Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der E-Mobilität Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also spontan fällt mir nur Tesla ein, wo es quasi kaum noch was zusätzlich gibt - außer digitale Dienste.

Ansonsten kannst dich doch bei VW, BMW, Mercedes, Hyundai, Renault toschmeißen lassen mit Extras. Viele Automatik Funktionen gibt es z.B. nicht in der Basis Version, außer es ist gesetzlich vorgeschrieben.

Mustang Mach-E, 2 Zusätze, Feierabend.
 
100 km mehr Reichweite kosten halt mal 6- 10000 Euro mehr.
Das "Extra" braucht man halt beim Verbrenner nicht.
Mir war es bei meinen ID3 nicht wert. Nervt mich aber, das ich im Winter max 250km weit komm. Beim nächsten Auto ende 2025 hoffe ich auf bezahlbare gute Reichweite.
Bei den Thema kann ich die Verbrennerfraktion schon verstehen.
Kann mich noch gut dran erinnern wie man von den meisten hier, vor paar Jahren noch bisschen blöd angemacht wurde. Weil man nen Tesla im Haus hatte. ;-)
Und heute....
 
Durchschnittlich fährt in Deutschland der Autofahrer 40km am Tag.... Ich hab 20m pro Strecke und da kann ich bei einem WLTP von 570km schon ein paar Tage ohne Laden fahren. Haben heute für unsere Niederlassung 18 weitere 22kw Ladepunkte geplant. Vermieter muss abnicken dann geht's los. Haben einen 1MVA Trafo der gerade ma zu 15 Prozent ausgelastet ist.
 
Also ich fahre sehr selten 250km am Stück bzw an einem Tag. Kommt das bei dir so oft vor?
Ja, und ne Dienststrecke hat ingesamt 80km. Die durchschnittlsberecnunungen sind imho daher nonsens und kenn ich.
Wenn man eine Wallbox zu Hause (Einfamilienhaus) hat, lässt sich das leicht übersehen. Aber wenn du da jeden Tag 2km zur Wallbox gehen musst, die dann auch mal besetzt ist, willst du nicht nur 250km Reichweite haben.

Und in Mehrfamilienhäusern ist das auch nicht so einfach, wenn das Haus eine Absicherung bei 60kW für den gesamten Strom hat und du dann 8 Abnehemer hast. Kannst dir ja ausrechnen, wie langsam das laden kann. Daher, zig Tausende Euro für 250km ausgeben ist meiner Meinung nach Geld- und Ressourcenverschwendung, unter 500 würde ich keines kaufen und die sind dann wieder so abartig teuer.
 
Ach 250km reicht doch, biste doch 2-3h unterwegs, dann is ne Pause eh gut. Ich find verreisen mit nem E sehr entspannend.
Fahrtechnisch möchte ich auch nie wieder zurück zum Verbrenner.
Nur nervt es mich manchmal wenn ich nach 3 Tagen schon wieder laden muss und die Sonne scheint grad nicht. ;)

Dann hatte ich mal ein "Erlebnis" mit Freunden.
Waren zusammen mit 3 Autos unterwegs. 2 Verbrenner und ich mit halbvollen Akku. Dann ist denen eingefallen, das wir alle mal 60 km weg zum Pizza Buffet fahren . Hätte mein Akku nicht gereicht. Hätte ich paar Minuten nachladen müssen. Dort dann ca 300 Meter weg von Pizzeria angeklemmt und zurückgelaufen. Die anderen schon halbfertig mit essen.
Mittlerweile nimmt man sowas mit Humor. Kommt ja auch nicht sooft vor. Nur ist sowas halt ein gefundenes Fressen für die Dieselfraktion. Wenn man mit Tanken ankommt, dann sagen die halt .... dauert 2 Minuten und fertig.

Kommt man mal etwas später .... na der Akku noch am laden gewesen ???
Kommen wir mal mit unseren Dacia ..... Na die Karre leer oder abgebrannt ???

usw.
Ist schon manchmal sehr anstrengend mit denen. Aber sie meinen es mittlerweile ja eher witzig. Nervt trotzdem manchmal.
Und ja. Alle hassen die aktuelle Regierung, besonders die Grünen und mögen keine E Autos.

Auch wenn ich mir kein VW ID mehr kaufen (leasen) würde, liebe ich meine Karre. Es gibt nichts entspannteres zum fahren als E.
 
Durchschnittlich fährt in Deutschland der Autofahrer 40km am Tag.... Ich hab 20m pro Strecke und da kann ich bei einem WLTP von 570km schon ein paar Tage ohne Laden fahren. Haben heute für unsere Niederlassung 18 weitere 22kw Ladepunkte geplant. Vermieter muss abnicken dann geht's los. Haben einen 1MVA Trafo der gerade ma zu 15 Prozent ausgelastet ist.
Hab meinen Chef wegen Ladepunkte gefragt.
Weil er Solar aufs Fabrikdach macht.
Kam nur ein müdes lächeln und ein NEIN.
 
Ja, und ne Dienststrecke hat ingesamt 80km. Die durchschnittlsberecnunungen sind imho daher nonsens und kenn ich.
Wenn man eine Wallbox zu Hause (Einfamilienhaus) hat, lässt sich das leicht übersehen. Aber wenn du da jeden Tag 2km zur Wallbox gehen musst, die dann auch mal besetzt ist, willst du nicht nur 250km Reichweite haben.

Und in Mehrfamilienhäusern ist das auch nicht so einfach, wenn das Haus eine Absicherung bei 60kW für den gesamten Strom hat und du dann 8 Abnehemer hast. Kannst dir ja ausrechnen, wie langsam das laden kann. Daher, zig Tausende Euro für 250km ausgeben ist meiner Meinung nach Geld- und Ressourcenverschwendung, unter 500 würde ich keines kaufen und die sind dann wieder so abartig teuer.

Um bei deinem Szenario mit dem Mehrfamilienhaus zu bleiben: Das Laden dauert dann die halbe Nacht. Wen stört das? Oder kommst du regelmäßig um 23 Uhr nach Hause und musst dann spontan um 23.30 Uhr nach Madrid fahren?
 
Oder man versteht einfach, dass es jemanden zu umständlich ist. Wieso bestellen viele bei Amazon obwohl die örtlichen Gewerbe dadurch kaputt gehen und die DHL/Hermes/Amazonkarren die Luft verpessten? Ist halt bequemer. Und wenn es noch dazu um so eine große Investition geht und man eben eine andere Alternative hat ist das nur normal so zu denken. Mann kann sich immer alles so hinbiegen dass es irgendwie passt. Bin ja selbst absolut begeisterter E-Fahrer weil es für mich passt. Aber manchmal hat das schon auch was von Veganern die einem erklären wollen, wie die Welt besser durch sie ist und jeder sich so verhalten sollte, weil man ansonsten ein Unmensch ist. Wenn es zu penetrant wird, schaltet man irgendwann ab und so ist dann auch nichts gewonnen.
 
Oder man versteht einfach, dass es jemanden zu umständlich ist. Wieso bestellen viele bei Amazon obwohl die örtlichen Gewerbe dadurch kaputt gehen und die DHL/Hermes/Amazonkarren die Luft verpessten? Ist halt bequemer. Und wenn es noch dazu um so eine große Investition geht und man eben eine andere Alternative hat ist das nur normal so zu denken. Mann kann sich immer alles so hinbiegen dass es irgendwie passt. Bin ja selbst absolut begeisterter E-Fahrer weil es für mich passt. Aber manchmal hat das schon auch was von Veganern die einem erklären wollen, wie die Welt besser durch sie ist und jeder sich so verhalten sollte, weil man ansonsten ein Unmensch ist. Wenn es zu penetrant wird, schaltet man irgendwann ab und so ist dann auch nichts gewonnen.

Es ist vom "Luft verpassten" her besser wenn ein Fahrzeug am Tag sehr viele Waren an die Haushalte abliefert als wie wenn jeder der was kauft einzeln mit seinem Fahrzeug in die Stadt fährt mit seinem Verbrenner nur um sich ein paar Turnschuhe zu holen.
Und unsere Lieferanten haben fast alle Elektro Fahrzeuge mittlerweile.
 
Es ist vom "Luft verpassten" her besser wenn ein Fahrzeug am Tag sehr viele Waren an die Haushalte abliefert als wie wenn jeder der was kauft einzeln mit seinem Fahrzeug in die Stadt fährt mit seinem Verbrenner nur um sich ein paar Turnschuhe zu holen.
Und unsere Lieferanten haben fast alle Elektro Fahrzeuge mittlerweile.

Es ist vom Luftverpessten her besser, wenn ich als Städter alles zu Fuß mache oder mit dem Fahrrad und nur ein Wagen das Kaufhaus ansteuert in dem ich einkaufe wie jedes einzelne Wohnhaus. Und da wir im Saarland rückständig sind, fahren gerade Hermesfahrer noch mit ihren alten Drecksschleudern. Und jetzt? Ist genauso eine Diskussion die ich mein.
 
Kommt beides aufs selbe hinaus.
Öffi fährt sowieso und die Transporter ebenso.
In meinem Fall müsste ich für ein paar nötige Gegenstände vom Baumarkt 50 km hin und zurück legen.
Das selbe mit anderem Alltagszeug
Wenn die mit DHL kommen die sowieso jeden Tag hier hält geliefert werden, dann dürfte das aufs Jahr gesehen schon sehr viel ausmachen was den Verbrauch angeht wie wenn jeder einzeln sich Wöchentlich mit seinem Fahrzeug auf den Weg macht.
Ich jedenfalls lasse so viel wie möglich liefern, statt wegen jedem Produkt Zeit und Energie zu vergeuden.
 
Um bei deinem Szenario mit dem Mehrfamilienhaus zu bleiben: Das Laden dauert dann die halbe Nacht. Wen stört das? Oder kommst du regelmäßig um 23 Uhr nach Hause und musst dann spontan um 23.30 Uhr nach Madrid fahren?

Rechne doch! 60kW/8 = 7,5 verfügbare kW/h. Aber nur, wenn das GANZE Haus und keine Wohnung Strom verbraucht. Und dann komm ich immer noch nur 250km weit, im Winter noch weniger. Immernoch: LOL. Und wer nur in der Stadt rumgurckt, kann auch die Bahn nehmen! Oder ein eBike. Aber mit dem Auto zum Bäcker ist halt viel cooler.
 
Rechne doch! 60kW/8 = 7,5 verfügbare kW/h. Aber nur, wenn das GANZE Haus und keine Wohnung Strom verbraucht. Und dann komm ich immer noch nur 250km weit, im Winter noch weniger. Immernoch: LOL. Und wer nur in der Stadt rumgurckt, kann auch die Bahn nehmen! Oder ein eBike. Aber mit dem Auto zum Bäcker ist halt viel cooler.

Ich habe gerechnet bzw. geschätzt und zwar wie folgt:

Wenn das Haus eine Absicherung von 60 kw hat, bin ich davon ausgegangen, dass davon über die Nacht (ab 23 Uhr bis 7 Uhr morgens) den Ladesäulen zumindest 40 kw zur Verfügung stehen*, während abends (bis 23 Uhr) zumindest 20 kw zur Verfügung stehen.

Weiter im Text: Von den 8 potenziellen Ladesäulen und 8 Fahrzeugen, werden drei an dem Beispielabend überhaupt nicht genutzt bzw. geladen, da es unrealistisch ist anzunehmen, dass jeder sein Fahrzeug jeden Abend bzw. jede Nacht lädt - und wenn doch, würden diese nur sehr kurz laden und damit das Problem tatsächlich noch weiter entzerren.

Verbleiben 5. Hier habe ich nun einen zwar nicht worst-case, aber doch schlechten Fall gebildet: Du hast einen Akku mit 80 kwh netto, wobei du 88 kwh benötigst um diesen theoretisch komplett vollzuladen (von 0 auf 100%; Ladeverluste: 10%), kommst erst um 21 Uhr nach Hause mit einem Akku, der lediglich 20% seiner Restkapazität hat und möchtest den Akku morgens um 7 Uhr auf mindestens 90% aufgeladen haben. In deinem realen Fall mit einem Fahrzeug, das lediglich 250 km Reichweite hat, braucht man gar nicht weiter zu rechnen - der Akku kommt problemlos in jedem auch nur irgendwie denkbaren Szenario von abends bis morgens von 0 auf 100%. Wir rechnen trotzdem mal mit dem o.g. Szenario weiter:

Die restlichen 4 Autos kommen der Einfachheit halber allesamt um 19 Uhr nach Hause und laden ab da. Sie benötigen im Schnitt 20 kwh 'brutto' (~18 kwh netto), um ihren Akku voll (oder so wie sie ihn eingestellt haben) zu bekommen. Ich unterstelle also, dass jedes einzelne dieser Fahrzeuge für ~100 km aufgeladen werden muss.

Zwischen 19 Uhr und 21 Uhr laden diese Fahrzeug im Durchschnitt mit 5 kw Leistung pro Fahrzeug (20 kw sind lediglich verfügbar). Die Hälfte der benötigten Kapazität haben diese Akku also um 21 Uhr drin. Dann kommst du dazu und weitere ca. 2,5 Stunden später sind die Akkus der vier anderen Fahrzeuge voll. Zwischen 21 Uhr und 23.30 lädt dein Akku mit ca. 4 kw, hat also ca. 9 kwh (10 kwh * ~0,9) netto geladen. Zwischen 23.30 und 7 Uhr morgens mit 11 kw, lädt also weitere 75 kwh netto. Also könnte er - das Auto ist aber vorher schon voll.


* Unrealistischerweise rechne ich also damit, dass mitten in der Nacht jede Wohneinheit noch 2,5 kw Leistung braucht, also in diesen 8 Stunden 20 kwh Strom verbraucht!


Oder man versteht einfach, dass es jemanden zu umständlich ist. Wieso bestellen viele bei Amazon obwohl die örtlichen Gewerbe dadurch kaputt gehen und die DHL/Hermes/Amazonkarren die Luft verpessten? Ist halt bequemer. Und wenn es noch dazu um so eine große Investition geht und man eben eine andere Alternative hat ist das nur normal so zu denken. Mann kann sich immer alles so hinbiegen dass es irgendwie passt. Bin ja selbst absolut begeisterter E-Fahrer weil es für mich passt. Aber manchmal hat das schon auch was von Veganern die einem erklären wollen, wie die Welt besser durch sie ist und jeder sich so verhalten sollte, weil man ansonsten ein Unmensch ist. Wenn es zu penetrant wird, schaltet man irgendwann ab und so ist dann auch nichts gewonnen.

Das ist ja durchaus ein möglicherweise legitimer Punkt, aber darum ging es mir nicht. Ich habe mich ausschließlich auf das Szenario 'Mehrfamilienhaus mit 60 kw -> da ist doch gar nicht genug Leistung zum Laden vorhanden' bezogen.
 
Das ist natürlich dann ein anderer Punkt. Ich habe beim mitlesen nur manchmal wirklich so ne Sender - Empfängerproblematik. Ohne dich da jetzt angreifen zu wollen, da ich deine Beiträge als Elektrolaie immer interessant finde und ja auch selbst erstmal mit der neuen Elektrowelt klar kommen musste. Und natürlich hat man da - ich am Anfang einige - Vorbehalte mangels Wissen. Gerade wenn man liest, wie man auch von den öffentlich rechtlichen sogar negativ gegen Elektro beeinflusst wird. Insofern ist es wichtig Dinge aufzuzeigen und zu erklären.

Mich stört dann nur er Punkt, an dem jemand legitimer Weise sagt, für ihn ist das nichts nachdem er sich informiert hat oder eben auch selbst sogar schon Erfahrungen hat. Für uns ist z.B. unser kleiner Mini absolut genial. Wollte ich nie mehr anders haben. Schönes Stadtauto mit dem du auch mal jeden Punkt im Saarland problemlos hin und zurück erreicht. Würde ich aber mit dem jeden Tag 100 KM Pendlerstrecke haben, wäre der nix für mich. Dann müsste es ein anderer sein. Würde ich aber noch wie vorher wohnen, Eigentumswohnung mit einer extern angemieteten Garage ohne Strommöglichkeit und auch hier am Büro keine Strommöglichkeit, wäre Elektro für mich ganz raus, weil absolut unpraktisch.

Wichtig ist es doch, dass die für die es Sinn macht sich damit befassen und nach Möglichkeit in die Richtung bewegen. Und insbesondere auch eher der Transportverkehr - egal ob für Material oder Menschen dafür umgerüstet würde.
 
Zurück
Oben