Cloud Strife schrieb:
Osa-chan schrieb:
Cloud Strife schrieb:
Den analfixierten Militärfutzis waren die Dokumente wahrscheinlich fast total egal, die hat es viel mehr gestört, dass die ganze Weltöffentlichkeit zusehen konnte, wie sie wahllos in die Menge ballern und alles abschlachten, was sich bewegt. Strafe dafür: 0 Jahre.
Bei sowas konnte die Weltöffentlichkeit aber nicht zusehen.
Auf von Manning an Wikileaks weitergegebene Videos, die Kriegsverbrechen zeigen, deren Existenz vielfach ja behauptet wurde, warte ich bis heute vergeblich.
Ähm? Damit fing doch alles an.
edit: Eine lange Version:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=5rXPrfnU3G0[/vid]
Also wenn ich davon ausgehe, dass du dir das Video selber auch angesehen hast (ich denke, dass darf man annehmen?), darf ich davon ausgehen, dass du kein Englisch kannst (oder nicht soooo besonders gut), sodass du die eingeblendeten Untertitel im Video nicht mitverfolgen konntest?
Wenn man die Untertitel versteht, sieht man nämlich eindeutig, dass eben gerade nicht "wahllos in eine Menge" geschossen wird und schon gar nicht " alles abgeschlachtet wird, was sich bewegt", sondern im Gegenteil die Piloten versuchen die Ziele klar anzusprechen, sich Feuererlaubnis bei ihrem Kommando holen und erst feuern, als sie sicher sind, dass es sich um eine Gruppe Bewaffneter handelt, die aller Wahrscheinlichkeit nach feindlicher Kämpfer sind. Auch später im Video sieht man, dass sie eben nicht feuern als einer der Angegriffenen sich noch bewegt, weil er zu diesem Zeitpunkt verletzt und scheinbar unbewaffnet ist, die Hubschrauberbesatzung redet eindeutig darüber, erneut anzugreifen falls die Person wieder eine Waffe aufnimmt (und nur dann!).
Würde irgendjemand nun behaupten, dass der Zwischenfall bei dem diese Zivilisten (Journalisten) getötet wurden, ein absichtlicher Angriff auf Zivilisten und somit ein Kriegsverbrechen wäre, so ist gerade dieses Video der nun öffentliche Beweis, dass (zumindest bei diesem Vorfall)
kein Kriegsverbrechen stattgefunden hat.
Auch wenn viele Medien den Vorfall gerne verzerrt wiedergeben und gerne von einem "Angriff auf Zivilisten" sprechen, obwohl das einen "absichtlichen Angriff auf Zivilisten" suggeriert, journalistisch redlicher wäre es natürlich von einem "unbeabsichtigen Angriff auf Zivilisten" zu sprechen, so wird mit nur einem Wort mehr viel mehr Wahrheit transportiert.
Noch richtiger wäre es von einem "Angriff auf eine Gruppe Bewaffneter in welcher sich auch zwei Zivilisten befunden haben" zu sprechen, aber das wäre natürlich schon zu viel verlangt, das ist mir schon klar.