bist du aber ganz sicher keinen Subaru gefahren. Langweilig? Schwer angefühlt? Das kann alles nicht sein. :grins:

Es war der aktuelle WRX Sti, kein Zweifel ;)
Will ja jetzt nicht behaupten dass es mir kein Spaß gemacht hat, der ging schon ganz gut ab :D
Aber wie gesagt, wenn man mit AWD driften will kommt meistens ein Untersteuern raus wenn man nicht gerade Ken Block heißt. Und daduruch fühlt er sich in solchen Momenten "schwer'" oder vielleicht besser "schwerfällig" an. Weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll.

Und wenn wir nochmal auf unsere ursprüngliche Welt ohne Fahrassistenzsysteme zurückkommen wollen:
Mit FWD kann man auch übersteuern, gerade wen man zu schnell in eine Kurve fährt und dann plötzlich komplett vom Gas geht. Die Hinterachse wird dadurch sehr leicht und es kann passieren dass man vom Heck überholt wird (Lift-off oversteer). Und bevor jetzt wieder Spitzfindidkeiten kommen: Ja, ich weiß dass das auch mit RWD passiert. Vor allem beim Porsche 911 durch den Heckmotor.
 
sooooo.
heute mal das auto ein bissi sauber gemacht. sieht eigentlich ganz i.o. aus, denk ich mal. :kaffee:

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