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Der Digi Cam, Video und Bilder Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie meinst du das? ^^ Wenn da nicht gerade eine Sturmflut ist (wie am ersten Tag auf Fraser Island, wo wir um haaresbreite unser 4WD ans Meer verloren hätten -.-), ist das ein Strand, an den dieses Wrack 1935 gespült wurde. Ziemlich geil da lang zu fahren, weil der Strand auch gleichzeitig eine Landebahn für Flugzeuge ist. Man muss also immer auch ein Auge nach oben haben. :ugly:
 
Cloud Strife schrieb:
Wie meinst du das? ^^

Ich dacht nur weil ihr euch ja jetzt nicht mehr über Wasser-Mangel ärgern müsst. Ist ja alles überschwemmt.

Aber die Landebahn ist mal geil :lol:


So, hab auch mal wieder was neues:
[vid]http://vimeo.com/18374359[/vid]

Eigentlich nix Besonderes, ist mein erstes Video mit der neues Cam. Und geht nur 12sec. :D
Man sieht das Rauschen, was noch von der Aufnahme stammt, leider zu deutlich...
 
Bräuchte mal Hilfe von den Optik Experten, unter euch. :traurig:

Habe die schwere Vermutung, dass ich mein 10-22mm einschicken sollte, wenn ich mir die letzten Test-Bilder so ansehe, die ich geschossen habe.
Die Schärfe enttäuscht mich hier maßlos und irgendwie meine ich hier einen deutlichen Front Fokus zu erkennen (das Bild wurde mit 22er Blende + Stativ geschossen).

Hab ein anderes Bild, mit meinem 70-200, zum Vergleich geschossen, welches hingegen bis hin zu den Rändern knackscharf ist...gar kein Vergleich mit dem hier.

Das Test Bild (geht mir hier nur um die Schärfe, da ich weiß, dass das Motiv nicht das Beste ist und auch Flares wegen nicht aufgesetzter Sonnenblende zu sehen sind) ->
http://rapidshare.com/files/440744632/IMG_6224.JPG
Liegt auf Rapidshare, da ich nicht wusste wohin mit dem 9mb Ding.

Habe das Problem aber nur bei Landschaftsaufnahmen, mit großer Tiefe. Wenn die Tiefe nicht so groß ist, dann ist der Output auch auf max. Auflösung knackscharf.

Mache ich hier etwas falsch? Sollte das Objektiv vielleicht mal zum Check oder erwarte ich einfach nur zu viel?

Hier nochmal in kleiner Auflösung...
img6224klein.jpg
 
Hab mir schon aufgrund meiner bescheidenen Internetverbindung das große Bild nicht runtergeladen, aber wenn ich "große Tiefe" lese, geht bei mir immer ein kleines Alarmglöckchen los bzgl. der Beugungsunschärfe. Je kleiner eine Blende ist (sprich, je höher die Blendenzahl), desto stärker nimmt dieser Effekt zu. Das ist auch der Grund, warum viele Objektive künstlich bei f/22 gedeckelt sind, weil diese Blendenzahl schon relativ kritisch diesbezüglich ist. Ab einer bestimmten Blendenzahl erreicht man also eigentlich genau das Gegenteil von dem, was man wollte. Die Unschärfe nimmt zu - und zwar von außen hin in das Bild hinein. Das *könnte* z. B. eine Ursache sein, dass die Randbereiche nicht ganz so scharf sind auf deinem Foto.
 
Wenn ich es richtig sehe, ist es mit f/22 geschossen worden. Aber imho ist an dem Foto GAR NIX scharf. :?
 
Die "Randbereiche" sind auch relativ zu sehen. Bereits bei f/22 machen diese "Randbereiche" einen Großteil des Fotos aus. Sie wachsen sozusagen mit der Blendenzahl. Über f/22 ist dann das ganze Foto betroffen und der Begriff "Randbereich" nicht mehr so passend. Trayal könnte z. B. mal mit etwas geringeren Blendenzahlen wie f/16 oder so probieren, ob es so besser hinhaut.
 
Hier 3 100%-Crops für Cloudi (800-1100kb):

http://dl.dropbox.com/u/3485341/temp/crop1.png
http://dl.dropbox.com/u/3485341/temp/crop2.png
http://dl.dropbox.com/u/3485341/temp/crop3.png
 
Hm, ich denke mal die Luft dürfte sehr klar gewesen sein und die Thermik dürfte sich auch in Grenzen gehalten haben. Wenn man dann noch eine Verwacklung ausschließen kann, würde ich daher immer noch auf die Beugungsunschärfe tippen.
 
@enix
Die 550D mit dem Canon 10-22mm dran.

@Cloud
Stand auf einem Stativ und da auch recht gut...max. durch den Spiegelschlag, hätte hier etwas verwackeln können.

Wenn ich nicht gerade eine weitlaufende Landschaft ablichte, sondern nah am Motiv dran bin, wie zum Beispiel in einem Raum, ist die Schärfe akzeptabel.
->
Das Original, auf 50% (2592x1728) herab skaliert, wegen Imageshak
http://img259.imageshack.us/img259/2814/50proz.jpg
Wurde mit f/7.1 auf 12mm geschossen.

100% Crop dazu ->
http://img529.imageshack.us/img529/2108/f712mm.jpg
http://img525.imageshack.us/img525/1739/f712mm2.jpg
 
Einfach testen wie beschrieben... und dazu noch Spiegelvorauslösung, damit auch der Faktor ausgeschlossen ist.

Außerdem kann ich mir das jetzt auch einbilden aber die rechte Hälfte des Bilder erscheint mir unschärfer (Bei dem Zimmer).
 
So, hab mal eine Serie gemacht...direkt aus dem Fenster raus geschossen.

f/7.1 ; f/8 ; f/9 ; f/10 ; f/13 ; f/16
Bei 16 war es am schlimmsten, bei 8 mMn am besten...zufriedenstellend finde ich es aber immer noch nicht. :traurig:

Alle 6 Bilder auf Rapidshare ->
http://rapidshare.com/files/440767080/test.rar

Wäre sehr dankbar, wenn mir dazu vielleicht jemand eine Meinung und weitere Vorschläge abgeben könnte. :)
 
Ich tippe auch auf Beugungsunschärfe durch die kleine Blende. Bei so einer Lanschaftsaufnahme brauchst du gar nicht so viel schliessen; da würde es auch eine Blende 11 zum Beispiel locker tun. Sagen wir mal der Berg ist ca. 500 m weit weg, dann wäre grob gerechnet bei einer Blende 11 und 10mm Brennweite die Hyperfokaldistanz bei ca. 0,48 m (bei einer 1,6 Crop Cam) Das bedeutet das die Schärfentiefe zwischen 0,24 m bis unendlich liegt. Also alles ab 0,24 m Entfernung vor der Kamera bis unendlich ist scharf. Ausrechnen kannst du das bequem über ein DOF Rechner, einfach googeln.

Eigentlich Sinnig wäre die Rechnung aber eh nur bei einem Objekt im Vordergrund vor dem Berg hast welches auch scharf sein soll; sich die schärfe also durchs Bild zieht von vorne bis hinten.

Die Hyperfokalsdistanz stellst du manuell ein, also AF aus. Auch wenn ich jetzt etwas abgedriftet bin; die Hyperfokaldistanz ist für Landschaftsfotografie nicht zu verkennen; insbesondere wenn man schöne Vordergrundobjekte einbauen will.

Mehr dazu: klick

Übrigens; die Abbildungsqualität eines 70-200 ist ne ganz andere, als die eines 10-22mm; WW Objektive sind nie die besten wenn es um die Schärfe geht.
 
Hab sie mir mal runtergeladen, angeglichen und möglichst exakt übereinandergelegt. Mal abgesehen davon, dass bei f/7.1 ein kleiner Wackler drin ist, ist das Gesamtbild bei f/8 und f/9 am besten. Ist also definitiv die Beugungsunschärfe, die sich da bemerkbar macht mit steigender Blendenzahl.

Der Vorschlag ist recht trivial aber wahrscheinlich wirkungsvoll: Schieße solche Landschaftsaufnahmen in Zukunft am besten mit f/8 oder f/9. Man muss sich einfach mal zwingen, von dem Gedanken runterzukommen, eine viel höhere Blendenzahl würde ein schärferes Bild in allen Situationen ergeben.

Allerdings spielen bei der Schärfe auch noch ein paar andere Faktoren eine Rolle, die dann im Detail ausmachen, ob man z.B. eher zu f/8 oder eher f/10 tendiert - die Belichtungszeit. Da gibt es auch ein Optimum bzgl. der Schärfe wenn man es genau nimmt. Im Detail bleibt dir nichts anderes übrig, als deine Objektive in verschiedenen Situationen mit unterschiedlichen Einstellungen zu testen um Erfahrungswerte sammeln zu können, wie du wirklich das letzte Quentchen Schärfe rausholen kannst.

Natürlich müsste man dann auch auf andere Faktoren achten wie z. B. Spiegelvorauslösung, Einstellungen der Kamera bzgl. interner Vorverarbeitung (auch bei RAW!). Ab und an liest man auch, dass man den Bildstabilisator ausstellen soll wenn man ein Stativ verwendet, dazu kann ich aber nichts sagen.




Ah, coole Info xanderh. :)
 
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